• Als Forenbetreiber sind wir nicht verpflichtet, Beiträge oder Themen auf bloßen Wunsch zu löschen. Eine Entfernung erfolgt ausschließlich bei Vorliegen einer gesetzlichen Verpflichtung (z. B. bei rechtswidrigen Inhalten oder berechtigten datenschutzrechtlichen Ansprüchen). Bitte veröffentlichen Sie daher nur Inhalte, deren dauerhafte Speicherung und öffentliche Zugänglichkeit Sie zustimmen.

Alk.Fahrt 1,21 und Negatives Gutachten und Nu

Hallo Nancy,

alles gut :smiley22:

lasst euch ruhig zeit, noch hab ich ja noch nicht mal einen Termin also sind da denke ich wenigstens noch 4 Wochen die ins Land ziehen werden bis da mal was vowärts geht.

Von daher ist noch alles ganz entspannt :smiley22:

Zu deiner Frage

Ja das Gutachten habe ich anonymisiert und hatte es schon ins Forum gestellt. Aber das Gutachten sowie die Diskussion zwecks dem evtl. vorbeischrammen an der MPU weil ja alles nochmal von vorn beginnt sind leider weg.
Ich kann es aber gerne nochmal hochladen.

War das eigenlich richtig das Gutachten direkt im Beitrag einzuarbeiten oder muss ich das extern hochladen und dann verlinken ?

Grüße

Mcron
 
Hallo Zusammen, :smiley138:

nun geht doch alles schneller wie gedacht

Hab heut Post von der Avus bekommen, MPU Termin am 9.3.16

Der Puls geht nun erstmal wieder dauerhaft nach oben :smiley22:

Hat schon mal jemand über den FB geschaut ?

Grüße

Mcron

P.S. Im Anhang wie angesprochen das Gutachten der vergangenen MPU
 

Anhänge

Hallo Mcron,

ups, da muss ich jetzt einen Zahn zu legen. Ich beeile mich....:smiley138:
 
Hallo Mcron,

da ich zeitlich noch nicht alles hinbekomme, möchte ich erstmal einen Anfang machen.

Ich habe mir nun dein Gutachten durchgelesen. Ich habe in den letzten Jahren schon viele Ga gelesen, aber noch nie waren die Fragen so identisch mit denen des FB, den wir hier benutzen. Da kann man schon fast sagen 1:1. Dir ist aber klar das der "Aufbau" bei der nächsten MPU ganz anders sein kann, nicht wahr?

Nun gut...

Es ist deutlich zu spüren das du dich mit deinem neg. Gutachten sehr gründlich auseinander gesetzt hast. Die Stolpersteine deiner ersten MPU hast du nahezu ausgeräumt.

Die Gründe für das negativ lagen darin begründet, dass du deinen Alk.konsum in der Vergangenheit nicht mehr kontrollieren konntest und dies selbst (im Nachhinein bei der MPU) immer noch nicht (ein)gesehen hattest. Desweiteren lief es darauf hinaus, dass du nicht zur Problembewältigung getrunken hast, sondern "ohne ersichtlichen Grund" und "um vom Alltag abzuschalten" und das gerade durch deinen hohen Alk.konsum erst die Krisen entstanden sind. Auch deine Mengenangaben zu einem Anlass (bspw. 9 x 0,5l Bier, bzw. 14 Bier unter der Woche + Schnaps) waren wohl ein Grund, da diese in den "Extrembereich" eingestuft wurden. Die weitere Angabe, das du trotz kritischer Hinweise (von deiner Freundin) und "grober Vernachlässigung von Verpflichtungen" nichts verändert hattest, reichten dann aus für das negativ.

Es wurde somit ein fortgeschrittener Alk.missbrauch "festgestellt" dem nur noch mit Abstinenz begegnet werden kann.

Jetzt verstehe ich auch deine Besorgnis das du es mit "KT" evtl. nicht schaffen könntest und darum lieber AB nachweist. Dir ist aber sicher klar, dass eine "freiwillige AB" bedeuten kann das evtl. i-wann wieder Alk. getrunken wird...??

Wie würdest du denn den Fragenbereich aus deinem Ga "Zum früheren Alk.konsum" heute im einzelnen beantworten? Das ist bei unseren Fragen 9 und 10 ja wesentlich "dünner" gehalten...??

In dem Zusammenhang noch: Die Alk.fahrt von 2004 steht ja nicht mehr in deiner Akte, von daher ist es gut wenn du diese bei der MPU auch nicht erwähnst.
 
Hallo Nancy,:smiley138:

Ich habe in den letzten Jahren schon viele Ga gelesen, aber noch nie waren die Fragen so identisch mit denen des FB, den wir hier benutzen. Da kann man schon fast sagen 1:1.

Leider kannte ich da dieses Forum noch nicht, ebenso den FB. Mir wurde beim "Vorbereitungskurs" davon abgeraten irgendwas in Foren zu machen da diese gespickt seien von Halbwahrheiten ( Originalaussage ). Mal abgesehen von meiner eigenen "Unfähigkeit" hat sich mir zumindest mittlerweile gezeigt wo Halbwahrheiten sind und wo nicht:zwinker0004:

Dir ist aber klar das der "Aufbau" bei der nächsten MPU ganz anders sein kann, nicht wahr?

Nun ja ... "anders" denke ich nur mal dahingehend das die Fragen vll. anders gestellt sind bzw. eine andere Reihenfolge haben. im Prinzip werden es trotzdem in Summe die 5W-Fragen sein.
Ich hab hier irgendwo im Forum ( glaube von Max ) einen Tip gelesen den ich beherzigen werde. Ich bin grad dabei mir einen "Spickzettel" auf Basis der W-Fragen zu schreiben wo Stichpunktartig alle wichtigen Sachen drauf stehen. So denke ich werde ich nichts vergessen und hoffentlich nix verdrehen. Der ist dann natürlich bei der MPU dabei. Der Fehler ist mir bei der letzten MPU passiert. Da hab ich bei den früheren Trinkmengen beim GA was anderes erzählt wie beim Arzt. Kein zweites mal:smiley695:

Es ist deutlich zu spüren das du dich mit deinem neg. Gutachten sehr gründlich auseinander gesetzt hast. Die Stolpersteine deiner ersten MPU hast du nahezu ausgeräumt.

Beruhigt mich schon ein bisschen das zu lesen, klingt aber so danach das da noch eine paar im Weg liegen.:smiley22:


Es wurde somit ein fortgeschrittener Alk.missbrauch "festgestellt" dem nur noch mit Abstinenz begegnet werden kann.

Das war mir nach dem mehrmaligen lesen des GA dann auch ziemlich klar:smiley2204:

Jetzt verstehe ich auch deine Besorgnis das du es mit "KT" evtl. nicht schaffen könntest und darum lieber AB nachweist. Dir ist aber sicher klar, dass eine "freiwillige AB" bedeuten kann das evtl. i-wann wieder Alk. getrunken wird...??

Klar ist mir das schon. Die Frage die ich mir nur momentan stelle ist: Wie klar ist das für die MPU bzw. den GA. Ich denke es macht wenig Sinn meine belegte Abstinenz als Trinkpause zu verkaufen. Ich hatte eigentlich vor die Version so darzustellen das ich freiwillig Abstinent bin und auch bleibe.
Meinst du ich sollte mich da auch auf vielleichtige Nachfragen vorbereiten ? Das würde meinem Verständnis nach aber wieder ehr Richtung KT gehen, oder ? Meines Wissenstands nach sollte ja das was man (ich) da verkaufen möchte min. ein halbes Jahr gelebt sein um als Stabil angesehen zu werden. Wenn ich jetzt ein halbes Jahr Abstinent war und vll. vorhab irgendwann wieder zu trinken kann ich das ja nicht belegen die Kontrolle stabil gelebt zu haben. Oder versteh ich da jetzt was falsch ?

Wie würdest du denn den Fragenbereich aus deinem Ga "Zum früheren Alk.konsum" heute im einzelnen beantworten? Das ist bei unseren Fragen 9 und 10 ja wesentlich "dünner" gehalten...??

Nun ja ... ich habs mal versucht (Getreu dem Motto Weniger ist hier vll. Mehr )

Wie sein Alkoholkonsum unter der Woche und am Wochenende in den Jahren vor der Trunkenheitsfahrt gewesen sei ?

Unter der Woche habe ich selten getrunken. Wenn dann nur mal wenn ich mit Freunden bzw. meiner Freundin Essen war. Am Wochenende habe ich auf Partys, Festen oder ähnlichem Getrunken.

Wieviel er Maximal an einem Tag Getrunken habe ?

Hier sind über einen ganzen Abend verteilt schon mal 8-9 Bier zusammen gekommen.

Wie oft Maximalmenge?

In den letzten 3-4 Jahren vor der Trunkenheitsfahrt ca 12 mal.

Ob es Zeiten gegeben Habe in denen er mehr Alkohol getrunken habe?

Diese Frage Kapier ich heut noch nicht weil erst nach dem Verlauf unter der Woche und am Wochenende gefragt wurde und dann nach den Maximal mengen. Was könnte den hier die Richtige Antwort sein ?

Welche Negativen Auswirkungen sein Alkoholkonsum auf sein Leben gehabt habe ?

Auch hier ist mir bis jetzt immer noch keine "Schlagkräftige" Antwort eingefallen mit der ich mich nicht sofort wieder Richtung "großes Alkoholproblem" Drücke.

In dem Zusammenhang noch: Die Alk.fahrt von 2004 steht ja nicht mehr in deiner Akte, von daher ist es gut wenn du diese bei der MPU auch nicht erwähnst.

Auch hier wurde mir empfohlen das auf jeden Fall zu nennen weil das würde mir ja mit der Begründung "kein Lerneffekt da geringe Bestrafung" nicht schaden.:hand0051:

Heut bin ich schlauer was diesen Punkt betrifft :smiley695:

Mein Problem wo ich montan hänge und nicht wirklich weiter komme sind die Trinkmengen von früher.
Ich kapier nicht wie ich mir meine Trinkmengen aus dem Finger saugen soll und die am ende dann noch zu einem (meinem )"Alkoholbild" passen sollen.:smiley2204:
Ich denk keiner weiß auf das Bier genau was er die letzten 5 oder 10 Jahre getrunken hat. Geschweige wieviele " Events".
Das ab und zu mal die Höchstmenge über der Menge der TF liegen soll wegen Gewöhnung weiß ich, aber wann ist es zu wenig wann zu viel.

Ich unterstell mal das es da ein System gibt, ich aber zu Blind bin das zu erkennen. Oder ich hab den Thread noch nicht gefunden wo es erklärt wird.

