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Mpu Abstinenz Nachweis positiv!?

Andre.boh

Neuer Benutzer
Hallo zusammen,

ich stehe kurz vor dem Abschluss meiner MPU-Vorbereitung. Ich habe bereits 12 Monate Abstinenz erfolgreich nachgewiesen. Beim letzten Screening-Abschnitt (insgesamt bin ich nun seit 15 Monaten im Prozess) gab es jedoch ein unerwartetes Ergebnis: Es wurde ein THC-Wert von 0,0245 ng/mg festgestellt.
Das Ergebnis lautet „nicht erbracht“. Ich habe zu 100 % nicht konsumiert und hatte auch keinerlei Kontakt zu Konsumenten. Da ich dringend auf meinen Führerschein angewiesen bin, um meine Ausbildung abschließen zu können, trifft mich dieses Ergebnis massiv.

Ich habe bereits folgende Schritte eingeleitet:

1. Ich habe die Analyse der Rückstellprobe (B-Probe) beauftragt.
2. Da die ursprüngliche Probe über 6 cm analysiert wurde, wird die B-Probe nun gezielt auf 3 cm fokussiert.
3. Ich habe explizit die Analyse auf THC-COOH veranlasst, um meinen Nicht-Konsum stoffwechseltechnisch zu belegen.

Nun meine Frage: Hat jemand Erfahrung mit solch grenzwertigen Ergebnissen bei der B-Probe? Besteht durch die Fokussierung auf die 3 cm und die Analyse auf THC-COOH eine realistische Chance, dass das Ergebnis nun unter die Nachweisgrenze fällt?

Viele Grüße
André
 
Vielleicht solltest du zunächst den Profilfragebogen für dein Problem ausfüllen:

https://www.mpu-vorbereitung-online.com/forum/threads/profilfragebögen.263/

Hat jemand Erfahrung mit solch grenzwertigen Ergebnissen bei der B-Probe?

Der Ergebnis mag sich für Laien grenzwertig anhören, fachlich ist es hingegen eindeutig. Deshalb ein Mißtrauen gegenüber dem Ergebnis zu konstruieren ist nicht zielführend.

Besteht durch die Fokussierung auf die 3 cm und die Analyse auf THC-COOH eine realistische Chance, dass das Ergebnis nun unter die Nachweisgrenze fällt?

Das wird dir niemand beantworten können.

Was für Proben hast du überhaupt testen lassen? 3 mal 6 cm? Wobei du jetzt von der letzten Probe nur 3 cm auswerten lassen willst um die letzten 3 Monate vollzumachen?

Dann ist ziemlich wahrscheinlich das sich die problematischen Werte in den letzten 3 cm für die B-Probe befinden. Damit ist die Ausgangslage eher dünn.

Entscheidend wird auch sein ob das Labor in seinem Bericht darauf hinweist, das

a) es sich um eine B-Probe handelt

und / oder

b) das statt der ursprünglichen 6 cm nur 3 cm ausgewertet wurden.

Für MPU-Abstinenznachweise zugelassene Labore haben bestimmte Berichtspflichten denen sie nachkommen müssen. Das die die A-Probe unter den Tisch fallen lassen dürfen ist eher unwahrscheinlich.
 
THC-Wert von 0,0245 ng/mg
Hier würde "Kontamination" eine Erklärung sein können, aber nur, wenn kein COOH in der vorliegenden Probe gemessen wird.

dass das Ergebnis nun unter die Nachweisgrenze fällt?
Das vllt nicht, aber wenn der COOH-Wert zeigt, dass es keine Verstoffwechslung ab, wäre das ein gutes Argument pro Kontamination.
Und es wäre vllt gut, wenn Du die Kontamination erklären könntest..

Stolperstein: es wird erwartet, dass man sich von den alten Kifferkreisen distanziert.
 
Eine Möglichkeit der Kontamination wären Kopfbedeckungen, als du noch konsumiert hast.
Könnte das sein, dass du in diesen 6 Monaten eine getragen hast…?
 
