Guten Tag,
FB Drogen
Zur Person
Geschlecht: Männlich
Alter: 38
Was ist passiert?
Drogensorte: Cannabis (vom Arzt verschrieben)
Konsumform (Dauer und Häufigkeit je Substanz): zum Tatzeitpunkt Joint, mittlerweile nur Vaporisierer
Datum der Auffälligkeit: 12.09.2025
Drogenbefund
Blutwerte: THC 20,5ng/ml ; HO THC 10,6ng/ml ; THC COOH 110ng/ml
Schnelltest: Keiner
Beim Kauf erwischt: Nein
Nur daneben gestanden:
Stand des Ermittlungsverfahrens
Gerade erst passiert: Nein
Polizei hat sich mit den Blutwerten gemeldet: Nein
Verfahren gegen Bußgeld eingestellt: Gab keins
Verurteilt: ----
Strafe abgebüßt: -----
Führerschein
Hab ich noch: Nein
Hab ich abgegeben: Ja
Hab ich neu beantragt: Noch nicht
Habe noch keinen gemacht: -----
Führerscheinstelle
Hab schon in meine Akte geschaut Ja/Nein: Nein
Sonstige Verstöße oder Straftaten?: Nein
Genaue Fragestellung der FSSt (falls bekannt):
Bundesland:
NRW
Konsum
Ich konsumiere noch: Ja, 0,05g, täglich vorm Schlafen
letzter Konsum: 20.07.2026, 21:30
Abstinenznachweis
Haaranalyse: ----
Urinscreen: -----
Keinen Plan: ----
Aufarbeitung
Drogenberatung: ------
Selbsthilfegruppe (SHG): -----
Psychologe: -----
Ambulante/stationäre Therapie: -----
Keine Ahnung: -----
MPU/FäG
Datum: 21.05.2026
Welche Stelle (MPI): Tüv Nord
Schon bezahlt?: Ja
Schon gehabt?: Ja
Wer hat das Gutachten gesehen?: Anwalt, Arzt, MPU Berater
Was steht auf der letzten Seite (Beantwortung der Fragestellung)?:
Die untersuchte Person erfüllt aufgrund der Erkrankung (Z.n. operativ versorgtem Hirntumor, Tinnitus beidseits, Schmerzen im rechtem Fuß, Migräne, Appetitlosigkeit, rechtsseitige Körperschmerzen), unter Einhaltung der im Gutachten von 2006 empfohlenen technischen Anpassungen des PKW, die Voraussetzungen zum sicheren Führen von Kraftfahrzeugen der Klassen B und S.
Die untersuchte Person erfüllt auf Grund der Medikation mit Cannabisblüten die Voraussetzungen zum sicheren Führen von Kraftfahrzeugen der Klassen B und S nicht.
Es liegt keine bestimmungsgemäße Einnahme von Medizinal Cannabis vor.
Im Rahmen einer Überprüfung der psycho-physischen Leistungsfähigkeit wurde nachgewiesen, dass die Vigilanz- und das Leistungsvermögen von Herrn Simon verkehrsrelevant beeinträchtigt ist.
Altlasten
Bist du Rückfalltäter?: Nein
Was passiert ist:
Am 12.09.2025 habe ich draußen auf einem Platz wo nur Landwirtschaftliche Fahrzeuge fahren dürfen mein Cannabis konsumiert was mir mein Arzt verschreibt, keine Telemedezin.
Das war um 18 Uhr, meine feste Zeit zum Einnehmen (zu der Zeit)
Um ca. 19:30 kam ein Bulli und ich dachte mir, dass ich lieber wegfahre bevor ich ärger bekomme, als ich am Bulli war, schrie mich der Mann im Bulli an, dass ich das Fenster öffnen soll, er fragte mich was ich hier mache, ich antwortet nicht und das ich jetzt weiterfahre. Es war im Übrigen das Ordnungsamt, aber ich habe es zu spät gesehen.
Auf einmal schrie er mich an, dass ich doch Cannabis konsumiert habe und sagte mir hauch mich mal an. Ich war in dem Moment irgendwie geschockt wegen seinem Ton und habe es gemacht und dann ging es los, er schrie steig aus, als er gesehen hat, dass ich schwanke beim gehen (was normal bei mir ist wegen meiner Vorerkrankung) war ihm alles klar. Als ich meinte das ich Patient bin wegen meinem Hirntumor, meinte er ist ihm egal, ich bin 5 Meter gefahren und jetzt rufe ich die Polizei.
