Maria_2

Neuer Benutzer
Hallo zusammen,

Ich bin gerade in der Vorbereitungen zur MPU und will auch zeitnah hier im Forum den Fragebogen ausfüllen, davor hätte ich aber noch zwei fragen, möglicherweiße könnt ihr diese ja beantworten.

1.
Ich habe schon öfters gelesen das es unterschiedliche Fragenstellungen mit anderen Schwerpunkten gibt ,kann ich trotzdem den normalen Fargenbogen zu Drogen (Cannabis) hier im Forum ausfüllen ?
Ist meine Fargenstellung Standard oder gibt es irgendetwas das besonderes das zu beachten wäre?

Hier die Fargen(stellung) vom Schreiben :
Liegen körperliche und/oder geistge Beeinträchtigungen vor, die mit der Einnahme von Betäubungmitteln in Zusammenhang gebracht werden können ?
Ist insbesondere nicht zu erwarten dass Frau ***** zukünftig ein Kraftfahrzeug unter dem Einfluss von Cannabis und deren Nachwirkungen führen wird.


2.
mache ich mir das Leben (MPU) schwerer wenn ich bei diesen Werten Regelmäßigen Konsum angebe ? (was der Wahrheit entsperechen würde)
oder seht ihr die Werte eher als gelegentlichen Kosum ? (Konsum und Blutprobe/Kontrolle liegen 60-90min auseinander)

Werte : THC 25,2 ng
THC-COOH 80,0 ng

Vielen Dank im Vorraus.
 

Nancy

Super-Moderator und MPU Profi
Teammitglied
Administrator
Hallo Maria_2,

willkommen im Forum :smiley138:
Ich habe schon öfters gelesen das es unterschiedliche Fragenstellungen mit anderen Schwerpunkten gibt ,kann ich trotzdem den normalen Fargenbogen zu Drogen (Cannabis) hier im Forum ausfüllen ?
Ist meine Fargenstellung Standard oder gibt es irgendetwas das besonderes das zu beachten wäre?
Ja, deine Fragestellung ist absoluter Standard und ja, du kannst den Fragebogen für eine Drogen-MPU dafür verwenden. Vorher aber bitte den entsprechenden Profilfragebogen ausfüllen.
mache ich mir das Leben (MPU) schwerer wenn ich bei diesen Werten Regelmäßigen Konsum angebe ? (was der Wahrheit entsperechen würde)
oder seht ihr die Werte eher als gelegentlichen Kosum ? (Konsum und Blutprobe/Kontrolle liegen 60-90min auseinander)
Dein Abbauwert ist mAn für beides erklärbar, wenn du AN für ein ganzes Jahr hast spricht nichts dagegen bei der MPU wahrheitsgemäß zu regelmäßigem Konsum zu stehen.

Ich gebe dir mal verschiedene Links die mein Kollege Max zusammengestellt hat und du dir gerne mal durchlesen kannst:

MPU ... abc Teil 1 Ablauf der MPU
MPU ... abc Teil 2 Vorbereitung auf die MPU
MPU ... abc Teil 3 Umgang mit dem MPU Gutachten

FAQ Reaktionstest/Leistungstest

Unterlagen für die Neuerteilung

Urinanalyse FAQ
Haaranalyse FAQ

Gute FB ... als Hilfestellung für deinen Drogen-FB

Wichtige Abkürzungen
 

Maria_2

Neuer Benutzer
Hier mein Fragebogen, möglicherweiße hat ja wer lust in kritisch zu betrachten. Ich bin über jeden Tipp dankbar.

FB Drogen

Zur Person
Geschlecht: W
Alter: 29

Was ist passiert?
Drogensorte: Cannabis
Konsumform (Dauer und Häufigkeit je Substanz): Cannabis - 2 1/2 Jahre (Mitte 2013 bis Ende 2015) (Anfangs 1-2 mal im Monat zum Schluss hin 3-4mal die Woche)
Datum der Auffälligkeit: 06.11.2015

Drogenbefund
Blutwerte: Werte : THC 25,2 ng / THC-COOH 80,0 ng
Schnelltest: nein
Beim Kauf erwischt: nein
Nur daneben gestanden: nein

Stand des Ermittlungsverfahrens
Gerade erst passiert: nein
Polizei hat sich mit den Blutwerten gemeldet: ja
Verfahren gegen Bußgeld eingestellt: ja
Verurteilt: /
Strafe abgebüßt: /

