MPU wegen CANNABIS 2te MPU

jan-e

Benutzer
Zur Person
Geschlecht: Männlich
Alter: 32

Was ist passiert?
Drogensorte: Cannabis
Konsumform (Dauer und Häufigkeit je Substanz):
Datum der Auffälligkeit: 04.03.2018

Drogenbefund
Blutwerte: THC-COOH; 102 ng THC; 21 ng
Schnelltest: NEIN (hab es direkt zugegeben Aussicht war zwecklos)
Beim Kauf erwischt: NEIN
Nur daneben gestanden: NEIN

Stand des Ermittlungsverfahrens
Gerade erst passiert: NEIN
Polizei hat sich mit den Blutwerten gemeldet: JA
Verfahren gegen Bußgeld eingestellt: JA
Verurteilt: --
Strafe abgebüßt: --

Führerschein
Hab ich noch: NEIN
Hab ich abgegeben: JA am 01.04.2018
Hab ich neu beantragt: NEIN
Habe noch keinen gemacht: --

Führerscheinstelle
Hab schon in meine Akte geschaut Ja/Nein: JA und NEIN (2018 mal reinschaut wüsste aber nicht mehr genau was drinne steht)
Sonstige Verstöße oder Straftaten?: NEIN
Genaue Fragestellung der FSSt (falls bekannt): --

Bundesland: NRW

Konsum
Ich konsumiere noch: NEIN
letzter Konsum: Februar 2021 letzter Konsum hab im Mai Abstinenz angefangen beim TÜV NORD, der noch positiv ausfiel 2 Abstinenz dann im August 2021 angefangen beim TÜV NORD

Abstinenznachweis
Haaranalyse: NEIN
Urinscreen: BIN ICH DABEI läuft vom 06.08.2021 bis 05.08.2022
Keinen Plan: ---

Aufarbeitung
Drogenberatung: NEIN
Selbsthilfegruppe (SHG): NEIN
Psychologe: NEIN
Ambulante/stationäre Therapie: NEIN
Keine Ahnung: --

MPU
Datum:
Welche Stelle (MPI): --
Schon bezahlt?: --
Schon gehabt?: --
Wer hat das Gutachten gesehen?: --
Was steht auf der letzten Seite (Beantwortung der Fragestellung)?:

Altlasten
Bist du Rückfalltäter?: JA (Hatte eine MPU schon mal gehabt 01.03.2013 beim 1te mal bestanden auch wegen Cannabis)
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Was ist passiert?

Vorgeschichte:

1. Wann haben Sie das allererste Mal von illegalen Drogen gehört?
___Mit 16 Jahren von damaligen Freunden

2. Wann haben Sie das erste Mal konsumiert? (Datum)
___Mit 17 Jahren habe ich zusammen mit freunden einen Joint geraucht, das war im Jahr 2017

3. Wie sah der Konsum aus? (Konsumbiografie-Was, Wie, Welche Gelegenheit?)
___2007 rauchte ich mit damaligen freunden und Cousins 1 Joint den wir uns geteilt haben zur 4 meistens das war auf den Monat gerechnet 1–2-mal da ich weiter weg gewohnt habe, war ich circa jedes 2 Wochenende da
___2008 sind wir dann aus NRW weggezogen, mit der Familie arbeitsbedingt neue Leute kennengelernt. 1–2 Joints am Wochenende (NICHT JEDES Wochenende jedes 2 oder 3, mit den sogenannten freunden von damals
___Das steigerte sich dann mit dem Jahr 2009. Da war es dann schon fast jedes Wochenende 1–2 Joints mit den damaligen Freunden.
___Ab 2011 hab ich mich für ein abstinentes leben entschieden
___Anfang 2017 hab ich mit dem konsumieren wieder angefangen bis Anfang 2021 fast täglich 1–3 Joints am Tag an 4–5 Tagen die Woche

4. Haben Sie Drogen zusammen mit Alkohol konsumiert?
___NEIN ich habe nie gekifft und Alkohol dazu getrunken

5. Wie ist der Umgang mit Alkohol gewesen?
___Ab meinem 16. Lebensjahr bin ich am Wochenenden auf Partys gegangen und habe Discotheken besucht. An diesen Abenden habe ich meistens auch Alkohol.
Getrunken. Aber ich habe immer in Maßen getrunken, da ich mal freunde, gesehen hab, die ein totaler Absturz hatten, wollte ich das, dass mir nicht passiert. Deshalb habe ich meistens nicht mehr wie 3 Gläser Whiskey getrunken.

