Drogen MPU Cannabis bitte um Hilfe

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Guten Tag zusammen.
Könnte jemand sich mir bitte annehmen um die 2 MPU zu bestehen.

Zu Meiner Person
Bin 41 Jahre jung und komme aus NRW
Was ist passiert?

Drogensorte: Cannabis am 07.02.1018
Tetrahydrocannabinol (THC) 6,5ng/ml
11-OH THC (THC-Metabolit) 3,4ng/ml
THC-COOH (THC-Metabolit) 46ng/ml

Datum der Auffälligkeit!
07.02.2018

Stand des Ermittlungsverfahrens!


Ordnungswidrigkeit, Geldstrafe bezahlt Fahrverbot 1 Monate, Straftat eingestellt.
Führerschein
Habe ich neu beantragt am 25.10.2018
Habe ich neu beantrag am 06.04.2019

Führerscheinstelle

Hab schon in meine Akte geschaut= Ja
Sonstige Verstöße oder Straftaten? Verstöße 1 Punkt für zu schnelles Fahren!
2 Punkte für Fahren unter Canabis Einfluss 2018
Straftaten: 07.04.2001 gegen 21Uhr Einfuhr von 199,5 Gram Cannabis unter Einfluss im Straßenverkehr von Cannabis

Altlasten

Sind wir etwa Rückfalltäter?

Ja 28.11.2001 Führerscheinentzug durch Cannabis. Tatzeit 07.04.2001 21Uhr Einreise Von den Niederlanden mit 199,5 gram Haschisch , führen eines Kraftfahrzeuges unter Einfluss von Cannabis mit den Werten.
Tetrahydrocannabiol(THC): 6,2ng/mL
11-OH-THC(THC-Metabolit): 1,9ng/mL
THC-COOH(THC-Metabolit): 35ng/mL



Zur MPU angemeldet aber nie angetreten im Jahr 2002.
13.02.2014 Führerschein neu beantragt ohne MPU nur Theorie und Praxis Prüfung.
Führerschein am 14.05.2018 abgeben.
Antrag auf Wiedererteilung am 25.10.2018 Gestellt!
Mpu Termin 17.01.2019 Nicht bestanden .
Das Gutachten nicht bei der Führerscheinbehörde eingereicht.
Antrag beim Straßenverkehrsamt zurück gezogen!
Antrag auf Wiedererteilung am 06.05.2018 neu Gestellt!






Konsum
Clean seit 07.02.2018
letzter Konsum: 07.02.2018
Abstinenznachweis
Urinscreen 4-mal über 6 Monaten, erste Test am 03.07.2018
Letze Test am 29.11.2018
Angemeldet 29.05.2018
Haaranalyse 04.06.2019 Nachweis über 6 Monate Stehen an!

Vorgeschichte:
Was ist Passiert
Ich bin am 07.02.18 bei einer Verkehrskontrolle um 10:20 Uhr auf Alkohol und Drogen getestet worden, wobei der Urinschnelltest auf Cannabis positiv ausfiel, worauf hin ich mit zur Polizeidienststelle gebracht wurde um mir Blut abzunehmen bzw. wir zum Krankenhaus gefahren sind zur Blutabnahmen.

Warum sind Sie heute hier?

Ich bin mit Drogen im Straßenverkehr aufgefallen und möchte hier und heute meine Fahreignungszweifel beseitigen.

Wann haben Sie das allererste Mal von illegalen Drogen gehört?
Das war in der 6 Klasse. Da kam die Polizei zu uns in den Unterricht und hat uns über Drogen aufgeklärt.



Wann haben Sie das erste Mal konsumiert? (Datum)
Start der Ausbildung 1994 Zum Beton-Stahlbetonbauer, ich war 16 Jahre alt. Im Überbetrieblichen Internat in Hamm habe ich meinen ersten Joint geraucht mit Zimmer Kollegen. Grund hierfür war die Neugier und durch das Erzählen meines Kumpels wie es ist der zusätzliche Reiz es mal auszuprobieren.

Wie sah der Konsum aus? (Konsumbiografie-Wie lange habt Ihr was in welcher Menge genommen?)
Im Jahr 1994 ich war 16, habe ich das erste Mal einen Joint in der Ausbildung zum Beton-Stahlbetonbauer geraucht im Internat in Hamm.
Grund hierfür war die Neugier und durch das Erzählen meines Kumpels wie es ist der zusätzliche Reiz es mal auszuprobieren.
Er meinte ich solle mich erst vorsichtig rantasten und kann später immer noch "nachlegen". Ich habe dann erst einen halben Joint geraucht habe aber nach einer halben Stunde nichts gemerkt und die zweite Hälfte geraucht und immer noch nichts gemerkt. Ich war etwas enttäuscht darüber das ich keine Wirkung gespürt hatte. Ab dem Zeitpunkt hat dann die Menge an Joint zugenommen ,haben uns auch oft nicht nur am Abend getroffen sondern meist auch schon am frühen Nachmittag um mehr Zeit miteinander zu verbringen.
In der Zeit wo ich öfter konsumiert habe, hatte ich immer mehr Nutzen im Konsum von Cannabis entdeckt. Ich habe gemerkt das man einen stressigen Alltag auf der Arbeit leichter vergessen kann. Man konnte sich die Last, welche man als Vorarbeiter hat von den Schultern rauchen, und da ich mich nicht getraut habe mit meinem Vorgesetzten über meine Lage zu reden, habe ich mich am Wochenende gerne mit dem Konsum von Cannabis abgelenkt. Man war redseliger wenn man konsumiert hat und konnte mit den Kumpel darüber reden. Ich habe den Stress auf der Arbeit für einen Moment vergessen können und konnte mich ablenken.
Cannabis hat mir auch beim Entspannen geholfen und es war im laufe der Zeit auch ein Zugehörigkeitsbedürfnis gegenüber der Gruppe mit denen man immer konsumiert hat entstanden.



