Abstinenznachweise???

Ali160

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Zur Person
Geschlecht:Männlich
Größe:165 cm
Gewicht:75 kg
Alter:23 (zur tatzeit)

Was ist passiert?
Datum der Auffälligkeit:25.02.18
BAK:1,86
Trinkbeginn:samstag 10 uhr abends
Trinkende:sonntag 3 uhr nachts
Uhrzeit der Blutabnahme: 6.35 uhr

Stand des Ermittlungsverfahrens
Gerade erst passiert:
Strafbefehl schon bekommen:
Dauer der Sperrfrist:25.1.2019
Gerichtstermin:24.8.2018

Führerschein
Hab ich noch:
Hab ich abgegeben:X
Hab ich neu beantragt:
Habe noch keinen gemacht:

Führerscheinstelle
Hab schon in meine Akte geschaut Ja/Nein:nein
Sonstige Verstöße oder Straftaten?:
Genaue Fragestellung der FSSt (falls bekannt):nein

Bundesland:Hamburg


Konsum
Ich trinke noch Alkohol, wenn ja wie oft wieviel:
Ich lebe abstinent seit:31.8.18

Abstinenznachweis
Haaranalyse ja/nein:
Urinscreening ja/nein:
Keinen Plan?:x

Leberwerte ja/nein seit wann, wieviele:nein

Aufarbeitung
Suchtberatungsstelle aufgesucht?:
Selbsthilfegruppe (SHG):
Psychologe/Verkehrspsychologe:
Kurs für verkehrsauffällige Autofahrer:
Ambulante/stationäre Therapie:
Keine Ahnung:x

MPU
Datum:
Welche Stelle (MPI):
Schon bezahlt?:
Schon eine MPU gehabt?
Wer hat das Gutachten gesehen?:
Was steht auf der letzten Seite (Beantwortung der Fragestellung)?:keine gehabt

Altlasten
Bereits durch Alkohol auffällig geworden Punkte oder sonstige Straftaten:nein
 

Oldtimerfan

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Ohne konkrete Angaben zu Deiner Geschichte ist es schwierig, Dir ne belastbare Aussage zu geben. Auch stellst Du ja keine konkrete Frage. Aber ich verstehe es so, dass Du wissen willst, ob Du AB-Nachweise benötigst, um die MPU zu bestehen. Die Antwort ist: vermutlich nein. Du bist sehr jung und hast unter 2 Promille. Das heißt, Du könntest mit KT in die MPU gehen. Aber erzähl mal ein wenig was Deine Geschichte ist, vor allem warum Du Dich vor ein paar Tagen für AB entschieden hast, nachdem die TF schon ein halbes Jahr her ist.
 

Ali160

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Ohne konkrete Angaben zu Deiner Geschichte ist es schwierig, Dir ne belastbare Aussage zu geben. Auch stellst Du ja keine konkrete Frage. Aber ich verstehe es so, dass Du wissen willst, ob Du AB-Nachweise benötigst, um die MPU zu bestehen. Die Antwort ist: vermutlich nein. Du bist sehr jung und hast unter 2 Promille. Das heißt, Du könntest mit KT in die MPU gehen. Aber erzähl mal ein wenig was Deine Geschichte ist, vor allem warum Du Dich vor ein paar Tagen für AB entschieden hast, nachdem die TF schon ein halbes Jahr her ist.
Vielen dank für die Antwort.
Also..
Ich war bei freunden was trinken und ich gab meinem kumpel den schlüssel und wir fuhren auf die Reeperbahn Hamburg und waren dort ne gute Stunde. Nun fuhr mein kumpel auch uns wieder zurück und ich saß die ganze zeit auf dem Beifahrersitzt. Bei dem freund wieder zuhause angekommen ging ich gar nicht hoch die beiden gingen hoch und ich setzte mich in mein Auto auf den fahrersitz und fuhr diesmal selber (wollte nachhause bin so ein heimschläfer) los. Habe mir leider keine grossen gedanken gemacht leider. Als ich 10 min später zuhause ankamm und den Motor ausstellte fuhren 15 min später 3 polizei autos neben mein auto entlang und hielten(ich saß noch im auto und bediente mein smartphone) . Sie meinten das ein an anruf kam und zeugen mein auto gesehen haben wie ich schlangen linien fuhr. Das war so um 5.10 uhr am sonntag den 25.2.18. Habe natürlich alle verneint und meinte das ich nicht gefahren bin. Musste pusten hab freiwillig gepustet das waren so 1,94 promille. Dann auf die wache und Blut abgenommen. Fast genau 6 Monate später gerichts termin, davor aber auch strafbefel bekommen, haben aber halt mit meiner anwältin einspruch eingelegt (weil keiner nachweisen konnte das ich den wagen bewegt habe, lediglich wurde mein auto auf der strasse gesehen) beim gerichtstermin vermutete der richter das ich gefahren sei ohne einen festen beweis und dannach habe ich mich entschieden eine trinkpause einzulegen also vor kurzem jetzt mit der AB zu beginnen (um auch die leberwerte zu senken falls sie hoch sind und ich einfach mal komplett abstinent leben will). Bei der TF wurde/ist keiner verletzt oder ein unfall oder der gleichen passiert. Zu meiner Person ich mache viel kraftsport und lebe auch eigentlich ziemlich gesund vor dem Fall war ich halt ab und zu mal wochenende am "cheatday" weg und haben was getrunken und halt auch gegessen was man wollte manchmal mehr und manchmal auch weniger. Als der führerschein dann weg war war das halt wie ein schlag ins gesicht und ich fand alles unfair usw. Nun verstehe ich die MPU und finde sie auch gerechrfertigt weil etwas viel schlimmeres passieren könnte und man sich mal gedanken über sein verhalten macht und halt sich mit einem selber befasst da wir sonst uns immer gedanken um andere machen und probleme... es gab mir einfach mal darüber zu denken wie ich mich verhalten hab und das war natürlich falsch und leichtsinnig. Ich hatte sonst nie auffäligkeiten oder sonstiges bei der polizei (mal ein eingestelltes verfahren sonst nichts). Deine frage also warum ich mich vor paar tagen für AB entschieden hab hatte ich schon beantwortet und ich hatte haöt auf den gerichtstermin gewartet der leider 6 monate gedauert hat.
Ich glaube das war jetzt alles bisschen zu lang .