6. Sonstige Suchtmitteleinnahme?
___Ich rauche 8–12 Zigaretten am Tag

7. Haben Sie bei sich negative Folgen festgestellt?
___Ja ich war oft antriebslos und kam schwer aus dem Bett soziale kontakte sind mit dem rauchen auch immer weniger geworden hab in der Zeit mit dem Sport aufgehört

8. Haben Sie trotz negativer Folgen weiter konsumiert?
___Ja, ich habe trotz der negativen Folgen weiterhin konsumiert. Ich habe die Veränderungen ein wenig wahrgenommen, aber mir keine weiteren Gedanken darüber gemacht.

9. Was für Werte wurden bei Ihrer Auffälligkeit festgestellt?
___THC-COOH 102 ng THC 21

10. Wann und wieviel haben Sie in der Woche vor der Auffälligkeit konsumiert?
___Ich habe in der Woche täglich 1–3 Joints am Tag geraucht

11. Wieviel und was haben Sie am Tag der Auffälligkeit Konsumiert?
___Am Tag der Auffälligkeit hatte ich 3 Joints geraucht, da ich in Amsterdam Urlaub machen war

12. Gab es einen besonderen Grund für diesen Konsum?
___Ich wollte den Kopf frei bekommen. Von der Trennung meiner damaligen Freundin und die Unzufriedenheit meines damaligen Jobs, den ich hatte, habe ich geraucht, um diese Gedanken zu verdrängen.

13. Wie sind Sie auffällig geworden?
___Im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle und wahrscheinlich, weil ich noch andere Kennzeichen an meinem Wagen hatte
nicht die aus dem Kreis, da ich erst vor kurzem zurück in meiner alten Stadt gezogen bin

Nur für die, die im Straßenverkehr ermittelt wurden(auch Parkplatz):
14. Was war der Zweck der Fahrt?
___Ich war in der Woche Amsterdam Urlaub machen und hatte mein Auto am Bahnhof geparkt und wollte es vom Bahnhof zu Hause parken

15. Wie weit wollten/sind Sie (ge)fahren?
___1 km

16. Wie oft waren sie bereits unter Drogeneinfluss im Straßenverkehr unterwegs?
___Da mir ja bewusst war, dass man bis zu 72 Std. nach dem Konsum noch im Rauschzustand ist, würde ich mal schätzen so um die 50 Fahrten

17. Wie haben Sie den Konflikt zwischen dem Drogenkonsum und dem Führen eines Kraftfahrzeuges gelöst?
___Rückblickend betrachtet gar nicht, ich habe mir keine Gedanken gemacht, hab sie immer verdrängt.

18. Wieso ist es verboten unter Drogeneinfluss ein KFZ zu führen?
(Beschreibung bitte für die zutreffende Substanz)
___Es ist verboten, da ich unter THC Einfluss eine Gefährdung für andere Verkehrsteilnehmer wie auch für mich selber bin. Da die Konzentrationsfähigkeit und die Aufmerksamkeit sehr stark abnimmt
und man die Einschätzung von Entfernung und Geschwindigkeit nicht mehr unter Kontrolle hat.

19. Wie lange stehen Sie nach dem Konsum von Drogen unter deren Einfluss?
___Bis zu 72 std

20. Sind sie sich darüber im Klaren, welche Folgen es bei einem täglichen Konsum gibt?
___Bei täglichem Konsum besteht die Gefahr einer Abhängigkeit. Auch gesundheitliche Folgen psychischer und körperlicher Natur können auftreten.


Warum ist es passiert?

