Hallo liebes Forum,
Nach monatelangem stillem Mitlesen will ich mich nun mal ins Licht wagen. Es ist toll dass es Euch gibt. Bevor ich den Profilfragebogen poste, kurz noch ein paar Infos. Ich bin gerade noch in einer verkehrspsychologischen Einzel-Intervention bei welcher noch 2 Sitzungen ausstehen. Die bevorstehende MPU macht mir schon etwas Sorgen da meine Drogen-Geschichte lang und von einigen Substanzen begleitet war. Andererseits hoffe ich auch auf etwas Milde da ich strafrechtlich nie auffällig war, keine Punkte habe und daher auch meine Führerscheinakte schmal sein sollte. Ich war bis zum Verlust des Führerscheins durchgängig berufstätig, wohne im 2015 gebauten Eigenheim mit lieber Tochter und toller Lebensgefährtin. Finanziell geht es uns ganz gut. Wir wohnen auf dem Dorf.
Die Hauptfrage die sich mir stellt ist, warum ich es überhaupt so weit hab kommen lassen. Dass es mir zu gut ging und ich schlechte Angewohnheiten hatte, wird dem Gutachter nicht reichen. Die Sitzungen bei meiner VP waren diesbezüglich bisher wenig tief gehend. Entweder hält sie mich für einen hoffnungslosen Fall (hoffentlich nicht) oder als Konsumgründe für die 1. MPU reicht tatsächlich ein feiger Betrug an der großen Jugend-Liebe, ein Berufsstart fern der Heimat, falsche Freundeskreise und Nachtarbeit.
Die Aufarbeitung der Änderungen/Einstellungen in der Abstinenzzeit steht noch aus. In 2 Doppelstunden erwarte ich aber auch da nicht mehr so viel.
Bezüglich Hypothesen-Einordnung sieht sie mich offenbar noch nicht in D1, da von Alk-Abstinenz keine Rede war. Ich hatte auch kein Craving oder Entzugserscheinungen. Die Umgewöhung war aber kein Leichtes nach den vielen Jahren.
Ich hatte eigentlich immer viel Glück im Leben. Klingt heuchlerisch aber ich sah es von Anfang an als Glück dass mich der Verlust des Führerscheins rausgeholt und davor bewahrt hat mich früher oder später selbst hinzurichten. Weniger schön, dass es mich auch den Job gekostet hat aber egal. Mein Abstinenzentschluss steht, mir geht es wirklich gut und so soll es bleiben.
Den Fragebogen selbst bearbeite ich nun schon wochenlang. Hoffe dass ich in den nächsten Tagen durch bin. So wirklich psychologischen Tiefgang krieg ich aber irgendwie noch nicht hin. Eben kein leichter Fall.
Liebe Grüße!
FB Drogen
Zur Person
Geschlecht: männlich
Alter: 45
Was ist passiert?
Drogensorte: THC, Methamphetamin
Konsumform (Dauer und Häufigkeit je Substanz):
THC regelmäßig seit fast 25 Jahren
Meth seit 2013 gelegentlich, seit 2015 regelmäßig
Datum der Auffälligkeit: 09.04.25
Drogenbefund
Blutwerte: THC 24ng/12ng/180ng, Meth 100ng
Schnelltest: positiv auf Beides
Beim Kauf erwischt: Nein
Nur daneben gestanden: Nein
Stand des Ermittlungsverfahrens
Nur OWi -> 1100eu Bußgeld
Gerade erst passiert: -
Polizei hat sich mit den Blutwerten gemeldet: Mai ˋ25
Verfahren gegen Bußgeld eingestellt: -
Verurteilt: -
Strafe abgebüßt: -
Führerschein
Hab ich noch: Entzug durch FEB
Hab ich abgegeben: 25.08.25 verzichtet
Hab ich neu beantragt: 29.09.26
Habe noch keinen gemacht: -
Führerscheinstelle
Hab schon in meine Akte geschaut Ja/Nein: wenn vollständig
Sonstige Verstöße oder Straftaten?: Nein
Genaue Fragestellung der FSSt (falls bekannt): -
Konsum
Ich konsumiere noch: Nein
letzter Konsum: THC 21.07.25, Meth 09.04.25
Abstinenznachweis
Haaranalyse: läuft bis Mitte Januar ´27 -> 15 Monate voll
Urinscreen: -
Keinen Plan: Nein
Aufarbeitung
Drogenberatung: Erstgespräch zum Kennenlernen
Selbsthilfegruppe (SHG): -
Psychologe: Einzel-Intervention bei Dekra
Ambulante/stationäre Therapie: -
Keine Ahnung: Nein
MPU
Datum: Geplant Jan/Feb ´27
Welche Stelle (MPI): TÜV Thüringen
Schon bezahlt?: Nein
Schon gehabt?: Nein
Wer hat das Gutachten gesehen?: -
Was steht auf der letzten Seite (Beantwortung der Fragestellung)?: -
Altlasten
Bist du Rückfalltäter?: Erstmalig aufgefallen.
