MPU wegen Drogen/Mischkonsum

Zottelkopf

Benutzer
Max hab vielen Dank für deine Mühe und das du dir die Zeit genommen hast. :smiley711:
Ich melde mich auf jeden Fall nochmal bevor es los geht.
FB ist ausgedruckt und wird verinnerlicht. :smiley252: Hab ja noch zwei UK vor mir und dann kann es los gehen.
Vielen, vielen Dank :verneigen0001::zwinker0004:
Ne kleine Spend ist natürlich unterwegs :cool0030:
 

admin

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Administrator
Moin Zottelkopf, :smiley138:
das Forum bedankt sich für die sehr großzügige Spende! :hand0025::hand0051:
 

Kill

Stamm-User
Ich weiß nicht mehr wann genau deine MPU ist, aber du machst ja keine Vorbereitung. Wie Max hier schon irgendwo erwähnte ist der Umstand des "Einzelkämpfers" und Selbststudium bei der MPU immer problematisch.

Ich bin, bei relativ kurzer Konsumdauer (10 Monate Amphetamin, Probierkonsum THC mit 14 und Probierkonsum Kokain mit 22 ) und wirklich gutem 1. MPU Gutachten (ohne Abstinenznachweise) durch die 2. MPU "gefallen" und das mit 12 Monaten Abstinenznachweisen.

Im letzten negativen Gutachten wurde allerdings auch alles verdreht und mir wurden fahreignungsdiagnostische Punkte gar nicht "gewertet". Aus dem ersten Gutachten würden dann aus intrinsisch motivierten Verzichtsmotivationen dann zu extrinsisch motivierte Verzichtsmotivationen. Ausserdem wurden mir fehlende Rückfall Prophylaxe vorgeworfen obwohl ich erwähnte, dass ich "nichts mehr mit anderen Konsumenten zu tun habe und mein soziales Netzwerk neu gesponnen habe und auf der Arbeit alles umstrukturiert habe"... Ausserdem habe ich einen deutlichen Kontrast zwischen meiner Person von damals zu der von heute kommuniziert.

Ganz übel war, dass die Beurteilungskriterien zu meiner Hypothese D2 und die dazugehörigen Kriterien nicht beachtet, sogar falsch zugeordnet wurden ( z.B. wurde mir eine hohe Experimentierfreudigkeit mit Drogen in der Vergangenheit angedichtet - im ersten Gutachten wurde mir mit meinem Probierkonsum und dem Amphetaminkonsum einfach nur eine "fortgeschrittene Drogenproblematik" bescheinigt) Ausserdem wurde sogar die Aussage, dass ich zukünftig auf Drogen verzichte, weil ich meinen Führerschein behalten will als intrinsische Motivation ausgelegt - im zweiten dann als extrinsische Motivation...

Naja, was ich dir damit sagen will ist, dass du dich mit einer Vorbereitung absichern solltest, geh noch zum Verkehrspsychologen oder irgendeinem MPU Berater... UND lass dein Gespräch auf jeden Fall aufzeichnen.

Bei mir hatte ich wirklich Pech mit der Gutachterin, ich will keine Details nennen, aber Fahreignungsdiagnostik macht sie erst seit Dezember 2020 und ist hauptsächlich im Bereich Familie und Kinder tätig.

Ich habe diesbezüglich einen Anwalt kontaktiert und er sagte mir "ohne professionelle Aufarbeitung, keine Sonne", also ohne Nachweis wird es zu 99% auf eine negative Begutachtung hinausgelaufen. Hier im Forum wird ein anderes Bild vermittelt, aber ich will dir wenigstens was anderes sagen.

Ich will dir auch keine "Angst" machen, aber bei mir ist das "Kind in den Brunnen gefallen", ich mache jetzt für die 3. MPU eine Vorbereitung und habe Mittwoch ein Erstgespräch... Sich im Nachhinein gegen ein Gutachten zu wehren ist so gut wie aussichtslos... Denk drüber nach, dir alles Gute.