21. Welche persönlichen Hintergründe gab es für den Cannabis- Drogenkonsum?
___Am Anfang war es Neugier, danach war es so eine Art Zugehörigkeit zu den damaligen Freunden, wollte da nicht den Außenseiter spielen. Zum Ende hin also ab 2017 war es um von den Problemen abzuschalten wegen meines damaligen Jobs, der mich mega unzufrieden machte und wegen meiner damaligen Freundin die mich zu langweilig fand und die hin und wieder rauchte ließ ich mich schnell überzeugen mitzurauchen, so kam ich wieder auf den Geschmack, habe hin und wieder mit ihr mitgeraucht und nach dem sie mich verlassen hatte wurde der Konsum deutlich mehr.

22. Wie hat sich Ihr Umfeld über Ihren Drogenkonsum geäußert?
___Im Familien und Freundeskreis waren sie alle sehr enttäuscht da ich schon mal eine MPU hatte und sie davon ausgegangen sind das ich sowas nie wieder tue.
Bis zu Auffälligkeit habe ich das auch soweit geheim halten können da ich ja nicht direkt nach der Auffälligkeit, sondern erst 2 Jahre später aufgehört habe 31.05.2021 und mir dann ein Entschluss gefasst habe einen reinen Tisch zu machen.
Und über diese sorgen die ich hatte, mit den zu reden boten sie mir ihr Hilfe an und würden/wollten/haben mich dann auch unterstützt.

23. Gab es Ereignisse in Ihrem Leben, die zu verstärktem Konsum geführt haben?
___Ja als meine damalige Freundin mich verlassen hatte, wurde der Konsum deutlich mehr. Das war so im Jahr Anfang 2018

24. Haben Sie sich an Jemand um Hilfe gewandt, um den Drogenkonsum zu beenden?
(Warum, wann, wer?)
___Habe mit meiner Familie darüber gesprochen, die Enttäuschung war groß, doch sie boten mir sofort ihre Hilfe an

25. Gibt es in Ihrer Familie aktenkundige Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz oder Suchtkrankheiten?
___ NEIN

26. Hatten sie Konsumpausen/spitzen?
Warum? Wann?
___Ja es gab immer wieder Konsum pausen, und zwar von 2011 bis 2017 habe ich den Konsum komplett eingestellt, dann hin und wieder mal 'ne Woche nicht geraucht
Konsumspitze war, wo mich meiner Freundin verlasse hatte

27. Was hat Sie daran gehindert, ohne Droge abzuschalten?
___Ich selber, anstatt über andere Möglichkeiten nachzudenken, wie ich abschalten kann und mich mit meinem Konsum auseinander zu setzen, habe ich lieber einen Joint geraucht,
das war für mich ja auch der leichteste weg, damit war für den Moment ja auch alles okay. Dass sich dadurch mit der Zeit auch der Konsum gesteigert und mein Verhalten sich geändert hat, war mir bewusst, nur wollte ich es nicht einsehen.

28. Waren Sie gefährdet in eine Drogenabhängigkeit zu geraten?
___Ja, ich war gefährdet, weil jeder der Drogen konsumiert kann in eine Abhängigkeit geraten
29. Waren sie drogenabhängig?
___Nein ich habe missbrauch betrieben da es ja auch Konsum pausen bei mir gabs habe ich die Droge meistens an Tagen benutzt, um meine sorgen zu vergessen
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Wieso passiert das nicht wieder?

30. Hätten sie, rückblickend, eine Drogenkarriere verhindern können?
___Ja, in dem ich andere Wege hätte nehmen sollen, um meine Probleme zu lösen, zum Beispiel mit der Familie darüber reden

31. Wieso haben Sie sich für eine Abstinenz entschieden?
___Weil ich an einem Punkt gelangen bin, wo ich mir selber die Frage gestellt haben. Willst du so weiter machen wie bisher, es wird dich nicht weiter bringen, es hält dich nur auf, es bremst dich,
zumal wollte ich nicht weiter meine Familie und freunde (nicht Konsumenten) enttäuschen.