Von 16 bis 24 rauchte ich dann gelegentlich an
Wochenenden und bzw. auch mal in der Woche.
Zwischen durch fuhr auch ca. 10-20-mal mit Bekannten nach Venlo und rauchte dort ein Joint in den Coffee Shops zu besonderen Anlässen.
Im Jahr 2001 wurde ich nach dem Besuch in den Niederlanden, bei der Einreise nach Deutschland an der Grenze Kontrolliert und es wurden 199,5 gram Hasch gefunden.
Wir hatten in den Niederlanden im Coffee Shop geraucht gehabt.
Das hatte zu folge das ich den Führerschein Ende 2001 abgeben musste wegen Einfluss von Cannabis im Straßenverkehr.
Ab 2002 bis Anfang 2003 Gab es leider einige Rückfälle und ich habe ca. 25 Joints Geraucht gehabt in dieser Zeit.
Nach dem Verlust des Führerscheins habe ich ab 2003- 2016 kein Cannabis oder andere Drogen konsumiert gehabt. In dieser Zeit konsumierte ich gar nicht und lebte Abstinenz, ohne Aufarbeitung .
Im Oktober 2017 habe erst mal wieder einen Joint geraucht gehabt mit ehemaligen Freunden beim Klassen Treffen. Damit fing es wieder an der Konsum von gelegentlichen Cannabis rauchen.
Cannabis hat mir auch beim Entspannen geholfen und es war im laufe der Zeit auch ein Zugehörigkeitsbedürfnis gegenüber der Gruppe mit denen man immer konsumiert hat entstanden.


Ungefähr die
letzten 3 Monate vor der Kontrolle war der Konsum schon auf 5-7 Monatlich gestiegen, ich rauchte mit einem sogenannten Freund gelegentlich am Wochenende 2-3 Joints zusammen.
Gelegentlich auch mal unter der Woche, wenn ich am Wochenende arbeiten musste, dafür dann am Wochenende aber nicht. Ich habe immer versucht bis zur Kontrolle nicht bekifft Auto zu fahren. Habe mir aber keine richtigen Gedanken über die Folgen gemacht, beim dicht fahren im Straßenverkehr.





Haben Sie Drogen zusammen mit Alkohol konsumiert?
Nein niemals! Ich habe mal Im Internat mitbekommen wie ein Zimmer Kollege nachdem wir gekifft hatten noch Alkohol trank und einen Absturz hatte. Das hat mich total abgeschreckt.

Wie ist der Umgang mit Alkohol gewesen?
Ich trinke Alkohol nur zu besonderen Anlässen! 1-2 Gläser Bier bis zu 4-5-mal im Jahr Geburtstage

Sonstige Suchtmitteleinnahme?
Ja ca.8- 10 Zigaretten täglich. 2-3 Tassen Kaffee

Haben Sie bei sich negative Folgen festgestellt?

Ja, sowohl kurzfristige Folgen. Zu den kurzfristigen gehörten, dass meine Aufmerksamkeit während des Rausches zurückging. Meine Konzentration ließ nach und ich musste über Dinge lachen, die eigentlich gar nicht lustig gewesen sind. Auch habe ich Veränderungen an meinen Augen verspürt, wie dem schwächer werden meiner Augenlieder sowie der Verfärbung von meinen Augen ins rote. Außerdem wurde meine Mund sehr trocken und ich musste mehr trinken als normalerweise.


In den letzten 3 Monaten vor der Kontrolle bemerkte ich, dass ich etwas antriebs- und lustlos wurde. Zudem merkte ich schon damals in jungen Jahren, als ich nur sehr selten rauchte, dass ich nach dem Konsum immer sehr egoistisch und gleichgültig war. Zudem habe ich meiner Gesundheit geschadet und das Gesetz gebrochen, das nahm ich allerdings nicht so klar wahr wie die anderen aufgeführten Dinge.
Ich war zum beispiel am nächsten Tag träge und demotiviert und kann mir Dinge schlechter merken. Desweiteren bin ich (vor allem als sich der Konsum gesteigert hat) meinen Hobbys weniger nachgegangen. Ich habe zum Beispiel nach dem Konsum meine Besuche im Fitnessstudio auf den nächsten Tag verschoben weil ich keine Lust hatte mich körperlich zu betätigen oder habe Kumpels abgesagt wenn wir uns treffen wollten und gemeint mir geht es nicht gut lass es uns verschieben. Habe den Konsum auch verharmlost und mir eingeredet, dass es doch nicht so schlimm ist. Ins Fitnessstudio kann ich ja auch am nächsten Tag gehen oder ich kann mich ja auch wann anders mit Kumpels treffen (Z. b am nächsten Tag)Auch habe ich meinen Konsum von Cannabis meinen Hobby (Fitnessstudio) vorgezogen und gesagt, ok eigentlich wollte ich noch ins Fitnessstudio gehen aber ich kann es ja auch verschieben.

Haben Sie trotz negativer Folgen weiter konsumiert?
Ja ich habe es verharmlos und zu mir gesagt, dass ich ja nicht so oft konsumiere und ich die Demotivation und das träge Gefühl ja nur am nächsten Tag habe. Und da mir die Wirkung und die Geselligkeit mit meinen Kumpels immer so gefallen hat, habe ich das gerne in Kauf genommen und so immer wieder Ausreden für mich gefunden, früher erkannte ich diese negativen Folgen noch nicht und realisierte nicht was mit mir geschah. Trotz allem dachte ich alles im Griff zu haben, was absolut nicht der Realität entsprach. Machte mir auch nie großartig Gedanken darüber, dass was passieren könnte, während dem Auto fahren am anderen Morgen nach dem Konsum. Ein Mensch hätte wegen mir Verletzt werden können, und da hätte ich mich nicht mehr im Spiegel angucken können. Wenn ich darauf zurückblicke, könnte ich den Kopf schütteln und schäme mich für mein Handeln.