Ich dachte mir OK dann ist es halt so. Ich hatte davor noch nie was mit dem Ordnungsamt oder Polizei zu tun.
Als wir auf die Polizei gewartet haben, hat er mich über mich und warum ich das nehme ausgefragt, ich habe ihm alles erzählt und dann war die ganzen restlichen 30 Minuten stille, er konnte nichts mehr sagen.
Als die Polizei kam haben die mich mitgenommen zum Bluttest womit ich einverstanden war, mir war gar nicht bewusst was passieren könnte.
Blut abgenommen, geh Test und die übrigen Tests gemacht bei denen ich paar Mal erwähnt habe, dass ich z.B. beim Finger Nase Test mit der rechten Seite Probleme habe, fünf Mal hat mich die Ärztin gefragt warum.
Nach dem ganzem wurde ich abgeholt und bin nicht gefahren. Wurde mir verboten von der Polizei und ich habe mich drangehalten.
Am nächsten Tag bin ich wie gewohnt weitergefahren und habe mein Cannabis nur noch zuhause abends vaporisiert und bin nicht gefahren.
Drei Monate später am 20.12.2025 habe ich ein tolles Weihnachtsgeschenk von der Führerscheinstelle bekommen, hier ein Auszug:
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Sehr geehrter Herr Simon,
Sie sind Inhaber einer Fahrerlaubnis zum Führen von Kraftfahrzeugen der Klassen B, T und S.
Folgender Sachverhalt wurde mir in diesem Zusammenhang amtlich bekannt:
Nach dem mir vorliegendem Polizeibericht vom 12.09.2025wurde bekannt, dass Sie am 12.09.2025 ein Kraftfahrzeug unter Einfluss von Cannabis (Blutwerte vom FB) geführt haben.
Im Rahmen der polizeilichen Feststellung wurden Sie am 12.09.2025 vom Ordnungsamt der B.O.S.S.- Wache Paderborn angetroffen, als Sie gegen 20:00 mit ihrem PKW an der Verlängerung der Driburger Straße standen. Dort ist Durchfahrt für PKW und Kräder nicht gestattet. Sie wollten beim Eintreffen des PKW des Ordnungsamtes wegfahren und sind 5 Meter nach vorne gefahren. Die Weiterfahrt wurde Ihnen durch die Mitarbeiter des Ordnungsamtes unterbunden, die den PKW halb vor ihren PKW gestellt haben.
Aus dem Fahrzeug roch es nach Cannabis. Sie gaben an, dass Sie einen Hirntumor gehabt hätten und seitdem Cannabis Patient seien. Sie hätten an dem Tag gegen 19:45 einen Joint mit Cannabis geraucht und nach Hause fahren wollen, als Sie vom Ordnungsamt angehalten worden seien. Ein Patientenausweis für medizinisches Cannabis wurde von Ihnen vorgelegt, aber von der Polizei nicht kopiert. Aus einer vorliegenden nervenärtzlichen Bescheinigung vom 18.08.2025 von Herrn Dr. ….. geht hervor, dass bei Ihnen ein Zustand nach einem operativen Eingriff an der Schädelbasis 1999 vorliegt.
Es geht aus dieser Bescheinigung nicht hervor, dass Ihnen Cannabis verschrieben wurde.
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Mit der Aufforderung eine MPU zu machen.
Ich hatte keine Ahnung was ich machen soll und bin direkt zum Anwalt gegangen (war im nach hinein nicht die beste Entscheidung)
Er meinte ich muss Abstinenznachweise machen und die MPU.
Ich meinte, dass ich Patient bin und warum ich keine FäG machen kann ohne Abstinenznachweise.
Darauf hin hat mir auch mein Arzt eine Bescheinigung geschrieben die mein Anwalt an die Führerscheinstelle geschickt hat, aber die Führerscheinstelle hatte immer noch Zweifel.
Nach nochmaligem Schriftwechsel zwischen Anwalt und Führerscheinstelle wurde mir eine FäG auferlegt, aber diesmal auch wegen meiner Erkrankung.
Die FäG habe ich am 21.05.2026 gemacht und war negativ. Den Grund habe ich im FB geschrieben, aber ich kann auch das ganze Gutachten hochladen.
Die Blutwerte: THC 4,7ng/ml; THC HO 0,6ng/ml; THC COOH 32ng/ml
Ander Stoffe oder Medikamente nehme ich nicht. Alkohol trinke ich auch nicht.
