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Alkohol Wiederholungstäter

Bikemike

Neuer Benutzer
Hallo zusammen,

würde um eine erste Einschätzung zu meiner Thematik bitten. Aber erstmal der Fragebogen:

Zur Person
Geschlecht: männlich
Größe: ca. 180 cm
Gewicht: 90 kg
Alter: 28

Was ist passiert?
Datum der Auffälligkeit: 30. Mai 2026
BAK: 0,58 Promille (Restalkohol vom Vortag)
Trinkbeginn: ca. 8:00 Uhr
Trinkende: ca. 0 Uhr
Uhrzeit der Blutabnahme: 08:30 Uhr

Stand des Ermittlungsverfahrens
Gerade erst passiert: Ja
Strafbefehl schon bekommen: Wird keinen geben
Dauer der Sperrfrist: Werden 3 Monate, da Owi

Führerschein
Hab ich noch: Ja
Hab ich abgegeben: Nein
Hab ich neu beantragt: Nein
Habe noch keinen gemacht: -

Führerscheinstelle
Hab schon in meine Akte geschaut Ja/Nein: Nein
Sonstige Verstöße oder Straftaten?: Tat der alten MPU
Genaue Fragestellung der FSSt (falls bekannt):

Bundesland: Bayern


Konsum
Ich trinke noch Alkohol, wenn ja wie oft wieviel: Nein
Ich lebe abstinent seit: 01.06.26

Abstinenznachweis
Haaranalyse ja/nein: Nein
Urinscreening ja/nein: Nein
PEth-Analytik ja/nein: Nein
Keinen Plan?: Werde Haaranalyse machen

Leberwerte ja/nein seit wann, wieviele: Nein

Aufarbeitung
Suchtberatungsstelle aufgesucht?: Nein
Selbsthilfegruppe (SHG): Nein
Kurs für verkehrsauffällige Autofahrer: Nein
Ambulante/stationäre Therapie: Nein
Keine Ahnung: -

MPU
Datum: Noch kein Termin
Welche Stelle (MPI): Noch unklar, wahrscheinlich TÜV
Schon bezahlt?: Nein
Schon eine MPU gehabt? Ja
Wer hat das Gutachten gesehen?: Wurde noch nicht erstellt
Was steht auf der letzten Seite (Beantwortung der Fragestellung)?: Wurde noch nicht erstellt

Altlasten
Eine MPU vor ungefähr 2 Jahren mit Dreifachfragestellung Alkohol, Drogen und Verkehrsrecht.
Diese MPU wurde auf das erste mal bestanden. BAK damals 1,8 Promille.

Im Gutachten stand zu Alkohol: es ist zu erwarten, dass das Führen von fahrerlaubnispflichtigen Fahrzeugen und ein die Fahrsicherheit beeinträchtigender Alkoholkonsum nicht hinreichend sicher getrennt werden kann. Es liegt jedoch ein ausreichend langer Abstinenzzeitraum sowie ein gefestigter Einstellungs- und Verhaltenswandel zu Alkohol vor.

So viel mal zu den Fakten und den Altlasten. Meine Frage ist neben einer allgemeinen Einschätzung zur Machbarkeit einer zweiten MPU, wenn man bei der ersten schon Abstinenz beteuert hat. Und die Frage, ob ich automatisch in A1 gruppiert werde, also ob eine Abhängigkeit automatisch angenommen wird oder auch A2 Missbrauch nochmal möglich ist.

Vielen Dank!
 
sowie ein gefestigter Einstellungs- und Verhaltenswandel zu Alkohol vor.
mit Abstinenzentscheidung, richtig?

Und die Frage, ob ich automatisch in A1 gruppiert werde, also ob eine Abhängigkeit automatisch angenommen wird oder auch A2 Missbrauch nochmal möglich ist.
Nicht automatisch.
Aber sicher ist eins: der Gutachter wird das sehr genau abklopfen.

Das solltest Du auch tun, denn: jede MPU nach einer bestandenen wird härter und härter - und es geht vllt auch bisschen um Dein Leben, ganz unabhängig vom FS.
Wenn Du es hinbekommst, ehrlich zu Dir selbst zu sein, könntest Du hier schon mal grob einschätzen, wie massiv Dein Alkoholproblem ist:
 
Ja genau, mit Abstinenzentscheidung.

Ja, die Vorbereitung wird dieses mal natürlich automatisch intensiver.