Auffälligkeit:
Was für Werte wurden bei Ihrer Auffälligkeit festgestellt?


Tetrahydrocannabinol (THC) 6,5ng/ml
11-OH THC (THC-Metabolit) 3,4ng/ml
THC-COOH (THC-Metabolit) 46ng/ml


Wann und wieviel haben Sie in der Woche vor der Auffälligkeit konsumiert?
3-4 Joints ca. 1,2- 1,5 gram Cannabis



Wieviel und was haben Sie am Tag der Auffälligkeit Konsumiert?

1 Joint ca. 0,5 gram am Morgen gegen 7:00 nach dem aufstehen.

Gab es einen besonderen Grund für diesen Konsum?

Ich war am Samstag 06.02.18) mit meinem Kumpel in der Stadt und er hatte mich gefragt, ob ich nicht danach noch mit zu ihm möchte und mit kiffen möchte. Ich bejahte dies und waren dann ca. ab 14. Uhr bei ihm und haben schonmal zu zweit jeweils einen Joint geraucht. Um ca. 20.00 Uhr kamen dann seine Kollegen und wir rauchten jeder jeweils einen Joint. Wir haben Playstation gespielt und Videos im Internet angeschaut und etwas gegessen. Dann war es ca. 24.00 Uh nachts und mein Kumpel hatte sich noch ein Joint gemacht den er dann mit mir, auf die Frage ob ich auch nochmal "ziehen" möchte, geteilt hat. So kam es zu dem Konsum um ca. 24.00 Uhr nachts. Dann schliefen wir bis 6:30 und rauchten gegen 7:00 Morgens bei Ihm einen Joint mit 0,5 gram Cannabis

An meinen Freien Tagen wollte ich einfach was abschalten und meine Probleme mit dem Job und der Trennung von meiner Ex Freundin vergessen.
Ja ich denke es lag daran, dass ich nach der Trennung von meiner Ex Freundin im Dezember 2017 die ich nicht richtig verarbeitet konnte, dass allein sein nach harter Arbeit und dem Stress in dem Job als Paketzusteller für Amazon Bochum. Ich wollte einfach dem Stress und den negativen Gedanken entfliehen Ständig 10-12 Stunden arbeiten und keine Zeit für Wichtige dinge im Leben wie Reden mit Freunden über Persönliche Probleme.
Ich nahm dies zum Anlass mir lieber einen Joint zu bauen und zu rauchen,
damit ich dem überstandenen Arbeitsstress entfliehen konnte an meinen Freien Tagen,
um abzuschalten und meinen Gedanken frei lassen zu können. Das dachte ich fälschlicher weiße.
Heute weiß ich das ich mich meinen Eltern und Freunden hätte anvertrauen müssen.

Wie sind Sie auffällig geworden?
Nur für die, die im Straßenverkehr ermittelt wurden (auch Parkplatz):

Es war Mittwoch der 07.02.2018 ich hatte meinen Freien Tag.
Ich habe am vor Abend den 06.02.2018 einige Joint geraucht gehabt und am Morgen den 07.02.2018 gegen 7.00 Uhr den letzen.
Dann habe ich einen Anruf von der Firma bekommen ich müsse dringend zur Firma kommen und an einer Amazon Schulung teil nehmen da ich sonst wegen zu Hoher Concession Quote nicht mehr für Amazon fahren dürfte ab dem 08.02.2018.
Also bin ich gegen 10Uhr los gefahren zur Tankstelle und wollte dann zum Amazon Depot nach Bochum fahren.
Ich bin ca. 2,5 Kilometer gefahren und wurde vor der Tankstelle angehalten von der Polizei, es wurde eine allgemeine Verkehrskontrolle mit Freiwilligen Drogen Test durchgeführt.
Das Ergebnis war positiv auf THC.
Ich musste mit zur Wache und anschließend mit zum Krankenhaus zur Blutentnahme.
Danach wurde ich vor dem Krankenhaus entlassen von der Polizei.
Was war der Zweck der Fahrt?
Tanken und zur Arbeit Schulung, siehe auch oben!


Wie weit wollten/sind Sie (ge)fahren?

Ich wollte zur Tankstelle und Dann zur Arbeit kurz vorbei an meinem Freien Tag. Bin 2.5 Kilometer gefahren und wollte ca. 8 km fahren.

Wie oft waren sie bereits unter Drogeneinfluss im Straßenverkehr unterwegs?

Auf die Fahrt genau kann ich es nicht sagen, aber
viel zu oft, da ich nie die 72 stunden eingehalten habe denke ich das es ca.50 Fahrten waren in der Zeit von Oktober 2017 bis zur Kontrolle.
Ich dachte das ich nach dem schlafen wieder fahren dürfte.
Jetzt weiß ich das Cannabis bis zu 72 Stunden im Blut verweilen.

Wie haben Sie den Konflikt zwischen dem Drogenkonsum und dem Führen eines Kraftfahrzeuges gelöst?

Meine Einstellung zum Thema Drogen und Straßenverkehr war völlig falsch. Ich hatte nie den Eindruck was falsch zu machen. Garnicht. Es gab für mich keinen Konflikt. Ich habe mich weder darüber informiert wie lange man kein Fahrzeug, nach dem letzten Konsum mehr führen darf, noch hab ich mir über derartige Nachteile im Bezug auf den Straßenverkehr und die dadurch resultierenden Gefahren Gedanken gemacht.