32. Beschreiben Sie den Punkt, an dem Sie sich für ein abstinentes Leben entschieden haben (Knackpunkt)
___Das war der Tag, an dem ich zu Hause saß (31.05.2021) und mir mal alles über den Kopf gehen lassen hab, was für negativen Folgen und Konsequenzen dieser Cannabis Konsum für mich hatte.
Diese Enttäuschung meiner Familie das es ja schon das 2te mal war und ich ja anscheinend beim ersten Mal nichts draus gelernt habe. Ich bin mittlerweile auch froh wieder erwischt worden zu sein, denn das hat mir die Möglichkeit gegeben mein Verhalten in Bezug auf Cannabis grundlegend zu überdenken und auch zu ändern.

33. Wieso kommt für Sie nur Abstinenz und nicht für gelegentlicher Konsum in Betracht?
___Weil ich genau weiß, wie aus gelegentlich ganz schnell regelmäßig werden kann, ohne dass es einem bewusst wird, wenn ich jetzt da wieder anfange, wo ich aufgehört habe, vernachlässige, ich wieder meine Hobbys
weiß, wo es am Ende wieder hingeht. Und auf solch negativen Folgen kann ich mir ersparen, da es ja in meiner Hand liegt.

34. Wie haben Sie die Umstellung zur Abstinenz erlebt?
___Ich hatte da keine großen Schwierigkeiten mit. Da ich des Öfteren Konsumpausen eingelegt habe, fiel mir das nicht schwer.

35. Wer hat Ihnen dabei wie geholfen?
___Freunde und Familie

36. Wie reagiert Ihr Umfeld auf diese Umstellung?
___Freunde und Familie reagierten auf die Umstellung sehr positiv, da seit meiner Abstinenz wieder viel mehr unternehme und aktiver wieder am Leben teilnehme

37. Haben Sie nach der Auffälligkeit weiterhin Kontakt zu Ihren Drogenbekannten gehabt?
___Ja erst mal hatte ich weiter Kontakt mit ihnen da ich mir zu dem Zeitpunkt gedacht habe jetzt ist der Führerschein eh erst mal weg. Hatte ich noch weiter Kontakt, mit denen bis ich mir dann eines Tages zu Hause 31.05,2021 Gedanken gemacht habe das alles so nicht weiter geht. Hab ich alle die kontakte mit dem alten Freundeskreis eingestellt.

38. Haben Sie nach Ihrer Auffälligkeit miterlebt, wie Ihre Bekannten Drogen konsumiert haben?
___Nein ich habe keinen bekannten mehr die Drogen konsumieren

39. Wie haben Sie in Zukunft vor mit Cannabis/dem Konsum umzugehen?
___Ich vermeide den Kontakt mit Drogen und deren Konsumenten, ebenso verharmlose ich das Kiffen nicht mehr, weil mir durch
die Aufarbeitung was mir widerfahren ist, bewusst ist wie schnell es gehen kann, dass aus gelegentlich regelmäßig werden kann.

40. Haben Sie zu Hause Cannabis?
___NEIN
41. Wie wollen Sie es gegebenen Falls in Zukunft verhindern, nochmals unter Drogeneinfluss ein KFZ zu führen?
___Indem ich in Zukunft weiterhin strikt Abstinenz bleibe und ich mich mit Problemen und Konfliktsituation auseinandersetze, anstatt
diese mit dem Rauchen von Haschisch/Grass zu betäuben und zu verdrängen.
42. Wie wollen Sie einen beginnenden Rückfall erkennen?
___Einen Rückfall schließe ich theoretisch aus, da ich den Kontakt mit Drogen und deren Konsumenten stets vermeide. Falls ich doch mal in so einer Situation kommen sollte, würde ich mit meiner Familie darüber sprechen und wir würden bestimmt eine Lösung finden, wenn alle Stricke reißen würde ich mir auch professionelle Hilfe suchen.
43. Wie ist derzeit der Konsum von Alkohol bei Ihnen?
___Zu besonderen Anlässen wie Geburtstag, Silvester etc. trinke ich mal ein Bier sonst trinke ich keinen Alkohol
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Zusätzlich für Wiederholungstäter