EDIT:
Die Gutachter müssen sich ja auch irgendwie rechtfertigen, man kann es ihnen schwer machen, aber mit Nachweisen über ne professionelle Aufarbeitung ist Gold wert bei der MPU.

Das soll jetzt nicht heißen, dass das Forum hier nichts bringt, mir hat es sehr viel gebracht, aber absichern solltest du dich auf jeden Fall zusätzlich.
 

Kill

Stamm-User
Ich will damit wirklich nicht sagen, dass es unmöglich ist ohne Nachweis einer Vorbereitung durch die MPU zu kommen, aber mir hätte es wirklich den "Arsch gerettet".... Die Beurteilungskriterien sehen diesen Fall auch vor, dass man auch ohne psychologische Aufarbeitung durch die MPU kommen KANN, aber die Gutachter definieren dieses "KANN", nicht die Beurteilungskriterien. Die Gutachter "müssen" sich ja eigentlich an die Beurteilungskriterien halten, aber wenn da jemand ist der das Explorationsgespräch verzerrt, ist es halt so... Ich könnte mich ja noch auf meine erste Begutachtung stützen aber auch das melden bei der BAST würde im Sande verlaufen. Die MPI haben ja täglich mit den Leuten zu tun, du und ich nicht.

Naja, das Thema ist wirklich komplex und ich kann es hier nur umreißen. Aber mein Fazit ist, dass eine Vorbereitung plus Abstinenznachweis mindestens die halbe Miete bei der MPU ist. Der Abstinenznachweis ist nur dafür da, dass du überhaupt durchkommen KÖNNTEST, also sozusagen "das Ticket zur MPU"...

Wenn du bspw. als Hypothese D1 begutachtet wirst, dann ist deine eigene Aufarbeitung zur Hypothese D2 hinfällig - da ist eine professionelle Aufarbeitung bzw. Psychologe unumgänglich.

Also ganz schwieriges Thema und ohne Nachweise von professioneller Unterstützung bei Hypothese D2 sehr riskant...
 

Kill

Stamm-User
Und was ich noch ergänzen muss ist, dass nicht die Gutachterin "schuld" an meinem negativen Ergebnis hat, sondern ich selbst :D
 

BoersenBilbo

Neuer Benutzer
Wenn du besonders glänzen möchtest, machst du die Vorbereitung in der selben Firma, wie die spätere MPU.
Bilde mir immernoch ein, dass ihnen das gefallen hat.
 

Max

Super-Moderator und MPU Profi
Teammitglied
Administrator
aber du machst ja keine Vorbereitung.
Was macht er denn hier im Forum, ist dass keine "Vorbereitung" ?
Die Zeiten haben sich etwas geändert, die MPU Foren gewinnen inzwischen an Akzeptanz ... das war früher nicht der Fall.

Und ich sage es hier noch einmal, die MPU ist eine reine Privatangelegenheit und es gibt keine Vorschriften für eine spezielle Vorbereitung !!! Kann es auch nicht geben, da es ein Eingriff in deine Privatsphäre wäre.
Sicher werden VP, Selbsthilfegruppen, Drogenberatung usw. gern gesehen ... aber es ist halt keine Pflicht.
Ich hatte damals beim TÜV einen Kurs absolviert, hätte ich mir sparen können ... all dass wusste ich schon aus den Internetforen und sogar noch mehr. ;)
 

Kill

Stamm-User
Da hast du Recht Max, die Beurteilungskriterien sehen den Fall auch vor. Also es ist Fakt, dass eine "professionelle Vorbereitung" nicht zwingend erforderlich ist wenn man 12 Monate Abstinenz nachweist. In den BUK für Hypothese D2 Kriterium D 2.4 N für eine "angemessene Problembewältigung" steht: Seite 184 BUK 3. Auflage

"2. Der Klient hat eine spezifische suchttherapeutische Maßnahme absolviert und kann dies durch eine entsprechende Bescheinigung belegen."

