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TF + Unfall 2,3 Promille

Danke dir - ja Zeit ist ein Faktor, den ich so noch nie auf dem Schirm hatte. Den alten Spruch "Zeit heilt alle Wunden" ringt mir nur noch ein müdes lächeln ab.
 
Das stimmt, zumindest passiert das nicht automatisch…
Aber, es ist eben möglich, mit der Erkenntnis ob der Wunden und fachlicher kompetenter Hilfe diesen blöden Spruch durchaus mit Wahrheit zu füllen.

Dieses ist meine persönliche Erfahrung.

Viele liebe Grüße :smiley138:
 
Guten Morgen,
so - neben dem "Alltäglichem" leben der Veränderungen (sie werden immer mehr zur Routine - ist dies eine Gefahr? -> achtsam zu bleiben ist sicher nicht verkehrt) nehmen die EMDR-Sitzungen bzw. meine Beschäfitung damit / Nachbetrachtung immer mehr Besitz von mir. Mein eingeschlagener Weg funktioniert im Sinne von "ich werde weniger getriggert" und wenn ein Trigger im Anflug ist und es zu einem Flashback kommt, kann ich durch damit bewußter umgehen. Er hält statt wie früher einige Stunden oder sogar Tage nur kurze Momente. Diese sog. Tresorübung klappt dann ganz gut (ich kann es zwar nicht erklären, aber wenn´s mir hilft....).
Es hilft mir auch körperlich: meine Einschränkungen aufgrund Luftnot, Asthma, Husten sind zur Zeit wie weggeblasen, seit >10 Tagen keinerlei Medikamente mehr (außer Kochsalzinhalation). Appetit ist wieder da, ich freue mich auf´s Essen.

Die Beschäftigung mit dem FB habe ich erstmal für mich nach hinten gestellt.

Zur Beantragung des FS bzw. MPU habe ich einige Fragen:

a) Wo ich mir nicht sicher bin, ist die Frage, ob in meiner Konsumhistorie 12 Monate AN ausreichen. Sicherer wären 15 Monate oder ist es nicht notwendig?! (es geht nur um die "Eintrittskarte")

b) Laut Strafbefehl bzw. Mitteilung der FSST geht die Sperrfrist bis Mitte 11/26, mein 12-Monatiger-AN bis Ende 11/26. Kann mir gemand sagen, innerhalb welchen Zeitraums die Bestätigung des AN erfolgt? Dauert es Wochen? Werde beim nächsten Urintest mal nachfragen....eure Einschätzung wäre dennoch interessant.

c) Daran schließt sich die Frage an, wenn a) 12 Monate ausreichend erscheinen und mir der Bescheid aus b) angenommen Anfang 12/26 zugeht, kann ich den FS Ende Mai bei der FSST wieder beantragen und dabei angeben, dass ich die MPU erst Anfang/Mitte 12/26 machen möchte? Muss ich sowas begründen?

Danke für die Einschätzung!
 
Ja, sehr schön, du kannst wieder frei durchatmen…

Ich habe leider jetzt nicht den ganzen Thread im Kopf:
Mit welcher „Strategie“ wolltest du reingehen ? :smiley138:
 
Ist ja auch schon lang geworden und von steter (mal mehr mal weniger für außen) Entwicklung. Bislang bin ich recht "geradeaus" unterwegs. Ich hatte mir ja offen gehalten, auch mal eine falsche Abbiegung zu nehmen. Dies trat aber (noch) nicht auf.

Strategie:
  • persönliche Einschätzung (ohne medizinisches Wissen A2); unregelmäßiger, situationsgetriebener Mißbrauch
  • AN seit TF
  • 100% Abstinenz bis Lebensende (kein alk. Getränk oder Essen, keine Medikamente wie Hustensaft, bei medizinischen Behandlungen wie Kontrastmittel, Zahnarzt usw. wird nachgefragt)
  • vereinbarter AN von Mitte Nov25 - Nov26 (1 Jahr Urin (vielleicht wechsel ich noch auf Haar))
 
a) Wo ich mir nicht sicher bin, ist die Frage, ob in meiner Konsumhistorie 12 Monate AN ausreichen. Sicherer wären 15 Monate oder ist es nicht notwendig?! (es geht nur um die "Eintrittskarte")
Das ist die momentan am schwersten zu beantwortende Frage.
Du wirst nach den neuen BK begutachtet werden.
Da ist aber im Moment alles noch zu unklar, um dir sichere Auskunft geben zu können.

Allerdings können wir dir mit Sicherheit spätestens im Juni darüber die Info geben.
Da dein AKP sowieso bis November läuft, wäre diese also bis zur eventuellen Verlängerung da.

Daher würde ich dich da ein wenig bis dahin vertrösten wollen…?