44. Wie lange haben Sie nach der letzten Begutachtung (MPU, FÄG) pausiert?
___5 Jahre
45. Was war der Auslöser für Ihr erneutes Fehlverhalten?
___Der Auslöser war das ich mit meinem leben so wie es war unzufrieden wahr ich war mit meinem Job sehr unzufrieden da ich Leute kannte die kariere technisch sehr aufgestiegen sind hatte irgendwie so 'ne Art Unzufriedenheit
und habe dann Zuflucht gesucht am Anfang war es noch gelegentlich bis dann auch noch meine damalige Freundin mich verlassen hatte
wurde aus gelegentlich ganz schnell täglich

46. Wieso hat es sich bei dem erneuten Fehlverhalten nicht um einen einmaligen Ausrutscher gehandelt?
___????????
47. War Ihr Verhalten schlimmer oder weniger schlimm als vor der ersten Auffälligkeit?
___Ich würde sagen schlimmer da mir ja eigentlich bewusst war, was ich tue und was für Konsequenzen das alles haben kann und ich trotz der negativen folgen die auf mich zukommen könnten (kamen) weiter gemacht habe

48. Warum hat es sich so entwickelt?
___Da es am Anfang Unzufriedenheit war zwecks Arbeit, (kariere), dann noch Freundin verlassen habe ich einen Zufluchtsort gesucht und kiffen war der leichteste weg, um von den Gedanken abzuschalten,

49. Was haben Sie gegenüber dem vorhergehenden Versuch geändert?
___Ich würde sagen um 180 gewandelt, da ich auch älter und reifer geworden bin sehe ich die Sachen heute ganz anders als beim 1te mal, ich hab wieder mit Sport angefangen was mich sehr motiviert, wenn ich was zu bereden habe, würde ich jederzeit mit meiner Familie offen drüber sprechen, wenn es sein muss würde ich auch professionelle Hilfe in Anspruch nehmen
 

jan-e

Benutzer
hallo liebes Forum da ich schon mal hier war versuch ich mein glück nochmal mit eurer Hilfe und schon mal danke für jeden der sich zeit nimmt mein tread zu lesen und zu bearbeiten hätte da allerdings noch ein paar fragen und zwar

-meine Abstinenz läuft vom 06.08.2021 bis 05.08.2022 soweit haben die mich bis jetzt schon 4 mal eingeladen zum Urintest der negativ ausfiel das heißt ich muss noch 2 mal hin meine frage ist jetzt sollte ich jetzt schon den Antrag stellen für neu Erteilung meines Führerschein die vom TÜV Nord haben gesagt ich soll das im Mai machen da es ja nur noch 3 Monaten sind bis zum Schluss und macht es sinn wenn ich die Abstinenz verlängere falls es irgendwie von der Abstinenz bis hin zur MPU nicht ganz klappt von Zeit Management eine Lücke heißt ja alles umsonst kannst von vorne anfangen und das muss ich jetzt nicht unbedingt haben
-erste Hilfe und Sehtest muss ich das vor der MPU machen oder nach her sorry für die ganzen fragen aber meine 1te MPU ist jetzt schon 10 Jahre her
 

Nancy

Super-Moderator und MPU Profi
Teammitglied
Administrator
Hallo jan-e,

welcome back!
dry.gif


Ich füge deinen alten Thread und das neue Thema nicht zusammen da es sich hier ja um eine neue, eigenständige MPU handelt.

Schade, dass du erneut auffällig geworden bist...
think.gif




Zu deinen Fragen:
frage ist jetzt sollte ich jetzt schon den Antrag stellen für neu Erteilung meines Führerschein
Du kannst deinen Neuantrag ruhig schon stellen. Selbst wenn die MPU-Aufforderung kurzfristiger kommen sollte müsste es möglich sein ggf. eine Fristverlängerung zu bekommen da du ja derzeit keine Fahrerlaubnis mehr besitzt.
Allerdings solltest du mit deinem MPI abklären wie lange die Lücke zwischen dem letzten AN und der MPU max. sein darf. (Wichtige Abkürzungen)
Hier würde es sich evtl. wirklich lohnen noch einen kürzeren Vertrag über weitere AN abzuschliessen...
-erste Hilfe und Sehtest muss ich das vor der MPU machen oder nach her
Das solltest du bereits vor der MPU erledigt haben...
 

savoy

Benutzer
Moin,

was heißt denn 10 Jahre her? Wenn deine erste Auffälligkeit wirklich länger als 10 Jahre her ist, müssten die das aus deiner Führerschein Akte löschen soweit ich weiß... So war es zumindest bei mir. Bzw hab ich bewusst dann ein paar Monate länger gewartet, um in die MPU als "Ersttäter" zu gehen. Macht die Sache erheblich einfacher...

