Erste MPU durchgefallen.

TommyX38

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Mahlzeit

Ich hatte meine 1 MPU am 22.10.2020 in Nürnberg bei der AVUS. Bis auf den phsychologischen Test alle bestanden. Zum Ende des Gespräches sagte der Psychologe er hätte sich gewünscht dass ich eine Vorbereitung gemacht hätte. Somit war die Entscheidung schon gefallen. Booom Nix mit FS.

Nun denn auf die 2te Runde. Januar bis März 12h insgesamt Vorbereitung in Einzelunterricht per Skype gehabt.

1. April 2021 denn wieder nach Nürnberg zur AVUS. Natürlich ein anderer Psychologe, ja den Grund kenne ich.
Aber auch hier wieder die Körpersprache von dem so desinteressiert und ich nervös wie Sau.

Hab natürlich wieder alles erzählt bzw auch so wie es mir mein Coach von der MPU Vorbereitung mitgegeben hat. Aber wenn man ein Vergehen nicht mehr zu ordnen kann, weil man das nicht mehr weiß, was auch die Wahrheit ist, wie kann man dem Psychologen das glaubhaft darlegen.

Jetzt hab ích soviel Geld ausgegeben die Wahrheit gesagt und dennoch wird mir mein 2tes MPU Gutachten auch wieder negativ ausgelegt.

Also bei so einem Gespräch habe ich die Befürchtung dass egal ob es ein Geschichte ist oder man die Wahrheit sagt, es keinem geglaubt wird.

Ich kotz langsam ab weil ich ohne meine FE meinen eigentlichen Beruf nicht mehr ausüben kann. Nen anderen Beruf zubekommen in der jetzigen C-Zeit ist genauso beschissen. ( Sorry für diese Wortwahl )

Gibt es von euch paar gute Ratschläge immerhin bin ich jetzt schon seit 2 Jahre ohne FE/FS.
 

TommyX38

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Ich habe meinen FB gleich mal mit bestem Wissen dran gehangen.

FB Verkehr/Straftaten


Zur Person

Geschlecht: männlich

Alter: 38


Was ist passiert?

Datum der Auffälligkeit: 19.08.2014 Geschwindigkeit überschritten, 05.07.2015 Geschwindigkeit überschritten, 06.09.2016 Geschwindigkeit überschritten, 03.03.2017 Rotlicht überschritten, 20.03.2017 Geschwindigkeit überschritten, 06.02.2018 Geschwindigkeit überschritten.


Stand des Ermittlungsverfahrens

Gerade erst passiert: NEIN

Strafbefehl schon bekommen:

Dauer der Sperrfrist: generell nach dem Entzug der FE 6 Monate 19.01.2019 bis 19.07.2019


Führerschein

Hab ich noch: NEIN

Hab ich abgegeben: Wurde bei einer Kontrolle eingezogen.

Hab ich neu beantragt: JA

Habe noch keinen gemacht:


Führerscheinstelle

Hab schon in meine Akte geschaut? JA

Sonstige Verstöße oder Straftaten?: 2x ohne FE/FS gefahren stehen als Polizeibericht in der Akte.

Genaue Fragestellung der FSSt (falls bekannt):



Bundesland: Bayern



Aufarbeitung

Psychologe/Verkehrspsychologe:

Kurs für verkehrsauffällige Autofahrer: ja 2008



MPU

Datum: 22.10.2020

Welche Stelle (MPI): AVUS Nürnberg

Schon bezahlt?: JA



Schon eine MPU gehabt?: JA

Wer hat das Gutachten gesehen?: ICH

Was steht auf der letzten Seite (Beantwortung der Fragestellung)?: Es ist derzeit noch zu erwarten dass Herr XXXXX künftig wiederholt gegen verkehrsrechtliche Bestimmungen verstoßen wird.



Altlasten

Punkte oder sonstige Straftaten:
 

Nancy

Super-Moderator und MPU Profi
Teammitglied
Administrator
Hallo TommyX38,

willkommen im Forum.

Ich habe deinen Thread mal ins passende Unterforum verschoben.

Hab natürlich wieder alles erzählt bzw auch so wie es mir mein Coach von der MPU Vorbereitung mitgegeben hat. Aber wenn man ein Vergehen nicht mehr zu ordnen kann, weil man das nicht mehr weiß, was auch die Wahrheit ist, wie kann man dem Psychologen das glaubhaft darlegen.
Ging es dabei um die Geschwindigkeitsübertretungen aus 2014/15, oder wusstest du zu keinem deiner Auffälligkeiten was die Ursache war?