Führerschein
Hab ich noch: nein
Hab ich abgegeben: ja
Hab ich neu beantragt: ja
Habe noch keinen gemacht: /

Führerscheinstelle
Hab schon in meine Akte geschaut Ja/Nein: Nein leider verpasst.
Sonstige Verstöße oder Straftaten?: Besitzt von BtMG (Cannabis 3,7g Brutto) am Tag der Kontrolle.
Genaue Fragestellung der FSSt (falls bekannt):
Liegen körperliche und/oder geistge Beeinträchtigungen vor, die mit der Einnahme von Betäubungsmitteln in Zusammenhang gebracht werden können ?
Ist insbesondere nicht zu erwarten dass Frau ***** zukünftig ein Kraftfahrzeug unter dem Einfluss von Cannabis und deren Nachwirkungen führen wird.

Bundesland:
Bayern

Konsum
Ich konsumiere noch: Nein
letzter Konsum: 6.11.2015

Abstinenznachweis
Haaranalyse: Ja (12 Monate)
Urinscreen: /
Keinen Plan: /

Aufarbeitung
Drogenberatung: Nein
Selbsthilfegruppe (SHG): nein
Psychologe: nein
Ambulante/stationäre Therapie: nein
Keine Ahnung: /

MPU
Datum: xx.10.22
Welche Stelle (MPI): /
Schon bezahlt?: ja
Schon gehabt?: nein
Wer hat das Gutachten gesehen?: /
Was steht auf der letzten Seite (Beantwortung der Fragestellung)?: /

Altlasten
Bist du Rückfalltäter?: nein

Themen zusammengeführt *Nancy*
 

Maria_2

Neuer Benutzer
Was ist passiert?

Vorgeschichte:

1. Wann haben Sie das allererste Mal von illegalen Drogen gehört?
In der Schule, 7 oder 8 Klasse. Damals waren Polizisten vor Ort und hielten einen Vortrag.

2. Wann haben Sie das erste Mal konsumiert? (Datum)
Das erste mal Konsumierte ich mit meinem damaligen Freund im Sommer (Juni oder Juli) 2013. Er bot mir was an, ich war durchaus interessiert und zog ein paar mal an seinem Joint, Wirkungen des Konsums hatte ich aber an diesem Tag nicht.

3. Wie sah der Konsum aus? (Konsumbiografie-Was, Wie, Welche Gelegenheit?)
Ein paar Wochen nach dem ersten Konsum ergab sich die gleiche Möglichkeit nochmal, dieses mal gab es eine Wirkung, die ich als angenehm empfunden hab. Das Zeitempfinden war anders, es wurde viel gelacht und geredet.
Ab diesen Zeitpunkt Konsumierte ich ca. ein Jahr lang (2013-2014) Monatlich ca. 1-2mal, ausschließlich drinnen und im Freundeskreis meines Freundes. Die Gelegenheiten und das zusammenkommen war meistens zufällig.
Ich zog zu dieser Zeit meistens nur an einem Joint oder mehrere Joints der geteilt wurde.

2014 wechselte ich des öfteren die Arbeitsstelle und hatte immer wieder Zeiten der Arbeitslosigkeit, dadurch stieg der Konsum auf 1-2x in der Woche, ca. 1-2 Joints pro Tag. Es war an Wochenenden, hauptsächlich Nachmittags und Abends. immer im selben Freundeskreis.

2015 hatte ich die gleiche Arbeitssituation wie letztes Jahr, dazu trennte ich mich im Sommer von meinem Freund. Der Konsum stieg bis zum Tag der Auffälligkeit an, In diesem Jahr traf ich mich auch ohne meinen Freund mit anderen Leuten öfters zum Konsumieren,
auch ein neu kennengelernten Kontakt durch den ich ab und zu das Gras selber Kaufen konnte drug zum anstieg in diesem Jahr bei.
3-4 mal in der Woche. Mehr als 2-3 Joint pro Tag waren es nie. In Zeiten der Arbeitslosigkeit habe ich auch immer wieder mal unter der Woche Konsumiert.
Da ich ab und zu selber Cannabis zu den treffen mitnehmen konnte wurden auch immer spontaner Konsumiert. Da ich noch Zuhause bei meinen Eltern wohnte Konsumierte ich nur bei Freunden die eine eigene Wohnung hatten.