"3. Der Klient hat bei einer Drogenberatungsstelle oder innerhalb einer psychotherapeutischen Maßnahme die persönlichen Ursachen für seinen Drogenmissbrauch aufgearbeitet"

Es steht dort aber auch folgendes:

"11. Es liegt trotz fehlender therapeutischer Unterstützung bzw. fachlicher Beratung ein nachvollziehbarer Abstinenzzeitraum von deutlich über einem Jahr vor. Dieser ist für mindestens 1 Jahr vor der Begutachtung durch geeignete Nachweise belegt."

Es steht auch weiter auf Seite 186, Kriterium D 2.5 K Punkt 11

"11. Die nach bereits ausreichend langer Abstinenz noch feststellbaren "Rest Einstellungs- und Aufarbeitungsmängel sind nicht so weit ausgeprägt, dass sie nicht zumindest durch die Teilnahme an einem Kurs ... Nach FeV 70 behoben werden können".

Ich hätte also mindestens eine Kursempfehlung erhalten müssen, weil auch ganz viele Kriterien für eine "angemessene Problembewältigung" bei mir passten. Also wirklich viele.

Du hast also definitiv Recht, dass man keine professionelle Vorbereitung machen MUSS.

Mir wurde die Aufarbeitung hier im Forum als: "Er hat mal ein bisschen gegoogelt und in einem Forum dann z.B. gelesen, dass Zitat:"Alkohol auch bedenklich bei Drogenkonsum wäre"" :D Also sie hat die Aufarbeitung hier absolut heruntergespielt und auch fahreignungsdiagnostische Punkte die ich konkret nannte gar nicht wahrgenommen, vielleicht, weil sie die gar nicht kannte oder was auch immer.

Hätte ich aber einen NACHWEIS einer Aufarbeitung gehabt, wäre es ihr schwer gefallen. Das ist was ich damit sagen will.

Es ist ja schon hart, dass aus "intrinsischer Motivation" im ersten Gutachten eine "extrinsische Motivation" im 2. Gutachten wird, weil das Explorationsgespräch teilweise komplett aus dem Kontext gerissen wird. Ich habe mich wirklich darauf verlassen, dass "die Gutachter an die Beurteilungskriterien gebunden sind", aber letztendlich zählen nur die harten Fakten, wie die eines NACHWEISES einer Aufarbeitung, die eigentliche Aufarbeitung spielt dabei nur eine sekundäre Rolle und unterliegt im Explorationsgespräch der Definition des Gutachters. Daher immer das Gespräch aufzeichnen lassen, immer um nachher was in der Hand zu haben bei einem mangelhaften Gutachten...

Das witzige ist, dass ich mich auf Grund des Forums hier tatsächlich unbewusst an die Beurteilungskriterien gehalten habe "alte Hobbys wieder hab aufleben lassen, soziales Umfeld geändert, gefestigt und manifestiert, offen mit Problemen die erkannt wurden umzugehen, deutlichen Kontrast zwischen der Person damals und heute gezogen etc. Die Beurteilungskriterien sehen sogar ein vorangegangenes Gutachten bei einer 2. Begutachtung vor - bei mir aber nicht, bzw. bei der Gutachterin nicht. Daher komme ich zu dem Fazit: Mach ne Aufarbeitung. Ich kann jetzt nochmal Zeit und Geld aufwenden um meine 3. MPU zu machen :D dritte MPU ist schon hart, das will niemand... Abstinenznachweis weiterführen, alles nochmal bezahlen, zusätzliche Maßnahmen ergreifen usw.

Ich könnte mich jetzt noch weiter dran hochziehen, aber mir ist mittlerweile bewusst geworden, dass ich hätte vieles anders machen können, aber "einen Fehler zu machen und ihn nicht korrigieren, erst das ist ein Fehler." Um die Durchfallquote ( ;) Durchfall ) zu reduzieren sollte jeder der zur MPU muss, eine Aufarbeitung machen um einen "bösen Gutachter" zu kompensieren. OB man die nachher hätte haben müssen oder nicht sei Mal dahingestellt, du bist dann aber auf der sicheren Seite...