Danke dir für den Link, ironischerweise war mein Leben vor der ersten Mpu sehr chaotisch und der Alkohol hatte auch großen Einfluss hierauf. Seitdem ist mein Leben eigentlich beruflich und privat sehr ruhig und im Lot und selten Alkohol getrunken. Jetzt wie so auf nem Festival dann mal wieder viel getrunken. Also wird es von der Vorbereitung und dem Befassen damit schwieriger, obwohl ich viel stabiler dastehe als damals.
 
Also wird es von der Vorbereitung und dem Befassen damit schwieriger, obwohl ich viel stabiler dastehe als damals.
jup.
Immerhin konntest Du eine amtlich festgehaltene Abstinenzentscheidung nicht einhalten. Ein amtlicher Beweis für Kontrollverlust, schwarz auf weiß.
Es sei denn, Du hättest dem Gutachter damals irgendwas fröhlich vorgelogen - dann müsstest Du davon jetzt im Nachhinein beschämt Abstand nehmen - und der Gutachter weiß: du kannst Leuten überzeugend ins Gesicht lügen und tust das auch. Auch keine so dolle Voraussetzung. Da ist von der ersten Sekunde an die H-null in Gefahr (kann ich diesem Menschen trauen?). Die MPU nach einer bestandenen wird hammerhammerhart. Hat dich da damals niemand gewarnt?

Und deshalb ist es wichtig, dass Du jetzt wirklich genau und ehrlich hinschaust und dich gegens Cheaten entscheidest.

am Rande:
... ist idR eine der stärksten Verneinungen im Deutschen^^
 
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Schön, dass du hier gelandet bist :smiley138:

Mir sind noch einige Sachen unklar:

Trinkbeginn: 8 Uhr ?
Also 16h konsumiert…?

Ist bekannt, dass es sich um Restalkohol handelt ?
Wenn, wäre der Promillewert, von dem der GA ausgehen wird, stattliche 1,94…
Dieser Wert wäre also höher als das erste Mal, was die Sache nicht einfacher macht…

Was wir brauchen, wenn wir dir bei der Vorbereitung zur Seite stehen dürfen, ist dein 1.GA.
 
Das eigentlich kann weg, ist von heute zu damals wirklich wie Tag und Nacht (bis auf demnächst das mit dem FS) :D

Naja, ich denke wenn man zugibt es damals nicht ernst gemeint zu haben, ist man direkt durchgefallen.

Naja gewarnt hat mich da niemand, ich dachte ja auch nicht, nochmals in die Situation zu kommen
 
Naja, ich denke wenn man zugibt es damals nicht ernst gemeint zu haben, ist man direkt durchgefallen.
das stimmt so nicht, wenn es für den Gutachter spürbar ist, dass Du wirklich wirklich eine neue Entscheidung getroffen hast...
Du hast ihm damals Geschichtelchen erzählt. Ich sage Dir: wenn Du eine Chance haben willst, höre auf damit.
 
Schön, dass du hier gelandet bist :smiley138:

Mir sind noch einige Sachen unklar:

Trinkbeginn: 8 Uhr ?
Also 16h konsumiert…?

Ist bekannt, dass es sich um Restalkohol handelt ?
Wenn, wäre der Promillewert, von dem der GA ausgehen wird, stattliche 1,94…
Dieser Wert wäre also höher als das erste Mal, was die Sache nicht einfacher macht…

Was wir brauchen, wenn wir dir bei der Vorbereitung zur Seite stehen dürfen, ist dein 1.GA.
Hi.

Naja, ich habe bei der Polizei die Angabe gemacht, dass ich am Vorabend das letzte mal getrunken hatte. Ob diese Aussage bei einer Owi jetzt den Weg zum Gutachter findet sei mal dahingestellt. Obwohl es natürlich beim Tathergang nur so geschildert werden kann, dass es am Vortag im Rahmen eines Festival war und der Konsum mit zwischenzeitlichen Pausen eher den ganzen Tag ging.

Mein erstes Gutachten hab ich glaube ich noch irgendwo rumliegen. Ich glaube auch das mit dem hammerhammerhart, jedoch kann es ja auch nicht unschaffbar sein.
 
korrekt.
Und die beste Chance, es zu schaffen, habe ich Dir oben genannt.
Was nicht mehr schaffbar sein dürfte: dich durchtricksen*.

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* zumindest nicht, wenn Du an einen halbwegs erfahrenen Gutachter gerätst
Naja ehrlich gesagt trickst man ja schon wenn man zwangsweise sagt, dass man es beim ersten mal ernst meinte nie mehr Alkohol zu konsumieren :/
 
ja, das kann gut sein. Entscheide Dich für einen neuen Weg.
Alles Weitere: siehe oben*^^

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* besonders: Beitrag #7
 
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