Wäre es dir möglich deine neg. Gutachten hier mal anonymisiert einzustellen?
 

TommyX38

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Bei dem Gutachten fragt sich, worin überhaupt die "MPU-Vorbereitung" bestand. Du lässt ja wirklich kaum ein Fettnäpfchen aus.
Das passiert wenn man keine gemacht hat. Wie oben beschrieben war das meine erste. Ich schätze die 2te wird auch nicht besser gelaufen sein. obwohl ich eine "VORBEREITUNG" gemacht habe. aber das Gutachten kommt erst noch. Nun ja ich hab mich selbst nochmal intensive mit all meinen Übertretungen der Geschwindigkeit auseinander gesetzt und alles aufgeschrieben was ich noch weiss, zu jedem einzelnen Delikt.

Was mir schwer fällt, ist die Bildung und Formulierung von Sätzen, die für die Zukunft sein sollen. Auf die Frage, was hat sich geändert, wie wollen sie es schaffen nicht mehr rückfällig zu werden bzw. was tun sie alles dafür. Da fehlen mir einfach die richtigen Sätze. Und da ich mit Psychologen eh schon schlechte Erfahrung gemacht habe, fällt es mir noch schwerer da Worte zu finden um dem das glaubhaft darzustellen.
 
Also in der ersten MPU war sicher nicht der Psychologe schuld. Da sagst du ja, dass du immer ein guter Fahrer warst, und Regeln für dich nur dann gelten, wenn du mit ihnen einverstanden bist.
Es kommt auch weniger auf die Einzelheiten der einzelnen Vorfälle an. Wichtiger ist, eine gemeinsame Ursache herauszuarbeiten (frühe Verantwortung, "Ersatzvater") und daraus die fehlerhafte Einstellung zu Regeln (auch außerhalb des Straßenverkehrs) abzuleiten.
 

TommyX38

Neuer Benutzer
Also in der ersten MPU war sicher nicht der Psychologe schuld. Da sagst du ja, dass du immer ein guter Fahrer warst, und Regeln für dich nur dann gelten, wenn du mit ihnen einverstanden bist.
Es kommt auch weniger auf die Einzelheiten der einzelnen Vorfälle an. Wichtiger ist, eine gemeinsame Ursache herauszuarbeiten (frühe Verantwortung, "Ersatzvater") und daraus die fehlerhafte Einstellung zu Regeln (auch außerhalb des Straßenverkehrs) abzuleiten.
Das sehe ich auch ein das es meinerseits so gelaufen ist. Wie ist das , soll man nur die Fragen beantworten oder darf man auch einfach loslegen von Anfang der Probleme mit Schilderung der Delikte bis hin zu den Änderungen für die Zukunft. Weil, wenn der Frage stellt komm ich aus dem Konzept. Am 01.04.21 war ich ja schon bei der 2ten MPU. Das Gutachten dürfte nun auch die Tage eintreffen.
 

funkytown

Erfahrener Benutzer
Das ist ein Problem, dass genau durch die Fragerei abgefangen werden soll: Eine Geschichte zurecht legen und erzählen kann jeder, der Gutachter muss aber wissen, ob es die Wahrheit ist - deshalb wird es Fragen geben, die du zu beantworten hast.

Ich sag auch mal so - MPU Vorbereitung ist nicht gleich MPU Vorbereitung. Da tummeln sich viele schwarze Schafe.
 

Lavidasnipe

Benutzer
Moin moin,
ich habe es mir mal erlaubt, den thread zu lesen und nun ein Kommentar zu verfassen, auch wenn ich kein Profi darin bin und selbst noch nicht weiß, wie mein Gutachten vom 16.04 ausfällt.
Das ist ein Problem, dass genau durch die Fragerei abgefangen werden soll: Eine Geschichte zurecht legen und erzählen kann jeder
Stimmt. Eine Geschichte fliegt spätestens dann auf, wenn der Gutachter eine bereits gestellte frage nochmals stellt, diese allerdings anders formuliert. Habe ich auch erlebt, mich dadurch allerdings nicht verunsichern lassen und ähnlich geantwortet, wie in der Frage davor.