Grüße
 

jan-e

Benutzer
Moin,

was heißt denn 10 Jahre her? Wenn deine erste Auffälligkeit wirklich länger als 10 Jahre her ist, müssten die das aus deiner Führerschein Akte löschen soweit ich weiß... So war es zumindest bei mir. Bzw hab ich bewusst dann ein paar Monate länger gewartet, um in die MPU als "Ersttäter" zu gehen. Macht die Sache erheblich einfacher...

Grüße
Wurde am 03.08.2010 angehalten, MPU hatte ich bestanden am 13.03.2013, kommt darauf an, ab wann es gezählt wird, ich kenn mich da nicht so aus ehrlich gesagt
 

jan-e

Benutzer
Hallo jan-e,

welcome back!
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Ich füge deinen alten Thread und das neue Thema nicht zusammen da es sich hier ja um eine neue, eigenständige MPU handelt.

Schade, dass du erneut auffällig geworden bist...
think.gif




Zu deinen Fragen:

Du kannst deinen Neuantrag ruhig schon stellen. Selbst wenn die MPU-Aufforderung kurzfristiger kommen sollte müsste es möglich sein ggf. eine Fristverlängerung zu bekommen da du ja derzeit keine Fahrerlaubnis mehr besitzt.
Allerdings solltest du mit deinem MPI abklären wie lange die Lücke zwischen dem letzten AN und der MPU max. sein darf. (Wichtige Abkürzungen)
Hier würde es sich evtl. wirklich lohnen noch einen kürzeren Vertrag über weitere AN abzuschliessen...

Das solltest du bereits vor der MPU erledigt haben...
Hallo Nancy ja ist leider scheiße gelaufen was solls nun muss ich da wieder durch. Vielen Dank schon mal für die antworten, dann werde ich mal zeitnah ein Antrag auf Neuerteilung stellen.
 

jan-e

Benutzer
hallo Leute ich will ja nicht unhöflich klingen aber Könntet ihr mir mal ein paar Tipps geben, was man Verbessern kann ??
 

jan-e

Benutzer
Hey MAX könntest du bitte mal über mein Frageborgen rüber schauen ich hab nur noch 2 Monate bis zur meiner mpu wäre dir echt dankbar wenn du mal drüber schauen könntest und wenn nicht wäre ich dir dankbar wenn du wenigstens bescheid gibt das dass nichts wird dann würde ich mir anderweitig ein anderes Forum suchen wo geholfen wird oder eventuell ein Training vom tüv nord nur so wüsste ich dann wenigstens bescheid.
 

Hope

Benutzer
Hey bin kein Experte wie @Max, aber ich habe mir mal einen kurzen Überblick gemacht und mir sind folgende Sachen aufgefallen

5. Wie ist der Umgang mit Alkohol gewesen?
___Ab meinem 16. Lebensjahr bin ich am Wochenenden auf Partys gegangen und habe Discotheken besucht. An diesen Abenden habe ich meistens auch Alkohol.
Getrunken. Aber ich habe immer in Maßen getrunken, da ich mal freunde, gesehen hab, die ein totaler Absturz hatten, wollte ich das, dass mir nicht passiert. Deshalb habe ich meistens nicht mehr wie 3 Gläser Whiskey getrunken
Das mit den Abstürzen deiner Freunde würde ich weglassen. Könnte zu unangenehmen Gegenfragen kommen. Bei meiner Drogen MPU habe ich auch einfach nur erwähnt, dass ich bei paar Anlässen 1-2 Bier trinke.
16. Wie oft waren sie bereits unter Drogeneinfluss im Straßenverkehr unterwegs?
___Da mir ja bewusst war, dass man bis zu 72 Std. nach dem Konsum noch im Rauschzustand ist, würde ich mal schätzen so um die 50 Fahrten
Hier würde ich es anders formulieren, nämlich seitdem du deinen Veränderungsprozess seit der Verkehrskontrolle gestartet hast, ist dir nun rückblickend aufgefallen, dass du 50 Drogenfahrten hattest. Bei der Formulierung klingt es so, dass du wusstest wie lange man unter dem Einfluss steht und du trotzdem billigend das Risiko eingegangen bist, was auch zu Gegenfragen führen kann.
20. Sind sie sich darüber im Klaren, welche Folgen es bei einem täglichen Konsum gibt?
___Bei täglichem Konsum besteht die Gefahr einer Abhängigkeit. Auch gesundheitliche Folgen psychischer und körperlicher Natur können auftreten.
Hier würde ich ein paar konkrete Folgen nennen.

