MPU Tipps, bzw. Weiteres Vorgehen?

Bmol

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Hallo zusammen,

Hat jm. Tipps zu meinem Fall?

Ich habe vor 4 Jahren eine mpu wegen Cannabis erfolgreich geschafft.

Nach 4 Jahren, habe ich am Vortag geraucht, circa 23 h her vor fahr antritt.
Bei der Fahrt wurde ich kontrolliert. Ich habe 2 Bier getrunken und dies zugegeben. Beim pusten laut Aussage 0,6 promille. Habe den wert nicht gesehen, ist aber plausibel weil Ich ja getrunken habe.

Weil ich schonmal auffällig war. Rechne ich jetzt mit einer zweiten mpu.

Wie gehe ich jetzt am besten vor?
Dauerkonsument mit wahrscheinlich hohen Werten.
Reichen 23 Stunden nach dem letzten Rauchen. (im Internet steht ja auch was von 12 h) Gefahren mit Alkohol im Blut und Cannabis"resten".Also wird der Vorwurf ja mischkonsum sein. Verlagerung oder ähnliches.

Ich möchte ungerne warten bis der Brief kommt. Am besten möchte ich mich jetzt vorbereiten.

Kann ich mich selbst vorbereiten schonmal ein ärztliches machen oder ähnliches?

Reichen 23h zwischenzeit aus um das zu rechtfertigen das kein mischkonsum stattfand. Oder zählt das abbauprodukt im Blut und der Alkohol...
 
Beim der ersten mpu war die Fragestellung, Trennungsvermögen zum straßenverkehr. Wurde das in meinem Fall getrennt oder ist es sicher kein Trennen vom mischkonsum und Straßen Verkehr
 
Das ist etwas verwirrend.

Weswegen genau war die erste MPU (mit Werten)? Was war Deine Entscheidung für den Konsum damals (in der MPU)?

Trennstrich.

Weswegen genau musst Du jetzt zur MPU?

Und: welche Auffälligkeiten gab es noch die letzten 10 Jahre?
 
Hallo,
Danke für die schnelle Antwort schonmal.

1. MPU wegen fahren unter cannabiseinfluss.
19ng aktiv 121ng passiv
13 Monate Abstinenz nachgewiesen und die mpu dann bestanden und den Führerschein zurück bekommen.

Wegen meinem schlechten selbstwert habe ich mich für Cannabis entschieden. Problemen weglaufen anstatt zu klären (kurzfassung).

Ich wurde gestern Abend angehalten zur allgemeinen Verkehrskontrolle.
Dann habe ich den Konsum von 2 Bier zugegeben. Darauf hin habe ich gepustet - 0,6 promille laut Aussage.
Dann hieß es, zur wache in 20 min noch Mal pusten. Dann bin ich mit zur wache gefahren und dabei wurde eine Blut Entnahme angeordnet aufgrund roter Augen..Und weil ich zum btm keine Angaben gemacht haben. Ich habe noch gesagt rote Augen sind kein anfangsverdacht... Sie meinten aber wegen dem Alkohol dürfen sie das.

Ich habe vor dem fahrantritt circa 23 h vorher das letzte mal cannabis konsumiert. Weil ich aber öfters in der Woche rauche, glaube ich mein Wert thc wird über 3,5 NG sein plus die 0,6 promille.

Da es gestern war, rechne ich jetzt mit einer zweiten mpu.. Die ich ja innerhalb 3 monate schaffen müsste.
Ansonsten rechne ich damit das ich dann den Führerschein abgeben muss.

Und möchte mich gut vorbereiten.
 
Das ist etwas verwirrend.

Weswegen genau war die erste MPU (mit Werten)? Was war Deine Entscheidung für den Konsum damals (in der MPU)?

Trennstrich.

Weswegen genau musst Du jetzt zur MPU?

Und: welche Auffälligkeiten gab es noch die letzten 10 Jahre?
Ich bin seid dem 2mal auffällig geworden.

Autobahn fahrt, keine Auffälligkeiten, an der raststelle wurde ich vom Zoll kontrolliert in Deutschland (kein Grenz Übergang) 23,5 g wurde einbehalten und die Anzeige ist fallen gelassen worden.

Dazu bin ich im flixbus mit einem gramm hash erwischt worden beim Grenzübergang.
Da habe ich noch keine Infos zu.
 
ok, jetzt noch die Rückfrage beantworten:
Ich wollte meinen geringen selbst Wert steigern. (dazu gehören und dann irgendwann in eine schleife gefallen)
Habe ich deine Frage richtig verstanden? Oder was brauchst du konkret? (steh auf dem Schlauch grade)

Und Dankeschön schonmal für die Rückmeldung :)
 
Ja das habe ich gemacht. Ich habe meine Probleme dann anderes bewältigt.
(Zur der Zeit war es ja auch noch illegal...)
Okay, dass verstehe ich jetzt.. Das ist mein großes Problem. Das ich den Konsum einstellen sollte/wollte und nach der mpu Aussage - > für immer...
 
