Neg. Gutachten da Abstinenz zu kurz

FelixFalke

Neuer Benutzer
Wie sieht es eigentlich mit der Abstinez aus? Kann ein Gutachter ohne mich wirklich angehört zu haben von Anfang an sagen, dass ich durchgefallen bin weil ich nur 6 Monate Abstinenz habe?

Ist das rechtens?
 

MrMurphy

Erfahrener Benutzer
Es ist nicht sinnvoll eigene Fragen an einen anderen Thread anzuhängen, wenn es keinen Zusammenhang gibt. Dazu wird sich wahrscheinlich noch ein Admin melden.

Kann ein Gutachter ohne mich wirklich angehört zu haben von Anfang an sagen, dass ich durchgefallen bin weil ich nur 6 Monate Abstinenz habe?

Was verstehst du unter "ohne mich wirklich angehört zu haben"?

Abstinenznachweise sind, sofern Betroffene mit Abstinenzbehauptung in die MPU gehen, zwar wichtig, aber nicht alleinentscheidend.

Das Gespräch bei einer MPU soll aktuell 45 bis 60 Minuten dauern. Der Gutachter darf das Gespräch bereits vorher abbrechen wenn feststeht, dass der Betroffene die MPU mit den bisherigen Informationen nicht bestehen kann.

Wenn also bereits kurz nach Gesprächsbeginn auf Grund der Vorgeschichte feststeht, das von dem Betroffenen für 15 Monate Abstinenzbelege gefordert werden müssen, er aber nur 6 Monate vorweisen kann, darf der Gutachter das Gespräch vorzeitig abbrechen.

Er darf den Betroffenen auch unterbrechen, wenn der durch unnötige Angaben am Thema vorbei argumentiert.

Also ja, der Gutachter darf Betroffene durchfallen lassen, auch wenn die der Ansicht sind, nicht alle ihre Informationen anbringen zu dürfen.

Nachtrag: Ich habe grade deinen ersten Beitrag gefunden.

Du musst zwischen dem Gutachter bei der MPU und einem MPU-Vorbereiter unterscheiden. MPU-Gutachter versprechen oder fordern vor der MPU überhaupt nichts. Die entscheiden nur nach den Informationen, die ihnen am Untersuchungstag vorliegen und die Betroffene am Untersuchungstag vorbringen.
 
Zuletzt bearbeitet:

FelixFalke

Neuer Benutzer
Ich hatte gar nicht die möglichkeit zu erklären, wie mein Konsumverlauf ausgesehen hat oder warum ich konsumiert habe. Ich bin in das Büro gekommen habe gesagt warum ich heute hier bin und wo ich mich vorbereitet habe. Danach kam direkt, mit ihren eingereichten 6 Monaten wird das heute nichts.
Wenn ich jetzt beispielsweise alles gesagt hätte und er dann sagt, die abstinenz ist zu kurz dann wäre das was anderes.
Wie kann das sein das man so öft auf die schnautze fällt? Vorbereiter ist insolvenz, 2 MPUs verhauen, 2x Abstinenzen gemacht (12 und dann 6) und es scheitert immer den den stocksteifen psychologen, der selbst unzufrieden mit seinen job ist

lächerlich
Aber danke für deine Antwort
 

MrMurphy

Erfahrener Benutzer
Das Hauptproblem dir zu antworten ist deine Unsachlichkeit.

Meine Erfahrung mit solchen Angaben ist, das viele Angaben nicht realistisch sind.

Und wie bereits geschrieben: Wenn sich bereits aus deiner dem Gutachter vorliegenden Vorgeschichte eine Abstinenzdauer von mindestens einem Jahr oder 15 Monaten ergibt, gibt es nichts weiter zu besprechen. Dann darf er das Gespräch ganz offiziell abbrechen.

Aus deinen bisherigen Angaben und Formulierungen ergibt sich für mich (ist also meine ganz persönliche Meinung) das du gewohnt bist aggressiv deine vermeintliche Wahrheit durchzusetzen - nennt sich auch Sturheit. Das hätte bei dem Gutachter nicht funktioniert, so ein Verhalten kommt bei Suchtproblematikern häufig vor. Das ist also deren Tagesgeschäft.

Wenn ich jetzt beispielsweise alles gesagt hätte und er dann sagt, die abstinenz ist zu kurz dann wäre das was anderes.

Dann wäre deine Klage wahrscheinlich: Wieso hat er mich so lange reden lassen, wenn das Ergebnis bereits vorher feststand.
 

FelixFalke

Neuer Benutzer
Nein ich bin kein aggressiver Menschen, nur nach so viel Aufwand und keinem Ergebnisse macht einen das Sauer (Dich auch wenn du ich wärst).
Ich hatte eine Auffälligkeit 2020, 9ng THC, 34ng THC COOH und 11ng AMP. Ich habe keine Aussagen bei der Polizei getroffen und es war generell das erste Mal in meinem Leben, dass ich Probleme mit dem Gesetz bekommen habe.

Soweit ich das Verstanden habe, sind 15 Monate Abstinenz nur für Härtefälle oder Suchtfälle, was hier nicht der Fall ist - Trotzdem wurde es direkt pauschal verlangt.

Meine erste MPU mit 12 Monaten habe ich nicht bestanden...
 
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