Weißt du da Abhilfe?

Grüße

Mcron
 
Hallo Mcron,

ich kann nicht umhin hierauf kurz einzugehen:

Leider kannte ich da dieses Forum noch nicht, ebenso den FB. Mir wurde beim "Vorbereitungskurs" davon abgeraten irgendwas in Foren zu machen da diese gespickt seien von Halbwahrheiten ( Originalaussage ). Mal abgesehen von meiner eigenen "Unfähigkeit" hat sich mir zumindest mittlerweile gezeigt wo Halbwahrheiten sind und wo nicht:zwinker0004:

Zu der Originalaussage: Ganz am Anfang der Foren mag das sicherlich auch zutreffend gewesen sein, mittlerweile gibt es sehr fachkundige Foren und auch die "Mitarbeiter" dieser bilden sich ständig weiter, informieren sich und haben nicht zuletzt - sehr viele eigene Erfahrungen. Das die Anbieter von Vorbereitungskursen davon abraten sich in Foren zu informieren, liegt in der Natur der (finanziellen) Dinge....

Ich hab hier irgendwo im Forum ( glaube von Max ) einen Tip gelesen den ich beherzigen werde. Ich bin grad dabei mir einen "Spickzettel" auf Basis der W-Fragen zu schreiben wo Stichpunktartig alle wichtigen Sachen drauf stehen. So denke ich werde ich nichts vergessen und hoffentlich nix verdrehen. Der ist dann natürlich bei der MPU dabei. Der Fehler ist mir bei der letzten MPU passiert. Da hab ich bei den früheren Trinkmengen beim GA was anderes erzählt wie beim Arzt. Kein zweites mal:smiley695:

:smiley711:

Beruhigt mich schon ein bisschen das zu lesen, klingt aber so danach das da noch eine paar im Weg liegen.:smiley22:

Dazu komme ich noch...

Klar ist mir das schon. Die Frage die ich mir nur momentan stelle ist: Wie klar ist das für die MPU bzw. den GA. Ich denke es macht wenig Sinn meine belegte Abstinenz als Trinkpause zu verkaufen. Ich hatte eigentlich vor die Version so darzustellen das ich freiwillig Abstinent bin und auch bleibe.
Meinst du ich sollte mich da auch auf vielleichtige Nachfragen vorbereiten ? Das würde meinem Verständnis nach aber wieder ehr Richtung KT gehen, oder ? Meines Wissenstands nach sollte ja das was man (ich) da verkaufen möchte min. ein halbes Jahr gelebt sein um als Stabil angesehen zu werden. Wenn ich jetzt ein halbes Jahr Abstinent war und vll. vorhab irgendwann wieder zu trinken kann ich das ja nicht belegen die Kontrolle stabil gelebt zu haben. Oder versteh ich da jetzt was falsch ?

Ja, das war von mir ein wenig anders gemeint. Da du ja mit einer "freiwilligen" Abstinenz in die MPU gehst, muss der Gutachter dir somit auch noch "KT" zutrauen können, d.h., wenn es bei dieser Begutachtung wieder auf fortgeschrittenen Alk.missbrauch hinauslaufen würde, könnte die MPU wohl erneut negativ ausgehen, da hier ein Jahr AN nötig wären.

Das heißt jetzt nicht das du deine Antworten verharmlosen sollst, aber schon das du deine Aussagen etwas sorgfältiger abwägen musst...
Im FB hast du ja schon große Schritte gemacht und einige deiner Aussagen verändert.

Wieviel er Maximal an einem Tag Getrunken habe ?

Hier sind über einen ganzen Abend verteilt schon mal 8-9 Bier zusammen gekommen.

Ja, das musst du auch beibehalten, ansonsten wäre die Menge deiner TF nicht plausibel.

Wie oft Maximalmenge?

In den letzten 3-4 Jahren vor der Trunkenheitsfahrt ca 12 mal.

Wenn hier nicht die direkte Frage nach der Häufigkeit kommt, würde ich mich da allerdings nicht auf eine Zahl festlegen. 12x in 4 Jahren = 3x im Jahr, das könnte der GA als unglaubwürdig einstufen. Ich sage mal ganz offen, besser ist es immer wenn die Zeit der hohen Alk.menge nicht so sehr lange gedauert hat. Es muss natürlich zur Trinkvorgeschichte passen (ich gehe darauf noch im FB-Kommentar ein).

Ob es Zeiten gegeben Habe in denen er mehr Alkohol getrunken habe?

Diese Frage Kapier ich heut noch nicht weil erst nach dem Verlauf unter der Woche und am Wochenende gefragt wurde und dann nach den Maximal mengen. Was könnte den hier die Richtige Antwort sein ?

Ersetze das "mehr" einfach durch "verstärkt". Bei der MPU bist du ja auf diese Frage korrekt eingegangen, in dem du von deinem erhöhten Alk.konsum in den Jahren 2006 und 2007 berichtet hast. Korrekt im Sinne der Fragestelllung, ob es "klug" war die Frage so zu beantworten wie du es bei der MPU getan hast, muss ich mir anhand deines FB noch einmal anschauen.

Welche Negativen Auswirkungen sein Alkoholkonsum auf sein Leben gehabt habe ?

Auch hier ist mir bis jetzt immer noch keine "Schlagkräftige" Antwort eingefallen mit der ich mich nicht sofort wieder Richtung "großes Alkoholproblem" Drücke.

Und dies genau meinte ich mit den 1:1 Fragen, diese kenne ich eigentlich nur vom TÜV, bei der Avus laufen die Gespräche meist ganz anders ab (kann man natürlich nicht verallgemeinern), so dass hier die neuen Fragen eher auf den vorher gegebenen Antworten aufbauen.......das nur mal nebenbei.

Du hast deine Aussage hier im FB (gegenüber der MPU) ja schon relativiert und nicht mehr vom "ständigen Kater" gesprochen :smiley695: Das ist schon mal gut. Auch die Aussage bzgl. der kritischen Hinweise hast du rausgenommen. Es ist immer gut wenn man noch nicht auf den hohen Alk.konsum angesprochen wurde. Desweiteren ist es natürlich "tödlich" wenn zugegeben wird das man seinen Verpflichtungen nicht mehr, oder nicht mehr richtig nachkommen konnte, auch dies hast du entsprechend geändert. Von daher kann es (sofern die Frage wirklich kommt) ruhig bei deiner Antwort, die du im FB gegeben hast, bleiben.

Was die Sache mit der ersten TF angeht:

Lies mal in deinem Ga: Der Gutachter hatte dich gefragt ob du am Straßenverkehr teilgenommen hast ohne aufzufallen, du hättest diese Frage also direkt mit x unentdeckten Fahrten beantworten können...von daher war das hier...

Auch hier wurde mir empfohlen das auf jeden Fall zu nennen weil das würde mir ja mit der Begründung "kein Lerneffekt da geringe Bestrafung" nicht schaden.:hand0051:

ein ziemlich dummer Vorschlag.:smiley842: Aber gut, nun ist das ja geklärt.


Mein Problem wo ich montan hänge und nicht wirklich weiter komme sind die Trinkmengen von früher.
Ich kapier nicht wie ich mir meine Trinkmengen aus dem Finger saugen soll und die am ende dann noch zu einem (meinem )"Alkoholbild" passen sollen.:smiley2204:
Ich denk keiner weiß auf das Bier genau was er die letzten 5 oder 10 Jahre getrunken hat. Geschweige wieviele " Events".
Das ab und zu mal die Höchstmenge über der Menge der TF liegen soll wegen Gewöhnung weiß ich, aber wann ist es zu wenig wann zu viel.

Ich unterstell mal das es da ein System gibt, ich aber zu Blind bin das zu erkennen. Oder ich hab den Thread noch nicht gefunden wo es erklärt wird.

Weißt du da Abhilfe?

Da schaue ich im FB noch einmal konkret nach, damit es ein rundes Bild ergibt.
 
Tathergang

1. Beschreiben Sie den Tag Ihrer Trunkenheitsfahrt aus eigener Sicht mit Datum und Uhrzeiten.
(wann, wo und mit wem getrunken / wann und wie aufgefallen / Promille)
Ich war am 25.11.14 auf einem Kartenabend. Nach einem, wie so oft stressigen, Arbeitstag hatten wir im Freundeskreis beschlossen einen Kartenabend zu machen. Dort eingetroffen bin ich ca. 19 Uhr. Anfangs der „übliche Smalltalk“ und dann gings auch schon an´s spielen. Der Abend an sich war recht locker und Fröhlich. Im Verlauf habe ich insgesamt 7 Bier á 0,5 Liter Kulmbacher getrunken, bis ich dann gegen 1 Uhr die Heimreise antreten wollte. 4 Meiner Kumpels wollten noch in die Bar in der Stadt. Ich hatte keine Lust mehr dazu da ich zu müde war. Da ich aus dieser Runde der einzigste war der etwas weiter weg wohnte, war ich auch der einzigste der sein Auto dabei hatte. Deswegen kam dann die Frage auf ob ich nicht den „Umweg“ über die besagte Bar machen würde, und den Rest dort absetzten könnte. Dem Stimmte ich leider zu.

Aber auch ohne diesen Umweg zur Bar wärst du ja gefahren, oder?

Gemessen an diesem hier....

5. Wie haben Sie die Trunkenheitsfahrt vermeiden wollen (wenn überhaupt)?
Ursprünglicher Plan war eigentlich mit einem Kumpel mit zu fahren der in meiner Nähe wohnt. Dieser hätte mich am nächsten Morgen wieder bei meinem Auto abgesetzt und ich wäre meiner Arbeit nachgegangen. Leider hatte dieser den Abend schon früher verlassen. Ich wollte zu diesem Zeitpunkt noch nicht Heim, da der Abend recht Lustig war und ich an diesem Abend auch ganz gute Karten hatte . Somit war meine Mitfahrgelegenheit erledigt, und ich dachte mir dann am Ende des Abends „ komm den Katzensprung ? das geht schon, fährst schnell selber“

war dir aber schon bewusst, dass du mit einem "Pegel" fahren würdest, der verboten ist, nicht wahr? Ob "gute Karten" nun ein guter Grund sind um gegen Gesetze zu verstoßen, lasse ich mal dahingestellt...

Ich schreibe idR nichts zu den TF an sich, da es sich dabei um Tatsachen handelt, die man unter der MPU nicht mehr wegargumentieren kann, jedoch sollte man nicht den Anschein erwecken als würde man allzu leichtfertig mit dem Thema umgegangen sein, da es auch nicht zu dieser Antwort passen würde:

7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus?
In der Gesamtheit gesehen werden so über die letzten Jahre ca 150-200 Fahrten zusammengekommen sein. Hier zähle ich Fahrten unter Restalkohol dazu.