Genau.
Damit hast Du der Führerscheinstelle eindrucksvoll bewiesen, dass es ein krasser Fehler war, Dir den FS zurückzugeben. Du hast es nicht geschafft, Dich an Deine Pläne zu halten.

Du hast damit das große Programm gebucht:
Mißbrauchsverdacht THC (mindestens), 15 Monate Abstinenzentscheidung und Abstinenz bis zum Ende Deines Lebens, bei jeder neuen Auffälligkeit wird die nächste MPU fällig. Und sie wird jedes Mal schwerer zu bestehen sein.
Und weil damit der eigentlich eher harmlose Alk-Befund auch den Verdacht auf Konsumverlagerung in den Raum wirft, kannst Du auch gleich mal mindestens 12 Monate Alkohol-Nachweise mitbuchen, nebst einer Abstinenzentscheidung auch für Alkohol. Zeitlebens. Hier gilt das Gleiche: bei der kleinsten Auffälligkeit bist Du dann wieder dran, in Zukunft.

Oder anders: Du wirst jetzt bei Dir aufräumen müssen. So richtig und wirklich.
Oder auf den FS verzichten. Suchs Dir aus.

Ich habe meine Probleme dann anderes bewältigt.
äh.. nein. Hast Du nicht, wie Du eindrucksvoll bewiesen hast.
 
Zuletzt bearbeitet:
Okay, alles klar.
Natürlich habe ich noch weitere Fragen.

Aber im Endeffekt, fahre ich jetzt am besten wenn ich sofort mit den Abstinenz nachweisen anfange und eine mpu Beratungsstelle aufsuche.
Oder hättest du andere nächste Schritte?

Und wirklich danke, für deine Meinung.
 
Möglicherweise kann eine echte Therapie sinnvoll sein - fürs Leben, nicht für die MPU.
Eine MPU kannst Du auch ohne bestehen, wenn Du hart an Dir arbeitest, vllt. Das müsste man sehen.
Ein guter intensiver Vorbereitungskurs wird sehr wichtig werden.

Wann war Dein letzter Konsum (sowohl THC als auch Alk)? Hast Du Haare am Kopf?
 
Ok, dann starte ich mit der Vorbereitung. Und wenn der Brief kommt habe ich eine genaue Info.

Alkohol am Dienstag 3 Bier.
Donnerstag Abend 2 Bier.

Thc mehrmals in der Woche. Letzter Konsum circa 34 h her.

Ja habe ich.
Sollte ich sie kurz machen und dann ab "heute" starten?
 
Du konntest in ca. 4 - 8 Wochen ein Urin-Kontrollprogramm starten (Du kannst Dich ja selbst mit einem Schnelltest auf COOH testen). Bei Haaren würde ich noch bisschen mit dem Start warten, vllt sicherheitshalber 2-3 Monate (Restkontamination, Abbauprodukte). Wenn Du früher loslegen willst, könnte halt dann die erste Haarprobe noch pos. sein, dann müsstest Du halt die erste Haarprobe später nochmal wiederholen. Und die Feinheiten kennst Du ja: Urin: jederzeit abrufbar, schnelle Reaktion nötig / Haare: gut planbar, wenig Aufwand. Du könntest auch mit einem Urin-Programm starten und später auf Haare umswitchen.
 
Könntest du vllt noch einmal einschätzen.
Ist es eine kluge Entscheidung sich mit dem straßenverkehramt schon im vorab auseinander zu setzen?
Was sie von mir verlangen bevor der Brief kommt oder ist es eine gute Idee, das der Sachbearbeiter mich vllt mal gesehen hat? (einen Eindruck von mir hat)
 
Ich glaube, das kannst Du lassen. Die MPU ist mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit allein wegen der Faktenlage gebucht und über den Rest entscheidet der Gutachter. Du hättest jetzt eh eine ~ 17-monatige Zwangspause. Du wirst da nicht viel machen können.
 
Okay, ich habe die scheiße gebaut und muss dafür grade stehen....
Danke für deine Tipps :)
Ich würde vllt nochmal darauf zurück kommen :)
Darf ich noch kurz fragen, woher du dieses extreme mpu wissen hast :)?
 
Ich habe beruflich am Rande damit zu tun. Wie so einige hier :)
Und warte gern noch bisschen ab, wir sind nicht immer einer Meinung (und wir lernen auch voneinander).
Da melden sich sicher auch noch andere.
 
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