Beste Grüße Ali
 

Oldtimerfan

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Alles gut Ali, je länger je lieber, das werden wir später noch gut gebrauchen können. Also, dass Du mit der Ausrede, nicht gefahren zu sein, nicht durchkommen würdest, hätte man wissen können und viel Geld gespart. Aber so ist es nun. Wie viel hast Du denn vor dem Urteil noch getrunken? Eine Trinkpause ist sinnvoll, aber in Deinem Alter wäre die MPU vermutlich mit KT einfacher zu bestehen. Du musst aber selbst entscheiden, ob Du künftig abstinent leben willst oder nicht. Deine Leberwerte sind vermutlich in Ordnung, wenn Du keine Vorerkrankung hast oder Medikamente nimmst. Die Zeit zwischen Trinkende und Blutprobe ist etwas lang, da wird der Gutachter hochrechnen und dann bist Du schon deutlich über 2 Promille im Maximum, was für eine KT-Strategie nicht so schön ist. Hast Du im Prozess Angaben zum Trinkende gemacht? Wenn nicht, könntest Du mit ein bisschen flunkern das Trinkende mehr in Richtung halb 5 oder so schieben. Ist kein Drama, wenn Du in der Hochrechnung bei 2,1 oder 2,2 rauskommst, aber würde die Sache etwas einfacher machen, wenn es ein kleines bißchen weniger wäre. Deine Beschreibung Deines Trinkverhaltens ist mit Sicherheit stark untertrieben. Um 2 Promille zu erreichen, muss man eine ganze Menge und auch recht häufig trinken. Und Du hast nicht nur geschafft, so viel zu trinken, ohne Dich zu übergeben oder einzuschlafen oder im Krankenhaus zu landen, sondern Du konntest noch Auto fahren. Du hast ja noch ein bißchen Zeit, Dir das alles durch den Kopf gehen zu lassen. Also erst einmal an Dich die Hausaufgaben:

1. Lies Dir mal einige der Threads hier im Forum zur Alkohol-MPU durch.
2. Rekonstruiere mal ganz schonungslos und wahrheitsgemäß, wie sich Deine Trinkerkarriere von dem ersten Kontakt mit Alkohol (beim Opa probiert, nach der Schule mit Kumpels im Park o.ä.) bis heute entwickelt hat. Denk dran: Du bist da schon auf dem besten Weg zur Champions League Qualifikation gewesen. Ein paar Mal im Jahr am Cheat Day 5 Bier reichen nicht, um auf 2 Promille zu kommen.
3. Mach Dir Gedanken, warum Du so viel getrunken hast. Auf den ersten Blick klar, weil alle es gemacht haben. Die Ausrede zählt aber nicht. Da stecken tiefergehende Gründe dahinter. Irgendwas wolltest Du erreichen. Irgendetwas hat es Dir gebracht, wenn Du berauscht warst, denn sonst hättest Du die negativen Folgen nicht dafür in Kauf genommen.
4. Überleg Dir, ob Du KT oder AB machen willst. Eine Trinkpause ist immer gut, aber für die MPU muss auch die Verhaltensänderung eine längere Zeit eingeübt und stabil sein. D.h. bis zur MPU abstinent bleiben und sagen, dass Du nach der MPU kontrolliert trinken willst, geht nicht. Entweder AB oder Du musst nach einigen Wochen Trinkpause über einige Monate hinweg KT geübt haben.
 

Ali160

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Aber so ist es nun. Wie viel hast Du denn vor dem Urteil noch getrunken?
Mehr als sonst. Kein führerschein und emotionale unstabilität. Führerschein und auto fahren sind kindheitsträume von mir.