Denn dann wäre es sicher mehr an Fahrten gewesen.

Fahrten unter Alkohol


Man kann eben nie im voraus wissen worauf ein Gutachter nun speziell Wert legt. "Reitet" einer darauf rum das dies nicht zusammenpasst, kann hier schon wieder Verharmlosung unterstellt werden.



Exploration
10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

16-18 Jahre Pro Monat ca 2 Bier á 0,5 Liter
18-24 Jahre pro Monat ca.30 Bier á 0,5 Liter
24-27 Jahre pro Monat ca.15 Bier á 0,5 Liter
27-30 Jahre pro Monat ca.30 Bier á 0,5 Liter

Wir müssen das jetzt mal etwas besser aufteilen, damit es nachvollziehbarer wird. Ich nehme an, dass du in diesem Jahr 32 wirst - also Baujahr 1984, richtig?

Demzufolge hast du zwischen 2000 und 2002 moderat getrunken.
Dann der Anstieg zwischen 2002 und 2008 von 2 auf 30 Biere im Monat - "Sturm und Drang Zeit"
Zwischen 2008 und 2011 = Reduzierung der Trinkmengen um die Hälfte
2011 bis 2014 erfolgte wieder eine Verdoppelung.

Ist das so richtig?

Zum letzten Absatz deines vorigen Postings:

Ich denk keiner weiß auf das Bier genau was er die letzten 5 oder 10 Jahre getrunken hat. Geschweige wieviele " Events".
Das ab und zu mal die Höchstmenge über der Menge der TF liegen soll wegen Gewöhnung weiß ich, aber wann ist es zu wenig wann zu viel.

Du hast absolut recht, keiner weiß es ganz genau, wieviel alk. Getränke er im Laufe der Jahre zu sich genommen hat, aber - eine Einschätzung darüber wann es mehr wurde und in welcher Lebensphase es sehr viel war, kann auch im Nachhinein getroffen werden.

Hierbei ist es wichtig den Zusammenhang der Alk.erhöhung zu erkennen. Ab deinem 27. Lebensjahr hast du verstärkt getrunken um deine Probleme zu betäuben, dich von der Krankheit deines Kindes abzulenken, das eigene "Unvermögen" auszublenden. Das ist aus meiner Sicht ein durchaus realistischer Trinkgrund.

Auf diesen Aspekt ist aber in deiner ersten MPU gar nicht eingegangen worden. Dort ging es lediglich um "Partytrinken" und die Sache mit deiner Tochter wurde erst im Zuge der "Problembewältigung" angesprochen, in dem du dort dann auch zugegeben hast, dass du nach der TF noch einige Male sehr viel getrunken hast (Bsp. 6 x 0,5l Bier im Dezember, nach der OP im Januar fast eine ganze Flasche Wein). Das war mehr als ungünstig. Genauso ungünstig wie die Angabe das es in deiner "Sturm- und Drangzeit" zu einem Konsum von wöchentlich 14 Bier + ggl. Schnaps gekommen ist und das über 2 Jahre lang.

Vllt. könnte das ein wenig angepasst werden wenn du dir selbst mal eine Trinkurve erstellst um das Ganze etwas besser einteilen zu können? Mein Kollege Max kann dir da sicher helfen und dir einen entsprechenden Link geben...

19. In welcher Kategorie von Trinker haben sie sich früher gesehen und wie stufen Sie sich heute rückblickend ein?
(mit Begründung)

Früher dachte ich dass ich völlig normal bin. Ehr noch einer der braven Sorte, wenn ich mal verglichen habe was wer um mich rum so Getrunken hat.
Aus heutiger Sicht muss ich sagen das die Mengen einfach nur viel zu viel waren. Im Zuge meiner Vorbereitung bin ich auf die Typologie nach Jellinek gestoßen. Wenn ich diese zur Hand nehme, dachte ich früher ich bin ein beta-Typ( Gelegenheitstrinker) muss aber aus heutiger Sicht sagen das ich mich zum alpha-Trinker ( Erleichterungs und Konflikttrinker ) habe.

Du weißt aber schon das Jellinek in Alkoholikerkategorien einstuft? :smiley2204:


Sorry, für das letzte Drittel fehlt mir jetzt die Konzentration, dazu gebe ich dir eine separate Antwort.
 
Hallo Nancy,

Zu der Originalaussage: Ganz am Anfang der Foren mag das sicherlich auch zutreffend gewesen sein....

Hier sprichst du mir aus der Seele. Ich bin hier vll. durch meine schlechten Erfahrungen ein bisschen mit Vorurteilen behaftet was so gewisse "Vereine" betrifft. Für mich gilt auf jeden Fall, dass die Hilfe hier im Forum direkter, schneller und Insgesamt .... wie soll ich sagen... angenehmer ... ist.:smiley2204:
Und wenn man sich mal vor Augen hält dass das solche Menschen wie du und Max (alle die ich vergessen habe oder noch nicht kenne mit eingeschlossen ) für "Lau" machen, aus Freude, Hobby oder jeglichem anderem Beweggrund ( ich weiß eure wahren Bewegründe nicht ich kann sie nur vermuten ) dann gehört dem ganz simpel und einfach größtem Respekt gegeben. Das was Ihr hier in diesem Forum auf die Beine stellt ist weit mehr Wert als das was so ein Vorbereitungskurs in so einem "Verein" kostet. Ich hätte den Elan und die Nerven nicht dafür.:verneigen0001:

Ja, das war von mir ein wenig anders gemeint. Da du ja mit einer "freiwilligen" Abstinenz in die MPU gehst, muss der Gutachter dir somit auch noch "KT" zutrauen können, d.h., wenn es bei dieser Begutachtung wieder auf fortgeschrittenen Alk.missbrauch hinauslaufen würde, könnte die MPU wohl erneut negativ ausgehen, da hier ein Jahr AN nötig wären.

Jetzt wird es schon wieder logischer für mich. Das soll also heißen das bei dem Thema freiwillige Abtinenz ( bei einem halben Jahr ) ein evtl. Alkoholkonsum ( natürlich kontrollierbar ) unterstellt werden muss von seitens des GA und ich durch meine Argumentation das so hinlegen muss das der mir das abkauft, das wenn ich in angenommen 5 Jahren wieder trinken würde das unter meiner Kontrolle passieren würde. Also in der Gesamten Argumentation jegliche Aussage Richtung erhöten bzw. fortgeschrittenen Alkoholkonsum vermeiden bzw. abmildern. Hab ich das so richtig verstanden ?

Wieviel er Maximal an einem Tag Getrunken habe ?

Hier sind über einen ganzen Abend verteilt schon mal 8-9 Bier zusammen gekommen.
Ja, das musst du auch beibehalten, ansonsten wäre die Menge deiner TF nicht plausibel.

Dann hab ich den Punkt ja zumindest schonmal kapiert. Falls die Frage kommen sollte wie oft das den vorgekommen sei würde ich sagen: In den 3 Jahren vor der Trunkenheitsfahrt ca. einmal in einem viertel Jahr. Was ja mit der Aussage danach übereinstimmen würde. Ist das ok so oder zuviel des Guten ?

Ersetze das "mehr" einfach durch "verstärkt".

Zur Kenntniss genommen, wird gemacht:smiley711:

ein ziemlich dummer Vorschlag. Aber gut, nun ist das ja geklärt.

Tja Nancy was soll ich sagen :smiley2204:.... ich war zu diesem Zeitpunkt leider noch der Meinung ich hätte da "Fachpersonal" vor mir sitzen und hab ja nicht gerade wenig dafür bezahlt also werden die dir schon erzählen was du da wie wo hin biegen musst. Das dem in keinster Weise so ist weiß ich heut auch. Meiner Meinung nach sollten in diesem Schriebs den man Da von der Fsst bekommt nicht nur sämtliche Vorbereitungsstellen stehen. Da fehlen die Foren im Netz. Aber soweit ist Beamtendeutschland noch leider noch nicht.


Aber auch ohne diesen Umweg zur Bar wärst du ja gefahren, oder?

Vollkommen richtig. Deswegen verstanden. Antwort dahingehen umbasteln das die Fahrt zu Bar nicht im Vordergrund steht. Wird erledigt.



Denn dann wäre es sicher mehr an Fahrten gewesen

Das waren es mit Sicherheit auch. Mir ist bei der letzten MPU der Fehler passiert eine Zahl von 2000 :smiley842: in der zeit der letzten 10 Jahre zu nennen. Könnt ich mich heut noch dafür .:pc0018:..
Deswegen hab ich die Zahl einfach mal massiv nach unten geschraubt, weil unentdeckt, deswegen nicht nachweisbar, deswegen anpassbar. Ist denk ich besser ?


Man kann eben nie im voraus wissen worauf ein Gutachter nun speziell Wert legt. "Reitet" einer darauf rum das dies nicht zusammenpasst, kann hier schon wieder Verharmlosung unterstellt werden.

Das denke ich war in der letzten MPU mein Problem. Durch die schlechte Vorbereitung habe ich durch meine ersten Antworten dem GA gar keine andere Chance gegeben wie in diese Richtung zu Fragen. Natürlich habe ich das da nicht erkannt und deswegen meine "verhamlosenten" Antworten gegeben. Das Resultat kennen wir ja alle.:smiley2204:




Wir müssen das jetzt mal etwas besser aufteilen, damit es nachvollziehbarer wird. Ich nehme an, dass du in diesem Jahr 32 wirst - also Baujahr 1984, richtig?
Richtig
Demzufolge hast du zwischen 2000 und 2002 moderat getrunken.
Noch Schulzeit deswegen Moderat
Dann der Anstieg zwischen 2002 und 2008 von 2 auf 30 Biere im Monat - "Sturm und Drang Zeit"
Auszug daheim und keinerlei Kontrolle mehr also mach ich was ich will
Zwischen 2008 und 2011 = Reduzierung der Trinkmengen um die Hälfte
Geburt Tochter
2011 bis 2014 erfolgte wieder eine Verdoppelung.
Alle Probleme ( viel unzufriedenheit über für mich nicht lösbare Probleme daheim und auf Arbeit ) ab da erkannt.

Du hast absolut recht, keiner weiß es ganz genau, wieviel alk. Getränke er im Laufe der Jahre zu sich genommen hat, aber - eine Einschätzung darüber wann es mehr wurde und in welcher Lebensphase es sehr viel war, kann auch im Nachhinein getroffen werden.

