Aber das ist doch wieder genau, was ich meine, wenn ich von fehlender Einsicht spreche:
Es geht doch nicht darum, dass du aufgrund der MPU von mir aus z.B. auf opioidhaltige Medikamente verzichtest, dich demzufolge irgendwie durch die MPU wurschtelst, um dann genauso weitermachen…
Es geht um die Einsicht, dass du aufgrund deiner vielfältigen Vorgeschichte eher besser auf alle psychotropen Substanzen verzichtest, und zwar für dich, deine Gesundheit und dein Leben.
Es geht um die Einsicht, dass du ein sehr tief sitzendes, jahrzehntelanges Drogenproblem hast, dessen Gründe du in deiner Biographie finden musst.
Erst dann darfst du wieder am öffentlichen StV teilnehmen und führst ein Leben ohne Betäubung.
Wäre diese sicherlich sehr schwere emotionale Arbeit und der Zeitaufwand, aber vor Allem du dir selbst das nicht Wert ?