Die Zeit zwischen Trinkende und Blutprobe ist etwas lang, da wird der Gutachter hochrechnen und dann bist Du schon deutlich über 2 Promille im Maximum, was für eine KT-Strategie nicht so schön ist. Hast Du im Prozess Angaben zum Trinkende gemacht?
Nein. Ich habe keinerlei angaben der Polizei gegenüber gemacht.
Rekonstruiere mal ganz schonungslos und wahrheitsgemäß, wie sich Deine Trinkerkarriere von dem ersten Kontakt mit Alkohol (beim Opa probiert, nach der Schule mit Kumpels im Park o.ä.) bis heute entwickelt hat. Denk dran: Du bist da schon auf dem besten Weg zur Champions League Qualifikation gewesen. Ein paar Mal im Jahr am Cheat Day 5 Bier reichen nicht, um auf 2 Promille zu kommen.
Ich habe ja nicht gesagt das ich am cheatday nur bier getrunken hab. Vodka usw waren auch dabei. Wir haben halt früher einfach getrunken als junge burschen haben uns da nie gedanken gemacht. Später mit der Zeit bin ich auf bier umgestiegen. Und ne zeit lang auch alkohol komplett weggelassen habe insgesammt 50 kg abgenommen weil ich sehr übergewichtig war. Habe dann später mit kraftspirt angefangen und muskulatur aufgebaut. Und wenn man getrunken hat dachte ich an früher mit whiskey usw das ea nicht schlimm ist, weil ich mir nie gesanken gemacht habe. Also das ich trinken konnte will ich hier gar nicht bezweifeln. Aber das es zu mur nicht passt habe ich auch verstanden. Ich bin jetzt vor kurzem auch mit meiner freundin zusammengezogen und wenn ich kknder usw hab würde ich mich zum tode schämen besoffen nachhause zu kommen. Es passt einfach nicht zu mir.
Überleg Dir, ob Du KT oder AB machen willst. Eine Trinkpause ist immer gut, aber für die MPU muss auch die Verhaltensänderung eine längere Zeit eingeübt und stabil sein. D.h. bis zur MPU abstinent bleiben und sagen, dass Du nach der MPU kontrolliert trinken willst, geht nicht. Entweder AB oder Du musst nach einigen Wochen Trinkpause über einige Monate hinweg KT geübt haben.
Ich wollte sowieso KT machen. War gestern bei einem infoabend bei der Avus GmbH aber die konnte nichts rausgeben ob mein abstinent oder KT braucht. Die mpu wollte ich sowieso mit KT machen weiss aber immernoch nicht genau wie und was ich machen soll.

Vielen dank für deine antwort
 

Oldtimerfan

Benutzer
Mehr als sonst. Kein führerschein und emotionale unstabilität. Führerschein und auto fahren sind kindheitsträume von mir.



Nein. Ich habe keinerlei angaben der Polizei gegenüber gemacht.


Ich habe ja nicht gesagt das ich am cheatday nur bier getrunken hab. Vodka usw waren auch dabei. Wir haben halt früher einfach getrunken als junge burschen haben uns da nie gedanken gemacht. Später mit der Zeit bin ich auf bier umgestiegen. Und ne zeit lang auch alkohol komplett weggelassen habe insgesammt 50 kg abgenommen weil ich sehr übergewichtig war. Habe dann später mit kraftspirt angefangen und muskulatur aufgebaut. Und wenn man getrunken hat dachte ich an früher mit whiskey usw das ea nicht schlimm ist, weil ich mir nie gesanken gemacht habe. Also das ich trinken konnte will ich hier gar nicht bezweifeln. Aber das es zu mur nicht passt habe ich auch verstanden. Ich bin jetzt vor kurzem auch mit meiner freundin zusammengezogen und wenn ich kknder usw hab würde ich mich zum tode schämen besoffen nachhause zu kommen. Es passt einfach nicht zu mir.

Ich wollte sowieso KT machen. War gestern bei einem infoabend bei der Avus GmbH aber die konnte nichts rausgeben ob mein abstinent oder KT braucht. Die mpu wollte ich sowieso mit KT machen weiss aber immernoch nicht genau wie und was ich machen soll.

Vielen dank für deine antwort

Ok also dass du mehr getrunken hast nach der Trunkenheitfahrt bis zum Urteil bleibt unter uns... das ist für die MPU nicht förderlich.

Dass Du keine Angaben bei der Polizei gemacht hast, ist gut. Ich müsste mir dann später Deinen Fragebogen mit dem genauen Hergang des Abends mal ansehen, damit ich schauen kann, wie wir das "optimieren".

Wegen Deiner Trinkerkarriere, das war von mir ein bißchen überspitzt formuliert. Es geht bei der MPU darum, sich schonungslos einzugestehen dass man gerne und viel "trainiert" hat, um so viel Alkohol zu trinken, und dass man auch die Gründe herausarbeitet, warum man das gemacht hat. In diesem Fall nicht man, sondern DU. Deine Geschichte musst Du herausarbeiten. Die Motivation, Deinen späteren Kindern usw. ein Vorbild zu sein und Dich nicht mehr schämen zu müssen, weil Du betrunken bist, ist schon mal prima. Ob Du KT machst oder nicht, ist wie gesagt (fast) ganz allein Deine Entscheidung. Wenn keine Abhängigkeit vorliegt, was ich mal nicht annehme, dann ist das bei so einem jungen Burschen schon relativ wahrscheinlich, dass Du KT machen kannst.