Meinen Führerschein habe ich freiwillig abgegeben, weil mir mein Anwalt dazu geraten hat und die Abgabefrist zu Ende war.
Nach dem Vorfall habe ich Anfang des Jahres meine Dosis von 1,6g auf 0,8g und im Juni auf 0,05g reduziert, weil mir die vorherige Menge nicht mehr gutgetan hat.
Ich will einen Neu-Antrag nächsten Freitag stellen.
In der Zwischenzeit möchte ich mich auf ein neues Gutachten vorbereiten. Im Bekanntenkreis habe ich einen MPU Berater, er meinte, dass ich diesmal eine MPU machen muss und keine FäG. Weiß jemand ob das stimmt?
Desweitern schreibe ich mir jede Einnahme auf und wiege alles genau ab.
Die Einnahme erfolgt nur noch abends wie davor auch, aber mit einer stark reduzierten Dosis. Die Dosis davor brauche ich nicht mehr.
Vom Arzt muss ich mir noch ein neuen Arztbrief schreiben lassen für das neue Gutachten und mit ihm möchte ich auch eine Vorbereitung machen.
Habt ihr für mich paar Tipps, wie soll ich mich in Zukunft verhalten, habe ich überhaupt eine Chance als Cannabis Patient meinen Führerschein wieder zu bekommen?
Das Ganze macht mich schon etwas fertig nach 20 Jahren fahren ohne jemals aufgefallen zu sein und ich wurde in dieser Zeit nur einmal angehalten wegen einer Allgemeinen Kontrolle und zwei Mal wegen zu schnellem fahren.
Ein Punkt in Flensburg habe ich.
Ich finde es traurig, dass man als Patient direkt so behandelt wird als ob man schon mehrmals im Straßenverkehr aufgefallen ist. Mir ist bewusst, dass es sehr viele gibt die es zum Freizeitkonsum ausnutzen.
Ist das noch alles Fair was die hier machen?
Grüße
Wladi
FB Drogen
Zur Person
Geschlecht: Männlich
Alter: 38
Was ist passiert?
Drogensorte: Cannabis (vom Arzt verschrieben)
Konsumform (Dauer und Häufigkeit je Substanz): zum Tatzeitpunkt Joint, mittlerweile nur Vaporisierer
Datum der Auffälligkeit: 12.09.2025
Drogenbefund
Blutwerte: THC 20,5ng/ml ; HO THC 10,6ng/ml ; THC COOH 110ng/ml
Schnelltest: Keiner
Beim Kauf erwischt: Nein
Nur daneben gestanden:
Stand des Ermittlungsverfahrens
Gerade erst passiert: Nein
Polizei hat sich mit den Blutwerten gemeldet: Nein
Verfahren gegen Bußgeld eingestellt: Gab keins
Verurteilt: ----
Strafe abgebüßt: -----
Führerschein
Hab ich noch: Nein
Hab ich abgegeben: Ja
Hab ich neu beantragt: Noch nicht
Habe noch keinen gemacht: -----
Führerscheinstelle
Hab schon in meine Akte geschaut Ja/Nein: Nein
Sonstige Verstöße oder Straftaten?: Nein
Genaue Fragestellung der FSSt (falls bekannt):
Bundesland:
NRW
Konsum
Ich konsumiere noch: Ja, 0,05g, täglich vorm Schlafen
letzter Konsum: 20.07.2026, 21:30
Abstinenznachweis
Haaranalyse: ----
Urinscreen: -----
Keinen Plan: ----
Aufarbeitung
Drogenberatung: ------
Selbsthilfegruppe (SHG): -----
Psychologe: -----
Ambulante/stationäre Therapie: -----
Keine Ahnung: -----
MPU/FäG
Datum: 21.05.2026
Welche Stelle (MPI): Tüv Nord
Schon bezahlt?: Ja
Schon gehabt?: Ja
Wer hat das Gutachten gesehen?: Anwalt, Arzt, MPU Berater
Was steht auf der letzten Seite (Beantwortung der Fragestellung)?:
Die untersuchte Person erfüllt aufgrund der Erkrankung (Z.n. operativ versorgtem Hirntumor, Tinnitus beidseits, Schmerzen im rechtem Fuß, Migräne, Appetitlosigkeit, rechtsseitige Körperschmerzen), unter Einhaltung der im Gutachten von 2006 empfohlenen technischen Anpassungen des PKW, die Voraussetzungen zum sicheren Führen von Kraftfahrzeugen der Klassen B und S.
