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Amphethamin und Thc

Dieses Thema im Forum "MPU wegen Drogen" wurde erstellt von Nightly, 9. Februar 2018.

  1. Nightly

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    Ok ja ist auch einfacher. Und wenn das eh egal ist für meine Mpu dann kann es ja auch bleiben so.
     
  2. Nightly

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    Max du wolltest meinen FB noch angucken. Oder ist das gerade schlecht?
     
  3. Max

    Max Super-Moderator und MPU Profi Mitarbeiter Administrator

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    Oh sorry, hatte leider noch keine Zeit gefunden. Aber gut, dass du mich erinnert hast.
     
  4. Nightly

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    Ah alles gut. Weiss ja das ihr auch noch andere Sachen zu tun habt.
     
  5. Max

    Max Super-Moderator und MPU Profi Mitarbeiter Administrator

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    Ich behalte dich im Auge, ein bisschen Zeit hast du ja auch noch. :zwinker0004:
     
  6. Nightly

    Nightly Benutzer

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    Ja das echt. Dank dir
     
  7. Max

    Max Super-Moderator und MPU Profi Mitarbeiter Administrator

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    Das darfst du niemals sagen, es gibt immer einen Grund.
    Den Konsumzeitraum hast du gut geschildert, Erklärungen brauchst du in dieser Frage nicht zu machen ... das ist etwas für Frage 21.

    Falsch, du hast doch weiter konsumiert ... oder hast du nach dem ersten Mal aufgehört. :smiley2204:

    Die Frage bezieht sich auf den Konsumtag ... warum hast du an diesem Tag konsumiert ?

    Hattest du überhaupt einen Konflikt ?

    Das gilt ausschließlich für Cannabis, aber du hast Amphe vergessen.

    Das ist die eigentliche Kernfrage deiner MPU, du hast in F3 fast mehr Motive genannt als in dieser Frage.
    Hier solltest du noch einmal gründlich nachdenken.

    Und was ist dieses ... "... da mein Vater seit Jahren davon Abhängig ist." :smiley2204:

    Lies nochmal die Fragestellung ... und was hat dich jetzt daran gehindert, ohne Droge abzuschalten ???

    Hier muss ein klarer Satz stehen ... "Duch die strikte Einhaltung meiner Abstinenz"

    Niemand kann einen Rückfall ausschließen, sonst gäbe es ja keine Wiederholungstäter !

    Die Antwort ist eigentlich schon Standard ... "Einen Rückfall schließe ich Theoretisch aus, da ich den Kontakt mit Drogen und den Konsumenten stets vermeide. Falls sich doch einmal eine Situation ergeben sollte, wende ich mich mit meinen Problemen vertrauensvoll an meine Familie oder Freunde. Durch meine Aufarbeitung weiß ich, dass ich selbst vor professioneller Hilfe keine Angst zu haben brauche."

    Das ist ja schon eine Abstinenzbehauptung, diese müsstest du allerdings nachweisen.
    Wenn du ab und zu mal Alkohol trinkst, ist dass kein Problem bei deiner MPU.

    ------------------------

    Für den Anfang gar nicht so schlecht.
    Bitte überarbeiten und komplett wieder einstellen.
     
  8. Nightly

    Nightly Benutzer

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    Abend auch zusammen. Ja herzlichen Dank an dir Max das du Dir so viel Zeit genommen hasst. Ich werde meinen Überarbeiteten FB die Tage reinstellen. Hab im Sommer eh sehr viel Zeit, da meine Allergien mich eh mehr drinnen halten als Draußen leider.
     
  9. Nightly

    Nightly Benutzer

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    Guten Abend, ich hab ihn überarbeitet und hoffe es besser gemacht zu haben

    Was ist passiert?

    Vorgeschichte:

    1. Wann haben Sie das allererste Mal von illegalen Drogen gehört?
    Das erste mal hab ich 1996 von Cannabis gehört. Ich war damals 12 Jahre alt, mein 2 Jahre ältere Bruder hatte das in seinem Freundeskreis kennen gelernt. Er Rauchte das ziemlich oft in der Schule. Als ich ein paar mal dabei war, erzählte er mir wie toll es sei und das man davon super abschalten könne. Von Amphethamin hab ich erste mal 2006 gehört. Bekannte von mir nahmen es. Ich wusste halt nur darüber das man halt länger Wach bleibt und nen Euphorischen-Trip bekommt.