Nach monatelangem stillem Mitlesen will ich mich nun mal ins Licht wagen. Es ist toll dass es Euch gibt. Bevor ich den Profilfragebogen poste, kurz noch ein paar Infos. Ich bin gerade noch in einer verkehrspsychologischen Einzel-Intervention bei welcher noch 2 Sitzungen ausstehen. Die bevorstehende MPU macht mir schon etwas Sorgen da meine Drogen-Geschichte lang und von einigen Substanzen begleitet war. Andererseits hoffe ich auch auf etwas Milde da ich strafrechtlich nie auffällig war, keine Punkte habe und daher auch meine Führerscheinakte schmal sein sollte. Ich war bis zum Verlust des Führerscheins durchgängig berufstätig, wohne im 2015 gebauten Eigenheim mit lieber Tochter und toller Lebensgefährtin. Finanziell geht es uns ganz gut. Wir wohnen auf dem Dorf.
Die Hauptfrage die sich mir stellt ist, warum ich es überhaupt so weit hab kommen lassen. Dass es mir zu gut ging und ich schlechte Angewohnheiten hatte, wird dem Gutachter nicht reichen. Die Sitzungen bei meiner VP waren diesbezüglich bisher wenig tief gehend. Entweder hält sie mich für einen hoffnungslosen Fall (hoffentlich nicht) oder als Konsumgründe für die 1. MPU reicht tatsächlich ein feiger Betrug an der großen Jugend-Liebe, ein Berufsstart fern der Heimat, falsche Freundeskreise und Nachtarbeit.
Die Aufarbeitung der Änderungen/Einstellungen in der Abstinenzzeit steht noch aus. In 2 Doppelstunden erwarte ich aber auch da nicht mehr so viel.
Bezüglich Hypothesen-Einordnung sieht sie mich offenbar noch nicht in D1, da von Alk-Abstinenz keine Rede war. Ich hatte auch kein Craving oder Entzugserscheinungen. Die Umgewöhung war aber kein Leichtes nach den vielen Jahren.
Ich hatte eigentlich immer viel Glück im Leben. Klingt heuchlerisch aber ich sah es von Anfang an als Glück dass mich der Verlust des Führerscheins rausgeholt und davor bewahrt hat mich früher oder später selbst hinzurichten. Weniger schön, dass es mich auch den Job gekostet hat aber egal. Mein Abstinenzentschluss steht, mir geht es wirklich gut und so soll es bleiben.
Den Fragebogen selbst bearbeite ich nun schon wochenlang. Hoffe dass ich in den nächsten Tagen durch bin. So wirklich psychologischen Tiefgang krieg ich aber irgendwie noch nicht hin. Eben kein leichter Fall.
Liebe Grüße!
FB Drogen
Zur Person
Geschlecht: männlich
Alter: 45
Was ist passiert?
Drogensorte: THC, Methamphetamin
Konsumform (Dauer und Häufigkeit je Substanz):
THC regelmäßig seit fast 25 Jahren
Meth seit 2013 gelegentlich, seit 2015 regelmäßig
Datum der Auffälligkeit: 09.04.25
Drogenbefund
Blutwerte: THC 24ng/12ng/180ng, Meth 100ng
Schnelltest: positiv auf Beides
Beim Kauf erwischt: Nein
Nur daneben gestanden: Nein
Stand des Ermittlungsverfahrens
Nur OWi -> 1100eu Bußgeld
Gerade erst passiert: -
Polizei hat sich mit den Blutwerten gemeldet: Mai ˋ25
Verfahren gegen Bußgeld eingestellt: -
Verurteilt: -
Strafe abgebüßt: -
Führerschein
Hab ich noch: Entzug durch FEB
Hab ich abgegeben: 25.08.25 verzichtet
Hab ich neu beantragt: 29.09.26
Habe noch keinen gemacht: -
Führerscheinstelle
Hab schon in meine Akte geschaut Ja/Nein: wenn vollständig
Sonstige Verstöße oder Straftaten?: Nein
Genaue Fragestellung der FSSt (falls bekannt): -
Konsum
Ich konsumiere noch: Nein
letzter Konsum: THC 21.07.25, Meth 09.04.25
Abstinenznachweis
Haaranalyse: läuft bis Mitte Januar ´27 -> 15 Monate voll
Urinscreen: -
Keinen Plan: Nein
Aufarbeitung
Drogenberatung: Erstgespräch zum Kennenlernen
Selbsthilfegruppe (SHG): -
Psychologe: Einzel-Intervention bei Dekra
Ambulante/stationäre Therapie: -
Keine Ahnung: Nein
MPU
Datum: Geplant Jan/Feb ´27
Welche Stelle (MPI): TÜV Thüringen
Schon bezahlt?: Nein
Schon gehabt?: Nein
Wer hat das Gutachten gesehen?: -
Was steht auf der letzten Seite (Beantwortung der Fragestellung)?: -
Altlasten
Bist du Rückfalltäter?: Erstmalig aufgefallen.