Heute lebe ich abstinent und benötige keine Drogen mehr, der Konflikt hat sich für mich gelöst. Wenn ich heute so darüber Nachdenke, war ich eine große Gefahr für Andere Mitmenschen und mich selber und bin sehr traurig, dass ich früher nicht schon darüber nachgedacht habe.
Für mich bestand als ich konsumiert habe, kein wirklicher Konflikt zwischen dem Führen eines Kraftfahrzeuges und dem vorangehenden Konsum. Ich bin der Meinung, dass der Konsum von Marihuana mich gleichgültig gemacht hat und ich mir deswegen keine Gedanken darüber gemacht habe, wenn ich mal High war. Ich war fälschlicherweise der Meinung, dass ich keine Schwierigkeiten hätte ein Kraftfahrzeug zu führen.
Heute ist mir aber klar, dass es absolut verantwortungslos war, bekifft in ein Auto zu steigen und loszufahren. Ich war mir damals einfach nicht richtig der Gefahr bewusst, die von mir ausging. Da ich für mich und noch wichtiger für die anderen Verkehrsteilnehmer ein großes Risiko dargestellt habe, bin ich umso glücklicher, dass ich niemals einen Unfall verursacht habe und bis heute habe ich es mir nicht richtig verzeihen können, so verantwortungslos zu handeln. Seit meiner Abstinenz habe ich gelernt wie wichtig Verantwortung ist. Ich weiß nun, dass ich sowohl als normaler Bürger aber auch als Kraftfahrer eine große Verantwortung meinen Mitmenschen gegenüber habe, heute weiß Ich, dass das fahrlässig und dumm war, da man selbst 72 Stunden nach dem Konsum noch unter dem Einfluss von Cannabis steht. Rückwirkend betrachtet habe ich den Konflikt gar nicht gelöst, sonst wäre es nicht zu so vielen Fahrten unter Drogeneinfluss gekommen.

Wieso ist es verboten unter Drogeneinfluss ein KFZ zu führen?
(Beschreibung bitte für die zutreffende Substanz)


Benommenheit, Sekundenschlaf, Müdigkeit, unscharfes Sehen, Selbstüberschätzung, Distanzen werden anders wahrgenommen, ebenso Geschwindigkeit.
Es ist verboten und gefährlich da ich unter Cannabiseinfluss Situationen anders einschätze und sich meine Reflexe verschlechtern. Unter Cannabiseinfluss ist man definitiv nicht voll leistungsfähig. Damit gefährde ich meine Mitfahrer, die anderen Verkehrsteilnehmer und mich selbst. Zudem breche ich damit das Gesetz.

Wie lange stehen Sie nach dem Konsum von Drogen unter deren Einfluss?

Bis zu 72 Stunden bei Cannabis, da durch den unkontrollierten Abbau aus den Fettgewebe der aktive THC Wert im Blut auch wieder ansteigen kann.


Sind sie sich darüber im Klaren, welche Folgen es bei einem täglichen Konsum gibt?
Ja natürlich. Ich habe diese Folgen deutlich zu spüren bekommen.

Ja Cannabis
Kurzzeitwirkungen
-Verlust des Zeitgefühls
-Veränderte, selektive Wahrnehmung
-Gedankenflug
-Halluzinationen
-eingeschränkte Kontrolle über Sprache und Bewegung

Langzeitwirkungen
-psychische Abhängigkeit
-Passivität, Antriebslosigkeit („Null Bock“)
-Störung des Kurzzeitgedächtnisses
Auslösen von Psychosen

Ja, es bildet sich schnell eine Toleranz gegenüber der Droge, d.h man hat das Verlangen nach einer Dosissteigerung und möchte immer mehr. Die Leistung und Denkfähigkeit sinkt. Das Kurzzeitgedächtnis leidet. Und man sucht unter Umständen, weil einen die Wirkung von Cannabis nicht mehr befriedigt, in einer anderen Droge seinen Rausch. Außerdem empfindet man es auch als normal jeden Tag bekifft zu sein und gibt sein Geld nur noch für Drogen aus. Es kann auch zu Angstzuständen, Paranoia, Psychosen und Depressionen kommen. Außerdem ist die Gefahr sehr hoch in die Abhängigkeit zu geraten und man ist dann schnell bei dem Thema Einstiegsdroge angekommen, da mit jedem erneutem Konsum auch die Hemmschwelle sinkt und die Risikobereitschaft gegenüber dem Ausprobieren von anderen Drogen sinkt.

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Warum ist es passiert?
 

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Warum ist es passiert?

Welche persönlichen Hintergründe gab es für den Cannabis- Drogenkonsum?
Es war sicher auch Mitläufertum, aber es lag nicht nur daran. Ich würde heute sagen, dass ich zu dieser Zeit sehr wenig Selbstbewusstsein hatte.
Ich war alleine, wollte dazu gehören. Minderwertigkeitsgefühle, Abgrenzung und Auflehnung , Überwinden meiner Schüchternheit.
Cannabis hat dadurch, dass es überall in meinem Umfeld war und noch keine für mich negativen Folgen erkennbar waren seinen Schrecken verloren. Es ließ den inneren Druck bei mir weniger werden, ich fühlte mich nach dem Konsum weniger angespannt. Meine Ängste wurden unwichtig, ebenso meine Probleme einen guten Job zu finden . Zumindest glaubte ich das in jungen Jahren bis zum ersten Führerscheinverlust im Jahre 2001 durch Cannabis.
Danach entschied ich mich für ein Drogenfreies Leben von 2003 bis Oktober 2017
Am 6 Oktober 2017 hatten wir ein Klassentreffen und ich griff erstmals wieder zu Cannabis aus Neugier und Zugehörigkeitsgefühl.
Da war der Einstieg in den Rückfall mit Cannabis. Ich fand gefallen mit alten Schulfreunden und Arbeitskollegen gelegentlich Cannabis zu Konsumieren.
Gegen Ende Oktober2017 Folgte nach der Trennung von meiner Ex Freundin und Probleme im Job als Paketzusteller ein Anstieg des Cannabis Konsums und ich griff wieder öfters zu Cannabis.
Ich wollte mich nicht mit meinen Problemen nicht richtig auseinandersetzen .
Die Probleme im Job als Paketsteller und das ende der Beziehung zu meiner Ex Freundin, waren der punkt mich in Cannabis Konsum zu flüchten.
Als mit der Zeit der Konsum zugenommen hat und ich Cannabis und die Wirkung besser kennen gelernt habe, diente es mir zum Stressabbau (vorallem Stress auf der Arbeit) Der Job machte einfach kein Spaß und des wurde nur Druck ausgeübt von den Disponenten. Reden war im dem Betrieb nicht möglich mit den Vorgesetzen bzw nicht erwünscht.