    2. Wann haben Sie das erste Mal konsumiert? (Datum)
    1997 als ich 13 Jahre alt war. Wir saßen nach der Schule im Park auf einer Bank und Rauchten einen Joint. Amphethamin im August 2015.

    3. Wie sah der Konsum aus? (Konsumbiografie-Was, Wie, Welche Gelegenheit?)
    Die erste Zeit von 1997-1998 beschränkte sich mein Konsum auf meinem Bruder der es von seinem Freundeskreis aus der Schule manchmal mitbrachte. Ich Rauchte selten am Wochenende mit. 1998 - 2001 tauchten dann auch die ersten Freunde meines Freundeskreis mit Hash oder Gras auf. Es wurde halt immer Geduldet da wir ca 30km von Holland entfernt wohnten und es immer irgendwie jemanden gab der es nahm. Ich Rauchte meistens im Winter gelegentlich mit. Mal war es auf einer Geburtstagsfeier oder wenn jemand Sturmfrei hatte. Es war sehr unregelmäßig, es hat aber auch nie jemand gross beachtet Wer jetzt wann oder wie oft Rauchte. Als ich 2002 – 2006 meine Ausbildung als Konstruktionsmechaniker gemacht habe, hörte es von alleine auf da mir der Umgang mit Maschinen auch viel zu Gefährlich war. Als ich im August 2015 Amphethamin nahm, hab ich Abends wenn ich Feierabend hatte ca 3-4 mal die Woche eine Kapsel mit 0.5g Amphethamin genommen. Was sich allerdings Sylvester 2015-2016 als großer Fehler heraus stellte, den da bin ich Gefahren.

    4. Haben Sie Drogen zusammen mit Alkohol konsumiert?
    Nein da es sehr gefährlich ist Drogen mit Alkohol zu mischen. Da man auch nie weiss wie es einem geht danach.

    5. Wie ist der Umgang mit Alkohol gewesen?
    Ich habe nur einmal mit 16 Jahren bei einer Geburtstagsfeier ein bisschen Alkohol getrunken. Was mir aber gar nicht gefallen hat. Aber meine Einstellung zu Alkohol war nie gut, da mein Vater seit Jahren davon Abhängig ist. Ich habe mich davon bis auf das eine mal Fern gehalten.

    6. Sonstige Suchtmittel
    Ich Rauche ca 10-15 Zigaretten am Tag und Trinke am Morgen 2 Tassen Kaffee

    7. Haben Sie bei sich negative Folgen festgestellt?
    Ja bei Cannabis ging meine Haut sehr schnell kaputt, weil ich an Neurodermitis leide die durch meine Allergien immer wieder ausgelöst wurde. Das hielt mich zum Glück immer fern vom regelmäßigen Konsum. Anders war das bei Amphethamin, zum besagten Zeitpunkt sorgte es halt dafür, das ich an etwas anderes Denken konnte. Nur nahm ich halt sehr stark ab, was mich doch schon sehr erschreckt hat und mich auch Nachdenklich werden liess, da ich sonst auch Sport betrieb und Gewichtsverlust nicht das angestrebte Ziel gewesen ist. Zudem war ich immer sehr fertig am nächsten Morgen. Ich brauchte extrem viel zu Trinken und war auch sehr Kraftlos.

    8. Haben Sie trotz negativer Folgen weiter konsumiert?
    Ja, durch die Körperlichen folgen aber auch durch die Polizeikontrolle hörte ich aber direkt im Januar 2016 auf. Es war einfach genug der schlechten Dinge die passiert sind. Und ich merkte auch, das die Vermeintlich gute Laune die ich durchs Amphethamin bekam nur von kurzer Dauer war und an den bestehenden Problemen die ich hatte, rein gar nix änderten und mir schonmal gar nicht bei der Bewältigung helfen. Es wurde dadurch nur noch schlimmer im Nachhinein.

    9. Was für Werte wurden bei Ihrer Auffälligkeit festgestellt?
    THC-COOH 26ng/ml
    Amphethamin 168ng/ml

    10. Wann und wieviel haben Sie in der Woche vor der Auffälligkeit konsumiert?
    In der Woche nahm ich 3mal eine Kapsel mit ca 0.5 g Amphethamin. Ich zog vielleicht 3-4 mal nach dem Amphethaminrausch an einem Joint damit das Einschlafen leichter viel.