Ich hatte als ich bereits im Forum angemeldet war, auch mit einer Firma Kontakt, welche MPU Vorbereitungen anbietet. Diese nannte mir einen Fixpreis von 3000,-€. Auf Nachfrage wie sich der Preis zusammensetzen solle, bekam ich die Antwort: „Wir fordern ihre Akte an, arbeiten diese aus und basteln mit Ihnen eine Geschichte, welche Sie dem Gutachter ehrlich rüberbringen müssen.“

Eine Geschichte zu erzählen, macht also keinen Sinn. Offen darüber sprechen, was in der Vergangenheit passierte, sollte bereits ausreichen. Sprich das Eigen erlebte, muss dargestellt werden, damit der/die Gutachter/in, sich ein Bild von der damaligen und (heutigen) Person machen können.

Dementsprechend musst du deine Verhaltensänderung glaubhaft, nachvollziehbar darlegen. Funktioniert allerdings auch nur, wenn es wirklich dem entspricht.

Wenn ich etwas falsches erwähnt habe, entschuldige ich mich in aller Form, bei den Leuten hier, die sich Mit der Materie sehr gut auskennen.

Liebe Grüße
 

Kill

Stamm-User
TommyX38, ich denke du missverstehst den Sinn der MPU. Ich habe dein 1. Gutachten nicht gelesen, aber du bist 100%ig nicht "einfach so" durchgefallen - das weißt du ja mittlerweile.

Ich will dir, ohne auf Einzelheiten einzugehen nur sagen, dass du dem Gutachter schlicht und ergreifend darlegen musst, dass du Einsicht zeigen musst.

Du hast ja Scheisse gebaut, 2 Mal ohne Führerschein gefahren und bist oft zu schnell gefahren. Warum hast du das gemacht und warum wirst du es in Zukunft nicht wieder machen - das ist die Antwort auf deine positive MPU.

Wenn du nicht vom Gedanken runterkommst, dass du der "King of Thema Road" bist und dass deine Taten Lapalien oder Kavaliersdelikte sind, dann wird der Gutachter dich auch nicht für "verkehrsfähig" sehen.

Du musst dem Gutachter nicht von jedem Verstoß ne Geschichte erzählen, du musst ihn davon überzeugen, dass du es ganz einfach nicht mehr machen wirst. Es geht beim MPU Gespräch nicht darum deine Verstöße aufzuarbeiten sondern darum zu überzeugen es zukünftig anders zu machen.

Keine Ahnung warum du die Verstöße begangen hast, es ist auch völlig unerheblich, aber lass dir gesagt sein, dass DU derjenige bist der sich zukünftig an die StVO halten wird. Reflektiere dein Verhalten und verinnerliche, dass du dich in Zukunft, ausnahmslos an die Regeln halten willst.
 

Dewores

Benutzer
Grundsätzlich muss nicht alles 100% stimmen, was du dem GA sagst. Abgesehen von dem, was in der Führerscheinakte steht, wird ja nichts überprüft. Dein Beitrag liest sich aber, als ob du eher uneinsichtig bist, dich unzureichend mit deinen Vergehen auseinander gesetzt hast und nun die Schuld bei deiner Ehrlichkeit / der Körpersprache des GA suchst.

Wenn du zu einem Vergehen gar keinen Hintergrund darlegen kannst, zeigt es auf jeden Fall, dass du dir überhaupt keine Gedanken darüber gemacht hast. Normalerweise kann man ja auf Basis des Datums die Umstände und Gefühlslage zumindest weitgehend einordnen, selbst wenn man sich nicht ganz sicher ist. Die meisten Fahrten die man tätigt führen ja zum selben Ziel / macht man aus dem selben Anlass, z. B. zur Arbeit, zum Yachthafen...

Im Zweifel ist es sicher nicht die einzige Geschwindigkeitsüberschreitung in dem Zeitraum gewesen. Nimm einfach eine typische Fahrt, bei der du zu schnell fuhrst (z. B. üblicherweise nach dem Training, weil energiegeladen, oder nach dem Stammtisch vom Wanderclub, weil gut gelaunt...) und ordne es konsistent in dein damaliges Umfeld / deine persönlichen Ursachen ein. Das ist zwar dann nicht unbedingt wahr, aber auch keine "Geschichte".
 