"Recht haben und Recht bekommen" sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Ich sehe die MPU und den Führerscheinentzug immer noch als geeignetes Mittel um Menschen auf den richtigen Weg zu bringen, mich persönlich hat die Sache mit dem Führerscheinentzug als erzieherische Maßnahme wirklich nachhaltig vom Drogenkonsum weggebracht und mir ein besseres Leben beschert - aber alles was danach, in Richtung Führerschein Neuerteilung kommt liegt nicht nur in deiner Hand und niemand kann dir individuelle, vor allem pauschale Angaben dazu machen - oder beziehungsweise nur bedingt.

:D Ich könnte auch Corona die Schuld geben, denn auf Grund der ganzen Kacke haben die MPI damals keine Infoabende gemacht - da haben die bestimmt sowas wie "Abstinenznachweis und professionelle Aufarbeitung sind die halbe Miete bei der MPU..." Naja Zottelkopf, guck was dir möglich ist - ich wollte meine Erfahrungen hier nur für euch teilen. Vielleicht bin ich ein Einzelschicksal, aber ich hätte EIGENTLICH jetzt meinen Führerschein wieder...


EDIT:

Ein witziges Detail muss ich hier noch anfügen, wahrscheinlich hat dies dazu geführt, dass ich schon von Vornherein als nicht glaubwürdig eingestuft wurde.

Ich habe als Hobbys "Musikinstrumente" angegeben, ich habe auch ganz viele, hauptsächlich verschiedene Flöten, ne Dulcimer, Gitarren, ne Erhu, Mundharmonikas und so weiter - zum 40. Geburtstag hat mein Bruder mir ein Cello geschenkt, das habe ich in dem Zusammenhang, als erste Frage die mir die Gutachterin stellte, erwähnt...

Ich habe aber links ne größere Teilamputation der Finger die ich mir bei einem Arbeitsunfall abrasiert habe - ab dem Zeitpunkt hat die mir bestimmt kein Wort mehr geglaubt :D Ich habe aber wirklich ein Cello, spiele wieder Gitarre mit Slidebar, umgebaut als Dobro und Flöte spiele ich auch - aber das hat mich vielleicht schon unglaubwürdig gemacht... Ist schon ziemlich witzig, dass ich vielleicht auch deswegen als unglaubwürdig eingestuft wurde und sie mir deshalb gar nicht mehr richtig zugehört hat... Dieses Hobby wurde auch nicht mehr im Gutachten aufgegriffen, sie selbst spielt Saxophon in einem Orchester und es hat wahrscheinlich ihren Horizont überstiegen, dass auch Amputierte Musik machen können.... Wirklich witzig... :D Meinen Sohn, den ich als eine gravierende Verzichtsmotivation angegeben habe, hat sie mir vielleicht auch nicht geglaubt :D
 
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Max

Super-Moderator und MPU Profi
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Administrator
"Recht haben und Recht bekommen" sind zwei verschiedene Paar Schuhe.
Und diese Schuhe werden immer größer ... ;)

Ich selbst war noch nie ein Freund der MPU, auch wenn du sie als "geeignetes Mittel" bezeichnest ... denn sie kann Existenzen vernichten, sie kann Arbeitsplätze vernichten und sie hat auch schon Ehen geschieden. Die MPU ist ein Wirtschaftszweig wo sich viele daran beteiligen und kräftig abkassieren.
Eine VPU (Österreich) halte ich für angebrachter ... Eine spezielle Vorbereitung auf die Untersuchung ist nicht notwendig, denn es sind keine Computerkenntnisse erforderlich und es wird kein Fahrschulwissen abgefragt. Die gesamte verkehrspsychologische Untersuchung ist gesetzlich fixiert und liegt bei 363,- Euro.