Hierbei ist es wichtig den Zusammenhang der Alk.erhöhung zu erkennen. Ab deinem 27. Lebensjahr hast du verstärkt getrunken um deine Probleme zu betäuben, dich von der Krankheit deines Kindes abzulenken, das eigene "Unvermögen" auszublenden. Das ist aus meiner Sicht ein durchaus realistischer Trinkgrund.

Auf diesen Aspekt ist aber in deiner ersten MPU gar nicht eingegangen worden.

Ja wie schon gesagt. Ich will dem GA hier gar keine Vorwurf machen. Durch meine Antworten habe ich leider das Gespräch so gelenkt das diese Punkte für mich gar nicht bzw. falsch oder gar nicht zur Sprache kamen. Das lag allein an mir. Da hat der GA nicht viel "Ausweichmöglichkeiten" gehabt.

Vllt. könnte das ein wenig angepasst werden wenn du dir selbst mal eine Trinkurve erstellst um das Ganze etwas besser einteilen zu können? Mein Kollege Max kann dir da sicher helfen und dir einen entsprechenden Link geben...

Verbessere mich bitte wenn ich falsch liege, aber diese Anwort ist hoffe ich meine Trinkkurve in Worten:
Demzufolge hast du zwischen 2000 und 2002 moderat getrunken.
Noch Schulzeit deswegen Moderat
Dann der Anstieg zwischen 2002 und 2008 von 2 auf 30 Biere im Monat - "Sturm und Drang Zeit"
Auszug daheim und keinerlei Kontrolle mehr also mach ich was ich will
Zwischen 2008 und 2011 = Reduzierung der Trinkmengen um die Hälfte
Geburt Tochter
2011 bis 2014 erfolgte wieder eine Verdoppelung.
Alle Probleme ( viel unzufriedenheit über für mich nicht lösbare Probleme daheim und auf Arbeit ) ab da erkannt.

Du weißt aber schon das Jellinek in Alkoholikerkategorien einstuft? :smiley2204:

Ja das habe ich gelesen

Sollte ich vielleicht nicht ganz so geschwollen formulieren :smiley894:

ich denke die Begriffe Gelegenheitstrinker und Problemtrinker reichen hier oder ?

Sorry, für das letzte Drittel fehlt mir jetzt die Konzentration, dazu gebe ich dir eine separate Antwort.

Ehrlich gesagt RESPEKT das du um diese Tageszeit überhaupt die Konzetration dafür hast :verneigen0001:

Vielen Vielen Dank für deine (eure) Hilfe

LG

Mcron
 
Hallo Mcron,

[...]Das was Ihr hier in diesem Forum auf die Beine stellt ist weit mehr Wert als das was so ein Vorbereitungskurs in so einem "Verein" kostet. Ich hätte den Elan und die Nerven nicht dafür.:verneigen0001:

vielen Dank für dein Lob:smiley22: Für mich selbst kann ich dir kurz beschreiben warum ich es tue: zum einen wurde auch mir mal in einem Forum geholfen und dies gebe ich nun gerne weiter, zum anderen ist die "Arbeit" in einem Forum besser als jede SHG, da man sich ständig mit den (möglichen) Folgen der hohen Alkoholisierung konfrontiert sieht. Die tägliche Auseinandersetzung damit ist die beste Rückfallprophylaxe...:zwinker0004:

Jetzt wird es schon wieder logischer für mich. Das soll also heißen das bei dem Thema freiwillige Abtinenz ( bei einem halben Jahr ) ein evtl. Alkoholkonsum ( natürlich kontrollierbar ) unterstellt werden muss von seitens des GA und ich durch meine Argumentation das so hinlegen muss das der mir das abkauft, das wenn ich in angenommen 5 Jahren wieder trinken würde das unter meiner Kontrolle passieren würde. Also in der Gesamten Argumentation jegliche Aussage Richtung erhöten bzw. fortgeschrittenen Alkoholkonsum vermeiden bzw. abmildern. Hab ich das so richtig verstanden ?

Jein, es ist schon so das der GA davon ausgeht das du abstinent bleiben willst, jedoch kann er dies natürlich nicht für Jahrzehnte im voraus "prognostizieren". Deswegen ist im Schnitt davon auszugehen das die gewählte Trink- oder Abstinenzvariante ca. 5-10 Jahre anhält (sofern es sich nicht um eine geforderte Abstinenz handelt). Mit dem Rest deiner Ausführung hast du aber recht.

Dann hab ich den Punkt ja zumindest schonmal kapiert. Falls die Frage kommen sollte wie oft das den vorgekommen sei würde ich sagen: In den 3 Jahren vor der Trunkenheitsfahrt ca. einmal in einem viertel Jahr. Was ja mit der Aussage danach übereinstimmen würde. Ist das ok so oder zuviel des Guten ?

Wenn es sich umgehen lässt das du dich da auf "feste Zahlen" einlassen musst, dann tue das. Ein "es ist einige Male vorgekommen" wäre hier natürlich besser...

Nochmal zum besseren Verständnis:

Die Mengen deiner TF (7 Bier) musst du auch vorher schon öfter getrunken haben, einige Male lagst du auch darüber (8-9 Bier). Hier sollte klar erkennbar sein, dass du nicht jedes WE die gleich hohen Mengen, bzw. nicht jedes WE getrunken hast, sondern das es auch welche ohne Konsum gab. (Am besten wäre natürlich wenn nur ca. 2 WE im Monat getrunken wurde), dafür können es aber auch unter der Woche maaal ein Bier oder zwei Biere gewesen sein (daran kann gesehen werden das du auch mit weniger Alk. "zufrieden" warst und aufhören konntest zu trinken und nicht jedes Mal die gleich hohe Menge "gebraucht" hast). Verständlich?

Dabei sollte der Zeitraum des hohen Konsums nicht allzulange gedauert haben (je länger etwas "praktiziert" wird, desto schwieriger wird die Veränderung), 3 Jahre sind schon ein recht langer Zeitrahmen, aber - ich möchte hier nicht deine Geschichte verändern, sondern dich einfach nur darauf hinweisen, welche Aussagen grundsätzlich mit KT vereinbar sind und somit auch zur freiwilligen Abstinenz "taugen".

Bei einer Angabe von 30 Bier im Moment wird es schwierig dies auf 2 WE aufzuteilen und gleichzeitig bei jeweils 7 Bier zu belassen... (darum mein Vorschlag mit der Trinkkurve um es evtl. noch einmal "anzupassen").

Vollkommen richtig. Deswegen verstanden. Antwort dahingehen umbasteln das die Fahrt zu Bar nicht im Vordergrund steht. Wird erledigt.

Genau...und die "guten Karten" sollten auch nicht unbedingt als "Fahrgrund" herhalten...
Manchmal ergeben sich ja auch "urplötzlich" Meinungsverschiedenheiten o.ä. weswegen man plötzlich aufgebrochen ist, obwohl man bei seinem Kumpel schlafen wollte...


Das waren es mit Sicherheit auch. Mir ist bei der letzten MPU der Fehler passiert eine Zahl von 2000 :smiley842: in der zeit der letzten 10 Jahre zu nennen. Könnt ich mich heut noch dafür .:pc0018:..
Deswegen hab ich die Zahl einfach mal massiv nach unten geschraubt, weil unentdeckt, deswegen nicht nachweisbar, deswegen anpassbar. Ist denk ich besser ?

Die Anzahl macht im Nachhinein nicht mehr sooo viel aus, dass allein deswegen eine MPU scheitert. Du sitzt ja bei der Begutachtung weil du das Trinken nicht vom Fahren trennen konntest. Allerdings geht es hier auch um die "allgemeine Glaubwürdigkeit". Wird bei der Anzahl der Fahrten verharmlost, könnte das auch bei den Trinkmengen und und und....so sein. Von daher halte ich eine Zahl irgendwo dazwischen für realistischer. 2000 waren natürlich extrem viel, 150-200 sind eher zu wenig. Mit einer Angabe von 500-600 Fahrten kann man sich so sehr viel falsch machen.

Verbessere mich bitte wenn ich falsch liege, aber diese Anwort ist hoffe ich meine Trinkkurve in Worten:
Demzufolge hast du zwischen 2000 und 2002 moderat getrunken.
Noch Schulzeit deswegen Moderat
Dann der Anstieg zwischen 2002 und 2008 von 2 auf 30 Biere im Monat - "Sturm und Drang Zeit"
Auszug daheim und keinerlei Kontrolle mehr also mach ich was ich will
Zwischen 2008 und 2011 = Reduzierung der Trinkmengen um die Hälfte
Geburt Tochter
2011 bis 2014 erfolgte wieder eine Verdoppelung.
Alle Probleme ( viel unzufriedenheit über für mich nicht lösbare Probleme daheim und auf Arbeit ) ab da erkannt.

Schau mal bitte in dieses youtube-Video:

https://www.youtube.com/watch?v=L81MbBio9fQ

Dort bekommst du von meinem Kollegen sogar einen Kurzfilm darüber wie so ein Trinkdiagramm aussehen kann. Das heißt nun nicht das du das Diagramm erstellen musst, aber für deine Angaben beim Gutachter hilft es dir vllt. da die "richtige Mischung" zu finden, damit du bei der MPU weder unter- noch übertreibst.


Ja das habe ich gelesen

Sollte ich vielleicht nicht ganz so geschwollen formulieren :smiley894:

ich denke die Begriffe Gelegenheitstrinker und Problemtrinker reichen hier oder ?

Jepp, genau darauf wollte ich hinaus...

Ehrlich gesagt RESPEKT das du um diese Tageszeit überhaupt die Konzetration dafür hast :verneigen0001:

Ehrlich gesagt, um diese Uhrzeit ist meine Konzentration am höchsten...:smiley894:
 
Jetzt noch zum letzten Teil deines FB:

23. Warum trinken Sie heute Alkohol/keinen Alkohol?
Ich habe mir immer eingebildet ich habe den Alkohol unter Kontrolle. Dem war aus heutiger Sicht nicht so. Ich habe mir mit dem Alkohol einige unnötige Probleme eingehandelt. Meine Prioritäten haben sich geändert. Heut habe ich ein Kind, somit eine Vorbildfunktion und Verantwortung. Ich habe auf meiner Arbeit durch meine Ausbildungstätigkeit eine Vorbildfunktion und auch hier eine Verantwortung. Da mir diese und einige andere Punkte viel wichtiger sind als der Alkohol ist meine Entscheidung gegen den Alkohol gefallen, und deswegen Trinke ich keinen mehr.