Mach jetzt mal ein paar Wochen eine Trinkpause, und dann überlege Dir einen schönen Anlass, an dem Du ein oder zwei Gläser Wein oder Bier trinken möchtest (bitte streiche sämtlichen Hartalk von der Liste, das geht selten gut und gefällt dem Gutachter schon mal gar nicht). Ein Anlass wäre z.B. dass Du mit Deiner Freundin zum Einzug in der neuen Wohnung schön essen gehst oder selbst etwas für sie kochst und Ihr auf die gemeinsame Zukunft mit einem Glas Sekt anstoßt. Sowas in der Richtung. Geburtstag von Dir oder Deiner Freundin. Silvester. Aber immer nur 1-2 Gläser und nicht mehr als 10-12 Mal im Jahr. Darüber solltest Du Tagebuch führen (oder einen Trinkkalender erstellen, kann z.B. so ein Taschenkalender sein).

Jetzt lies wie gesagt einmal hier die ganzen "Grundlagen" im Forum durch und einige der Fragebögen von Leuten, die bestanden haben.

Die findest Du hier:

https://www.mpu-vorbereitung-online.com/forum/threads/mpu-ergebnisse-unserer-user.83/
 

Ali160

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Muss ich jetzt also 1 jahr ein trinktagebuch führen? Meine sperrfrist läuft ja am 25.01.19 ab würde kurz dannach schon gerne den FS wieder erhalten können oder geht das jetzt nicht mehr und ich muss erstmal 1 jahr KT machen .
Also meine frage wäre: realistisch gesehen wie früh könnte ich den lappen wieder haben. Und brauch ich diese KT und Abstinenznachweise unbedingt???
 

Ali160

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Ali160

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Wegen Deiner Trinkerkarriere, das war von mir ein bißchen überspitzt formuliert. Es geht bei der MPU darum, sich schonungslos einzugestehen dass man gerne und viel "trainiert" hat, um so viel Alkohol zu trinken, und dass man auch die Gründe herausarbeitet, warum man das gemacht hat. In diesem Fall nicht man, sondern DU.
Ala wir jung waren damals war es auch immer wichtig wer am meisten abkonnte und so haben wir uns das antrainiert. Was natürlich jetzt vollkommen banal ist . Die gründe dafür sind wahrscheinlich zu hoher testesteron gehalt oder wie kannst du mir das erklären :)
 

Oldtimerfan

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Muss ich jetzt also 1 jahr ein trinktagebuch führen? Meine sperrfrist läuft ja am 25.01.19 ab würde kurz dannach schon gerne den FS wieder erhalten können oder geht das jetzt nicht mehr und ich muss erstmal 1 jahr KT machen .
Also meine frage wäre: realistisch gesehen wie früh könnte ich den lappen wieder haben. Und brauch ich diese KT und Abstinenznachweise unbedingt???
Abstinenznachweise brauchst Du überhaupt nicht, wenn Du KT machst. Aber ein Trinktagebuch und ein paar Leberwerte wären nicht schlecht. Da niemand weiß, dass Du bis vor ein paar Tagen noch getrunken hast, musst Du das auch nicht angeben. Wichtig ist aber, dass Du dem Gutachter vermitteln kannst, dass Du über längere Zeit seit Deiner TF KT geübt hast. Dazu musst Du das ab jetzt auch wirklich machen.
 

Oldtimerfan

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Ala wir jung waren damals war es auch immer wichtig wer am meisten abkonnte und so haben wir uns das antrainiert. Was natürlich jetzt vollkommen banal ist . Die gründe dafür sind wahrscheinlich zu hoher testesteron gehalt oder wie kannst du mir das erklären :)
Das sind die üblichen Antworten, die man auf die Frage nach dem "Warum" erhält, das ist aber nicht die ganze Wahrheit. Wenn es am Testosterongehalt und männliches Imponiergehabe gehen würde, würden alle Männer so viel trinken. Tun sie aber nicht. Und schon gar nicht fallen sie mit Alkohol am Steuer auf. Du hast so viel Alkohol getrunken, dass Du nicht mehr rationale Entscheidungen treffen konntest. Du bist deshalb enthemmt gewesen und alkoholisiert gefahren. Aus irgendeinem Grund hast Du oft so viel getrunken, dass Du diese enthemmende, berauschende Wirkung von Alkohol bewirkt hast. Ich gebe Dir mal so als Denkanstoß ein paar innere Gründe: Unsicherheit, Traurigkeit, Anspannung, Schmerzen... es ist doch richtig, dass Alkohol einen buchstäblich solche negativen Gefühle vergessen lässt, zumindest für den Moment? Kann es damit etwas zu tun haben? Endlich Wochenende, endlich vom ganzen Stress erholen? Oder nicht mehr an die Exfreundin denken?
 

Ali160

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Kann es damit etwas zu tun haben? Endlich Wochenende, endlich vom ganzen Stress erholen? Oder nicht mehr an die Exfreundin denken?
Das kann gut sein vom stress bei aldi. Ich arbeite bei aldi hab auch meine ausbildung dort gemacht, musste sehr oft überstd schieben und ich schichtwechsel arbeiten. Das war eine harte zeit vom weihnachtsgeschäft bis ende märz. Viele kranke gehabt und ich musste halt dafür arbeiten für das fehlende personal. Und das hat mich auf dauer sehr aufgeregt. Bin aber auf dem weg das Unternehmen zu verlassen. Und an dem tag erinner ich mich genau also an den 25.2. Hatte soviel überstd gearbeitet das ich von freitag bis dienstag frei hatte. Und an dem samstag wollten wir halt was trinken mit einem kumpel und einer arbeitskollegin. An dem abend hatte ich aich die TF.
 

