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negative MPU, was nun??????

iseovodoia

Neuer Benutzer
Hallo, ich bin männlich, 24 Jahre alt und neu hier im Forum.
Vor etwa drei Monaten wurde ich mit ca. 2.2 Promille auf dem Fahrrad aufgehalten und den rest brauche ich ja nicht mehr beschreiben. Es folgte eine Anordnung zur MPU als Bedingung meinen Führerschein behalten zu dürfen. Eine Auffälligkeit im Straßenverkehr in Verbindung mit Alkohol war für mich das erste mal. Und das mit dem Fahrrad
Aber ich weiß das es schlecht ist und das ich überhaupt nicht betrunken im Straßenverkehr teilnehmen sollte, egal welches Fahrzeug ich gebrauche. Deshalb gehe ich auch gar nicht auf den Grund der Trunkenheitsfahrt ein. Ich will nur sagen das es einen ernsten Grund gab weshalb ich betrunken gefahren bin, es war nicht "wie soll ich denn sonst heim kommen?", obwohl mir viele zustimmen würden das betrunken ein Fahrrad zu nehmen anstatt ins Auto zu steigen schon ziemlich verantwortungsbewußt sei. Naja egal. Zumindest sollte ja nun geprüft werden ob ich nicht doch auch in ein Auto betrunken steigen würde? Also machte ich auch sofort einen Termin bei der pima MPU GmbH in Nürnberg, da ich sehr viele gute Rezessionen zur pima gelesen habe. Zudem hatte ich auf Verordnung der Führerscheinbehörde nur 8 Wochen Zeit ein positives Gutachten vorzuweisen und ich wollte meinen Führerschein auf keinen Fall verlieren. Zu spät:smiley4:
Die guten Beurteilungen zur pima kann ich leider nicht teilen. Ich brachte unterschriebene Leberwertnachweise der letzten drei Jahre mit und auch der Bluttest vorort ergab ein sehr gutes Ergebnis. Sowie alle anderen Tests habe ich mit Bravur bestanden. Doch beim Gespräch ließ mich die böse etwas ältere Psychologin nicht zu Wort kommen. Zu jeder Frage wollte sie nur eine kurze und knappe Antwort hören und unterbrach mich auch schnell und nicht unbedingt freundlich wenn ich etwas mehr aus meinen Leben erzählen wollte und bereit war mich zu öffnen. Jetzt verstehe ich wieso fast alle sagen was für ein Schwachsinn die MPU sei und wie unfair man behandelt wird. Aber das haben wir uns nun mal selbst eingebrockt und ich will an dieser stelle auch keine Diskussion über MPUs starten, ich glaube das gehört an eine andere Stelle im Forum.
Also nachdem die Psychologin mir sagte das es nicht ausreichen würde für ein posotives Ergebnis fragte ich ganz nett ob Sie mir erklären könnte warum dem so sei. Nach vier mal Fragen weil Sie mir anstatt zu antworten immer wieder das gleiche wiederholte, bat sie mich letztendlich zu gehen. Soviel zur freundlichen behandlung. Bin schon freundlicher behandelt worden nach dem ich Leuten über 400€ gegeben hatte :smiley8:
Was Sie jedoch gesagt hat und das steht auch im Gutachten:
Ich soll 12 Monate an einem Abstinenzprogramm teilnehmen und mit einem Verkehrspsycholgen einen Termin vereinbaren.
Diese Empfehlung soll doch zunächst dem MPU Kartell noch mehr Geld einbringen! Oder nicht?
Sie wollte mir aber keinesfalls antworten, als ich fragte ob das von Ihr jetzt nur eine unverbindliche Empfehlung sei oder ob ich das wirklich machen muss um die nächste MPU überhaupt bestehen zu können?
Auf jeden Fall wäre das ja zu 90% so wenn ich es zugelassen hätte das die Führerscheinbehörde das Gutachten bekommt. Ich habe natürlich dafür gesorgt das das nicht passiert, weil ansonsten ja der nächste psychologe das Gutachten bekommen würde und mich Fragen würde warum ich das Urteil des "Kollegen" einzweifle.
Eine 12 Monate MPU kommt für mich nicht in Frage. Und ich habe ja auch keine Sperrfrist von der Behörde und keine Abstinenzauflagen vom Gericht etc. bekommen.
Ich will jetzt einfach von euch wissen und somit komme ich nun endlich zu meinen Fragen:

Was soll ich nun tun um die nächste MPU "sicher" also mit hoher Wahrscheinlichkeit zu bestehen?