Ich halte das mit der Kopfbedeckung unwahrscheinlich. Viel mehr wahrscheinlicher finde ich, ist eine Verunreinigung im Labor oder bei der Entnahme . Ich bin während meiner Abstinenz damals öfters unfreiwillig passiv mit Cannabis in Kontakt gekommen(Am Bahnhof eine Wolke abbekommen etc) & meine Proben waren da auch stets negativ. Die Proben werden eigentlich mehrfach gewaschen durch das Labor und ja auch vom Klienten, sodass sich über die Zeit sämtliche Partikel eigentlich gelöst worden sein. Bei einen Labor aus Bayern habe ich schon ein paar Mal gehört, dass es dort gelegentlich zu solchen falsch positiven Tests kommt.
 
Ich bin ja gegenüber Haaranalysen sehr skeptisch, auch wenn hier alles sagen das die sicher sind, mir ist das gleiche bei ETG, also Alkohol Abstinenz passiert, musste auch neu anfangen, sehr bitter. Glauben tut es dir niemand, ich kenne das gut, das war eine sehr harte Zeit für mich.
 
Ich halte das mit der Kopfbedeckung unwahrscheinlich. Viel mehr wahrscheinlicher finde ich, ist eine Verunreinigung im Labor oder bei der Entnahme . Ich bin während meiner Abstinenz damals öfters unfreiwillig passiv mit Cannabis in Kontakt gekommen(Am Bahnhof eine Wolke abbekommen etc) & meine Proben waren da auch stets negativ. Die Proben werden eigentlich mehrfach gewaschen durch das Labor und ja auch vom Klienten, sodass sich über die Zeit sämtliche Partikel eigentlich gelöst worden sein. Bei einen Labor aus Bayern habe ich schon ein paar Mal gehört, dass es dort gelegentlich zu solchen falsch positiven Tests kommt.
Das ist halt auch meine Sorge. Ich hab mich in den 15 Monaten extrem zusammengerissen und hatte null Kontakt zu Konsumenten. Wenn das Labor die Haare eigentlich waschen müsste, aber trotzdem dieser Wert bei rauskommt, dann ist doch die Frage, wie sauber die bei der Entnahme wirklich gearbeitet haben.

Ich lass das jetzt mit dem THC-COOH prüfen. Wenn da kein Metabolit nachweisbar ist, dann ist das für mich der Beweis, dass der Fehler beim Labor oder bei der Entnahme liegt. Ich will das einfach nur schwarz auf weiß haben, damit ich beim Gutachter nicht als Lügner dastehe, der sich in Ausreden verstrickt.
 
Ich bin ja gegenüber Haaranalysen sehr skeptisch, auch wenn hier alles sagen das die sicher sind, mir ist das gleiche bei ETG, also Alkohol Abstinenz passiert, musste auch neu anfangen, sehr bitter. Glauben tut es dir niemand, ich kenne das gut, das war eine sehr harte Zeit für mich.
Tut mir echt leid für dich das du sowas auch durch machen musstest..

Ich mache gerade die Ausbildung zum Berufskraftfahrer, bin jetzt im 3. Lehrjahr. Ohne den Lappen gibt’s keinen Abschluss, und dann waren die letzten zwei Jahre für die Katz. Das ist gerade das absolute Horror-Szenario für mich, weil ich genau weiß, dass ich clean bin. Ich habe wirklich nichts gemacht, und dass jetzt meine komplette berufliche Zukunft an so einem Grenzwert-Ergebnis hängt, macht mich einfach nur fertig.

Das ist auch der einzige Grund, warum ich 220 Euro in die Hand genommen und das unabhängige Labor beauftragt habe. Ich will nicht tatenlos zusehen, wie meine Karriere wegen einer möglicherweise fehlerhaften Probenentnahme vor die Hunde geht. Wenn das Labor in Essen jetzt bestätigt, dass kein COOH da ist, hab ich wenigstens was in der Hand, womit ich beim Gutachter kämpfen kann.

Es beruhigt mich irgendwie zu lesen, dass ich mit der Skepsis nicht alleine bin, auch wenn das bei dir damals ein echt mieses Ende genommen hat. Ich hoffe einfach, dass bei mir die Wissenschaft am Ende gewinnt.
 
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