    11. Wieviel und was haben Sie am Tag der Auffälligkeit Konsumiert?
    Ich nahm an dem Tag verteilt 2 Kapseln mit jeweils ca 0.5g Amphethamin. Es war Sylvester und ich hatte halt Urlaub und ich hätte auch eigentlich nicht mehr mit dem Auto fahren müssen.

    12. Gab es einen besonderen Grund für diesen Konsum?
    Ich fühlte mich durch die Trennung von meiner Freundin, extrem Verletzt was an Weihnachten und Sylvester besonders schlimm für mich war. Denn diese Tage hatten wir davor immer Zuhause zusammen verbracht, was neben meiner Tätigkeit als Montagearbeiter sehr wichtig für mich war da ich als dieser immer viel Unterwegs gewesen bin. Zudem wohnte ich auf der Couch eines alten Arbeitskollegen was mich umso mehr runterzog. Auch der Freundeskreis den ich vorher hatte, zog sich zurück und feierte damals lieber bei meiner Exfreundin.

    13. Wie sind Sie auffällig geworden?
    Durch eine Verkehrskontrolle. Es war Sylvester halt.

    14. Was war der Zweck der Fahrt?
    Meine Oma 82 Jahre war Gestürzt und Rief mich an und sagte halt das Sie mich dringend brauchen würde. Sie lebt allein und hat außer mir keinen der nach Ihr gucken konnte. Zuerst wollte ich nicht, und fragte ob es wirklich Dringend sei. Als sie aber Erzählte das Sie schon Schlafen gegangen währe und beim Toilettengang mit dem linken Fuß gegen ihren Sessel geknallt währe und Schmerzen hat beim Laufen.

    15. Wie weit wollten/sind Sie (ge)fahren?
    15km wollte ich fahren. Nach 10 km wurde ich aber von einer Streife gestoppt.

    16. Wie oft waren sie bereits unter Drogeneinfluss im Straßenverkehr unterwegs?
    Durch die Aufarbeitung muss ich im Nachhinein von doch schon mehreren Malen ausgehen. So an die 8-10 Mal würde ich mindestens schon sagen.

    17. Wie haben Sie den Konflikt zwischen dem Drogenkonsum und dem Führen eines Kraftfahrzeuges gelöst?
    Ich hatte in dem Moment keinen Konflikt. Ich wollte einfach nur so schnell wie möglich zu meiner Oma. Da sie 82 Jahre alt ist und keinen anderen hat. Da ich als Montagearbeiter meistens Strecken von 200-300 km zurücklegen musste kam es mir auch nicht allzu weit vor. Ich wollte halt nur so schnell wie möglich zu ihr.

    18. Wieso ist es verboten unter Drogeneinfluss ein KFZ zu führen?
    (Beschreibung bitte für die zutreffende Substanz)
    Unter Amphetamine neigt man schnell zur selbstüberschätzung und man kann Situationen nicht mehr richtig einschätzen. Man ist euphorisch und dadurch hat man eine erhöhte Risikobereitschaft. Ausserdem kann man Tage dannach noch ein sog. "Flashback" bekommen. Das heisst man fühlt die Wirkung der Droge obwohl man nichts genommen hat und das kann sehr gefährlich sein wenn man z.bsp am Strassenverkehr teilnimmt.
    Cannabis Konsum führt zu leistungsbeeinträchtigungen. Das Zeitgefühl, die optische und akustische Wahrnehmung, sowie das Reaktions- und konzentrationsvermögen verringert sich. Man stellt eine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer und sich selbst dar.
    19. Wie lange stehen Sie nach dem Konsum von Drogen unter deren Einfluss?
    In manchen Fällen sogar 48-72 Std nach dem Rausch. Da Drogen nicht wie Alkohol abgebaut werden, kann man es nicht genau sagen. Schliesslich ist Cannabis ja auch noch Wochen nach dem Konsum im Urin nachweisbar. Amphethamin bleibt 1-3 Tage im Körper.

    20. Sind sie sich darüber im Klaren, welche Folgen es bei einem täglichen Konsum gibt?
    Ja. Es kann zu schweren bis hin zu dauerhaften psychischen Schäden führen. Auch können Organe inoperabel beschädigt werden. Auch die Gefahr der schweren Abhängigkeit ist sehr hoch.
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    Warum ist es passiert?