Ich ziehe in Erwägung freiwillig 6 Monate Abstinenznachweise darzulegen. Wäre das klug?

Und wie ist das wenn ich zu einer neün MPU gehe. Wissen die sicher nicht das ich schon mal bei einer war? Ich habe ja den Führerschein letztendlich freiwillig abgegeben und kann ihn jederzeit neu beantragen.

Kann ich eine neü MPU machen und erst sobald ich ein positives Gutachten vorliegen habe den Führerschein bei der Behörde neu beantragen (um kosten zu sparen?)

Ich wäre auch sehr dankbar wenn ich mir schreibt was ich eurer Erfahrung nach am besten tun sollte. Also wie gesagt wäre bereit für 6 Monate Abstinenz, aber vielleicht kennt Ihr euch viel besser aus und empfiehlt mir eine schnellere Methode den Führerschein wiederzürlangen. Je schneller desto besser.

Für die Beantwortung meiner Fragen danke ich euch im Voraus und bin auch selber jederzeit bereit Fragen zu beantworten und Erfahrungen zu teilen. Schön das es solche Möglichkeiten gibt sich auszutauschen und wertvolle Ratschläge zu bekomme.
 
:smiley1785: ... im Forum !!!

Was soll ich nun tun um die nächste MPU "sicher" also mit hoher Wahrscheinlichkeit zu bestehen?
Dich vernünftig vorbereiten, dass war wahrscheinlich bei dir nicht der Fall. :zwinker0004:
"Vor etwa drei Monaten wurde ich mit ca. 2.2 Promille auf dem Fahrrad aufgehalten" ... du bist viel zu früh bei deiner MPU gewesen, zwischen Delikt und MPU muss eine Mindestzeit von 6 Monaten bestehen. Mindestens 6 Monate werden für eine ausreichende Verhaltensänderung gefordert, ohne diesen ist eine negative MPU quasi schon vorprogrammiert.

Ich ziehe in Erwägung freiwillig 6 Monate Abstinenznachweise darzulegen. Wäre das klug?
Die Notwendigkeit einer Abstinenz muss jeder für sich selbst entscheiden. Um pauschal jetzt einen Rat der Notwendigkeit zu geben, wissen wir viel zu wenig über dich.
Fakt ist jedoch, dass eine Abstinenz sicherlich nicht negativ bewertet wird. Wichtig ist, dass man diese dem Gutachter auch glaubhaft vermitteln kann.

Und wie ist das wenn ich zu einer neün MPU gehe. Wissen die sicher nicht das ich schon mal bei einer war? Ich habe ja den Führerschein letztendlich freiwillig abgegeben und kann ihn jederzeit neu beantragen.
Du hast schon etwas wichtiges beachtet, dass Gutachten niemals zur FSST schicken zu lassen. Somit ist das kein Problem schnellstmöglich eine erneute MPU zu absolvieren.
Wichtig ist, nicht zum gleichen MPI (pima MPU GmbH), egal wo in Deutschland. Du musst auf jeden Fall die Organisation wechseln z.Bsp. AVUS, DEKRA, TÜV usw.
Die FSST kann sich gut denken das du bei einer MPU warst, denn deine Akte wurde ja an dein MPI verschickt. Was sie aber nicht wissen, ist ob dort auch eine MPU stattgefunden hat.
Kann sein das die FSST nach dem Grund einer nicht absolvierten MPU fragt ... jetzt heißt es aufpassen was man sagt.

Kann ich eine neü MPU machen und erst sobald ich ein positives Gutachten vorliegen habe den Führerschein bei der Behörde neu beantragen (um kosten zu sparen?)
Nein, die Akte der FSST muss auf dem Tisch deines ausgesuchten MPI liegen.

Zur besseren Übersicht fülle bitte den entsprechenden Profil-FB aus.

Anbei noch ein paar wichtige Infos zum lesen ...

Unterlagen für die Neuerteilung

EtG Haaranalyse
EtG Urinanalyse

Die Regeln des KT
Kontrolliertes Trinken - Die Erklärung

KT mit EtG-Screenings

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