Ich hatte vor längerem schon den Fragebogen für mich gemacht.
Jetzt stelle ich ihn einfach mal ein und freue mich auf euer Feedback.
1. Wann haben Sie das allererste Mal von illegalen Drogen gehört?
In der Schule ca. 8 Klasse Aufklärung im Unterricht.
2. Wann haben Sie das erste Mal konsumiert? (Datum)
2012
3. Wie sah der Konsum aus? (Konsumbiografie-Was, Wie, Welche Gelegenheit?)
einmal 2012 mit einem Freund beim Spazierengehen
einmal 2021 Cannabis Brownie im Urlaub in Amsterdam
Ende 2023 bis Mitte 2025 an Wochenenden und im Urlaub
4. Haben Sie Drogen zusammen mit Alkohol konsumiert?
nein
5. Wie ist der Umgang mit Alkohol gewesen?
Ich habe Alkohol nur sehr selten und zu besonderen Anlässen getrunken, 1-2 Radler
6. Sonstige Suchtmitteleinnahme?
nein
7. Haben Sie bei sich negative Folgen festgestellt?
Gesundheitliche oder im Alltag habe ich keine negativen Folgen festgestellt. Rückblickend sehe ich aber als klare negative Folge, dass ich meine Fahrtauglichkeit falsch eingeschätzt habe und dadurch die Verkehrssicherheit gefährdet wurde.
8. Haben Sie trotz negativer Folgen weiter konsumiert?
Nein, die negativen Folgen habe ich mir erst durch die Auffälligkeit und deren Konsequenten bewusst gemacht. Danach habe ich mein Verhalten reflektiert und entsprechend verändert.
9. Was für Werte wurden bei Ihrer Auffälligkeit festgestellt?
12,2 Aktiv 147 COOH
10. Wann und wie viel haben Sie in der Woche vor der Auffälligkeit konsumiert?
Ich habe am Wochenende vor der Auffälligkeit ca. 1 Gramm Cannabis verteilt über das Wochenende konsumiert
11. Wie viel und was haben Sie am Tag der Auffälligkeit Konsumiert?
Am Tag der Auffälligkeit habe ich 1 Joint und 1 Cannabis Brownie konsumiert
12. Gab es einen besonderen Grund für diesen Konsum?
Es handelte sich um einen situativen Konsum während eines Aufenthalts in der Therme. Rückblickend weiß ich, dass ich die Wirkung auf meine Fahrtüchtigkeit damals nicht vollständig berücksichtigt habe.
13. Wie sind Sie auffällig geworden?
Ich wurde in einer allgemeinen Verkehrskontrolle angehalten.
14. Was war der Zweck der Fahrt?
Ich war auf dem Weg zu einer Freundin.
15. Wie weit wollten/sind Sie (ge)fahren?
ca. 10km
16. Wie oft waren sie bereits unter Drogeneinfluss im Straßenverkehr unterwegs?
Rückblickend muss ich davon ausgehen, dass ich häufiger gefahren bin, ohne mir der möglichen Nachwirkungen bewusst zu sein.
17. Wie haben Sie den Konflikt zwischen dem Drogenkonsum und dem Führen eines Kraftfahrzeuges gelöst?
Für mich gab es keinen Konflikt, da ich dachte, wenn ich keine Wirkung mehr verspüre, ich geeignet bin am Straßenverkehr teilzunehmen.
18. Wieso ist es verboten unter Drogeneinfluss ein KFZ zu führen?
Weil Drogen die Reaktionsfähigkeit senkt sowie die Risikobereitschaft steigert und die Blendempfindlichkeit zunimmt.
19. Wie lange stehen Sie nach dem Konsum von Drogen unter deren Einfluss?
Heute weis ich dass bei regelmäßigem Cannabiskonsum eine Restwirkung bis zu 48h vorhanden sein kann.
20. Warum ist es passiert?
Es ist passiert, weil ich mir der Nachwirkungen von Cannabis nicht bewusst war und dadurch die Fahrtüchtigkeit falsch eingeschätzt habe. Rückblickend habe ich daraus gelernt und klare Regeln für den Umgang mit Konsum und Autofahren entwickelt.
21. Welche persönlichen Hintergründe gab es für den Cannabis- Drogenkonsum?
Ich habe Cannabis hauptsächlich in sozialen Situationen oder in Urlauben konsumiert. Es war Teil meiner Freizeitgestaltung. Mir war damals nicht klar, wie sehr das die Fahrtauglichkeit beeinflussen kann.
22. Wie hat sich Ihr Umfeld über Ihren Drogenkonsum geäußert?
Mein Umfeld hat die Risiken des Konsums angesprochen und mich ermutigt, verantwortungsvoll zu handeln.
23. Gab es Ereignisse in Ihrem Leben, die zu verstärktem Konsum geführt haben?
Nein, mein Konsum war gleichbleibend und nicht durch besondere Ereignisse verstärkt. Ich habe Cannabis nur in sozialen Situationen oder im Urlaub genutzt.
24. Haben Sie sich an Jemand um Hilfe gewandt, um den Drogenkonsum zu beenden?
(Warum, wann, wer?)
Nein, ich habe mir keine professionelle Hilfe gesucht, da mein Konsum kontrolliert war und keine Abhängigkeit bestand. Ich habe mich jedoch mit Freunden und meiner Familie über mein Verhalten ausgetauscht.
25. Gibt es in Ihrer Familie aktenkundige Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz oder Suchtkrankheiten?
nein
26. Hatten sie Konsumpausen/spitzen? Warum? Wann?
Ja, ich habe den Konsum zeitweise unterbrochen, z. B. aufgrund privater Verpflichtungen. Der Konsum war nie zwanghaft und immer kontrolliert.