Der gesundheitliche Aspekt kann hier ruhig auch mit eingebracht werden.

25. Wie haben Sie die Änderung Ihres Trinkverhaltens erreicht und dabei die Umstellungsphase erlebt?
Der Erste Schritt war den Konsum einzustellen. Dabei hatte ich keine größeren Probleme. Klar war es ungewohnt auf dem Volksfest zu stehen und eine Spezi statt eine Maß in der Hand zu haben. Und klar haben die gewohnten Kumpels komisch geschaut und Fragen gestellt. Hier hab ich mir gedacht, Brust raus, Bauch rein und mal Fragen wo geschrieben steht das ich auf einem Fest Bier trinken muss. Der Freundeskreis ist mittlerweile schmal geworden, aber die die übrig geblieben sind verstehen mich und respektieren meine Einstellung zum Alkohol.
Der zweite Schritt war für mich der Schwerste. Mich zu Fragen warum ich bezüglich dem Alkohol so bin wie ich bin. Warum ich so bin wie ich bin. Hier war mir meine Freundin eine sehr große Hilfe. In Langen Gesprächen sind wir Schritt für Schritt zu meinem heutigen Selbstbild gekommen. Ich weiß jetzt warum ich so manche Wesenszüge an mir habe die ich früher als einfach gegeben gesehen habe, und gar nicht hinterfragt habe. Heute bin ich mir über mich selber viel klarer und kann die ganzen kleinen Puzzlestückchen, die Früher keinen wirklichen Sinn ergaben, zu einem Bild zusammen setzten. Das macht mich insgesamt ruhiger und Kräftiger, da ich mit mir selber im reinen bin.
Der Dritte Schritt war mir zu Überlegen was ich tun kann wenn ich doch mal wieder in die Versuchung kommen sollte zu Trinken. Hier ist die erste Adresse meine Freundin. Durch mein Starkes Vertrauen zu Ihr ist es mir heute möglich über jegliches Problem mit Ihr zu reden und mich dadurch zu entlasten. Des weiteren habe ich mir eine in meiner Gegend ansässige Psychologin ins Boot geholt. Durch die ersten Gespräche mit Ihr habe ich mir die Möglichkeit geschaffen, wenn nötig, Professionelle Hilfe zu holen.
Und der Vierte Schritt war dann das Resüme. Ich habe mir bei der Entscheidung zur Abstinenz ein paar Ziele gesteckt. Diese waren unter anderem ,logisch, nichts zu Trinken. Das habe ich bis heute geschafft.
Das, und meine allgemeine bzw. insgesamte Änderung machen mich stolz auf mich selber. Alle Menschen um mich rum die mir wichtig sind, wie meine Freundin, meine Schwiegereltern, mein bester Kumpel, kennen mein Problem. Auch die sind Stolz auf mich, dass ich diesen Cut gemacht habe und diesen auch weiterhin durchziehe. Und dieses Schöne Gefühl dabei gibt mir die Kraft für den fünften Schritt, das weitermachen.

Gefällt mir gut deine Antwort. Du hast neben deiner Freundin noch andere Menschen mit denen du reden kannst, nicht wahr? Gutachter sehen es gerne wenn noch einige Freunde und Familienmitglieder als Ansprechpartner "dienen" können - eben ein recht breites und gefestigtes Umfeld. Rechne aber auch mit der Frage warum du nicht zusätzlich eine SHG aufgesucht hast um deine AB noch weiter zu festigen.

27. Wie stellen Sie sicher, dass Ihr neues Verhalten dauerhaft stabil bleibt?
Vor allem schon mal nichts trinken. Weiter habe ich gelernt das Gespräche mit mir Vertrauten Personen helfen stabil zu bleiben. Durch meine Einsicht nicht Perfekt und Fehlerlos sein zu können da es das nicht gibt, kann ich Fehler zu geben. Eine Gewisse Hilflosigkeit bei bestimmten Problemen mir selber ein zu gestehen, und mir helfen zu lassen.

Hier sollte etwas mehr kommen. Was tust du speziell um im Gleichgewicht zu bleiben? Wie gehst du heute allgemein mit deinen Sorgen um (wenn z.B. mal niemand zum Reden da ist). Hast du Hobbys? Treibst du Sport? Wie verkraftest du nun die Erkrankung deiner Tochter?

Bedenke, die Dinge die dazu geführt haben das du den Alk. als "Seelentröster" benutzt hast, müssen von dir weitestgehend aufgearbeitet worden sein. Du musst Lösungen gefunden und eine ensprechende Vermeidungsstrategie, gerade in Fällen die zu einem "Rückfall in alte Gewohnheiten" führen könnten, an der Hand haben.

So, das soll es von mir gewesen sein, einige wenige Tage bleiben uns noch um das Bild endgültig abzurunden. Eine Überarbeitung deines FB wäre daher nicht schlecht...:smiley138:
 
Hallo Nancy:smiley138:

Hab nun alles mal deinen Vorschlägen nach bearbeitet und komplett eingestellt.

Die Trinkkurve mach ich morgen Abend fertig. Hab ich ja von der letzten MPU noch :smiley22:

Also bis morgen Abend .... oh sehe grad ... Is doch schon wieder so spät ,wird wohl ehr heut abend :smiley894:

Also guts nächtle :smiley138:




Tathergang

1. Beschreiben Sie den Tag Ihrer Trunkenheitsfahrt aus eigener Sicht mit Datum und Uhrzeiten.
(wann, wo und mit wem getrunken / wann und wie aufgefallen / Promille)

Ich war am 25.11.14 auf einem Kartenabend. Nach der Arbeit hatten wir im Freundeskreis beschlossen einen Kartenabend zu machen. Dort eingetroffen bin ich ca. 19 Uhr. Anfangs der „übliche Smalltalk“ und dann gings auch schon an´s spielen. Der Abend an sich war recht locker und Fröhlich. Im Verlauf habe ich insgesamt 7 Bier á 0,5 Liter Kulmbacher getrunken. Gegen 1 Uhr bin ich Müde geworden und wollte in mein Bett. Alle die noch da waren hatten auch getrunken. Mein Kumpel mit dem ich Heimfahren wollte hatte den Abend schon früher verlassen. Um Heim zu kommen hab ich in diesem nicht viel andere Möglichkeiten gesehen als selber zu fahren. Im Nachhinein totaler Blödsinn. Aber wie schon gesagt in diesem Moment war mir das nicht bewusst. Nach ca. 1km hielt mich die Polizei an was ca. gegen 1:15 war. Sie sagten zu mir das Sie gerne eine Atemalkoholtest machen würden. In den willigte ich ein. Da der einen erhöhten Wert anzeigte wurde mein Auto noch schnell umgeparkt und dann im Krankenhaus Blut abgenommen. Das war dann ca. gegen 1:45. Die Polizisten haben mich dann noch daheim abgesetzt und ich bin in mein Bett gegangen.

2. Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Trinkzeit)

7 Flaschen Bier á 0,5 Liter Kulmbacher von ca 19 Uhr bis 1 Uhr also ca 6 Sunden. Das stimmt mit dem gemessen BAK Wert der ca eine dreiviertel Stunde später gemessen wurde überein.

3. Wie viel Kilometer fuhren Sie, bis Sie aufgefallen sind und wie viel Kilometer wollten Sie insgesamt fahren?
Gefahren bin ich ca 1 km bis ich angehalten wurde und hätte noch ca 2,5 km bis nach Hause gehabt. Also wäre der Komplette weg ca 3,5 km gewesen.

4. Hatten Sie das Gefühl, noch sicher fahren zu können?
(Ja/Nein + Begründung)

Bedingt durch den Alkohol und die noch dazu kommende Müdigkeit hatte ich nicht das Gefühl noch sicher fahren zu können. Aber eben Fahren zu können. Der Gedanke „ die letzten Male ist auch nichts passiert“ und mein Verlangen Heim in mein Bett, und vor meinen Fernseher zu wollen ,ergaben leider die Entscheidung „ Na ja sind nur noch 10 Minuten; Katzensprung, das geht schon“.

5. Wie haben Sie die Trunkenheitsfahrt vermeiden wollen (wenn überhaupt)?
Ursprünglicher Plan war eigentlich mit einem Kumpel mit zu fahren der in meiner Nähe wohnt. Dieser hätte mich am nächsten Morgen wieder bei meinem Auto abgesetzt und ich wäre meiner Arbeit nachgegangen. Leider hatte dieser den Abend schon früher verlassen. Ich wollte zu diesem Zeitpunkt noch nicht Heim, da der Abend recht Lustig war und dieser Kumpel mich eh schon die ganze Zeit mit seiner schlechten Laune genervt hatte. Somit war meine Mitfahrgelegenheit erledigt, und ich dachte mir dann am Ende des Abends „ komm den Katzensprung ? das geht schon, fährst schnell selber“ . Ideen wie Taxi, meine Freundin anrufen oder ganz einfach Laufen hatte ich in diesem Moment leider nicht.

6. Haben Sie bereits früher im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss gestanden und sind aufgefallen?
Aufgefallen nein, teilgenommen unter Alkoholeinfluss, leider ja. Ich zähle Fahrten mit Restalkohol bzw. mit einem oder mehr alkoholischen Getränken zusammen.
7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus?
In der Gesamtheit gesehen werden so über die letzten Jahre ca 250-300 Fahrten zusammengekommen sein. Hier zähle ich Fahrten unter Restalkohol dazu.

Exploration

8. Wann hatten Sie den ersten Kontakt mit Alkohol und wann haben Sie das erste Mal Alkohol zu sich genommen?
(Allererste Erinnerung und erster Konsum)

Die erste Erinnerung an Alkohol habe ich an einen Geburtstag meines Taufpaten. Hier war ich 9 Jahre alt. Ich kann mich noch daran erinnern wie nach ein paar Bier alle sehr Lustig wurden und mein Taufpate „Werner Beinahrt“ nachspielte, was der Lacher des Abends war. Ich selber habe den ersten Alkohol auf einer Klassenfahrt in der 9. Klasse getrunken. Zu diesem Zeitpunkt war ich 16 Jahre alt.

9. Haben Sie regelmäßig Alkohol getrunken, und wie hat sich ihr Trinkverhalten in den letzten Jahren entwickelt?
Regelmäßig nein. Anfangs von den ersten paar Malen an, bis zu meinem Auszug daheim, sehr selten.
Dann kam meine „Sturm und Drang Zeit“. Hier ist die Häufigkeit sowie die Menge mehr geworden. Meistens am Wochenende auf Party´s mit Kumpels
Dies dauerte dann bis vor ca 8 Jahren an. Hier lernte ich meine heutige Freundin kennen und wir bekamen unser erstes Kind. Anfangs bin ich dadurch ruhiger geworden. Weniger Party´s weniger Alkohol. In den letzten Jahren mit ca 27 ist der Konsum dann wieder nach und nach angestiegen. Da mal ein Fest, dort eine Party, da ein Geburtstag. Das hat dann bis zu meiner Auffälligkeit angehalten.
Seitdem Lebe ich bis heute Abstinent.