off-topic out
 

Zottelkopf

Benutzer
So werde mich auch mal zu Wort melden:zwinker0004:
Hab die ganze Zeit nur still am Handy mitgelesen :smiley252:
Kill es tut mir wirklich sehr leid das du auch die zweite MPU versemmelt hast!:smiley2204: Ich verstehe auch was Du mir sagen willst zwecks VP u.s.w. Es ist natürlich immer besser wenn man etwas schriftliches in den Händen hat um bei der MPU bessere Karten zu haben. Damit ist aber immer noch nicht gesagt das man besteht.
ICH bin auch 2014 bei meiner ersten Suff MPU durch gerasselt und im Gutachten stand auch drin Zottelkopf muss sich mit einem VP auseinander setzen. Zu diesem Zeitpunkt habe ich mich mit einem Online Forum vorbereitet und habe dann die nächste MPU bestanden, ohne VP.
Das Forum war ein parallel Forum von diesem hier, gibt es aber nicht mehr. Mir hat es damals hier schon besser gefallen aber ich bin nicht der Typ der zweigleisig fährt.
Trotzdem habe ich immer, auch hier, fleißig mitgelesen.

Meinen MPU Termin habe ich noch nicht da mein UKP noch bis zum 5.8. läuft und ich noch einmal puschen muss.

Es gibt und gab hier soviel Personen die ohne VP es geschafft haben, sogar in der Königsdisziplin Verkehrsrecht. Z.B. war gestern einer dabei.
Ich kann dir nicht sagen ob ich noch eine Vorbereitung mit einem VP mache oder auch nicht.
Man kann auch so eine Turbo Vorbereitung machen dann ist man wohl in ca. 2 Wochen damit durch und kann zur MPU mit dem entsprechenden Schriftstück. Ob das dann auch hilft ist natürlich wieder einmal vom GA abhängig. Vielleicht ist das etwas für dich.

Eigentlich fühle ich mich sehr gut vorbereitet und bis jetzt bin ich der Meinung ich gehe mit:
All in ins Spiel. Kann sein das ich das auf die leichte Schulter nehme aber so bin ich nun mal.
Das ist bei mir Stand der Dinge "Heute"
 

Max

Super-Moderator und MPU Profi
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Administrator
Vielen Dank für die Glückwünsche :smiley711:
Wusste gar nicht das du auf solche Sachen achtest, habe mich aber gefreut. ;)
 

Zottelkopf

Benutzer
Wie du merkst, ich lasse dich nicht aus den Augen.
Respekt, dafür Danke ich dir :hand0025:
:smiley711:
Hier ein kleines Update von mir
Letztes mal Pinkeln war ich am 28.7. Das Ende der Verträge war ja am 5.8. und am 19.8. hab ich die Abschlussgutachten endlich bekommen. Natürlich beide für mich positiv. 6 Monate Alkohol & 12 Monate Gift erfolgreich bewiesen.
Die kleine Eintrittskarte zur erfolgreichen MPU habe ich nun.
:tanzen0015:
Außerdem war ich im Juli noch bei meiner FsSt zwecks Akteneinsicht. Da stand auch nichts neues drin was ich nicht weiß, nur der Bericht von „Hauptmann Fuchs“ das meine Augen gezittert haben u.s.w. Blöd war nur das meine alte Karte drin geklebt hat. :smiley695: Hätte ich mir am liebsten raus genommen.
Meine Sachbearbeiterin hat meine Akte schon soweit fertig gemacht zum verschicken und mein Wunsch MPI(AVUS) habe ich ihr schriftlich am 19.8. mitgeteilt. Jetzt heißt es wieder warten bis sich die AVUS meldet. Dann bezahlen ...
Dann habe ich mir noch lange Gedanken darüber gemacht was @Kill mir im Beitrag 28 vom 19.6. geschrieben hat und bin zu dem Entschluss gekommen doch noch einen VP dazu zu ziehen. Ich versuche jetzt noch mit diesem VP das Wasserdicht hin zu kriegen obwohl ich mich sehr gut mit dem Forum hier vorbereitet fühle.
Ich möchte mit möglichst viele Nachweise zur MPU gehen um nicht wie Kill alles doppelt zu machen. Der VP ist übringens der, der hier im Forum öfters beworben wird.