21. Welche persönlichen Hintergründe gab es für den Cannabis- Drogenkonsum?
___Am Anfang war es Neugier, danach war es so eine Art Zugehörigkeit zu den damaligen Freunden, wollte da nicht den Außenseiter spielen. Zum Ende hin also ab 2017 war es um von den Problemen abzuschalten wegen meines damaligen Jobs, der mich mega unzufrieden machte und wegen meiner damaligen Freundin die mich zu langweilig fand und die hin und wieder rauchte ließ ich mich schnell überzeugen mitzurauchen, so kam ich wieder auf den Geschmack, habe hin und wieder mit ihr mitgeraucht und nach dem sie mich verlassen hatte wurde der Konsum deutlich mehr.
Was genau hat dich im Job unzufrieden gemacht? Gutachter wollen immer konkrete Beispiele.
Wie genau hast du die gefühlt in der Zeit des Konsums und was hat der Konsum mit deinen Gefühlen gemacht?
28. Waren Sie gefährdet in eine Drogenabhängigkeit zu geraten?
___Ja, ich war gefährdet, weil jeder der Drogen konsumiert kann in eine Abhängigkeit geraten
Ist an sich richtig, allerdings würde ich es anders formulieren. Denn wenn du das zugibst, kann es dazu führen, dass der Gutachter dich in eine härtere Drogenhypothese steckt, was das Bestehen schwieriger macht.
Formulierungsbeispiel:
Jeder Konsument von illegalen Drogen ist gefährdet in eine Abhängigkeit zu geraten. Heute würde ich sagen, dass ich nicht abhängig war da ich keine Entzugserscheinungen hatte.

Bis hierhin hab ich mal deinen FB angeschaut.
 

SIXX

Benutzer
Kleine Anmerkung meinerseits. Du schreibst 50 Fahrten unter thc. Du sagst aber auch, dass du jeden Tag von 2017-2021 konsumiert hast. Zudem hast du ja durch deine Aufarbeitung die Erkenntnis, dass man je nach Konsummuster bis zu 72 Stunden unter dem Einfluss von thc steht. Wenn ich das jetzt rechne, sind es weit über 1000 Fahrten unter THC.

Ich habe bei meiner MPU das ziemlich genau ausgerechnet und auch gesagt. Das kam sehr gut an….
 

jan-e

Benutzer
Hey bin kein Experte wie @Max, aber ich habe mir mal einen kurzen Überblick gemacht und mir sind folgende Sachen aufgefallen