    21. Welche persönlichen Hintergründe gab es für den Cannabis- Drogenkonsum ?
    Als ich damals mit 13 Jahren das erste Mal mit meinem Bruder Cannabis rauchte, war es eher die Neugierde darauf wie es ist, Dicht zu sein. Er erzählte mir ziemlich oft, wie entspannend es ist und das man gut abschalten könnte davon. Da ich von Kind auf an schwere Neurodermitis hatte und auch nicht sehr viele Freunde, da die meisten es eher „ Ekelig" fanden wie meine Hände und teilweise mein Gesicht aussah, war es doch schon sehr verlockend für mich mal nicht über so etwas nachzudenken. Auch stellte ich damals schnell fest das es in dieser Szene nicht so darauf ankam wie man Aussieht, oder wie viel Geld man hat. Ich fühlte mich damals sehr geborgen bei den Leute. Nur musste ich auch sehr schnell Lernen das die Blüten und gerade die Pollen nicht gut für mich sind, da ich doch schon sehr heftige Allergische Reaktionen darauf hatte, die wiederum auch dafür gesorgt haben, das meine Haut weiter kaputt ging. Ich rauchte meistens im Winter, da der Frühling und der Sommer sehr unerträglich wahren. Dennoch fand ich damals meine ersten Freunde in diesen Kreisen, egal ob ich nun selber mitrauchte. Ich betrachtete sie nicht von einer negativen Seite, weil sie ja Drogen nahmen. Ich wurde halt so Akzeptiert wie ich war. Als ich dann meine Schulzeit beendet hatte, war ich ein Jahr Arbeitslos und musste auf eine Berufsvorbereitenden Massnahme warten. Als ich im August 2015 Amphethamin nahm, lag es an der sehr harten Trennung meiner Freundin. Ich konnte es damals einfach nicht verstehen, das Sie sich trennte. Das ich nicht mehr gut genug für Sie sei. Ich hatte so viel getan für Sie, so viel geopfert. Auf Montage gegangen was mir gar nicht leicht viel. Als sie sich Trennte landete ich bei einem alten Arbeitskollegen auf der Couch. Er wohnte in einer Wg wo auch halt viel Cannabis und auch Amphethamin konsumiert wurde. Das störte mich nicht wirklich da ich es von früher ja schon kannte. Ich war aber auch zu sehr mit mir selbst beschäftigt um da drüber Nachzudenken ob das die richtige Entscheidung ist gerade, auch in meinem Zustand. Ich war halt sehr Verletzt und auch ziemlich Mies gelaunt da durch. Und da erzählte mir mein alter Arbeitskollege halt davon, das er das gleiche mit seiner Ex-Frau durchgemacht hat, und das ihm das Amphethamin sehr dabei geholfen hätte, auch um wieder besser Gelaunt zu sein. Ich glaubte ihm damals ohne darüber Nachzudenken was ich da überhaupt machte. Ich wollte nur irgendwie klar kommen, schließlich musste ich ja weiter Arbeiten und funktionieren.

    22. Wie hat sich Ihr Umfeld über Ihren Drogenkonsum geäußert?
    Sie feindeten mich an und mieden sehr schnell den Kontakt zu mir. Was ich damals nicht direkt merkte. Da der Freundeskreis durch die Trennung meiner Freundin eh schon gespalten war. Da wir im Grenzgebiet wohnten, wahren Drogen und deren Nutzer immer present, sie wurden halt Geduldet. Als ich selber Amphethamin genommen habe, machten mir meine alten Freunde die mir bis da noch blieben sehr schnell klar das ich jetzt zu dieser Seite gehöre. Ich verlor bis auf wenige die zu mir standen alle.

    23. Gab es Ereignisse in Ihrem Leben, die zu verstärktem Konsum geführt haben?
    Nein, nur dieser extreme Vorfall. Probleme hat jeder Mensch, nur musste ich in meinem Leben noch nie so eine harte Trennung durchmachen bei der ich alles verloren habe.