4. Haben Sie Drogen zusammen mit Alkohol konsumiert?
Nein

5. Wie ist der Umgang mit Alkohol gewesen?
Zu besonderen anlassen wie z.B. Geburtstage, Silvester

6. Sonstige Suchtmitteleinnahme?
Kaffee

7. Haben Sie bei sich negative Folgen festgestellt?
Ja. Ich habe mich auch Tagsüber öfters mal zum schlafen hingelegt. Ich verspürte eine allgemeine Antriebslosigkeit.
Ich vernachlässigte meine Hobbys und viel Pflichten.

8. Haben Sie trotz negativer Folgen weiter konsumiert?
Ja, ich habe die Negativen Folgen einfach ignoriert.

9. Was für Werte wurden bei Ihrer Auffälligkeit festgestellt?
THC 25,2 ng / THC-COOH 80,0 ng

10. Wann und wieviel haben Sie in der Woche vor der Auffälligkeit konsumiert?
ca. 3 mal in der Woche 2-3 Joints pro Tag, genau weiß ich das nicht mehr

11. Wieviel und was haben Sie am Tag der Auffälligkeit Konsumiert?
3 Joints. Einen relativ kurz vor der Fahrt.

12. Gab es einen besonderen Grund für diesen Konsum?
Nein. Es gab keinen besonderen Grund ich wollte nur den Kopf freibekommen und Abend mit freunden verbringen.

13. Wie sind Sie auffällig geworden?
Allgemeine Verkehrskontrolle.

Nur für die, die im Straßenverkehr ermittelt wurden(auch Parkplatz):
14. Was war der Zweck der Fahrt?
Ich wollte Heimfahren.

15. Wie weit wollten/sind Sie (ge)fahren?
ca. 5km / davon 4km gefahren

16. Wie oft waren sie bereits unter Drogeneinfluss im Straßenverkehr unterwegs?
Eine genau Zahl weiß ich nicht, aber unter Berücksichtigung der Wirkung von Cannabis die bis zu 72 Stunden nach Konsum hält, würde ich
würde ich ca. 150 mal schätzen.

17. Wie haben Sie den Konflikt zwischen dem Drogenkonsum und dem Führen eines Kraftfahrzeuges gelöst?
Gar nicht. Ich habe keine Konflikt gesehen. Ich habe mir über die folgen und gefahren nie Gedanken gemacht.

18. Wieso ist es verboten unter Drogeneinfluss ein KFZ zu führen?
(Beschreibung bitte für die zutreffende Substanz)
Weil ich mich und andere Verkehrsteilnehmer gefährde.
Unter Einfluss von Cannabis ändert sich sie Räumliche Wahrnehmung. Die Reaktionszeit ist geschwächt, man ist schneller abgelenkt.
Gefahren werden falsch einschätzen, die Blendempfinlichkeit erhöht sich. Motorische Fähigkeiten sind beeinträchtigt.

19. Wie lange stehen Sie nach dem Konsum von Drogen unter deren Einfluss?
Bis zu 72h und länger je nach Körperlichen Statur und Verfassung.

20. Sind sie sich darüber im Klaren, welche Folgen es bei einem täglichen Konsum gibt?
Ja. Täglicher Konsum führt zur Abhängigkeit. Des weitern folgen viele körperliche und geistige Schädigungen wie z.B. Psychosen
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Maria_2

Neuer Benutzer
Warum ist es passiert?

21. Welche persönlichen Hintergründe gab es für den Cannabis- Drogenkonsum?
Ich war schon immer eher introvertiert und hatte relativ wenig Freunde, durch die Beziehung mit meinem damaligen Freund lernte ich schnell viel neue Leute kennen, für
mich war das wie eine Neue Welt.
Das dazu gehörigkeitsgefühl der Gruppe spielte dadurch eine große Rolle bei mir.
Ich genoss den Konsum und das Umfeld des Konsumierens.
Wenn ich ein Vorstellungsgespräch verpatzt habe oder Probleme in der Beziehung hatte griff ich meistens auf Gras zurück um zu entspannen.

22. Wie hat sich Ihr Umfeld über Ihren Drogenkonsum geäußert?
Meine Eltern wussten bis zum Tag der Auffälligkeit nichts von meinem Konsum.
Durch Vernachlässigung alter Kontakte bestand mein Umfeld damals hauptsächlich aus Konsumenten.
Es gab zu dieser Zeit keine Widersprüche gegen meinen Konsum.

23. Gab es Ereignisse in Ihrem Leben, die zu verstärktem Konsum geführt haben?
Ja. Mitte 2015 Nach der Trennung meines Freundes. Auch das eigene Kaufen des Cannabis lies den Konsum ansteigen.