Ali160

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Abstinenznachweise brauchst Du überhaupt nicht, wenn Du KT machst. Aber ein Trinktagebuch und ein paar Leberwerte wären nicht schlecht. Da niemand weiß, dass Du bis vor ein paar Tagen noch getrunken hast, musst Du das auch nicht angeben. Wichtig ist aber, dass Du dem Gutachter vermitteln kannst, dass Du über längere Zeit seit Deiner TF KT geübt hast. Dazu musst Du das ab jetzt auch wirklich machen.
Ja das werde ich auch machen. Habe aber keine leberwerte vor des Gerichtstermins. Und jetzt werde ich das praktizieren. Da mein onkel allgemeinmediziner in Hamburg ist (auch mein hausarzt)habe ich auch chancen schnell welche zu bekommen.
 

Oldtimerfan

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Ja das werde ich auch machen. Habe aber keine leberwerte vor des Gerichtstermins. Und jetzt werde ich das praktizieren. Da mein onkel allgemeinmediziner in Hamburg ist (auch mein hausarzt)habe ich auch chancen schnell welche zu bekommen.
Kein Stress. Leberwerte sind eigentlich vor allem dafür wichtig, dass Du selbst keine Überraschung erlebst bei der MPU: Wenn Du nämlich eine Krankheit hättest oder Medikamente nimmst und die Werte deshalb mies sind, könntest Du das noch abklären lassen und Dir ein Attest besorgen. Du bist so jung, dass ich nicht erwarten würde, dass Deine Werte schlecht sind, trotz ordentlichem Alkoholkonsum. Und die Werte zeigen, dass Du Dich mit dem Alkohol auseinandersetzt und was machst. Abstinenznachweise brauchst Du wie gesagt auch nicht, da Du ja keine AB-Strategie fährst.

Lies Dir mal die ganzen Informationen im Info-Teil durch und ein paar Fragebogen und dann geh mal in Dich, was ggf. so Deine Probleme waren, die Dich zum Alkohol haben greifen lassen. Sprich auch ggf. mal mit Deiner Freundin. Kann auch hilfreich sein, wenn eine neutrale Person Dir ein wenig Feedback gibt. Ich kenne Dich halt leider nicht.
 

Ali160

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Soo, ich war am 7.9 beim Verkehrsgutacher der beim bundesverband ist und habe mich 2 std beraten lassen. Er meinte ich soll so wie ich da mit ihm geredet hab auch so zur MPU gehen weil er mir geglaubt hat. Mein aufbauseminar fange ich am 12.09. an. Und meinen fragebogen habe ich auch grade im krankheitsstatus geschrieben.


1. Beschreiben Sie den Tag Ihrer Trunkenheitsfahrt aus eigener Sicht mit Datum und Uhrzeiten.
(wann, wo und mit wem getrunken / wann und wie aufgefallen / Promille)

1.) Am 24.2.18 um 10 uhr hat mich meine Arbeitskollegin gefragt ob wir nicht bei ihr was trinken möchten nach den unzähligen überstunden und krankheitsfälle bei der Arbeit. Ich hatte von der Chefin 5 tage frei bekommen weil ich schon zu viel gearbeitet habe. Da dachte ich mir warum nicht und bin hingefahren. Ich hatte auch eine schlafmöglichkeit. Nun angekommen um 11 uhr hatten wir eine eine flasche jim beam honey 35%. Es war ein lustiges beisamen sein. Wir waren zu dritt. Haben über die ganzen monate bei der arbeit gequatsch das weihnachtsgeschäft etc. Im laufe des abends haben wir die Jim beam ausgetrunken zu dritt mit cola zero gemischt natürlich. Ab und zu hat mein kumpel und ich paar glässchen 0,2 auch pur getrunken weil der geschmack mit honig lecker war. Später wollten wir noch los und dachten uns da wir monate nichts mehr wirklich unternommen haben usw fahren wir auf die reeperbahn. Haben uns also fertig gemacht und zum Bahnhof Rissen gegangen. Leider fuhr die bahn da in ca. 1 stunde erst. Wir gingen zurück in richtung wohnung und mein kumpel hatte die idee ob wir mit dem auto fahren sollen. Ich war in diesem moment noch sehr rational und meinte das ich nicht fahre und habe ihm die schlüssel gegeben für mein auto. Nun fuhren wir auf die reeperbahn und ich trank dort ein 0,33 Bier das war auch mein letztes getränk, wir haben insgesamt ca. 30 min dort verbracht sind etwas rumgelaufen dann zurück. Also insgesamt waren es 24 TE fast halber liter whiseky und das bier was ich insgesamt konsumiert habe. Ich habe vergessen zu erwähnen das der kumpel in seinem auto noch 1/4 flasche tullamore dew hatte die wir nach der jim beam getrunken haben und dann erst losgegangen sind. Als wir denn zurück fuhren (also der kumpel fährt immernoch) und angekommen sind hatte ich unglaublich hunger und genau erklären kann ich es mir nicht warum ich dann plötzlich zu mir nachhause wollte. Es sah so einfach aus wie mein Kumpel gefahren ist weil er ja auch betrunken war dann dachte ich mir wohl das schaff ich auch und hunger hatte ich auch und mir war es unangenehm meiner arbeitskollegin nach essen zu fragen. Also setzte ich mich vom beifahrer sitz auf den fahrer sitz als beide oben waren und fuhr los zu mir nachhause. Zuhause angekommen saß ich noch paar minuten im auto und schrieb der arbeitskollehin ne sms das ich jetzt zu hause sei und sie sich verwundert fragt warum. Gebau in dem moment trafen die Polizisten ein und der hahn war zu. Hab gepustet 1.96 promille später Auf dem revier BAK 1,86
2. Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Trinkzeit)
2.)
Insgesamt waren es 24 TE in 6 std von ca. 11 uhr bis 4.45 uhr. Sorte: jim beam honey 35 % und 350 ml alk mit cola zero gemischt und ca. 130 ml alkohol tullamore dew auch mit cola zero gemischt. Also insgesamt fast ein halber liter alkohol.
3. Wie viel Kilometer fuhren Sie, bis Sie aufgefallen sind und wie viel Kilometer wollten Sie insgesamt fahren?
3.)
ich wollte 6 km fahren und und wurde bei ca. 4 km auffällig weil da die zeugen angerufen haben das mein auto schlangen linien fährt.