10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

2000-2002 Pro Monat ca 2 Bier á 0,5 Liter (Probierzeit)
2002-2008 pro Monat ca.20 Bier á 0,5 Liter (Sturm und Drang Zeit )
2008-20012 pro Monat ca.10 Bier á 0,5 Liter (Geburt Tochter usw)
2012-2014 pro Monat ca.25 Bier á 0,5 Liter (Alle Probleme, viel unzufriedenheit über für mich nicht lösbare Probleme daheim und auf Arbeit, ab da erkannt.
11. Wo und mit wem haben Sie überwiegend getrunken?
Getrunken habe ich Überwiegend in meinem Freundeskreis auf Partys in Disco´s und zu Festen wie Geburtstag Silvester oder Veranstaltungen wie Volksfesten.
12. Warum haben Sie getrunken?
(Innere + äußere Motive
)
Mir ging es immer drum „gut da zu stehen“ . Probleme hab ich keine, können und wissen tu ich so gut wie alles, da wo ich bin ist vorne. Das war immer mein Denken. Das daraus resultierende starke Erscheinungsbild war mir sehr wichtig. Das Vorzuleben bzw. Vorzutäuschen über Jahre hinweg hat mir viel Kraft abgefordert. In meiner Jugendzeit war das eigentlich alles ok, ich bin damit gut klargekommen. Vor 8 Jahren hat mich dann so, mit dieser Lebenseinstellung, meine Freundin kennengelernt. So wie ich mich gern selber gesehen habe, Stark, Problemlos, Wissend, Selbständig, Eben ein Macher. Recht zeitnah hatten wir unsere Tochter bekommen. Leider hat sich in den ersten 2 Jahren nach der Geburt rausgestellt das unsere Tochter eine schwere körperliche Behinderung hat und diese über Operationen zwar zu Verbessern, aber nicht Heilbar ist. Allein dieser Kampf bis zur Diagnose, die Diagnose selber, aber auch die Zeit bis heute hat uns, somit auch mich, sehr viel Kraft gekostet. Das ich hier Schwächen zugebe, mal sage ich kann nicht mehr, war für mich ein Absolutes No-go. Ich habe mir Ablenkung gesucht. Die hab ich in meinem vermeintlichen Freundeskreis gefunden. Party machen, Weggehen Trinken. Alles machen und irgendwo sein, nur um das was jeden Tag daheim abging nicht sehen zu müssen, nicht drüber nachdenken zu müssen warum alles so ist wie es ist. Ich konnte meine Hilflosigkeit einfach nicht ertragen da ich dieses Gefühl einfach nicht kannte. Der Alkohol hat mir geholfen alles auszublenden , Spaß zu haben. Wenn ich angetrunken oder gar betrunken war, waren alle negativen Gedanken an daheim verschwunden.
Den eigentlichen Hintergrund für dieses Verhalten habe ich bei meiner Selbstkritischen Betrachtung herausgefunden. Ich bin durch meinen Vater streng erzogen worden. Leistung stand immer im Vordergrund. Schwächen oder Fehler eingestehen habe ich bei ihm nie erlebt und ich habe das auch nie wirklich gelernt. Deswegen gab es das für mich nicht Schwächen zu haben oder gar ein zu gestehen. Lob und die damit Verbundene Anerkennung habe ich nie wirklich von ihm erhalten. Dafür aber massivste Strafen wenn eben was nicht Glatt gelaufen ist. Ich musste sehr früh selbstständig sein. Das hat sich in mir so verinnerlicht das ich immer versucht habe Lob und Anerkennung zu bekommen, egal bei was oder mit was. Hilflosigkeit gab es für mich nicht. Ich bin immer irgendwie weiter gekommen und wusste immer irgendeine Lösung zu einem Problem. Ob gut oder schlecht sei mal dahingestellt.
13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss bei sich beobachtet?
(bei wenig und bei viel Alkohol)

Bei wenig Alkohol wurde ich Lustig, war Kontaktfreudig und wurde redseelig.
Bei Viel bzw. zu viel Alkohol bin ich immer Müde geworden und wollte immer Recht schnell auf meine Couch.

14. Gab es kritische Hinweise Anderer auf Ihren Alkoholkonsum und wie haben Sie darauf reagiert?
Da es in meinen damaligen Freundeskreisen normal war zu Trinken und auch mal mehr als normal zu Trinken ist meine recht hohe Trinkmenge in der „Masse“ der anderen untergangen. Ich bin hier nicht wirklich durch das Trinken aufgefallen. Von daher habe ich nie kritische Hinweise bekommen. Wenn es dann doch mal zu viel war und ich irgendwie durch meinen Alkohol aufgefallen bin kam dann am nächsten Tag oder ein paar Tage Später mal ein „dummer Spruch“ aus dem Freundeskreis. Dass sehe ich aber nicht als kritischen Hinweis. Die Kommentare werte ich ehr als Neckerei unter Kumpels

15. Welche Auswirkungen und Folgen hatte Ihr Alkoholkonsum auf Ihr Leben und Ihr Umfeld?
Durch den Alkoholkonsum bin ich gesprächiger geworden, manchmal auch zu gesprächig. Es ist mir dann schon mal passiert das ich Sachen gesagt habe, die ich Diplomatisch gesehen besser für mich behalten hätte. Ebenso ging es mir nach Feiern ab und zu nicht gut wodurch ich dann schon mal einen halben Tag Verschlafen habe, oder unkonzentriert war. Aus heutiger Sicht Zeit die ich sinnvoller hätte nutzen können.

16. Gab es in Ihrem bisherigen Leben frühere Zeiten, in denen sie weit mehr Alkohol als heute getrunken haben?
Wenn ja, nennen sie bitte die Lebensabschnitte und mögliche Ursachen und Umstände dafür.
Ja in der Zeit von 18-24 Jahren. Ich bin mit 18 Jahren von Daheim ausgezogen und gleich 200 Km weit weg von daheim. Keine Elterlichen Auflagen oder Kontrolle . Ab hier konnte ich das machen was ich wollte, bzw. was ich nie wirklich durfte. Das habe ich in vollen Zügen ausgekostet. Hierdurch bin ich auch, aus heutiger Sicht, an den falschen Freundeskreis gekommen. Dadurch wurde es „normal“ Wochenends feiern zu gehen, zu Trinken, sein Junges Leben zu genießen. Verantwortung, Regelung so ziemlich alles in diese Richtung hat mich hier wenig interessiert. In der Woche Arbeiten und am Wochenende Feiern. Das war so meine einzigste Regel. Bis ich dann meine Freundin kennenlernte und wir unser erstes Kind bekamen. Hab hier war diese „Phase“ dann vorbei und es wurde erst mal ruhiger.

17. Haben sie jemals die Kontrolle über ihre Trinkmenge verloren und bis zur Volltrunkenheit Alkohol konsumiert?
In meiner Jugendzeit gab es auch mal ein Abende wo ich mehr Alkohol getrunken habe als für meinen Körper gut war. Der Effekt war das ich mich übergeben musste und es mir am nächsten Tag nicht gut ging. In den Letzten 10 Jahren gab es sowas aber nicht.

18. Haben Sie früher schon einmal oder öfter über einen längeren Zeitraum bewusst und mit Absicht völlig auf den Genuss von Alkohol verzichtet?
Ja zur Geburt meines Kindes. Dadurch das unser Kind ein „Frühchen“ war, waren wir die ersten 8 Wochen nach der Geburt auf eben dieser Station. Zu dieser Zeit habe ich gar keinen Alkohol getrunken. Das erste mal Alkohol getrunken habe ich wieder 4 Monate nach der Geburt. Das weiß ich so genau weil das der erste Abend nach der Geburt war, wo ich mit meiner Freundin mal wieder unterwegs war.

19. In welcher Kategorie von Trinker haben sie sich früher gesehen und wie stufen Sie sich heute rückblickend ein?

(mit Begründung)
Früher dachte ich dass ich völlig normal bin. Ehr noch einer der braven Sorte, wenn ich mal verglichen habe was wer um mich rum so Getrunken hat.
Aus heutiger Sicht muss ich sagen das die Mengen einfach nur viel zu viel waren. Ich dachte früher ich bin ein Gelegenheitstrinker, muss aber aus heutiger Sicht sagen das ich mich ehr als Problemtrinker sehe.

Heute und in Zukunft

20. Trinken Sie heute Alkohol? Wenn ja, was, wie viel und wie oft?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)
Nein
21. Wann haben Sie zuletzt Alkohol getrunken?
07.02.2015
22. Trinken sie gelegentlich alkoholfreies Bier?
Nein
23. Warum trinken Sie heute Alkohol/keinen Alkohol?
Ich habe mir immer eingebildet ich habe den Alkohol unter Kontrolle. Dem war aus heutiger Sicht nicht immer so. Ich habe mir mit dem Alkohol einige unnötige Probleme eingehandelt. Meine Prioritäten haben sich geändert. Heut habe ich ein Kind, somit eine Vorbildfunktion und Verantwortung. Ich habe auf meiner Arbeit durch meine Ausbildungstätigkeit eine Vorbildfunktion und auch hier eine Verantwortung. Für mich nicht unwichtig ist auch meine Gesundheit. Ich fühle mich wieder wohler habe mehr Energie. Diese und einige andere Punkte sind mir viel wichtiger als der Alkohol und deswegen ist meine Entscheidung gegen gegen den Alkohol gefallen, und deswegen Trinke ich keinen mehr.
 
Zuletzt bearbeitet:
24. Warum haben Sie das Trinken reduziert bzw. aufgegeben und warum nicht schon eher?
Ich bin leider erst durch meine Alkoholfahrt aufmerksam geworden mich mit meinem Alkoholkonsum auseinander zu setzen. Vorher habe ich nie die Notwendigkeit gesehen mich damit zu beschäftigen oder gar den Konsum einzustellen. Erst durch meine Intensive Aufarbeitung ist mir bewusst geworden das hier einiges nicht so ist wie es sein muss. Und deswegen erst jetzt der Schritt zur Abstinenz und nicht schon früher.