Weitere persönliche Gründe waren mit der Zeit auch das Zugehörigkeitsbedürfnis gegenüber der Gruppe. Man wollte, wenn möglich immer dabei sein um auch in dem Kreis zu bleiben und ich wollte mich nicht ausgegrenzt fühlen.
Verantwortung zu übernehmen, und das ist mir damals alles über den Kopf gewachsen und so habe ich in dem Konsum von Cannabis ein Ventil gefunden um Druck abzulassen und Abends am Wochenende einfach mal abzuschalten und an was anderes Denken zu können, oder die redseligkeit während des Rausches nutzen um mit den Kumpel über die Probleme auf der Arbeit zu reden


Wie hat sich Ihr Umfeld über Ihren Drogenkonsum geäußert?

Meine Eltern und sowie die Leute auf meiner Arbeit haben das gar nicht so mitbekommen. Wenn ich sie besuchte hatte ich vorher nichts konsumiert.
Hatte ja nur gelegentlich was konsumiert gehabt und nicht täglich.
Als ich dann erwischt wurde habe ich es ihnen erzählt und sie waren enttäuscht von mir. Zum einen das ich erneut Drogen nehme und zum anderen das ich so fahrlässig gehandelt habe.


Gab es Ereignisse in Ihrem Leben, die zu verstärktem Konsum geführt haben?

Ja als ich mit 20 von zu Hause ausgezogen bin, weil ich mich mit meinen Eltern nicht verstanden habe. Es folgte der Kontaktabbruch zu Ihnen.
Keine Freiheiten in Jungen Jahren.
Mit 40 Jahren erfolgte ein wieder einstieg in den Cannabis Konsum.
Stress im Job und das Beziehungsende zu meiner Ex Im Dezember 2017 führten zum Anstieg des Cannabis Konsums bis zum Tat Tag den 07.02.2018.
Ich habe Zuflucht in den Cannabiskonsum gesucht und 3 Tage am Stück jeweils 2-3 Joints geraucht(Freitag, Samstag und Sonntag), weil ich der Meinung war, dass ich die Trauer so besser verarbeiten konnte und es mir beim Ablenken hilft.





Haben Sie vor der Auffälligkeit jemand um Hilfe gebeten, um den Drogenkonsum zu beenden?

Nein früher war ich immer der Meinung, dass ich kein Problem habe da der Konsum da noch vereinzelt war. Aber da verlor ich meine Berührungsängste zum Cannabis, das ist mir heute klar. Als der Anstieg des Konsum dann nach der Trennung wieder anfing suchte ich ebenfalls mit niemanden das Gespräch, die Scham gegenüber meiner Familie war viel zu groß und auf der Arbeit habe ich mich auch niemandem geöffnet.

Gibt es in Ihrer Familie aktenkundige Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz oder Suchtkrankheiten?
Nein

Hatten sie Konsumpausen/spitzen?

Ja Pausen gab es immer wieder im Alter von 16- 24 Jahren, ich rauchte mal in der Woche und zu Wochenende aber bei weitem nicht an jedem Wochenende und auch nicht zu viel.
Im Alter von 40 Jahren In den letzten Monaten vor der Kontrolle hatte ich mit dem Kiffen wieder angefangen und Rauchte ich gelegentlich 3-5 mal im Monat.
Nach der Trennung im Dezember 2017 Diesen Zeitraum würde ich als Konsumspitze bezeichnen nach der Abstinenz von 2003- Oktober 2017 ohne Rückfälle.
Konsum als stetig aufsteigende Kurve betrachten. Der Konsum hat mit der Zeit immer mehr zugenommen.


Was hat Sie daran gehindert, ohne Droge abzuschalten?

Ich konnte auch ohne Drogen abschalten, aber mit war es ein anderes Gefühl was mir sehr gefallen hat und was ich bis zum Tag des Delikts auch nicht missen wollte. Ich habe es als normal angesehen ab und an mal zu kiffen. Desweiteren fand ich es schön das man alles um sich herum, wie z. B Alltag, Verantwortung (Negativer Stress von der Arbeit war und die Trennung von der ex freundin) von den Schultern rauchen konnte.

Waren Sie gefährdet in eine Drogenabhängigkeit zu geraten?

Ja das war ich, das ist jeder der anfängt zu konsumieren, egal ob gelegentlich oder regelmäßig.
Die Gefahr besteht immer, wenn man Drogen konsumiert. Das habe ich ja alleine daran gesehen, dass der Konsum in der letzten Zeit zugenommen hatte. Ich müsste heute lügen, wenn ich sagen würde, dass die Kontrolle schlecht für mich war, obwohl ich unmittelbar danach natürlich verärgert über mich und die Situation war. Ich habe ja an mir selbst gesehen, dass der Konsum häufiger wurde. Das ist rückblickend betrachtet echt abschreckend.


Waren sie Drogenabhängig?

Gefährdet ja, abhängig nein
Nein das war ich nicht. Es wäre auch nicht ewig so weiter gegangen da ich schon merkte, dass mich das doch nicht alles so erfüllt wie ich anfangs dachte. Da ich nach der Kontrolle den Konsum problemlos wieder einstellen konnte war ich nicht drogenabhängig, ich weiß aber schon, dass bei mir eine Drogenproblematik vorlag um Probleme zu unterdrücken bzw. zu vergessen.