TommyX38

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Ja ich habe ja nun einen Vorbereitung gemacht von Januar 2021 bis März. Leider hat dies auch nicht geholfen. Die 2te MPU auch wieder beim Psycho Gespräch durchgefallen. So nun lasst es Kritik hageln. Bin gespannt.
 

Anhänge

  • MPU Gutachten vom 01.04.2021.pdf
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Lavidasnipe

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Guten Abend @TommyX38 ,
Darf man in dem Kontext einmal fragen, was der Vorbereiter beruflich macht, bzw. ob er dir für eine erneute Begutachtung grünes Licht gegeben hat?

Leider hat deine 2 Monatige Vorbereitung nicht so viel bringen können, wie du dir vielleicht erhofft hast. Daher auch meine Frage, welche keinen Angriff auf dich, oder deinen Vorbereiter sein soll. - Ich würde stark davon ausgehen, dass bei den Antworten, welche du dem Gutachter gabst, auch eine 3 Begutachtung in die Hose gehen würde. (Ich bin kein Profi auf dem Gebiet, jedoch sollte dies erkennbar sein).

Aufgrund deines eingestellten Gutachtens und den Antworten, welche daraus ersichtlich waren, gebe ich @Dewores mit seiner Ansicht:
dich unzureichend mit deinen Vergehen auseinander gesetzt hast
völlig Recht.

Vom lesen kommt es so vor, als würdest du das ganze nicht Ernst genug nehmen. Du führst zudem nur Beweggründe an, welche deinen Führerschein betreffen (Ich entschuldige mich, wenn ich das falsch interpretiert habe).
Auch hast du behauptet, dass deine Fahrten ohne Fahrerlaubnis alle samt eine Ausnahme waren, dies ist allein anhand der Aktenlage schon unglaubwürdig. (Wie es sich herausliest 3 mal im Jahr 2019 - 1x davon in 90 Fällen eingeleitete Verfahren). Gerade als der Gutachter nach einer Dunkelziffer fragte, hättest du ihm eine realistische Einschätzung deiner nicht aktenkundigen Delikte geben können. Ob diese dann der Wahrheit entsprechen würde, lassen wir mal dahin gestellt. - Das du deine Fahrten ohne Fahrerlaubnis allesamt als eine Ausnahme betitelst, wird der Gutachter dir (zurecht) "Verharmlosung" und "Widerspruch" unterstellt haben.

Deine Strategie um nicht mehr auffällig zu werden, ist meines Erachtens auch ziemlich oberflächlich und auch wieder auf den Führerschein bzw. deine Fahrerlaubnis beschränkt.

Im großen und ganzen fehlt meines Erachtens noch einiges an Selbstkritik, um dich erneut begutachten zu lassen. Du solltest dich auf deine nächste MPU fundiert vorbereiten.

PS: Ich bin allemal kein Profi in dem Gebiet, jedoch ist mir das eine oder andere aufgefallen, als ich dein Gutachten las. (Mein Ergebnis meiner MPU stehlt noch aus).
Sollte ich etwas falsch angeführt haben, oder solltest du dich in irgendeiner Art und Weise angegriffen fühlen, bitte ich dies zu entschuldigen. Zudem bitte ich die "Profis" unter uns, meine Einschätzung zu revidieren, sollte ich daneben liegen.

Ich wünsche dir alles gute und viel Erfolg auf deinem weiteren Weg!
 

Dewores

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Ja ich habe ja nun einen Vorbereitung gemacht von Januar 2021 bis März. Leider hat dies auch nicht geholfen. Die 2te MPU auch wieder beim Psycho Gespräch durchgefallen. So nun lasst es Kritik hageln. Bin gespannt.

Das bestätigt meine Vermutung. Lies dir das mal durch und frag dich ehrlich, ob du dir den Führerschein wiedergeben würdest.

Ich kann durchaus verstehen, dass sich die Körpersprache des GA verändert hat, nachdem du auf die Frage, was für ein positives Ergebnis sprechen würde, keine Antwort hattest, außer dass du jetzt verstanden hättest, dass die Verkehrsplaner sich mit ihren Schildern etwas gedacht haben. Ach nee. An der Stelle war die MPU wahrscheinlich eh schon gegessen, aber der Rest hat es auch überhaupt nicht besser gemacht.