27. Was hat Sie daran gehindert, ohne Droge abzuschalten?
Es hat mich nichts daran gehindert, ohne Drogen abzuschalten. Ich habe gelernt, dass ich meine Freizeit und Erholung auch ohne Cannabis genießen kann, zum Beispiel durch Sport, Treffen mit Freunden oder andere Hobbys. Drogen waren für mich niemals notwendig, um mich zu entspannen oder meinen Alltag zu bewältigen.
28. Waren Sie gefährdet in eine Drogenabhängigkeit zu geraten?
Ja, jeder der Drogen konsumiert kann in eine Abhängigkeit geraten.
29. Waren sie drogenabhängig?
nein
30. Wieso passiert das nicht wieder?
Das wird nicht wieder passieren, weil ich mir klare Strategien geschaffen habe, um den Konsum und das Führen eines Kraftfahrzeugs strikt zu trennen. Ich sorge dafür, dass ich nach Konsum niemals fahre – entweder indem ich mir eine Fahrgelegenheit organisiere, ein Taxi nutze oder öffentliche Verkehrsmittel. Sollte dies nicht möglich sein, bleibe ich nüchtern.
31. Hätten sie, rückblickend, eine Drogenkarriere verhindern können?
Rückblickend hätte ich meinen Konsum früher reflektieren und bewusster gestalten können, insbesondere im Hinblick auf die Risiken im Straßenverkehr.
32. Wieso haben Sie sich für eine Abstinenz entschieden?
Ich habe mich für eine Abstinenz entschieden, um meine Verkehrssicherheit zu gewährleisten und mich gezielt auf die MPU vorzubereiten.
33. Beschreiben Sie den Punkt, an dem Sie sich für ein abstinentes Leben entschieden haben? (Knackpunkt)
Der Knackpunkt war die MPU-Anordnung. Mir wurde klar, wie sehr Cannabis meine Fahrtüchtigkeit beeinträchtigt. Deshalb habe ich bis zur MPU bewusst abstinent gelebt. In dieser Zeit hatte ich keinen Führerschein und konnte so keine Risiken im Straßenverkehr eingehen.
34. Wieso kommt für Sie nur Abstinenz und nicht gelegentlicher Konsum in Betracht?
Für die MPU habe ich 12 Monate abstinent gelebt, um meine Fahrtüchtigkeit eindeutig nachzuweisen. In Zukunft schließe ich gelegentlichen Konsum nicht aus, werde diesen jedoch strikt von allen Verkehrssituationen trennen. Ich fahre niemals unter Einfluss und plane immer sichere Rückkehrmöglichkeiten.
35. Wie haben Sie die Umstellung zur Abstinenz erlebt?
Ich habe den Konsum bewusst beendet. Die Umstellung verlief problemlos und hat mir gezeigt, dass ich meine Freizeit und Verantwortung eigenständig steuern kann.
36. Wer hat Ihnen dabei wie geholfen?
Meine Freunde und Familie haben mich unterstützt und mich in meiner Entscheidung zur Abstinenz bestärkt.
37. Wie reagiert Ihr Umfeld auf diese Umstellung?
Mein Umfeld hat die Umstellung positiv aufgenommen. Freunde und Familie wissen, dass ich aktuelle abstinent lebe und unterstützen mich darin, die Kontrolle zu behalten.
38. Haben Sie nach der Auffälligkeit weiterhin Kontakt zu Ihren Drogenbekannten gehabt?
Ja, ich habe weiterhin Kontakt zu früheren Konsumfreunden. Ich konsumiere selbst nicht mehr und achte strikt darauf, dass Verkehrssituationen ausgeschlossen sind.
39. Haben Sie nach Ihrer Auffälligkeit miterlebt, wie Ihre Bekannten Drogen konsumiert haben?
Ja, das ist vereinzelt vorgekommen. Ich bin dabei geblieben, habe selbst aber nicht konsumiert und achte darauf, dass kein Zusammenhang mit Autofahren entsteht.
40. Wie haben Sie in Zukunft vor mit Cannabis/dem Konsum umzugehen?
Ich habe gelernt, Konsum und Straßenverkehr strikt zu trennen. Aktuell lebe ich abstinent. Sollte es in Zukunft zu einem Konsum kommen, dann ausschließlich in Situationen, in denen ich sicher nicht mehr fahre. In solchen Fällen organisiere ich vorab eine Fahrgelegenheit oder nutze öffentliche Verkehrsmittel.
41. Haben Sie zu Hause Cannabis?
nein
42. Wie wollen Sie es gegebenen Falls in Zukunft verhindern, nochmals unter Drogeneinfluss ein KFZ zu führen?
Ich habe klare Regeln für mich festgelegt: Konsum und Autofahren sind strikt getrennt. Sollte es in Zukunft zu einem Konsum kommen, sorge ich vorher dafür, dass ich nicht mehr fahren muss, zum Beispiel durch eine organisierte Fahrgelegenheit oder öffentliche Verkehrsmittel. Spontanes Autofahren nach Konsum schließe ich damit aus.
43. Wie wollen Sie einen beginnenden Rückfall erkennen?
Einen beginnenden Rückfall würde ich daran erkennen, dass meine klaren Regeln unscharf werden, zum Beispiel wenn Konsum wieder spontaner würde oder Verkehrssituationen nicht mehr eindeutig ausgeschlossen wären. Das ist für mich ein Warnsignal, dem ich sofort entgegenwirken würde.
44. Wie ist derzeit der Konsum von Alkohol bei Ihnen?
Ich trinke derzeit keinen Alkohol