Wieso passiert das nicht wieder?

Weil ich erkannt habe, dass mir der Drogenkonsum nichts bringt, anstatt meine Probleme zu lösen habe ich etliche Probleme dazu bekommen und die dann einfach verdrängt. Mein Selbstbewusstsein hat es unter dem Strich auch nicht gestärkt. Jetzt geht es mir viel besser als in der Zeit in der ich konsumierte, ich bin mental viel stärker und selbstbewusster, rückwirkend betrachtet hatte ich auch da keine wirklichen Freunde. Jetzt habe ich wieder richtige Freunde denen mein Wohlempfinden auch wichtig ist. Ich will auch nie wieder so eine Scham gegenüber meinen Eltern empfinden und sie belügen. Ich bin mittlerweile auch viel offener zu meinem Umfeld und somit in der Lage über Dinge die mich belasten offen zu sprechen und fresse nichts mehr in mich hinein und spiele nicht den Starken. Außerdem habe ich gesehen wohin gelegentlicher Konsum führen kann und deswegen möchte ich überhaupt nicht mehr in Kontakt mit Cannabis kommen. Heute gehe ich mit meinen Problemen ganz anders um. Ich verlor bspw. wegen dem Führerscheinverlust meinen Job im Mai 2018 bei Amazon als Paketfahrer, so etwas hätte mich früher eventuell verleitet einen Joint zu rauchen aber danach hatte ich gar kein Verlangen. Ich sprach darüber mit meinen Eltern und Freunden und meiner neuen Freundin, ich hatte nach 3 Monaten wieder eine neue Anstellung gefunden, in einem Job der mir jetzt auch richtig Spaß macht und geregelte Arbeitszeiten mit sich bringt.
Heute habe ich viel mehr Abwechslung in meinem Leben. Zudem Weiß ich heute den Drogenmissbrauch dazu führt, dass das eigene Umfeld mehr und mehr aus Konsumenten besteht und das schreckt mich ab. Ein ganz wichtiger Punkt ist auch dass ich meine Drogenproblematik mittlerweile aufgearbeitet habe und mittlerweile ganz genau Weiß welche gesundheitlichen und gesellschaftlichen Schäden Drogenmissbrauch nach sich zieht, das hat mir die Augen geöffnet wie dumm ich eigentlich war und Schreck mich heute ab.


Was ist passiert?
Warum ist es passiert (innere Motive)
Warum passiert es nicht wieder (Vermeidungsstrategien)

Hätten sie, rückblickend, eine Drogenkarriere verhindern können?

Ja wenn ich mich eher meiner Familie, besonders meinen Eltern, geöffnet hätte, hätte ich den Konsum schon viel früher dauerhaft einstellen können ohne rückfällig zu werden. Zudem hätte ich mir schon eher angewöhnen sollen über meine Probleme, Ängste und Sorgen mit anderen zu sprechen und nicht alles in mich hineinzufressen. Zudem hätte ich stärker sein sollen und nicht rauchen sollen um cool zu sein und Anerkennung zu bekommen. Ich weiß mittlerweile auch dass ich einfach nicht ehrlich zu mir selbst war, ich redete mir in der Anfangszeit lediglich ein, dass nun alles besser sei- Ich weiß heute auch dass es sehr dumm von mir war den Konsum immer zu verharmlosen selbst als er sehr unregelmäßig war, weil die Gefahr dass der Konsum stärker wird immer besteht und einen dies die Berührungsängste nimmt

Wieso haben Sie sich für eine Abstinenz entschieden?

Da ich meine Zukunft ganz klar ohne Drogen sehe. Ich habe wie bereits geschildert eingesehen, dass der Konsum sich ausschließlich negativ auf mein Leben ausgewirkt hat und mir nichts Positives bringt. Ich habe ja gesehen wo es endet, es besteht immer die Gefahr, dass der Konsum intensiver wird. Ich bin mittlerweile 41 und bin habe noch keine Familie gegründet, da liegt künftig meine Priorität.
Beschreiben Sie den Punkt, an dem Sie sich für ein abstinentes Leben entschieden haben (Knackpunkt)
Den Tag der Kontrolle. Nach der Kontrolle war ich am Ende, nicht nur dass ich den Wagen unter Drogeneinfluss bewegt hatte und andere Verkehrsteilnehmer Gefahr ausgesetzt hatte indem ich das Auto unter dem Einfluss von Drogen steuerte, jetzt wussten meine Eltern erstmals auch Bescheid dass ich überhaupt wieder Drogen nehme nach Jahren, mir war klar dass Sie so was nicht von mir gedacht haben und sehr enttäuscht sind. Am Abend ring ich mich dann durch und ging zu meinen Eltern. Begeistert sahen sie verständlicherweise nicht aus als ich reinkam. Als ich anfing ihnen Alles zu erzählen merkte ich aber schnell, dass sie sehr verständnisvoll waren und mich nicht verurteilten. Dann öffnete ich mich Ihnen komplett und sprach über alles mit Ihnen. Über meinen Konsum von 16-24, und mit dem alter von 40 über mein Empfinden nach der Trennung von Steffie und auch darüber wie der Konsum wieder anfing. Das Gespräch war sehr emotional. Danach fiel eine Riesenlast von mir und ich schwor mir nie mehr in Kontakt mit Cannabis zu kommen und versprach dies auch meinen Eltern. An diesem Tagen habe ich zum ersten Mal alles reflektiert und mir selbst eingestanden, dass ich ein Problem mit Cannabis hatte. In den Tagen danach kam mir immer mehr die Einsicht wie dumm ich mich verhalten hatte und ich machte mir viele Gedanken über mein Leben und hab mich dazu entschlossen, dass ich fortan abstinent leben werde. Wie in den Jahren zuvor von 2003 bis Oktober 2017. Danach habe ich nicht nur den Konsum eingestellt, sondern habe auch mein Leben geändert ich bin offener geworden und gehe mit meinen Problemen offen um und stelle mich nicht stärker da als ich bin. Seit diesem Tag habe ich nicht einmal an meiner Entscheidung gezweifelt und bin heute stolz darauf diesen Weg eingeschlagen zu haben. Mittlerweile habe ich seit dem 07.02.2018 kein Cannabis mehr Konsumiert. Die Abstinenznachweise begann ich allerdings erst am 29.05.2018, nach der Auffälligkeit. Meinen Job habe ich verloren als Paket Zusteller bei Amazon wegen dem Führerscheinverlust, den ich selbst verschuldet hatte.
Also musste ich zu sehen das ich so schnell wie möglich einen neuen Job finde um die Geldstrafen zu bezahlen und einen Arbeitgeber finde der mich bei dem Abstinenz Programm unterstütz.
Seit dem 01.08.2018 Arbeite ich in einem Großen Unternehmen im Versand, als Kranführer und Staplerfahrer. Dieser Job macht mir richtig Spaß und ich habe geregelte Arbeitszeiten so dass ich auch die Möglichkeit habe meine Sozialen Kontakte zu Pflegen und Stress im Fitnessstudio abzubauen.
Ich plane meinen Tagesablauf und bin glücklich jeden Tag aufs Neue ohne Drogen zu leben.