Sobald es wieder etwas neues gibt melde ich mich natürlich
:zwinker0004:
 

Max

Super-Moderator und MPU Profi
Teammitglied
Administrator
Ich versuche jetzt noch mit diesem VP das Wasserdicht hin zu kriegen obwohl ich mich sehr gut mit dem Forum hier vorbereitet fühle.
Also lese ich hier doch noch ein bisschen Skepsis. ;) Aber wenn es dir Sicherheit bringt , warum nicht.
Ich hoffe das dein VP nicht wieder neue Fragen aufwirft, denn manchmal denken auch die etwas anders.
Der VP ist übringens der, der hier im Forum öfters beworben wird.
VPs die in einem Internet-Forum tätig sind und teilweise auf Kundenfang gehen, den stehe ich immer etwas skeptisch gegenüber ... ein guter VP hat das eigentlich nicht nötig.
Ich habe hier schon einige erlebt ... erst überall eifrig mitwirken und am Ende waren sie alle wieder weg.

Ich möchte das jetzt nicht schlecht reden und wünsche dir dennoch viel Erfolg damit. :smiley711:
 

Kill

Stamm-User
Dann habe ich mir noch lange Gedanken darüber gemacht was @Kill mir im Beitrag 28 vom 19.6. geschrieben hat

Es ist ja so, dass du es grundlegend begriffen hast wobei es bei der MPU geht und mir ging es persönlich ja sehr darum "Nachweise" zu sammeln die du bei der MPU vorlegen kannst. Ich hätte meine dritte MPU ja ausschließlich nur mit einem solchen Nachweis gemacht - also ist es für dich nur von Vorteil, dass du dich noch zusätzlich extern vorbereitest.

Wahrscheinlich wird der "Vorbereiter" dir nicht wesentlich mehr erzählen als du ohnehin schon weißt, aber du hast halt "irgendwas" in der Hand.

Ich habe es ja mit einiger Anstrengung geschafft eine Kursempfehlung statt einem negativem Ergebnis zu erwirken - das wollte ich dir ersparen. Bei mir stellte sich heraus, dass tatsächlich die Gutachterin ein mangelhaftes Gutachten erstellt hat. Ich musste aber wirklich mit den Beurteilungskriterien argumentieren und habe zusätzlich 2 Monate auf eine Antwort vom MPI gewartet in denen ich nicht wusste ob sich da überhaupt was tut - also knapp 3 Monate "auf das Gutachten warten" ohne zu wissen was da jetzt überhaupt passiert. Ich habe immer die Antwort "gedulden Sie sich noch ein bisschen" erhalten...

Der Anwalt der mir damals geschrieben hat "ohne VP keine Sonne" hat sich übrigens auch gewundert, dass die das Gutachten überhaupt noch geändert haben und die Frau vom Straßenverkehrsamt hat auch gesagt, dass es ihr erstes korrigiertes Gutachten in ihrer Laufbahn ist...

Also mit meinem heutigen Wissenstand würde ich immer MPU mit VP machen, natürlich muss ich nie wieder zur MPU - aber bei der MPU geht's ja tatsächlich um einen Wirtschaftszweig der befriedigt werden will ( danke Max für diese Erkenntnis :D ) daher für die MPU immer das nachweisen was geht...

Es ist ja so, dass du tatsächlich als abstinenter Buddhist ( also das jetzt nur sinngemäß, ich habe nicht erzählt, dass ich Buddhist bin :D ) in einer MPU aufkreuzen kannst und die Gutachterin einfach Scheisse ist oder ihr deine Fratze nicht passt und du fällst durch - ganz unabhängig von deiner Erkenntnis bzw. deines neuen Lebens. Das habe ich gelernt. Lieber doppelt absichern als nachher irgendein Theater, weil du einen Scheiss Gutachter kriegst.

Ich will es aber nochmal hervorheben, dass das Forum hier echt dazu geeignet ist, dass du deine MPU bestehst - allerdings ist eine externe Vorbereitung immer dazu geeignet ein zusätzliches Puzzleteil mitzubringen.

Zu welchem MPI wirst du gehen? Falls du zur AVUS Dortmund oder Düsseldorf gehst melde dich Mal per PN bei mir. Da musst du nämlich unbedingt jemanden meiden.
 