4. Hatten Sie das Gefühl, noch sicher fahren zu können?
(Ja/Nein + Begründung)

4.)
Ja ich sah wie mein kumpel fährt und dachte ich kann das auch die paar km schaffe ich.
5. Wie haben Sie die Trunkenheitsfahrt vermeiden wollen (wenn überhaupt)?

6. Haben Sie bereits früher im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss gestanden und sind aufgefallen?

6.)
Nein

7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus?

7.)
Ich bin einmal in Bayern mit meiner ex Freundin betrunken gefahren weil wir in so einem dorf gebiet waren. Es war immer stille und nichts los auf den strassen wo ich dann gefahren bin bis zum hotel. Damals haben wir ihre grosseltern besucht und die haben mur bei der ankunft direkt bier hin gestellt und "willi" ich habe natürlich getrunken ohne lange nachzudenken und dachte ich werde ja wohl hier schlafen dann wenn die mir das schon anbieten. Aber dem war nicht so und wir fuhren ins hotel. Heute weiss ich das es eine bescheuerte idee war überhaupt nach ankunft zu trinken weil ich von der fahrt von Hamburg bis bayern sowieso sehr müde war und kein alkohol trinken wollte. Aber ich wollte nicht unhöfflich sein und einen guten eindruck machen. Was totaler irsinn und unrational war.

Exploration

8. Wann hatten Sie den ersten Kontakt mit Alkohol und wann haben Sie das erste Mal Alkohol zu sich genommen?
(Allererste Erinnerung und erster Konsum)

8.) Mit 14 auf einer Hochzeit hat mir mein onkel Bier gegeben was ich probiert habe aber was mir überhaupt nicht schmeckte.

9. Haben Sie regelmäßig Alkohol getrunken, und wie hat sich ihr Trinkverhalten in den letzten Jahren entwickelt?

9.) Ich erinnere mich noch genau wie das mit Alkohol angefangen hat. Mit 15 saß ich mit meinen 2 besten freunden im bus und mein kumpel hatte plötzlich die idee "wollen wir wodka trinken" und wir alle so ja machen wir. Da ich sehr klein bin und meine freunde mit 16 schon über 1.80 haben wir den wodka auch immer bekommen. Wir hatten ein neues hobby geschaffen fast jeden samstag zu dritt eine flasche vodka zu trinken. Das aller erste mal hatte ich mich übergeben als einziger weil es meinem körper nicht gut tat.

10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

10.) In meiner jugend haben wir halt fast jeden samstag zu dritt eine flasche wodka getrunken so bis ich 17 wurde mal mehr mal weniger aber 1 flasche war immer drinn. Irgendwann wurde es dann auch freitag und samstag mit deutlich mehr alkohol. Es gilt halt wer mehr trunken konnte war ein mann was heute totaler schwachsinn ist. Wir haben immer ordentlich und heftig getrunken und keiner fand es schlimm.