25. Wie haben Sie die Änderung Ihres Trinkverhaltens erreicht und dabei die Umstellungsphase erlebt?
Der Erste Schritt war den Konsum einzustellen. Dabei hatte ich keine größeren Probleme. Klar war es ungewohnt auf dem Volksfest zu stehen und eine Spezi statt eine Maß in der Hand zu haben. Und klar haben die gewohnten Kumpels komisch geschaut und Fragen gestellt. Hier hab ich mir gedacht, Brust raus, Bauch rein und mal Fragen wo geschrieben steht das ich auf einem Fest Bier trinken muss. Der Freundeskreis ist mittlerweile schmal geworden, aber die die übrig geblieben sind verstehen mich und respektieren meine Einstellung zum Alkohol.
Der zweite Schritt war für mich der Schwerste. Mich zu Fragen warum ich bezüglich dem Alkohol so bin wie ich bin. Warum ich so bin wie ich bin. Hier war mir meine Freundin eine sehr große Hilfe. In Langen Gesprächen sind wir Schritt für Schritt zu meinem heutigen Selbstbild gekommen. Ich weiß jetzt warum ich so manche Wesenszüge an mir habe die ich früher als einfach gegeben gesehen habe, und gar nicht hinterfragt habe. Heute bin ich mir über mich selber viel klarer und kann die ganzen kleinen Puzzlestückchen, die Früher keinen wirklichen Sinn ergaben, zu einem Bild zusammen setzten. Das macht mich insgesamt ruhiger und Kräftiger, da ich mit mir selber im reinen bin.
Der Dritte Schritt war mir zu Überlegen was ich tun kann wenn ich doch mal wieder in die Versuchung kommen sollte zu Trinken. Hier ist die erste Adressen meine Freundin. Durch mein Starkes Vertrauen zu Ihr ist es mir heute möglich über jegliches Problem mit Ihr zu reden und mich dadurch zu entlasten. Auch meine Freunde sind mir hier sehr wichtig. Mit ihnen ist es mir ebenso möglich, wenn ich es benötige, zu reden bzw. Hilfe zu erhalten. Des weiteren habe ich mir eine in meiner Gegend ansässige Psychologin ins Boot geholt. Durch die ersten Gespräche mit Ihr habe ich mir die Möglichkeit geschaffen, wenn nötig, Professionelle Hilfe zu holen.
Und der Vierte Schritt war dann das Resüme. Ich habe mir bei der Entscheidung zur Abstinenz ein paar Ziele gesteckt. Diese waren unter anderem ,logisch, nichts zu Trinken. Das habe ich bis heute geschafft.
Das, und meine allgemeine bzw. insgesamte Änderung machen mich stolz auf mich selber. Alle Menschen um mich rum die mir wichtig sind, wie meine Freundin, meine Schwiegereltern, mein bester Kumpel, kennen mein Problem. Auch die sind Stolz auf mich, dass ich diesen Cut gemacht habe und diesen auch weiterhin durchziehe. Und dieses Schöne Gefühl dabei gibt mir die Kraft für den fünften Schritt, das weitermachen.

26. Wie wirkt sich Ihr geändertes Verhalten auf Sie, Ihr Leben und Ihr Umfeld aus?
Ich fühle mich fitter, Körperlich sowie Geistig. Ich habe wieder diesen Drang etwas zu schaffen am Tag. Ich gehe entspannter durch mein Leben. Dadurch habe ich wieder genug Kraft und Energie für meine Familie, die das natürlich super findet. Mein Freundeskreis ist wie schon erwähnt ziemlich schmal geworden, was ich aber sehr gut finde, da ich nun nur die Leute um mich rum habe die ich mag und die mich mögen, die ich respektiere und die mich respektieren.

27. Wie stellen Sie sicher, dass Ihr neues Verhalten dauerhaft stabil bleibt?
Vor allem schon mal keinen Alkohol trinken. Dadurch dass ich gegenüber meinem Umfeld offener geworden bin, habe ich nun vielmehr Anlaufstationen die mir bei Bedarf zur Seite stehen.Das gibt mir Sicherheit. Dadurch dass ich mit meiner Familie mittlerweile ins Eigenheim gezogen bin und in den Genuss einer eigenen Hobbywerkstatt gekommen bin kann ich einem meiner größten Hobbys wieder nachgehen, der Schrauberei. Auch ist die Feuerwerkerei mittlerweile dazu gekommen die ich mit großem Spaß betreibe, und hoffentlich noch dieses Jahr meine Prüfung ablegen kann. So kann ich mir immer meinen Ausgleich schaffen. Ebenso habe ich mich in diese ganze Krankheitsgeschichte meiner Tochter richtig eingearbeitet. Dadurch verstehe ich jetzt vieles besser, hab keine große Scheu mehr vor dem ganzen Thema und kann dadurch auch mit meiner Tochter viel besser umgehen. Das tut insgesamt unserem Familienleben sehr gut, was mir auch wiederum sehr viel Kraft gibt.

28. Können Sie sich vorstellen, jemals wieder in Ihre alten Gewohnheiten zurückzufallen?
(mit Begründung)

Ja das muss ich sogar. Nur wenn ich mir der eventuellen Gefahr bewusst bin kann ich rechtzeitig darauf reagieren und gegensteuern. Gespräche mit meinen Vertrauten Personen wie meiner Freundin werden mir hier helfen das im Notfall unter Kontrolle zu behalten. Und wenn das auch nicht helfen sollte oder vll. nicht mehr möglich ist habe ich auch keine Scheu mehr davor professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

29. Wie wollen sie in Zukunft das Trinken vom Fahren trennen?
Da ich keinen Alkohol mehr Trinke brauch ich dieses nicht zu trennen

30. Haben Sie zum Abschluss noch etwas hinzuzufügen?
Zusammenfassend möchte ich sagen dass ich aus heutiger Sicht froh bin dass alles so passiert ist wie es passiert ist. Es ist zum Glück niemanden was passiert außer mir. Das was mir passiert ist war Richtig und Gut. So hatte ich die Möglichkeit mein Leben um 180 Grad zu drehen. Heute Lebe ich dadurch glücklicher und zufriedener.
 
Hallo Mcron,

ich habe mir deinen FB angeschaut und deine Änderungen gesehen. M.E. können wir das jetzt so stehenlassen, auch wenn du nicht alle Vorschläge ganz genau umgesetzt hast. Das ist aber vollkommen okay, denn zu viele Veränderungen würde dich bei der MPU evtl. "straucheln" lassen und es geht ja in erster Linie darum, dass du beim GA deine Geschichte darlegen kannst, ohne groß zu überlegen, was du sagen "darfst" und was nicht. Also - alles richtig gemacht.

Wichtig ist, dass du beim Gespräch mit dem Gutachter, dieses Mal die entscheidenden Dinge anführst. Das Trinken zur Problembewältigung (und nicht aus Spaß), deine Verhaltensänderung und deine Vermeidungsstrategien, denn diese müssen eben gut erkennbar sein.

Desweiteren habe ich gesehen das du deine Trinkmengen etwas reduziert hast, wenn das nun noch zu deiner Trinkkurve passt, sollte es gut sein.

Du hast im FB angegeben:

21. Wann haben Sie zuletzt Alkohol getrunken?
07.02.2015

Deine TF war im Nov. 2014, hier musst du schauen ob nachgefragt wird, was und wieviel du in den 3 Monaten noch getrunken hast, oder ob du dein Trinkende auf den Nov. 2014 vorziehst (was evtl. besser wäre...).

Du hast jetzt AN über 6 Monate und diese sind für den Zeitraum von August 2015 bis Ende Januar 2016, richtig? Für den Fall das die "Lücke" für die MPU doch etwas zu groß ist (ist aber eher unwahrscheinlich)....hast du ca. 2 cm lange Haare auf dem Kopf um ggf. noch eine Haarnalyse bei der MPU abzugeben?
 
Hallo Nancy:smiley138:

ich habe mir deinen FB angeschaut und deine Änderungen gesehen. M.E. können wir das jetzt so stehenlassen, auch wenn du nicht alle Vorschläge ganz genau umgesetzt hast.

Ich dachte eigentlich ich hab alles beachtet. Was hab ich den übersehen ? :smiley2204:

Wichtig ist, dass du beim Gespräch mit dem Gutachter, dieses Mal die entscheidenden Dinge anführst. Das Trinken zur Problembewältigung (und nicht aus Spaß), deine Verhaltensänderung und deine Vermeidungsstrategien, denn diese müssen eben gut erkennbar sein.

Das ist mein "Roter Faden". Im Nachgang betrachtet hab ich beim letzten mal den Fehler gemacht und mir das Gespräch aus der Hand nehmen lassen. Ich hab dann irgendwann die Fragen auf mich einprasseln lassen und versucht "schlaue" Antworten zu geben. Ich denke da ich nun klarer in der ganzen Argumentation bin sollten mir diese beiden Fehler auch nicht mehr passieren. Vor allem mit meinem "Spickzettel". Den werde ich morgen Abend fertig stellen, und dann auch noch hier mit reinstellen.

Desweiteren habe ich gesehen das du deine Trinkmengen etwas reduziert hast, wenn das nun noch zu deiner Trinkkurve passt, sollte es gut sein.

Die habe ich mal hier mit angehängt. Anhang anzeigen Trinkkurve 2000-2016.pdf Ich bin mir da nur noch nicht so sicher ob das alles so hinhaut. Ich hab versucht das mal auf Woche und Wochenende aufzuteilen und dann einen Monatswert da raus zu bekommen.
Das verlinkte Video hab ich mir auch schon angesehen. Aber so richtig "schlau" was dieses Thema betrifft bin ich da immer noch nicht. Das überleg ich mir nochmal genau wie ich das "Idiotensicher" mache. Nicht das ich da wieder durcheinander komme und dem GA was anderes erzähle wie dem Arzt.:smiley2204:

Du hast im FB angegeben:
Deine TF war im Nov. 2014, hier musst du schauen ob nachgefragt wird, was und wieviel du in den 3 Monaten noch getrunken hast, oder ob du dein Trinkende auf den Nov. 2014 vorziehst (was evtl. besser wäre...).

Das hatte ich glatt übersehen. Das Trinkende ziehe ich beim GA auf meine TF vor. Ich werde es so Argumentieren das es Anfangs eine "Schockabstinenz" war, ich quasi aus Schock über die TF und deren Folgen nichts getrunken habe. Sollte so dann passen oder ?

Du hast jetzt AN über 6 Monate und diese sind für den Zeitraum von August 2015 bis Ende Januar 2016, richtig? Für den Fall das die "Lücke" für die MPU doch etwas zu groß ist (ist aber eher unwahrscheinlich)....hast du ca. 2 cm lange Haare auf dem Kopf um ggf. noch eine Haarnalyse bei der MPU abzugeben?