Peter1983

Neuer Benutzer
Hi ,
Ich glaube ich hab ein Fehler gefunden und zwar.
Schreibst beim erster konsum vom Amphetamine 1985 und schreibt dann das du da nur cannabis konsumiert hast .(Bild markiert)
Also wenn ich das so lese ist das für mich ein Wiederspruch.
(Kann mich aber auch irren )
Die Profis soll da noch mal rüber schauen
Gruß Peter
 

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Zottelkopf

Benutzer
Also lese ich hier doch noch ein bisschen Skepsis. ;)

Nicht Skepsis, aber etwas unsicher bin ich schon
Ich gehe ja nicht das erste mal zur MPU, also bin ich so zusagen Wiederholungstäter
Außerdem mache ich mir nen Kopp ob der GA nicht einen schlechten Tag hat oder ihm meine Nase nicht passt etc.
Ich denke mal ich mache mir viel zu viel Gedanken über den Tag, irgendwie werde ich das schon wuppen. Denn ICH gehe diesen Weg ja nicht zum ersten mal. Wie Du siehst bin ich weiter am Thema dran und im großen und ganzen wird es schon funktionieren
Der FB bleibt sowieso genau so stehen. Genau so war mein Leben und das werde ich am Tag der MPU auch erzählen. Selbst wenn der VP mir etwas anderes erzählen will bleibe ich bei meinem FB.
Ich will halt einfach noch irgend etwas in der Hand haben um ganz sicher zu sein damit es klappt.



Wahrscheinlich wird der "Vorbereiter" dir nicht wesentlich mehr erzählen als du ohnehin schon weißt, aber du hast halt "irgendwas" in der Hand.
Genau deshalb habe ich mich dazu entschlossen :smiley711:
die Gutachterin einfach Scheisse ist oder ihr deine Fratze nicht passt und du fällst durch - ganz unabhängig von deiner Erkenntnis bzw. deines neuen Lebens. Das habe ich gelernt. Lieber doppelt absichern als nachher irgendein Theater, weil du einen Scheiss Gutachter kriegst.
Deswegen auch meine Unsicherheit :smiley1659:
Ich will es aber nochmal hervorheben, dass das Forum hier echt dazu geeignet ist, dass du deine MPU bestehst - allerdings ist eine externe Vorbereitung immer dazu geeignet ein zusätzliches Puzzleteil mitzubringen.
Genau so sehe ich es auch, HIER muss man sich es selber erarbeiten und bekommt nichts vorgesetzt.
Ach ja ich gehe zur AVUS in Berlin
@Peter1983
Das erste Mal Kontakt mit Amphetamin hatte ich mit 20ig also 1985, dach hatte ich erst Mal kein Verlangen mehr auf das Zeug.
Bis ca. 2005 hatte ich kein Konsum von Amphetamin.
Schau mal bei Frage 3 im FB:
Ich war sehr überrascht über die Leistungssteigerung und das ich damit viel länger wach bleiben konnte und auch belastbarer war.
Bis ca. 2005 hatte ich keinen Kontakt mit Amphetamine.Erst als ich angefangen habe auf dem Bau zu arbeiten habe ich wieder konsumiert um Leistungsfähiger zu sein.
Also kein Fehler :smiley695: :zwinker0004:
 
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Kill

Stamm-User
Deswegen auch meine Unsicherheit :smiley1659:

Lass dich von meiner Geschichte nicht verunsichern. :D Bei der AVUS sind eigentlich nur erfahrene Gutachter und deine Erkenntnis ist ja gut.

Betone auf jeden Fall, dass es dir körperlich und geistig, seit der Abstinenz deutlich besser geht als vorher, das ist wichtig. Dann Vermeidungsstrategien und Rückfallprophylaxe - die drei Sachen standen bei mir als "nicht ausreichend" im Gutachten - im ersten Gutachten schon, aber im zweiten nicht. Und natürlich nicht mit dem Führerschein argumentieren... Habe ich zwar auch nicht gemacht, aber die Gutachterin hat es mir falsch ausgelegt. Du packst das auf jeden Fall. :D
 
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