    24. Haben Sie sich an Jemand um Hilfe gewandt, um den Drogenkonsum zu beenden?
    (Warum, wann, wer?)
    Ja Ich ging zur Drogenberatung der Caritas im März 2016 um mich Aufklären zu lassen. Da war ich 2 Monate schon Abstinenz. Ich wollte halt mehr über die Droge erfahren und die Folgen eines Konsums. Auch habe ich mich an Freunde gewandt die ich eher schon als Familie sehe. Sie halfen mir auf meinem Weg und wahren bei mir um mein Leben einiger Massen wieder geregelt zu bekommen. Da mir nach der Trennung nicht viel von meinen Privatsachen blieb.

    25. Gibt es in Ihrer Familie aktenkundige Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz oder Suchtkrankheiten?
    Mein Vater ist Alkohlabhängig, ich habe aber keinen Kontakt zu ihm. Mir ist nicht bekannt ob es was Aktenkundiges gibt.

    26. Hatten sie Konsumpausen/spitzen?
    Warum? Wann?
    2001 als ich nach der Schule 1 Jahr keine Beschäftigung hatte, weil ich bis 2002 auf einen Platz in der Berufsvorbereitung warten musste Rauchte ich schon 3-4 mal die Woche 2-3 Joints da ich halt warten musste. Als ich 2002 die Berufsvorbereitung für meine Ausbildung begann, endete mein Cannabis konsum. Da mir mein späterer Beruf als Konstruktionsmechaniker sehr viel Spass machte. Es wahren aber auch Körperlich anstrengende Tage. Zu Konsumieren kam für mich gar nicht mehr in Frage da auch das Arbeiten mit Flex und anderen Maschinen sehr gefährlich ist. Ich musste halt klar im Kopf sein. Meine Ausbildung begann ich 2002 – 2006 und bestand diese auch ohne Probleme.

    27. Was hat Sie daran gehindert, ohne Droge abzuschalten?
    Nach dem ersten Mal, war es die Droge selber die dafür sorgte das ich nicht mehr ohne Sie abschalten konnte. Es war halt die falsche Entscheidung meine Probleme durch die Einnahme von Amphethamin auszublenden. Denn wenn ich sie nicht nahm, kamen alle Probleme direkt wieder. Es war ein Teufelskreis den ich aber damals nicht bemerkte. Ich hatte mich für den falschen Weg, und auch für den falschen Umgang entschieden.
    28. Waren Sie gefährdet in eine Drogenabhängigkeit zu geraten?
    Nein, sonst hätte ich auch auf der Arbeit oder in den Pausen konsumiert. Ich konnte aber immer gut Unterscheiden wann es kein Problem ist und wann es nicht gut gewesen wäre. Ich hatte nur nie daran gedacht das ich echt in eine Situation komme, wo ich wirklich darüber Entscheide doch zu fahren.

    29. Waren sie drogenabhängig?
    Nein
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    Wieso passiert das nicht wieder?

    30. Hätten sie, rückblickend, eine Drogenkarriere verhindern können?
    Ja, ich hätte mir direkt Hilfe bei einem Psychologen holen sollen als alles in mich herein zu fressen. Ich hab mich von meiner Lage treiben lassen.

    31. Wieso haben Sie sich für eine Abstinenz entschieden?
    Um eindeutig zu Beweisen das ich kein Problem mit Drogen habe und diese auch nicht zu mir gehören. Ich möchte auch wieder zurück ins Arbeitsleben, was ohne Führerschein als Montagearbeiter nicht so einfach möglich ist. Auch meine Wohnsituation aufen Land macht gewohnte Dinge wie Einkaufen oder schon alleine zum Arzt zukommen ziemlich schwer und nimmt viel Zeit in Anspruch.

    32. Beschreiben Sie den Punkt, an dem Sie sich für ein abstinentes Leben entschieden haben (Knackpunkt)
    Als ich wieder eine Wohnung hatte, konnte ich seid langem mal wieder über mich selbst, mein Leben und dem was passiert ist Nachdenken. Auch der abzusehende Entzug der Fahrerlaubnis und der mögliche Job verlust wahren neben meiner Gesundheit der Grund dafür das ich Aufhörte. Schliesslich nahm ich vorher nie Drogen wie Amphethamin. Auch Cannabis war nicht Bestandteil meines Lebens. Ich hatte immer Sport betrieben und war immer Aktiv, ich hatte ein gutes Leben. Die Einnahme von Betäubungsmitteln haben mir das alles genommen. Ich hing nur noch mit meinen Problemen und dem Kosum da. Mir wurde sehr schnell Bewusst und klar auf was für einen Falschen und gefährlich Pfad ich mich begeben habe. Auch die Verantwortung gegenüber meiner Oma die auf Hilfe angewiesen ist, rüttelte mich zu dem Wach.

