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    Über den Ablauf einer MPU kursieren eine Vielzahl von Geschichten und Erzählungen, insbesondere über unlösbare Aufgaben oder absichtliche "Fallen" während der Gespräche. Einige der häufigsten Falschmeldungen und MPU-"Mythen":[15]

    • �Kugeltest�: Angeblich muss der MPU-Kandidat versuchen, zwei Kugeln aufeinander zu stellen (was praktisch unm�glich ist) und f�llt durch, sobald er die Kugeln auch nur ber�hrt. Einen solchen �Test� hat es bei der MPU nie gegeben � er ist frei erfunden.
    • Pers�nlichkeitsfragebogen oder Aggressionsfragebogen: Angeblich muss ein MPU-Kandidat einen dieser Frageb�gen ausf�llen, anhand dessen das Ergebnis der Untersuchung bereits vorab festgelegt wird. Derartige Frageb�gen existierten lediglich w�hrend einer kurzen Versuchsphase in den 1970er-Jahren und wurden bald wieder abgeschafft. Es gibt bei einer MPU kurze Frageb�gen, die sich auf die pers�nliche Lebenssituation beziehen (Beruf, biografische Angaben) oder auf die Verkehrsvorgeschichte und eventuelle Erkrankungen eingehen. Sie dienen aber vor allem als Leitfaden f�r das Gespr�ch � und die schriftlichen Angaben werden vor der �bernahme in das Gutachten noch einmal ausdr�cklich besprochen.

    Auch existiert entgegen Ger�chten kein fester Fragenkatalog, den ein Gutachter abfragt. Jeder Antragsteller wird individuell nach seiner Problematik auf selbstkritische Einsichtsf�higkeit, Glaubw�rdigkeit und � je nach der Fragestellung der Fahrerlaubnisbeh�rde � auf seine Konsumgewohnheiten oder die Stabilit�t einer begonnenen Verhaltens�nderung hin �berpr�ft.


    Quelle Wikipedia