Es fällt mir schwer zu glauben, dass du tatsächlich eine Vorbereitung gemacht hast, denn die Antworten sind allesamt schwach gewesen. Mal so ein paar Dinge, die meiner unprofessionellen Meinung zu ändern wären:

- Euphemismen für eigene Vergehen ("sportliches Fahren", "nur Geschwindigkeitsüberschreitungen")
- Keine persönlichen Ursachen (außer "es gab z. Z. familiäre Probleme")
- "Ich war kein notorischer Schnellfahrer" - ach nein? bei fünf Blitzern in fünf Jahren?
- zur Dunkelziffer: Wenn du nicht wüsstest wo die Blitzer standen hätte man dich öfter erwischt? Das ist also das größte Problem?
- du wusstest nicht einmal wie oft du geblitzt wurdest ("so vier bis fünf mal"), oder wo ("soll in Berlin gewesen sein, keine Ahnung")
- du erinnerst dich an die Hälfte der Vergehen nicht ("laut meiner Akte bin ich bei Rot gefahren...")
- Alles ist Ausnahme und für alles hast du eine Ausrede (zu schnell weil dich ein BMW verfolgt, am Telefon weil du gerade die Freisprechanlage angeschaltet hast, ohne Führerschein weil eilig zum Bewerbungsgespräch...) eigentlich alles gar nicht so schlimm, ne?
- du siehst keinen Unterschied, ob jemand mit oder ohne Fahrerlaubnis fährt, außer dem Strafmaß
- keine Strategien um künftig nicht mehr auffällig zu werden
- keine künftigen Risikofaktoren genannt (Was ist denn, wenn dich wieder mal ein BMW verfolgt?)

... und der einzige Grund, warum du dich künftig an die Verkehrsregeln hältst ist "Ich fahre jetzt einen größeren LKW damit kann ich mir das nicht erlauben"

Edit: Vor allem 152 km/h auf der Stadtautobahn um 5 Uhr morgens, weil dich ein BMW verfolgt hat? Sicher nicht, weil es nachts war und die Straße leer war? Also an deiner "Ehrlichkeit" wird es wohl kaum gelegen haben, dass das Ergebnis negativ war.
 
Zuletzt bearbeitet:

TommyX38

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Das bestätigt meine Vermutung. Lies dir das mal durch und frag dich ehrlich, ob du dir den Führerschein wiedergeben würdest.

Ich kann durchaus verstehen, dass sich die Körpersprache des GA verändert hat, nachdem du auf die Frage, was für ein positives Ergebnis sprechen würde, keine Antwort hattest, außer dass du jetzt verstanden hättest, dass die Verkehrsplaner sich mit ihren Schildern etwas gedacht haben. Ach nee. An der Stelle war die MPU wahrscheinlich eh schon gegessen, aber der Rest hat es auch überhaupt nicht besser gemacht.

Es fällt mir schwer zu glauben, dass du tatsächlich eine Vorbereitung gemacht hast, denn die Antworten sind allesamt schwach gewesen. Mal so ein paar Dinge, die meiner unprofessionellen Meinung zu ändern wären:

- Euphemismen für eigene Vergehen ("sportliches Fahren", "nur Geschwindigkeitsüberschreitungen")
- Keine persönlichen Ursachen (außer "es gab z. Z. familiäre Probleme")
- "Ich war kein notorischer Schnellfahrer" - ach nein? bei fünf Blitzern in fünf Jahren?
- zur Dunkelziffer: Wenn du nicht wüsstest wo die Blitzer standen hätte man dich öfter erwischt? Das ist also das größte Problem?
- du wusstest nicht einmal wie oft du geblitzt wurdest ("so vier bis fünf mal"), oder wo ("soll in Berlin gewesen sein, keine Ahnung")
- du erinnerst dich an die Hälfte der Vergehen nicht ("laut meiner Akte bin ich bei Rot gefahren...")
- Alles ist Ausnahme und für alles hast du eine Ausrede (zu schnell weil dich ein BMW verfolgt, am Telefon weil du gerade die Freisprechanlage angeschaltet hast, ohne Führerschein weil eilig zum Bewerbungsgespräch...) eigentlich alles gar nicht so schlimm, ne?
- du siehst keinen Unterschied, ob jemand mit oder ohne Fahrerlaubnis fährt, außer dem Strafmaß
- keine Strategien um künftig nicht mehr auffällig zu werden
- keine künftigen Risikofaktoren genannt (Was ist denn, wenn dich wieder mal ein BMW verfolgt?)