Das mit den Abstürzen deiner Freunde würde ich weglassen. Könnte zu unangenehmen Gegenfragen kommen. Bei meiner Drogen MPU habe ich auch einfach nur erwähnt, dass ich bei paar Anlässen 1-2 Bier trinke.
ok werde ich auf jeden fall ändern morgen
Hier würde ich es anders formulieren, nämlich seitdem du deinen Veränderungsprozess seit der Verkehrskontrolle gestartet hast, ist dir nun rückblickend aufgefallen, dass du 50 Drogenfahrten hattest. Bei der Formulierung klingt es so, dass du wusstest wie lange man unter dem Einfluss steht und du trotzdem billigend das Risiko eingegangen bist, was auch zu Gegenfragen führen kann.
also eigentlich ist das ja auch so das ich genau wusste wie lange man noch unter dem Einfluss steht da ich ja Wiederholungstäter bin macht es doch mehr sinn das ich das doch eher so zugebe das ich es billig in kauf genommen habe als so zu tun als ob ich es nicht besser gewusst habe oder sehe ich das falsch weil ich Jahr schon mal vor circa 9-10 Jahren eine mpu hatte wegen Cannabis
Hier würde ich ein paar konkrete Folgen nennen.
Folgen wie zum Beispiel
das meine Konzentrationsfähigkeit nachgelassen hat
war nicht mehr so aufmerksam und lernfähig wie vor dem Konsum
hättest du vllt noch andere Beispiele Depression wollte ich da ja jetzt nicht unbedingt reinschreiben nachher will er von mir das ich noch ne Therapie machen muss zumal ich keine Depression habe würde mir es dann quasi noch schwere machen
Was genau hat dich im Job unzufrieden gemacht? Gutachter wollen immer konkrete Beispiele.
Wie genau hast du die gefühlt in der Zeit des Konsums und was hat der Konsum mit deinen Gefühlen gemacht?
im Job hat mich die Bezahlung die Wechsel Schicht und die die körperlich schwere Arbeit sehr unzufrieden gemacht. wenn ich dann mal ein joint geraucht habe konnte ich meine sorgen vergessen und abschalten meine Gefühle unterdrücken in der zeit des Konsums
Ist an sich richtig, allerdings würde ich es anders formulieren. Denn wenn du das zugibst, kann es dazu führen, dass der Gutachter dich in eine härtere Drogenhypothese steckt, was das Bestehen schwieriger macht.
Formulierungsbeispiel:
Jeder Konsument von illegalen Drogen ist gefährdet in eine Abhängigkeit zu geraten. Heute würde ich sagen, dass ich nicht abhängig war da ich keine Entzugserscheinungen hatte.
ok werde ich ändern
Bis hierhin hab ich mal deinen FB angeschau
werde den Fragebogen soweit ändern und neu reinstellen - ich bin wie gesagt für jede Hilfe dankbar und jeder Verbesserung Vorschlag kann mich nur weiter bringen.
 

jan-e

Benutzer
Kleine Anmerkung meinerseits. Du schreibst 50 Fahrten unter thc. Du sagst aber auch, dass du jeden Tag von 2017-2021 konsumiert hast. Zudem hast du ja durch deine Aufarbeitung die Erkenntnis, dass man je nach Konsummuster bis zu 72 Stunden unter dem Einfluss von thc steht. Wenn ich das jetzt rechne, sind es weit über 1000 Fahrten unter THC.

Ich habe bei meiner MPU das ziemlich genau ausgerechnet und auch gesagt. Das kam sehr gut an.
jeden tag konsumiert heißt ja nicht automatisch das man ja jeden tag Auto gefahren ist oder sehe ich das falsch hatte auch mal ne zeit von 2017-2021 kein Auto ich könnte höchstens schätzen wie oft das gewesen ist wenn 50 Fahrten wenig klingt bei meinem hohen thc Gehalt würde ich es dann höher Ansätzen meinst du das macht sinn.

und muss mich für meine Rechtschreibung entschuldigen.
 

SIXX

Benutzer
Das mag sein, dass man nicht jeden Tag fährt. ABER du stehst je nach konsummuster bis zu 72 Stunden unter dem Einfluss von THC. Und bei täglichen Konsum im Grunde immer. Und kein Mensch glaubt dir, dass du in 4 Jahren nur 50 mal mit dem Auto gefahren bist. Auch sagen die Statistiken etwas anderes. Man muss schon einige Hunderte Male gefahren sein, um erwischt zu werden.
Ich hoffe du weißt was ich meine damit.

Kleines Beispiel von mir. Konsumiert habe ich August 2012 bis März 2013. Ich habe bei der MPU angegeben, dass ich nach heutigem Wissensstand, täglich unter dem Einfluss von thc teilgenommen habe. Hoch gerechnet mehrerer 100te Male…..Die Aussage hat der Gutachterin gefallen….
 
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