Zur Beruhigung: Großartige Überraschungen sind nicht zu erwarten

b) Laut Strafbefehl bzw. Mitteilung der FSST geht die Sperrfrist bis Mitte 11/26, mein 12-Monatiger-AN bis Ende 11/26. Kann mir gemand sagen, innerhalb welchen Zeitraums die Bestätigung des AN erfolgt? Dauert es Wochen? Werde beim nächsten Urintest mal nachfragen....eure Einschätzung wäre dennoch interessant.
Es ist tatsächlich sehr unterschiedlich.
Daher ist es die beste Idee, bei deinem Labor nachzufragen.

c) Daran schließt sich die Frage an, wenn a) 12 Monate ausreichend erscheinen und mir der Bescheid aus b) angenommen Anfang 12/26 zugeht, kann ich den FS Ende Mai bei der FSST wieder beantragen und dabei angeben, dass ich die MPU erst Anfang/Mitte 12/26 machen möchte? Muss ich sowas begründen?
Nein, grundsätzlich geht das nicht, da der Verwaltungsakt den Weg geht, den er eben so geht.
Ein Gespräch mit deiner zuständigen FEB schadet aber nicht.

Und eine etwaige Fristverlängerung nach hinten ist idR problemlos.

Tja, richtig weitergeholfen hat dir das jetzt wahrscheinlich nicht….:smiley2204:
 
Das ist die momentan am schwersten zu beantwortende Frage.
Du wirst nach den neuen BK begutachtet werden.
Da ist aber im Moment alles noch zu unklar, um dir sichere Auskunft geben zu können.

Allerdings können wir dir mit Sicherheit spätestens im Juni darüber die Info geben.
Da dein AKP sowieso bis November läuft, wäre diese also bis zur eventuellen Verlängerung da.

Daher würde ich dich da ein wenig bis dahin vertrösten wollen…?

Zur Beruhigung: Großartige Überraschungen sind nicht zu erwarten
Danke - auch wenn ich mir eine verbindlichere Antwort gewünscht (nicht erwartet) hätte. Es ist ein wenig traurig, dass die Kandidaten, die in 3-4 Monaten mit der MPU terminiert sind, dann eine unerwartete Überraschung erleben. Wie schnell bilden sich den die ehemaligen MPU-Gutachter (Berater, Psychologen usw. ) fort?

Vielleicht frage ich anders herum: wie würdest du mich nach den "alten" BUK einschätzen? Ich weiß - Kaffeesatzleserei mag ich auch nicht.

Zu Großartig: es liegt ja leider der Teufel im Detail.
 
Tja, richtig weitergeholfen hat dir das jetzt wahrscheinlich nicht….:smiley2204:
Naja doch.
Dinge gehen halt ihren bürokratischen Weg. Sich da aufzubäumen....
Es gibt mir ein Stück mehr Gelassenheit. Ich mache erstmal mein Ding weiter.
Sehtest fehlt noch und wenn alles da ist (bin mir auch noch nicht sicher bzgl der Führerscheinklassen) mache ich mal einen unverbindlichen Termin. Die Dame vom Amt soll recht "mitteilungsbedürftig" und offen sein. Allerdings hat man in Bezug auf Verkehr-/Gewaltfragestellungen wohl schlechte Karten, da sie selbst Geschädigte eines entsprechenden Vorfalls ist. So wurde in der SHG - Gruppe gesprochen. Ich werde da unvoreingenommen rangehen....
 
Wie schnell bilden sich den die ehemaligen MPU-Gutachter (Berater, Psychologen usw. ) fort?
Die guten früh genug.
Das ist halt die Schwierigkeit für die Betroffenen, so jemanden zu finden.
Du hast aber das Glück, dass du hier gelandet bist und früh genug alle relevanten bekommst.

Vielleicht frage ich anders herum: wie würdest du mich nach den "alten" BUK einschätzen? Ich weiß - Kaffeesatzleserei mag ich auch nicht.
Ich sehe dich eher in A1, aber letzten Endes ist das für den Erfolg deiner MPU nicht soooo kriegsentscheidend.
Soooo unterschiedlich sind die Voraussetzungen nicht.
Therapie machst du, wenn auch nicht mit suchttherapeutischem Schwerpunkt.

Für dein Leben sind alle Maßnahmen, Erkenntnisse, Konsequenzen etc. um ein Vielfaches wichtiger.
 
Die guten früh genug.
Das ist halt die Schwierigkeit für die Betroffenen, so jemanden zu finden.
Du hast aber das Glück, dass du hier gelandet bist und früh genug alle relevanten bekommst.


Ich sehe dich eher in A1, aber letzten Endes ist das für den Erfolg deiner MPU nicht soooo kriegsentscheidend.
Soooo unterschiedlich sind die Voraussetzungen nicht.
Therapie machst du, wenn auch nicht mit suchttherapeutischem Schwerpunkt.

Für dein Leben sind alle Maßnahmen, Erkenntnisse, Konsequenzen etc. um ein Vielfaches wichtiger.
Bin auch froh hier zu sein!

A1 würde ja schon die "Eintrittskarte" auf 15 Monate AN legen.
Ist aber auch nicht kriegsentscheident (wenn ich an mein Leben denke - allein wenn ich die letzten 7 Monate und die Zeit davor Revue passieren lasse)
 
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