Leider nein. Ich bin seit ca 15 Jahren kürzesthaarträger ( Was ein geiles Wort ). So jetzt auch. Ich habe aber schon vor 2 Wochen mit der Avus Telefoniert und da wurde mir gesagt das die letzte Analyse nicht nicht länger wie 8-10 Wochen her sein sollte.
Ich denke und hoffe das die Aussage verlässlich war.
Irgendwo im netz, weiß nicht mehr genau ob hier im Forum oder woanders, hatte ich auch mal den Tipp gelesen möglichst "Frisch geschoren" bei der MPU zu erscheinen um eben genau das zu vermeiden.
Weiß nicht was hier sinnvoller ist. In Meinem Fall nun eh zu spät:smiley22:
Mehr wie hoffen das es da keine Probleme gibt bleibt mir da nicht.

Also wie schon gesagt, ich mach meinen Spickzettel noch fertig und schau mir nochmal das Problem Trinkmengen und Trinkkurven an.
Werde dann ... mittlerweile ... heute Abend das dann noch mit einstellen.

Also erstmal vielen vielen Dank an dich :smiley711:


Grüße

Mcron
 
Deine TE Angabe im Trinkdiagramm ist falsch. Eine TE ist 0,2l Bier ... und nicht 0,5l Bier.

1TE Bier = 0,2l
1TE Wein/Sekt = 0,1l
1TE Schnaps = 0,02l
 
Hallo Mcron,

Ich dachte eigentlich ich hab alles beachtet. Was hab ich den übersehen ? :smiley2204:

nein, so war das nicht gemeint, übersehen hast du sicherlich nichts. Du hast deine Änderungen so vorgenommen wie du sie für richtig hältst (bspw. die Anzahl der unentdeckten TF) und es ist vollkommen in Ordnung wenn du bei deiner eigenen Einschätzung bleibst.

Das ist mein "Roter Faden". Im Nachgang betrachtet hab ich beim letzten mal den Fehler gemacht und mir das Gespräch aus der Hand nehmen lassen. Ich hab dann irgendwann die Fragen auf mich einprasseln lassen und versucht "schlaue" Antworten zu geben. Ich denke da ich nun klarer in der ganzen Argumentation bin sollten mir diese beiden Fehler auch nicht mehr passieren. Vor allem mit meinem "Spickzettel". Den werde ich morgen Abend fertig stellen, und dann auch noch hier mit reinstellen.

Wenn du dich dabei "sicherer" fühlen würdest, könntest du den GA auch, am Anfang des Gespräches, fragen, ob du "frei" erzählen darfst. Dann kommen idR Zwischenfragen, aber du kannst damit die "Fragerichtung" evtl. ein wenig besser "steuern", was bei einer reinen "Frage-Antwort-Exploration" etwas weniger der Fall ist....

Die habe ich mal hier mit angehängt. Anhang anzeigen 441 Ich bin mir da nur noch nicht so sicher ob das alles so hinhaut. Ich hab versucht das mal auf Woche und Wochenende aufzuteilen und dann einen Monatswert da raus zu bekommen.
Das verlinkte Video hab ich mir auch schon angesehen. Aber so richtig "schlau" was dieses Thema betrifft bin ich da immer noch nicht. Das überleg ich mir nochmal genau wie ich das "Idiotensicher" mache. Nicht das ich da wieder durcheinander komme und dem GA was anderes erzähle wie dem Arzt.:smiley2204:

Bzgl. der Trinkkurven ist mein Kollege der bessere Ansprechpartner da er diese besser auswerten kann als ich. Mir ging es in erster Linie darum, dass du deine Trinkmengen eben im Kopf hast und dich nicht "verhaspelst" und so ein Diagramm kann da natürlich als Stütze dienen...(beachte aber bitte noch die Anmerkung von Max).

Das hatte ich glatt übersehen. Das Trinkende ziehe ich beim GA auf meine TF vor. Ich werde es so Argumentieren das es Anfangs eine "Schockabstinenz" war, ich quasi aus Schock über die TF und deren Folgen nichts getrunken habe. Sollte so dann passen oder ?

Ja, sollte es. Ich habe mir noch einmal die vorigen Postings durchgelesen und muss es noch einmal wiederholen, da ich nicht weiß ob meine Antworten evtl. doch missverständlich aufgefasst werden können (speziell auch für Neu-User des Forums die hier mitlesen). Da du dich dazu entschlossen hast die MPU mit AB anzugehen, musst du den GA davon überzeugen das dies lebenslang gilt. Der erste Schock nach der TF ist also ein nachvollziehbarer Grund erstmal abstinent zu leben. Einige leben danach weiter mit KT, du hast dich dazu entschlossen gänzlich auf den Alk. zu verzichten.

Leider nein. Ich bin seit ca 15 Jahren kürzesthaarträger ( Was ein geiles Wort ). So jetzt auch. Ich habe aber schon vor 2 Wochen mit der Avus Telefoniert und da wurde mir gesagt das die letzte Analyse nicht nicht länger wie 8-10 Wochen her sein sollte.
Ich denke und hoffe das die Aussage verlässlich war.
Irgendwo im netz, weiß nicht mehr genau ob hier im Forum oder woanders, hatte ich auch mal den Tipp gelesen möglichst "Frisch geschoren" bei der MPU zu erscheinen um eben genau das zu vermeiden.

Das du das mit der extremen Kurzhaarfrisur hier im Forum gelesen hast, kann ich mir schwerlich vorstellen, da man sich damit ja selbst die Chance nimmt ggf. noch "Nachweise" zu liefern..
think.gif
aber, wenn du die Aussage von der Avus bzgl. des Zeitraumes hast, gehe ich davon aus das dies auch zutrifft.

Also erstmal vielen vielen Dank an dich :smiley711:

Gerne :smiley138:
 
Hallo Nancy, Hallo Max :smiley138:

den Tipp mit dem Frei erzählen hatte ich schon im Kopf und werde das auch versuchen zu machen. Bin schon fleißig am üben. Meine Freundin kanns nun mittlerweile auch fast auswendig:smiley894:

Ich hab mir die Sache mit den Trinkmengen nochmal angeschaut, inklusive dem Video von dir Max.

Ich hab hier nun mal einen Versuch dabei Anhang anzeigen Trinkkalender 2.pdf

Ich hab das mal als Diagramm gebastelt und auch die "Erklärung" dazu.
Mal abgesehen von den falschen TE (danke an dich Max, die Gläser hier in Bayern sind fast immer 0,5L, Gewohnheit:smiley894:) hab ich nun mal versucht diese heftigen Sprünge etwas abzumildern. Die Trinkmengen aus dem FB hab ich immer zum Ende hin versucht zu erreichen.

Als "Berechnungsgrundlage" bin ich von 2x in den Wochen und 2x mal am Wochenende ausgegangen.

Ein paar Kleinigkeiten sind mir noch aufgefallen. Ich habe nur Bier angegeben. Einfach mit dem Hintergrund die Sache so einfach wie möglich zu halten zwecks dem Überblick. Sollte ich Wein und evtl. Schnaps noch mit einfügen, oder das mit "Sowas habe ich nie dauerhaft getrunken" wegargumentieren?:smiley2204:

Des weiteren bin ich mir mit den TE´s nicht so sicher ob die so wie die da jetzt stehen hinhauen. Zu wenig, zu viel ?
Und die Frage ist meine "Berechnungsgrundlage" richtig oder gibt´s ein besseres System?

So bis hierhin erst mal.

Mach grad meinen "Spickzettel" noch fertig und lad den den dann auch gleich noch rein.

Erstmal Danke bis hierhin.

Grüße

Mcron
 
Hallo ich nochmal :smiley138:

Ich dachte eigentlich Doppelpostings sind nicht gern gesehen nur leider kann ich beim editieren keinen Anhang setzten.

Deswegen auf diesem Weg der Spickzettel : Anhang anzeigen Spickzettel.pdf

Und noch eine Frage. Meine Fragestellung ist ja ob ich das Trinken vom Fahren trennen kann.

Bei dieser Frage:

29. Wie wollen sie in Zukunft das Trinken vom Fahren trennen?
Da ich keinen Alkohol mehr Trinke brauch ich dieses nicht zu trennen

Das ich das durch die AB nicht mehr trennen muss versteh ich, weil sich das Problem nicht mehr stellt.
Ich hab doch aber eigentlich die "Fragestellung" damit eigentlich nur "umgangen" oder ?:smiley2204:

Ich bin mir nicht sicher ob ich die Frage damit beantwortet habe oder nur "dran vorbei" geantwortet habe.

Ich hoffe ihr wisst was ich meine.

Grüße

Mcron
 
Ich hab das mal als Diagramm gebastelt und auch die "Erklärung" dazu.
Mal abgesehen von den falschen TE (danke an dich Max, die Gläser hier in Bayern sind fast immer 0,5L, Gewohnheit) hab ich nun mal versucht diese heftigen Sprünge etwas abzumildern. Die Trinkmengen aus dem FB hab ich immer zum Ende hin versucht zu erreichen.
Ich weiß das in Bayern die Gläser etwas größer sind als im Norden, im Oktober soll es da sogar Krüge mit 1,0l Inhalt geben. :zwinker0004:
Das Diagramm ist zuviel "gebastelt", irgendwie zu unübersichtlich. Der Gutachter sollte quasi mit einem Blick dein Trinkverhalten nachvollziehen können, dass kann er hier nicht.

Sollte ich Wein und evtl. Schnaps noch mit einfügen, oder das mit "Sowas habe ich nie dauerhaft getrunken" wegargumentieren?
Wenn du nur ab und an ein Glas Wein oder Schnaps getrunken hast, ist das eher unerheblich. Angeben solltest du das nur, wenn du parallel zum Bier auch Schnaps getrunken hast.

Des weiteren bin ich mir mit den TE´s nicht so sicher ob die so wie die da jetzt stehen hinhauen. Zu wenig, zu viel ?
Und die Frage ist meine "Berechnungsgrundlage" richtig oder gibt´s ein besseres System?
Um das zu beurteilen, muss ich mich noch mit F9 und F10 aus deinem FB beschäftigen. F9 ist übrigens unbrauchbar, da hier über eine Trinkmenge rein gar nichts steht. Diese Frage ist übrigens auch sehr wichtig für deinen Gutachter, er will hier dein Trinkverhalten und deine Trinkentwicklung erkennen ... nach jetztigen Stand ist das aber nicht möglich.
 
Zurück
Oben