11. Wo und mit wem haben Sie überwiegend getrunken?
In parks auf housepartys von freunden. Aber immer mit meinen 2 besten freunden. Später fing ich bei Jim block an zu arbeiten mit 17 und da wa ich der jüngste im team. Ich hatte meine schulpflicht abgesessen und wollte arbeiten und geld verdienen. Bei Jim block war es so das die leute nach feierabend immer zusammen gesessen haben und bier getrunken haben. Da hab ich auch überhaupt mit bier angefangen. Wir waren halt auch immer gemütlich nach feierabend im laden sitzen was trinken. Ich hab das alles mitgemacht und es hat mir auch sehr gefallen. Wir haben auch ab und zu am wochenende dann mehr getrunken und haben whiskey gekauft und sind dann in die reeperbahn gefahren das waren immer mindestens 400 ml alkohol aus whiskey. Da hatte ich nun den geschmack von whiskey auch probiert. Somst in der woche immer mal 2 bier nach Feierabend mal 3 mal auch gar keins. Das ging dann so bis ich 19 war. Wo ich dann mit meinem kumpel von jim block auf einer park bank saß und mir dachte alter lass uns mal abnehmen ich wog mittlerweile 122 kg auf 1.65 cm. Von nun an konzentrierte ich mich nur noch auf meine ernährung und das ständige bier trinken machte ich nicht mehr weil ich wusste einfach das man mit bier nicht abnehmen konnte lies ich es und stellte meine ernährung komplett um. Natürlich habe ich zu diesen zeiten auch mal was getrunken am cheatday ca. 4 bier getrunken 0,5. Ich hatte es mir antrainiert und konnte immernoch gut was ab. Natürlich haben wir auch mal schnaps getrunken ne halbe flasche also 375 ml was dann sehr selten nur noch vor kam weil ich unbedingt abnehmen wollte und eigentlich mein leben lang dick war war ich sehr konsequent und diszipliniert was meine freunde auch zu meinem charackter sagen das ich sehr ehrgeizig bin. So habe ich ca. In 2 jahren also mit 21, 40 kg verloren. Ich war sehr glücklich und emotional sehr stabil. Nur weil ich die jahre so dick war hatte ich fast 7 jahre keine feste Beziehung was mich emotional sehr bedrückte. Zwischen zeitlich habe ich mit 20 eine ausbildung bei aldi angefangen wo ich auch sehr glücklich war weil ich eigentlich nur in teilzeit arbeiten wollte und die Regionalverkaufsleiterin mir eine ausbildung anbot. Es lief wirklich alles gut. Ala ich dann 40 kg abgenommen habe habe ich angefangen zum Kraftsport zu gehen und mich komplett darauf zu konzentrieren und habe somit in 6 Monaten komplett konsequent meine Fitness durchgezogen und sogar an einem Tag 2 mal zum Sport gegangen. In dieser zeit habe ich wikrlich kaum getrunken am cheatday nur noch 2.5 %tiges bier weil mein ziel mir sehr wichtig war. Gesagt getan 6 monate spöter hatte ich insgesamt 48 kg abgenommen und hatte es geschafft das war der schönste Tag im meinem leben. Aber eine freundin hatte ich immer noch nicht. Sport habe ich weiter gemacht und auf meine ernährung achte ich heute noch. Ich habe auch wieder etwas zugelegt aber habe auch ne freundin da ich mit 23 dann bei youtube viele videos über persönlichkeits entwicklung geguckt habe und mir bücher gekauft habe schnell wurde mir klar das ein guter körper nicht alles ist. Es ist das zu lieben wer man ist und zu sich zu stehen wie man ist. Ich habe mir leider nie sachen über alkohol angeguckt was es mit einem macht und was es für fatale folgen haben kann für mich und für mein umfeld. Erst seit der TF ist mir das bewusst weil ich immer getrunken habe und auch heftig getrunken habe ohne mir gedanken zu machen was daraus enstehen kann. Ich habe es mir früher halt antraniert und mir ist bewusst das ich das niewieder abtrainieren kann muss ich also immer wachsam sein und voller selbstbeherrschung.

12. Warum haben Sie getrunken?
(Innere + äußere Motive)

12.) Es hat mir anfangs spass gemacht geselligkeit freunde beisammen sitzen es war schön. Es gab aber auch schlechte zeiten wie als ich keine freundin hatte meinen eltern der strom abgestellt wurde und mich das emotional kaputt gemacht hat. Ich hatte keinen job damals und lief 1 jahr lang mit meiner jogging hose rum weil wir kein geld hatten. Für alkohol haben wir mit freunden immer was zusammengelt und die billigste flasche gekauft. Wenn ich ehrlich bin damals auch mal geklaut. Heute weis ich genau das alkohol für nichts eine lösung ist und nur eine momentaufnahme ist. Für jede sorge angst oder emotionale bedrückung sollte man sich dieser emotion stellen und sich nicht von drogen ablenken lassen.

13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss bei sich beobachtet?
(bei wenig und bei viel Alkohol)

13.)
Bei wenig alkohol war es für mich eher sowas wie ein genussmittel und bei viel alkohol wollte man irgendwie auch immer mehr.

14. Gab es kritische Hinweise Anderer auf Ihren Alkoholkonsum und wie haben Sie darauf reagiert?

14.)
Ja von meinen eltern. Bei uns ist der alkohom eigentlich verboten trotzdem trinken einige aus unseren familien. Aber meine eltern sind steickt dagegen und das hat mur immer am meisten weh getan. Weil ich selber nicht wollen würde das mein sohn betrunken nachhause kommt.

15. Welche Auswirkungen und Folgen hatte Ihr Alkoholkonsum auf Ihr Leben und Ihr Umfeld?

15.)
Wenn ich viel getrunken habe war eigentlich der Kater das schlimmste. Der ganze sonntag war dahin. Ich spürte am montag auf der arbeit noch immer die anschlagung vom alkohol. Wenn ich a er wusste das ich morgen arbeite habe ich einen tag vorher nie "gesoffen" weil ich immer fit werden sein wollte.

16. Gab es in Ihrem bisherigen Leben frühere Zeiten, in denen sie weit mehr Alkohol als heute getrunken haben?
Wenn ja, nennen sie bitte die Lebensabschnitte und mögliche Ursachen und Umstände dafür.