24. Haben Sie sich an Jemand um Hilfe gewandt, um den Drogenkonsum zu beenden?
(Warum, wann, wer?)
Ja aber erst nach dem/an dem Tag der Auffälligkeit. Ich entschied ich mich komplett aufzuhören und nam die Angebotenen hilfe meiner Eltern an.
Auch mit meinem Bruder setzte ich mich mit meinem Problem intensiv auseinander.

25. Gibt es in Ihrer Familie aktenkundige Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz oder Suchtkrankheiten?
Nein

26. Hatten sie Konsumpausen/spitzen?
Warum? Wann?
Es gab immer wieder mehrere einzelne Wochen über die Jahre verteilt an denen nicht Konsumiert wurde unteranderem auch weil man einfach keine Zeit hatte und was anderes vorhatte. (Auch das fehlen von Cannabis führte oft zu Konsumlosen Wochen. (Zu ehrlich?))
Der Konsum pausierte einmal 2014 im Urlaub für 1 1/2 Wochen.
Ich pausierte 2015 den Konsum bei beginn einer neuen Arbeitsstelle wegen der Möglichkeit eines Drogentest seitens des Arbeitgebers für ca. 2 Wochen und in einem Urlaub für 1 Woche.

Konsumspitzen gab es durch das Kaufen von Cannabis und die oben genannte Trennung.

27. Was hat Sie daran gehindert, ohne Droge abzuschalten?
Ich selbst. Ich zog das abschalten mit Cannabis immer vor weil es mir besser gefiel.
Ich fand es so einfacher seinen Kopf zu frei zubekommen und habe mir keine weitern Gedanken darum gemacht.

28. Waren Sie gefährdet in eine Drogenabhängigkeit zu geraten?
Ja. Jeder der Konsumiert riskiert eine Abhängigkeit.

29. Waren sie drogenabhängig?
Nein. Auch wenn ich den Konsum genoss und zur Stressbewältigung nutzte, hatte ich nie ein Probleme mit Konsumpausen. Ich hatte auch kein verlangen um jeden Preis rauchen zu müssen. (Oder reicht nur „nein“?)

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Maria_2

Neuer Benutzer
Wieso passiert das nicht wieder?

30. Hätten sie, rückblickend, eine Drogenkarriere verhindern können?
Ja. Man hat immer eine Wahl.
Ich habe es aus freien stücken getan und hätte es auch selber verhindern können.
Ein größeres Selbstvertrauen und bessere Aufklärung hätte einen Konsum verhindern können.

31. Wieso haben Sie sich für eine Abstinenz entschieden?
Ich entschied mich dazu weil ich weiter kommen will in meinem Leben. Ich hab genügen Jahre mit dem Konsum verschwendet.
Seit der Abstinenz hat sich mein Leben grundlegend verbessert. Ich habe Ziele die ich erreichen will, habe neue Hobbys gefunden und bin viel Motivierter.
Ich weiß das ein erneuter Konsum wieder alles zu nichte machen würde, das will ich auf keinen fall Riskieren.
Des Weitern will ich meine Freunde und Familie nicht weiter enttäuschen. Ich sehe absolut keinen nutzen mehr in einem Konsum.

32. Beschreiben Sie den Punkt, an dem Sie sich für ein abstinentes Leben entschieden haben (Knackpunkt)
Der Tag der Auffälligkeit war der Tag an dem ich realisierte was ich überhaupt tat.
Ich war schon immer das schwarze scharf in der Familie, schlecht in der Schule, viele Probleme mit der Arbeit, Arbeitslosigkeit.
Daher das schlimmste die Enttäuschung meiner Eltern. Das war der Wendepunkt meiner Drogenkarriere.
Ich habe mich in Grund und Boden geschämt. Trotz alledem Boten sie mir sofort ihre Hilfe an. Ich wusste ich muss da nicht alleine durch und traute mich meine Probleme anzugehen.
Ich wusste an dem Tag das ich nicht wie bisher weiter Leben will.

33. Wieso kommt für Sie nur Abstinenz und nicht für gelegentlicher Konsum in Betracht?
Ich will Verantwortung für mein Leben übernehmen und die Menschen in meinem leben nicht noch einmal enttäuschen.
Das Risiko mein Leben noch einmal zu verbauen will ich nicht eingehen.
Außerdem wird aus gelegentlicher Konsum schnell regelmäßiger Konsum.

