Wahrscheinlich 2. Mpu wegen Kokain, Benzos und Oxycodon

Hallo sehr geehrtes MPU Forum, ich habe schon einmal nur durch eure Hilfe die MPU bestanden sogar beim 1. Anlauf.
Nun zu meinem heutigen Anliegen: Ich wurde gestern nach einem von mir verursachten Verkehrsunfall von der Polizei mit auf die die Wache genommen, wo ich einen Urin Schnelltest machen musste, welcher positiv auf Kokain anschlug. Ich hatte jedoch auch Benzos und Oxycodon im Blut. Nach dem positiven Test wurde Blut abgenommen. Aus Erfahrung weiß ich dass das Testergebnis des Blutes erst in 2-3 Monaten bei mir ankommen wird. Nun zu meiner Frage und Bitte: kann mir jemand ein Tipp geben wie ich Schnellstmöglich wieder an meinen Führerschein komme? Ich weiss eine 2. MPU unumgänglich sein wird.
 
Ich weiss eine 2. MPU unumgänglich sein wird.
.. und Du weisst auch, dass die MPU nach einer bestandenen hammerhammerhart wird?

Es dürfte zunächst mal wieder mit 15 Monaten Abstinenznachweisen beginnen. Auf alles, Alk würde ich gleich mitnehmen.
Du hast jetzt Zeit. Schnellstmöglich bedeutet in Deinem Falle: 15 Monate mindestens, vermutlich noch deutlich länger.
Und: Ich würde dringend zu einer Therapie raten. Dringend. Und zwar nicht absitzen, sondern proaktiv teilnehmen.
 
Zuletzt bearbeitet:
ja das weiss ich, also mit den 15 monaten hab ich schon gerechnet, kann ich damit direkt jetzt anfangen? und eine sache noch dazu ich bin oxycodon abhängig aber das weiss keiner ich plane den entzug zuhause zu machen was ich auch schaffen werde bin echt ein harter hund was das angeht. wenn das nicht aktenkundig ist brauche ich kein offiziellen entzug machen oder?
 
Hatte ich schon was von Therapie geschrieben?
Es geht nicht um Aktenlage, es geht darum, dass Du überhaupt jemals wieder fahren darfst.
Hör auf, zu verschleiern und zu cheaten. Das wird nix. Haste ja gesehen.

Du bist polytox abhängig. Ohne ausführlichste Therapie würde ich dir ne Chance von 0,0% einräumen.
Der "Selbstheiler" ist für Dich durch. Endgültig und nachhaltig.
 
Hallo Fussbundfahrer. Wenn das Durchhalten kein Problem ist, ist schon einmal ein großer Schritt getan. Oder gibt's da Probleme (ehrlich Bitte)? Du bist hier anonym!:smiley294:
 
ne langzeit therapie
Jup. Stationär. Auf polytox spezialisiert. Mitsamt Nachsorge und Selbsthilfegruppe.
Und das Wichtigste: der passenden inneren Haltung*. Ohne die geht gar nix.
Bis jetzt hast du sie noch nicht, das war aus Deiner Frage zu erkennen.

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*für die braucht es zusätzlich Zeit. Ich würde mal prognostizieren: unter 2 Jahren wird das nix.
 
ich bin oxycodon abhängig aber das weiss keiner ich plane den entzug zuhause zu machen was ich auch schaffen werde
Da könntest Du, je nachdem wie heftig Deine Sucht ist, dabei mit Deinem Leben spielen.

Es kann dabei u.a. zu lebensbedrohlichen Krampfanfällen kommen wenn Du versuchst alleine „kalt“ zu entziehen…. :(

Oxycodon muss stationär ausgeschlichen werden mit anschließender Langzeittherapie!
 
Da könntest Du, je nachdem wie heftig Deine Sucht ist, dabei mit Deinem Leben spielen.

Es kann dabei u.a. zu lebensbedrohlichen Krampfanfällen kommen wenn Du versuchst alleine „kalt“ zu entziehen…. :(

Oxycodon muss stationär ausgeschlichen werden mit anschließender Langzeittherapie!
Hab was das angeht eine gute und zuverlässige begleitperson den entzug zuhause bekomme ich aufjedenfall hin.
Wird mein Blut denn überhaupt dadrauf getestet weil im schnelltest ja nur kokain positiv ausgeschlagen hat?
 
Hallo Fussbundfahrer. Wenn das Durchhalten kein Problem ist, ist schon einmal ein großer Schritt getan. Oder gibt's da Probleme (ehrlich Bitte)? Du bist hier anonym!:smiley294:
Sorry aber abägingkeit hat nichts mit durchhalten oder harter Hund zu tun. Warum nicht qualifiziert entgiften? Gerade bei multiabhängikgkeit

@Fussbusfahrer du kannst auch eine ambulante Therapie machen (6 Monate mit Option auf Verlängerung) und ganz normal deinem Beruf weiter nachgehen ( ich hoffe du bist nicht Busfahrer)
 
Vielleicht gibt es tatsächlich Stellen die eine ambulante Therapie anbieten, die Entgiftung muss in diesem Fall aber zwingend stationär erfolgen!

@TE, ist diese „zuverlässige Begleitperson“ medizinisch ausgebildet und 24 Stunden an Deiner Seite (also nicht im Nebenzimmer)? Also auch nachts wach auf einem Stuhl neben Deinem Bett?

Oder nur telefonisch erreichbar?

Im Falle eines lebensbedrohlichen Krampfanfalles könnte sie auch nur die 112 anrufen und Du kämest stationär in KH. Der Nachteil wäre, dass aufgrund der Zeit zwischen Notruf und Eintreffen der Rettungskräfte mehr Zeit vergeht was Dich Dein Leben kosten könnte….
 
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