... und der einzige Grund, warum du dich künftig an die Verkehrsregeln hältst ist "Ich fahre jetzt einen größeren LKW damit kann ich mir das nicht erlauben"

Edit: Vor allem 152 km/h auf der Stadtautobahn um 5 Uhr morgens, weil dich ein BMW verfolgt hat? Sicher nicht, weil es nachts war und die Straße leer war? Also an deiner "Ehrlichkeit" wird es wohl kaum gelegen haben, dass das Ergebnis negativ war.
Muss ich denn soweit in die Vergangenheit ausholen nur damit der mir bestätigen kann dass ich wieder ein Fahrzeug führen darf ohne rückfällig zu werden. Was für eine Strategie wäre denn von Nöten dem glaubhaft darzustellen dass ich nicht wieder rückfällig werde.

Ich bin doch nicht im krieg um diesen zu gewinnen. Ich habe nun mal Fehler begangen die ich nicht rückgängig machen kann, aber ich möchte die Chance bekommen es besser zu machen weil ich weiß was da alles dran hängt. Aber warum muss mann so detaillierte Begründungen darstellen???

Ich schreibe euch auch nochmal die Vergehen so auf wie ich sie erlebt habe bzw wie ich mich so noch daran erinnern kann.
 

Dewores

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Aber warum muss mann so detaillierte Begründungen darstellen???

Weil das Ziel ist, glaubhaft zu vermitteln, dass man aus seinen Fehlern gelernt hat und die Wahrscheinlichkeit künftig geringer ist, auffällig zu werden, als bisher. Wenn du den Eindruck erweckst, du hättest dein Verhalten nicht reflektiert, ist damit zu rechnen, dass du in den nächsten fünf Jahren wieder fünf mal geblitzt wirst und eine rote Ampel mitnimmst. In dem Fall möchte dir die Fsst keine zweite Chance geben, denn das waren ja genau die Gründe, weshalb dir der Führerschein überhaupt abgenommen wurde.

Was für eine Strategie wäre denn von Nöten dem glaubhaft darzustellen dass ich nicht wieder rückfällig werde.

Ich kenne dich nicht. Was für eine Strategie meinst du wäre denn wirksam? Früher losfahren? Neuer Arbeitgeber, der dich weniger unter Druck setzt? Keine Musik mehr beim Fahren? Keine Deals mehr mit arabischen Clans, damit man keine Angst kriegt, wenn hinter einem ein schwarzer BMW auftaucht? Nur mit wollen hat's ja bisher auch nicht geklappt.
 

TommyX38

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Achja wenn ich nur bis 25km schneller war als erlaubt bin ich kein RASER. Ich bin aus meiner Sicht ein zügiger Fahrer mit Rücksicht und Umsicht.
Ja ich weiss da hat aber auch jeder seine eigenen Vorstellungen und Ansichten
 
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TommyX38

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Weil das Ziel ist, glaubhaft zu vermitteln, dass man aus seinen Fehlern gelernt hat und die Wahrscheinlichkeit künftig geringer ist, auffällig zu werden, als bisher. Wenn du den Eindruck erweckst, du hättest dein Verhalten nicht reflektiert, ist damit zu rechnen, dass du in den nächsten fünf Jahren wieder fünf mal geblitzt wirst und eine rote Ampel mitnimmst. In dem Fall möchte dir die Fsst keine zweite Chance geben, denn das waren ja genau die Gründe, weshalb dir der Führerschein überhaupt abgenommen wurde.



Ich kenne dich nicht. Was für eine Strategie meinst du wäre denn wirksam? Früher losfahren? Neuer Arbeitgeber, der dich weniger unter Druck setzt? Keine Musik mehr beim Fahren? Keine Deals mehr mit arabischen Clans, damit man keine Angst kriegt, wenn hinter einem ein schwarzer BMW auftaucht? Nur mit wollen hat's ja bisher auch nicht geklappt.
Das mit dem BMW war eine Geschichte, weil mit Drogen hab ich nicht am Hut. Es war ein Zivilfahrzeug der POL mit Kamera. Den Rest dieses Vorfalls erläutere ich noch mal extra im FB.
 
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