Wieso kommt für Sie nur Abstinenz und nicht für gelegentlicher Konsum in Betracht?

Weil ich keinen verantwortungsvollen Umgang mit Cannabis hatte.
Da ich mich bewusst dafür entschieden habe komplett abstinent zu leben. Ich werde weder mich selbst noch meine Familie oder Freunde enttäuschen. Die Gefahr in eine Abhängigkeit zu rutschen ist auch immer akut selbst wenn man nur gelegentlich konsumiert und dann hat man mit erheblichen psychischen Folgen zu rechnen, das ist mir heute bewusst. Außerdem möchte ich eine Familie gründen und etwas aus meinem Leben machen, da ist einfach kein Platz für Cannabis. Mein neuer Job ist mir sehr wichtig als Kranführer im Versand.
Deshalb lasse ich mich von meinen Eltern, Freunden und Freundin beobachten, und reden über alles.

Wie haben Sie die Umstellung zur Abstinenz erlebt?

Körperliche Entzugserscheinungen hatte ich keine. Aber ich habe anfangs die Geselligkeit mit meinen Kumpels vermisst und auch die entspannende Wirkung. Es war eine andere Art der Entspannung und des Lustig seins als ohne. Es hat mir etwas weh getan den Kontakt zu meinen Kumpels abzubrechen, weil sie unabhängig vom Konsum (den einen Kumpel kannte ich schon aus der Schulzeit) gute Freunde waren. Aber als ich mir vor Augen geführt habe (mit Hilfe meiner Eltern , was Cannabis alles mit einem macht und was alles hätte passieren können (auf Unfälle bezogen) dann bin ich froh den Schritt der Abstinenz gegangen zu sein. Außerdem gehe ich auch wieder, ohne Ausreden zu suchen, meinen Hobbys bin nicht mehr vergesslich und mein jetziger Umgang mit meinen Freunden, welche nicht kiffen wird wieder besser gepflegt.
Durchweg positiv, ich bin jetzt wieder glücklich und selbstbewusst. ich hatte weder physisch noch psychische Probleme mit der Abstinenz und bin stolz darauf den richtigen Weg eingeschlagen zu haben Ich habe schnell neue Freunde gefunden zu denen ich mittlerweile sehr intensiven Kontakt habe und auch zu meiner Familie bin ich viel offener als früher und verspüre ihnen gegen über kein Scharmgefühle mehr. Entzugserscheinungen hatte ich keine gehabt.
Ich musste mich mit den Problemen wie Job Verlust beschäftigen und der Trennung meiner Ex Freundin.
Zurzeit habe ich alle Weichen gestellt und bin im Dezmeber 2018 zu meiner Freundin gezogen die mich seit Vorfall begleitet. Wir planen ein Kind zu bekommen in der Zukunft. Außerdem möchte ich meine neue Anstellung als Kranführer nicht auf Spiel setzen durch weiteren Drogen Konsum.

Wer hat Ihnen dabei wie geholfen?

Meine Familie mit vielen intensiven Gesprächen, dass ich mir selbst vor Augengeführt habe was mir im Leben wichtig ist und mich endlich mit den Folgen von Drogen beschäftigt habe. Heute kann ich von mir behaupten, dass ich richtig aufgeklärt bin und offener mit Problemen und mit meinem Innenleben umgehe. Meine neuen Freunde auch dadurch, dass Sie mir gesagt haben, dass Sie es gut finden und es eine starke Leistung von mir ist, das hat mich zusätzlich bestärkt. Es hat mir auch sehr viel geholfen, dass ich mich in Internetforen angemeldet habe in denen Leute mit denselben Problemen sind wie ich sie hatte. (bspw. Sucht und Selbsthilfe.de) Da gibt es viele Gruppen in denen man sich gegenseitig Ratschläge gibt und sich über seine Vergangenheit und Erfahrungen austauscht. Das hat mir ungemein bei meiner Aufarbeitung geholfen. Meine neue Freundin Daniela hat mich von Anfang unterstütz.
 

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Wie reagiert Ihr Umfeld auf diese Umstellung?
Äußerst positiv. Ich habe keine negativen Reaktionen für meinen Entschluss zur Abstinenz erfahren. Viele meiner Freunde haben mich auch in vielen Punkten unterstützt und tun dies weiterhin. Sei es nun, ob es um die Gestaltung der Freizeit geht oder als Gesprächspartner für Probleme. Freunde, Eltern, Verwandte und meine Freundin geben mir jeden Tag die Kraft ohne Drogen zu leben. Viel wichtiger für mich sind aber die Erfolge, die sich durch die Abstinenz abgezeichnet haben. Sie bestätigen mir immer wieder, wie richtig die Entscheidung zum abstinenten Leben war und ist.