    33. Wieso kommt für Sie nur Abstinenz und nicht für gelegentlicher Konsum in Betracht?
    Weil selbst gelegentlicher Konsum einen stark verändert, und ich lieber Clean und bei Verstand bleibe. Meine Fahrt unter Einfluss von Betäubungsmitteln hat mir klar gemacht und gezeigt das man falsche Entscheidungen trifft wenn man in eine Stresssituation kommt. Man kann nicht klar denken. Von daher kommt gelegentlicher Konsum auf gar keinen Fall für mich in Frage.

    34. Wie haben Sie die Umstellung zur Abstinenz erlebt?
    Es ging sehr gut und ohne irgendwelche Probleme. Ich ließ es sein und gut war. Ich habe da aber auch nicht groß drüber Nachgedacht. Weil ich es auch nicht mehr wollte. Ich fühlte mich seit langem ohne Amphethamin wieder gut. Ich konnte auch meine Angelegenheiten sehr gut wieder regeln und klären.

    35. Wer hat Ihnen dabei wie geholfen?
    Richtige Freunde. Die mich daran erinnert haben wie ich vorher war und wie weit mich der Konsum runtergezogen hat. Sie halfen mir auch bei der wichtigsten Entscheidung halt Umzuziehen. Weg aus dem Grenzgebiet und auch der ewigen Konfrontation mit meinen alten Bekannten. Auch die Anfeindungen meiner Exfreundin und dessen neuem Freund. Zudem hab ich auch wieder mit Sport begonnen und Trainiere wieder Regelmäßig.

    36. Wie reagiert Ihr Umfeld auf diese Umstellung?
    Sehr gut, da Ich auch nicht mehr so fertig aussehe und auch wieder Ich selbst bin. Manchmal reden wir noch darüber. Aber alle aus meinen jetzigen Drogenfreien Freundeskreis stehen hinter mir und sind Stolz auf mich, das ich es geschafft habe.

    37. Haben Sie nach der Auffälligkeit weiterhin Kontakt zu Ihren Drogenbekannten gehabt?
    Nein da ich den Kontakt vollkommen abgebrochen habe. Ich habe einen engen aber Drogenfreien Freundeskreis jetzt. Ich meide Menschen die Drogen nehmen. Da ich auch gerade durch meinem Erlebnis der Meinung bin, das gerade die Duldung oder der Kontakt in einer Situation die einem fertig macht es fördern würde selber Drogen aus einer Schwäche heraus zu nehmen.

    38. Haben Sie nach Ihrer Auffälligkeit miterlebt, wie Ihre Bekannten Drogen konsumiert haben?
    Nein da ich diesen Bekanntenkreis verlassen habe. Und ich auch aus dem Grenzgebiet und weggezogen bin.

    39. Wie haben Sie in Zukunft vor mit Cannabis/dem Konsum umzugehen?
    Ihm konsequent aus dem Weg zu gehen und mich auch in keine Situation zu bringen wo ich damit konfrontiert werde. Sollte ich dennoch unvorhersehbar in eine Lage kommen wo jemand Drogen nimmt, werde ich mich Umdrehen und gehen.

    40. Haben Sie zu Hause Cannabis?
    Nein

    41. Wie wollen Sie es gegebenen Falls in Zukunft verhindern, nochmals unter Drogeneinfluss ein KFZ zu führen?
    Durch die strikte Einhaltung meiner Abstinenz
    42. Wie wollen Sie einen beginnenden Rückfall erkennen?
    Einen Rückfall schliesse ich Theoretisch aus, da ich den Kontakt mit Drogen und den Konsumenten stets vermeide. Falls sich doch einmal eine Situation ergeben sollte, wende ich mich mit meinen Problemen vertrauensvoll an meine Familie und Freunde. Durch meine Aufarbeitung weiss ich, das ich selbst vor professioneller Hilfe keine Angst zu haben brauche.

    43. Wie ist derzeit der Konsum von Alkohol bei Ihnen?
    Ich trinke keinen Alkohol.
     

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