34. Wie haben Sie die Umstellung zur Abstinenz erlebt?
Ich hatte einige Zeit Probleme beim einschlafen. Durch den Kontaktabbruch des Konsumkreises hatte ich lange Zeit keine Freunde. Anfangs vermisste ich die Abenden mit ihnen.
Ich habe mich viel über mich selbst geärgert. Ich wusste aber das nie wieder Konsumieren will und konzentrierte mich auch andere Sachen.

35. Wer hat Ihnen dabei wie geholfen?
Meine Eltern halfen mir von Anfang an und motivierten mich.
Mit meinem Bruder diskutierte ich intensiv ein lang Zeit über alles was geschehen ist.
Ein Online-Forum in dem ich aktiv war hat auch viel geholfen da man sich hier mit anderen Ex-Konsumenten austauschen konnte.

36. Wie reagiert Ihr Umfeld auf diese Umstellung?
Meine Umfeld Zuhause war sehr froh und positiv darüber.
Den Kontakt zu den Konsumenten habe ich abgebrochen.
Mein später neue gewonnener Freundeskreis, der nicht Konsumiert, weiß über meine taten bescheid.

37. Haben Sie nach der Auffälligkeit weiterhin Kontakt zu Ihren Drogenbekannten gehabt?
Ich habe den Leuten erzählt was passiert ist und das ich aufhören werde, habe dann noch mit ein paar Leuten weiter geschrieben, nach ein paar Monaten hatte ich dann zu keinen eizigen mehr Kontakt.
Ich werde auch in Zukunft jeglichen Kontakt vermeiden.

38. Haben Sie nach Ihrer Auffälligkeit miterlebt, wie Ihre Bekannten Drogen konsumiert haben?
Nein. Ich habe kein Bekannten mehr die Konsumieren. Auch so habe ich nichts beobachtet.

39. Wie haben Sie in Zukunft vor mit Cannabis/dem Konsum umzugehen?
Für mich gibt es nur ein Leben mit striker Abstinenz. Der Konsum von Cannabis kommt für mich nicht mehr in Frage.
Mein Leben gefällt mir so besser und ich will es auch so weiterführen.

40. Haben Sie zu Hause Cannabis?
Nein

41. Wie wollen Sie es gegebenen Falls in Zukunft verhindern, nochmals unter Drogeneinfluss ein KFZ zu führen?
Durch meine strikte Abstinenz. Durch die Aufklärung und Aufarbeitung sind mir die Gefahren bekannt die das Führen eines Kfz unter Drogeneinfluss mit sich bringen.
Ich will nie wieder mich oder andere Verkehrsteilnehmer und Fußgänger dadurch in Gefahr bringen.
(Sollte es dennoch soweit kommen kann man Öffentliche Verkehrsmittel oder Taxi nehmen.?)

42. Wie wollen Sie einen beginnenden Rückfall erkennen?
Sollte es rein Theoretisch zu einem Rückfall kommen,(was ich nicht glaube) kann ich durch meine Aufarbeitung die Anzeichen rechtzeitig erkennen und umgehend
Professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Auch Freund und Familie werden sofort miteinbezogen.

43. Wie ist derzeit der Konsum von Alkohol bei Ihnen?
Selten, nur zu besonderen Anlässen
 

Hans64

Stamm-User
Hallo.

Hab schon in meine Akte geschaut Ja/Nein: Nein leider verpasst.

Schade, daß macht es nicht leichter und könnte vielleicht dem GA suggerieren, daß du dich nicht richtig vorbereitet hast.

MPU
Datum: xx.10.22

Du hast deinen FB leider recht kurzfristig eingestellt, Zeit ist hier im Forum Mangelware.

Ich guck mal rasch drüber was mir auffällt...

Ein paar Wochen nach dem ersten Konsum ergab sich die gleiche Möglichkeit nochmal, dieses mal gab es eine Wirkung, die ich als angenehm empfunden hab. Das Zeitempfinden war anders, es wurde viel gelacht und geredet.
Würde ich in der Konsumbiografie nicht erwähnen. Manchmal fragen GA wie man die Wirkung der Droge wahrgenommen hat, oder man wird aufgefordert die Wirkung zu beschreiben; da kann man es erwähnen.

