Wenn eine Rechtschutzversicherung vorliegt oder ihr Geld habt, würde ich euch raten, einen erfahrenen Verkehrsrechtsanwalt hinzuzuziehen. Der kann noch einiges abwenden und die Anordnung rückgängig machen und argumentieren, dass es ein Erstfall war. Ihr habt 4 Woche Zeit, um Widerspruch einzulegen. Aber sollte sie zur MPU gehen, könnte ihr so mit Kosten zwischen 1000-3000 Euro rechnen. Die müsste eventuell auch Abstinenznachweise bringen.
Eine MPU Vorbereitung muss nicht zwingend sein. In der MPU wird sie gefragt, wie sie zukünftig mit Drogenkonsum umgeht und dann muss sie sich reumütig zeigen und am besten sowas sagen wie "Ich habe gelernt, nie wieder zu kiffen, weil nicht nur mein Führerschein darunter leidet, sondern auch meine eigene Gesundheit und mein Umfeld. Ich lehne Sucht ab blabla".
BLOSS nicht sowas sagen wie "Ich habe seit jahren sehr regelmässig gekifft oder andere Drogen probiert". Dann wird nämlich automatisch ein Fass aufgemacht und sie wird länger ihren Schein los. Sie sollte sagen: "Ich habe mal gelegendlich Cannabis probiert, was anderes NOCH NIE und ich habe für mich inzwischen die Erkenntnis, dass Drogen nichts bringen".
Alles Gute euch.