16.)
Ja wo ich ich keinen job hatte die schulpflicht zuende war (auch als ich zur schule ging um die schulpflicht zu beenden sah ich keinen sinn und bin da nie hingegangen weil die schule mir nichts gebracht hat) und ich nicht wusste was mit meinem leben anzufangen. Keine freundin mein vater musste insolvebz beantragen uns wird der strom abgestellt. Das waren so ziemlich die dunkelsten zeiten in meinem leben wo ich gerne auch getrunken hab mit meinen Freunden.

17. Haben sie jemals die Kontrolle über ihre Trinkmenge verloren und bis zur Volltrunkenheit Alkohol konsumiert?

17.)
Ja das war mit 18 da waren wir mit meinen damaligen besten Freund in einem park und wir hatten jägermeister bekommen von anderen freunden. Wir wussten nichtwie man das trinkt und wir tranken es einfach pur die ganze flasche zu zweit und mussten uns beide übergeben.

18. Haben Sie früher schon einmal oder öfter über einen längeren Zeitraum bewusst und mit Absicht völlig auf den Genuss von Alkohol verzichtet?

18.) Ja wie gesagt in meiner kraftsport zeit ca. 6 monate, am cheatday ca. 2 flaschen 2,5 prozentiges biermischgetränk. Und im jahr 2 mal 1 monat komplett nichts getrunken einfach aus prinzip damit sich alles im körper reinigt.

19. In welcher Kategorie von Trinker haben sie sich früher gesehen und wie stufen Sie sich heute rückblickend ein?
(mit Begründung)

19.)
Früher war ich säufer ich habe wenn getrunken wurde viel getrunken.
Heute bin ich ein genuss trinker. Es ist kein mittel mehr zum zweck. Wenn ich trinke ist die flasche bier für mich wie ein glas cola zum essen.

Heute und in Zukunft

20. Trinken Sie heute Alkohol? Wenn ja, was, wie viel und wie oft?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit) ich trinke heute zu besonderen anlässen geburtstagen hochzeiten etc immer höchstens 2 bier a 0.33l. Diesen misch ich mir mit energy zero dann schmeckt der mir besser.

21. Wann haben Sie zuletzt Alkohol getrunken? 31.8.18

22. Trinken sie gelegentlich alkoholfreies Bier?
Ja, malzbier schmeckt lecker.

23. Warum trinken Sie heute Alkohol/keinen Alkohol?
Ich möchte auch anstossen können zu einer besonderen feier. Aber halt nur einmal anstossen und spass bei der sache haben. Kein treffen mehr um zu trinken sondern als genussmittel ansehen.

24. Warum haben Sie das Trinken reduziert bzw. aufgegeben und warum nicht schon eher?
24.)
Weil ich mir über die folgen nie gedanken gemacht habe. Für mich war es einfach selbstverständlich mit zu trinken. Ich habe mir nie gedanken gemacht man halt einfach getrunken und gut war es.

25. Wie haben Sie die Änderung Ihres Trinkverhaltens erreicht und dabei die Umstellungsphase erlebt?
25.
Ich wusste das ich das schon kann also habe ich es unterbewusst früher schon in meiner diät phase gemacht. Ich weiss das ich ehrgeizig bin und alles schaffe was ich mir vornehme.

26. Wie wirkt sich Ihr geändertes Verhalten auf Sie, Ihr Leben und Ihr Umfeld aus?
26. Da meine freundin mit der ich jetzt zusammen leben nichts trinkt komme ich nicht mehr so oft in kontakt mit alkohol. Die freunde die ich früher hatte und "gesoffen" habe mit denen habe ich heute kein kontakt mehr. Nach der TF ist mir klar geworden was eigentlich passiert ist und ich sehr froh bin das niemand zu schaden gekommen ist. Ich glaube daran das die MPU einen sinn für mich hatte und ich mir über meinen konsum gedanken gemacht habe. Was eigentlich jeder machen sollte. Um es überhaupt nicht soweit kommen zu lassen.

27. Wie stellen Sie sicher, dass Ihr neues Verhalten dauerhaft stabil bleibt?
27.)
Ich plane alles im Vorfeld vor und ich entscheide was und wie viel. Komplette selbstbeherrschung.

28. Können Sie sich vorstellen, jemals wieder in Ihre alten Gewohnheiten zurückzufallen?
(mit Begründung)
28.) Theoretisch .. weil ich mir das trinken antrainiert habe. Muss ich also immer vorsichtig sein und mich beherrschen können egal was kommt.

29. Wie wollen sie in Zukunft das Trinken vom Fahren trennen?

29.
Ich plane alles im vorraus. Ich fahre erst gar nicht mit dem auto hin auch wenn ich eine schlafmöglichkeit habe. Ich fahre mit bus bahn oder mitfahrgelegenheiten.

30. Haben Sie zum Abschluss noch etwas hinzuzufügen?

30
Ich bin froh das niemand zu schaden gekommen ist und das ich daraus lernen konnte aus all dem hier. So kann ich das für meine mitmenschen weitergeben sodass wenigstens mehr menschen sich über ihren konsum gedanken machen können.
 
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