Haben Sie nach der Auffälligkeit weiterhin Kontakt zu Ihren Drogenbekannten gehabt?

Nein den Kontakt habe ich direkt nach dem Gespräch mit meinen Eltern abgebrochen.

Haben Sie nach Ihrer Auffälligkeit miterlebt, wie Ihre Bekannten Drogen konsumiert haben?
nein

Wie haben Sie in Zukunft vor mit Cannabis/dem Konsum umzugehen?

Für mich steht absolut fest, dass ich mein Leben nicht mehr durch Cannabis beeinflussen will. Ich sehe meinen damaligen Konsum als ein Kapitel, welches ich zugeschlagen habe und nie mehr öffnen werde. Mir geht es seit meiner Abstinenz so gut, dass es für mich in keinster Weise interessant ist, wieder Cannabis zu konsumieren. Schon die Vorstellung an den Konsum ruft bei mir ein unangenehmes Gefühl auf da ich dann an meine „scheiß“ Vergangenheit denken muss. Das zeigt mir, dass der Weg in die Abstinenz der einzig richtige für mich war und ist.

Haben Sie zu Hause Cannabis?

Nein clean seit dem 07.02.2018

Wie wollen Sie es gegebenen Falls in Zukunft verhindern, nochmals unter Drogeneinfluss ein KFZ zu führen?
Indem ich meine Abstinenz strikt einhalte und mir vor Augen halte, welche Negativen Aspekte der Cannabiskonsum im Bezug auf den Straßenverkehr mit sich bringt. Ich will mich und andere Verkehrsteilnehmer und auch Fußgänger nie wieder einer solchen Gefahr aussetzen, weil ich berauscht fahre. Auch werde ich weiterhin strikt den Kontakt zu Drogen und Konsumenten meiden.
In dem ich einfach keine Drogen konsumiere, egal ob ich ein eigenes Auto habe oder nicht. Ich weiß mittlerweile, dass Cannabis schlecht für mich ist und deswegen werde ich damit auch nie wieder in Kontakt kommen und dadurch natürlich nie wieder ein Auto unter Drogeneinfluss führen. Ich lasse mich besonders von meiner Familie und Freundin beobachten.

Wie wollen Sie einen beginnenden Rückfall erkennen?

Einen Rückfall schließe ich Theoretisch aus, da ich den Kontakt mit Drogen und den Konsumenten stets vermeide. Falls sich doch einmal Krisensituationen ergeben sollten, wende ich mich mit meinen Problemen offen an meine Familie, Freunde und meine Freundin/oder an eine Verkehrspsychologin. Durch die Aufarbeitung mit meiner Familie ist mir auch bewusst geworden, dass ich mich auch vor professioneller Hilfe nicht schämen brauche und diese auch bei Bedarf in Anspruch nehmen werde.

Wie ist derzeit der Konsum von Alkohol bei Ihnen?

Ich Trinke nur an besonderen Anlässen, wie Geburtstagen (1 Bier) oder stoße zu Silvester mit einem Glas Sekt an

Was machst du denn heute anders ?
Was machst du/wie gehst du damit um ... wenn du mit der Arbeit nicht warm wirst ... wenn du dich damit nicht wohlfühlst ... wenn es dir kein Spaß macht ... und wenn es nicht besser wird ????


Ich werde in Zukunft auch auf der Arbeit das offene Gespräch suchen, wenn ich in manchen Situationen nicht mehr weiter weiß oder mich überfordert fühle. Es gibt bei uns Anlaufstellen, wie den Personalrat, zu dem man gehen kann, wenn man z,B nicht gleich mit dem Chef darüber reden möchte und sich evtl eine zweite Meinung einholen, wie man in manchen Situationen umgehen kann/soll. Oft helfen auch schon offene Gespräche mit den Arbeitskollege. So gehe ich aktuell und auch in Zukunft mit Konfliktsituationen auf der Arbeit um.
Private Rede ich Taglich mit meiner Freundin über Ihren und meinen Arbeitstag und hole mit gerne eine Ratschlag ein .



 

Max

Super-Moderator und MPU Profi
Teammitglied
Administrator
Huhu keiner Zeit und Lust Mal einen Blick darauf zu werfen?
Willkommen im Forum !

Wenn du etwas Ordnung in die Sache bringst, kann sich das wohl jemand anschauen.

Bitte fülle erst einmal den entsprechenden pers. FB aus.

Danach solltest du deinen Drogen FB durchnummerieren. :zwinker0004:
 

mpu-crasher

Neuer Benutzer
Wenn ich das mal so als Mitarbeiter einer Suchtberatungsstelle sagen darf,... das liest sich sehr "auswendig gelernt" und sieht nach "Zuviel des Guten" aus. Wenn die Darstellung deines Konsumverhaltens so korrekt ist, muss man mindestens von einer D2-Hypothese (fortgeschr. Drogenproblematik) ausgehen, eher von einer Abhängigkeitsproblematik. Wärest du bei mir in Beratung, würde ich dir eine Abstinenztherapie ambulant empfehlen (halbes Jahr plus Abstinenznachweise), danach nach halbes Jahr "ohne Stützräder" plus Abstinenznachweise.
Deine Aussagen bezüglich der Konsummotive wirken "zu" glatt und wenig persönlich. Man könnte auch sagen ausweichend, wenn auch geschönt. Oder noch anders: in der Suchthilfe gibt es ein Sprichwort über Klienten, das lautet "Wasch´ mich, aber mach´ mich nicht nass!". Daran muss ich denken, wenn ich diesen ganzen Text lese.
Hast du eigentlich Suchtberatung in Anspruch genommen? Das konnte ich in dem "buchlangen" Text nicht finden.
 
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