5. Wie ist der Umgang mit Alkohol gewesen?
Zu besonderen anlassen wie z.B. Geburtstage, Silvester
Wieviel Alkohol? Mengenangaben fehlt

6. Sonstige Suchtmitteleinnahme?
Kaffee
Auch hier: Wieviel?

ca. 3 mal in der Woche 2-3 Joints pro Tag, genau weiß ich das nicht mehr
Aussagen wie "so genau weiß ich das nicht mehr" würde ich nicht sagen. Schließlich bist du hervorragend Vorbereitet, hast dich mit dem Kernbereich "Was ist passiert" intensiv auseinander gesetzt und kannst die Fragen des GA treffend beantworten ;)

12. Gab es einen besonderen Grund für diesen Konsum?
Nein. Es gab keinen besonderen Grund ich wollte nur den Kopf freibekommen und Abend mit freunden verbringen.
Ist ein Widerspruch.
Mögliche Rückfrage des GA: Warum wollten sie an diesem Abend den Kopf frei kriegen?

16. Wie oft waren sie bereits unter Drogeneinfluss im Straßenverkehr unterwegs?
Eine genau Zahl weiß ich nicht, aber unter Berücksichtigung der Wirkung von Cannabis die bis zu 72 Stunden nach Konsum hält, würde ich
würde ich ca. 150 mal schätzen.
Auch hier...Wenn du diese Frage mit "weiß nicht so genau" und dann eine geschätze Zahl angibst die nicht mal zu der 300:1 Statistik entspricht mit der die GA arbeiten, dann isses eigentlich schon fast gelaufen...Du hast dich mit dieser Frage nicht ausreichend auseinander gesetzt.
Da muß mehr kommen!

21. Welche persönlichen Hintergründe gab es für den Cannabis- Drogenkonsum?
Ich war schon immer eher introvertiert und hatte relativ wenig Freunde, durch die Beziehung mit meinem damaligen Freund lernte ich schnell viel neue Leute kennen, für
mich war das wie eine Neue Welt.
Das dazu gehörigkeitsgefühl der Gruppe spielte dadurch eine große Rolle bei mir.
Ich genoss den Konsum und das Umfeld des Konsumierens.
Wenn ich ein Vorstellungsgespräch verpatzt habe oder Probleme in der Beziehung hatte griff ich meistens auf Gras zurück um zu entspannen.

Der Ansatz ist ausbaufähig, insgesamt aber zu wenig. Das ist einer der Kernfragen überhaupt.

Ich zog das abschalten mit Cannabis immer vor weil es mir besser gefiel.
Mögliche Rückfrage: Es gefiel dir besser als was?

Oder reicht nur „nein“?
Nur Nein.

34. Wie haben Sie die Umstellung zur Abstinenz erlebt?
Ich hatte einige Zeit Probleme beim einschlafen. Durch den Kontaktabbruch des Konsumkreises hatte ich lange Zeit keine Freunde. Anfangs vermisste ich die Abenden mit ihnen.
Ich habe mich viel über mich selbst geärgert. Ich wusste aber das nie wieder Konsumieren will und konzentrierte mich auch andere Sachen.
Da musst du noch positive Veränderungen in deinem Leben mit rein packen.
GA erwarten das jemand der Drogen genommen hat in seiner Abstinenz sich positiv entwickelt. Job, Umfeld, Persönlichkeit usw.


Das war jetzt ein express Feedback, hab leider nicht viel Zeit.
Hoff es hilft ein wenig.

LG
 

Hans64

Stamm-User
Was genau ist die 300:1 Statistik ?
Die Gutachter rechnen mit einer Dunkel Ziffer von 300:1.
Auf eine erkannte Drogenfahrt kommen 300 nicht entdeckte. Von denen, rein theoretisch, 299 auf dich entfallen, denn du bist einmal erwischt worden.
Zum Teil beziehen die auch die Kontrolldichte der Polizei mit ein, die im allgemeinen in Deutschland recht gering ist.
Gibst du (selbst wenn es der Wahrheit entspricht) nur eine oder sehr wenige Drogenfahrten zu, denkt der GA dass du lügst oder verharmlost und dich nicht mit der Problematik ausreichend auseinander gesetzt hast.
Ist ne vertrakte Situation wenn man wirklich sehr wenige Drogenfahrten gemacht hat.
Im Zweifelsfall, wenn man Schwierigkeiten hat das darzustellen ist es u.U. besser, mehr Fahrten zu zugeben, Nachwirkungen usw mit einzubauen-denn alles was in der Vergangenheit war ist in Ordnung, der GA verurteilt dich nicht, bzw du hast keinen Vorteil bei ihm, wenn du weniger gefahren bist.
Der GA bewertet dich an deiner Aufarbeitung und deiner Veränderung "warum passiert das nicht wieder"
 
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