Hallo zusammen,
vorab: Ich spreche leider kein Deutsch und schreibe diesen Text mithilfe eines Übersetzungsprogramms. Ich hoffe, man versteht mich trotzdem gut.
Ich habe einen riesigen Fehler gemacht und bereue es zutiefst. Ich verstehe selbst nicht, warum ich auf den Scooter gestiegen bin – der Alkohol hat wohl mein Urteilsvermögen komplett vernebelt.
Der Vorfall:
Letzten Samstagnacht gegen 02:00 Uhr wurde ich auf einem E-Scooter gestoppt. Ich war nur etwa 2 Minuten (ca. 300m) unterwegs. Ganz wichtig: Es ist absolut nichts passiert, es gab keinen Unfall oder Sachschaden. Zudem bin ich Ersttäter.
Laut Polizeibericht bin ich Schlangenlinien gefahren (nicht rücksichtslos, aber unsicher/schwankend) und konnte den Scooter nach dem Anhalten nicht ordnungsgemäß abstellen.
Angaben zum Konsum (Missverständnis):
Da ich mich mit der Polizei nur per App verständigen konnte, gab es wohl erhebliche Missverständnisse. Im Protokoll steht, ich hätte zwei 500ml-Biere und drei 330ml-Biere getrunken. Tatsächlich habe ich jedoch innerhalb von 3,5 Stunden etwa 2,5 Craft-Biere (400ml) und ein normales Bier (500ml) getrunken.
Details aus der Ermittlungsakte (ärztlicher Bericht):
Mein Anwalt hat Akteneinsicht genommen. Bei der Blutentnahme wurden folgende spezifische Befunde notiert:
Bewusstsein: benommen
Sprache: verwaschen
Gang: schleppend
Plötzliche Kehrtwendung: unsicher
Romberg-Test: geringes Schwanken
Drehnystagmus: feinschlägig + kleine Auslenkung
Koordination: erhalten
deutlich unter Alkoholeinfluss
Das Ergebnis:
Der Bluttest ergab 1,12 Promille.
Meine Fragen an euch:
Muss ich bei 1,12 Promille und diesen festgestellten Auffälligkeiten (Schlangenlinien, unsicherer Gang) mit einer MPU rechnen, obwohl ich Ersttäter bin und kein Unfall passiert ist?
Kann man die oben genannten Befunde (benommen, verwaschene Sprache) bereits als klare Ausfallerscheinungen werten, die rechtlich gegen mich sprechen?
Spielt die falsche Angabe der Trinkmenge im Protokoll eine große Rolle?
Vielen Dank für eure Hilfe und Einschätzungen!
vorab: Ich spreche leider kein Deutsch und schreibe diesen Text mithilfe eines Übersetzungsprogramms. Ich hoffe, man versteht mich trotzdem gut.
Ich habe einen riesigen Fehler gemacht und bereue es zutiefst. Ich verstehe selbst nicht, warum ich auf den Scooter gestiegen bin – der Alkohol hat wohl mein Urteilsvermögen komplett vernebelt.
Der Vorfall:
Letzten Samstagnacht gegen 02:00 Uhr wurde ich auf einem E-Scooter gestoppt. Ich war nur etwa 2 Minuten (ca. 300m) unterwegs. Ganz wichtig: Es ist absolut nichts passiert, es gab keinen Unfall oder Sachschaden. Zudem bin ich Ersttäter.
Laut Polizeibericht bin ich Schlangenlinien gefahren (nicht rücksichtslos, aber unsicher/schwankend) und konnte den Scooter nach dem Anhalten nicht ordnungsgemäß abstellen.
Angaben zum Konsum (Missverständnis):
Da ich mich mit der Polizei nur per App verständigen konnte, gab es wohl erhebliche Missverständnisse. Im Protokoll steht, ich hätte zwei 500ml-Biere und drei 330ml-Biere getrunken. Tatsächlich habe ich jedoch innerhalb von 3,5 Stunden etwa 2,5 Craft-Biere (400ml) und ein normales Bier (500ml) getrunken.
Details aus der Ermittlungsakte (ärztlicher Bericht):
Mein Anwalt hat Akteneinsicht genommen. Bei der Blutentnahme wurden folgende spezifische Befunde notiert:
Bewusstsein: benommen
Sprache: verwaschen
Gang: schleppend
Plötzliche Kehrtwendung: unsicher
Romberg-Test: geringes Schwanken
Drehnystagmus: feinschlägig + kleine Auslenkung
Koordination: erhalten
deutlich unter Alkoholeinfluss
Das Ergebnis:
Der Bluttest ergab 1,12 Promille.
Meine Fragen an euch:
Muss ich bei 1,12 Promille und diesen festgestellten Auffälligkeiten (Schlangenlinien, unsicherer Gang) mit einer MPU rechnen, obwohl ich Ersttäter bin und kein Unfall passiert ist?
Kann man die oben genannten Befunde (benommen, verwaschene Sprache) bereits als klare Ausfallerscheinungen werten, die rechtlich gegen mich sprechen?
Spielt die falsche Angabe der Trinkmenge im Protokoll eine große Rolle?
Vielen Dank für eure Hilfe und Einschätzungen!
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