Die untersuchte Person erfüllt auf Grund der Medikation mit Cannabisblüten die Voraussetzungen zum sicheren Führen von Kraftfahrzeugen der Klassen B und S nicht.
Es liegt keine bestimmungsgemäße Einnahme von Medizinal Cannabis vor.
Im Rahmen einer Überprüfung der psycho-physischen Leistungsfähigkeit wurde nachgewiesen, dass die Vigilanz- und das Leistungsvermögen von Herrn Simon verkehrsrelevant beeinträchtigt ist.
Altlasten
Bist du Rückfalltäter?: Nein
Was passiert ist:
Am 12.09.2025 habe ich draußen auf einem Platz wo nur Landwirtschaftliche Fahrzeuge fahren dürfen mein Cannabis konsumiert was mir mein Arzt verschreibt, keine Telemedezin.
Das war um 18 Uhr, meine feste Zeit zum Einnehmen (zu der Zeit)
Um ca. 19:30 kam ein Bulli und ich dachte mir, dass ich lieber wegfahre bevor ich ärger bekomme, als ich am Bulli war, schrie mich der Mann im Bulli an, dass ich das Fenster öffnen soll, er fragte mich was ich hier mache, ich antwortet nicht und das ich jetzt weiterfahre. Es war im Übrigen das Ordnungsamt, aber ich habe es zu spät gesehen.
Auf einmal schrie er mich an, dass ich doch Cannabis konsumiert habe und sagte mir hauch mich mal an. Ich war in dem Moment irgendwie geschockt wegen seinem Ton und habe es gemacht und dann ging es los, er schrie steig aus, als er gesehen hat, dass ich schwanke beim gehen (was normal bei mir ist wegen meiner Vorerkrankung) war ihm alles klar. Als ich meinte das ich Patient bin wegen meinem Hirntumor, meinte er ist ihm egal, ich bin 5 Meter gefahren und jetzt rufe ich die Polizei.
Ich dachte mir OK dann ist es halt so. Ich hatte davor noch nie was mit dem Ordnungsamt oder Polizei zu tun.
Als wir auf die Polizei gewartet haben, hat er mich über mich und warum ich das nehme ausgefragt, ich habe ihm alles erzählt und dann war die ganzen restlichen 30 Minuten stille, er konnte nichts mehr sagen.
Als die Polizei kam haben die mich mitgenommen zum Bluttest womit ich einverstanden war, mir war gar nicht bewusst was passieren könnte.
Blut abgenommen, geh Test und die übrigen Tests gemacht bei denen ich paar Mal erwähnt habe, dass ich z.B. beim Finger Nase Test mit der rechten Seite Probleme habe, fünf Mal hat mich die Ärztin gefragt warum.
Nach dem ganzem wurde ich abgeholt und bin nicht gefahren. Wurde mir verboten von der Polizei und ich habe mich drangehalten.
Am nächsten Tag bin ich wie gewohnt weitergefahren und habe mein Cannabis nur noch zuhause abends vaporisiert und bin nicht gefahren.
Drei Monate später am 20.12.2025 habe ich ein tolles Weihnachtsgeschenk von der Führerscheinstelle bekommen, hier ein Auszug:
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Sehr geehrter Herr Simon,
Sie sind Inhaber einer Fahrerlaubnis zum Führen von Kraftfahrzeugen der Klassen B, T und S.
Folgender Sachverhalt wurde mir in diesem Zusammenhang amtlich bekannt:
Nach dem mir vorliegendem Polizeibericht vom 12.09.2025wurde bekannt, dass Sie am 12.09.2025 ein Kraftfahrzeug unter Einfluss von Cannabis (Blutwerte vom FB) geführt haben.
Im Rahmen der polizeilichen Feststellung wurden Sie am 12.09.2025 vom Ordnungsamt der B.O.S.S.- Wache Paderborn angetroffen, als Sie gegen 20:00 mit ihrem PKW an der Verlängerung der Driburger Straße standen. Dort ist Durchfahrt für PKW und Kräder nicht gestattet. Sie wollten beim Eintreffen des PKW des Ordnungsamtes wegfahren und sind 5 Meter nach vorne gefahren. Die Weiterfahrt wurde Ihnen durch die Mitarbeiter des Ordnungsamtes unterbunden, die den PKW halb vor ihren PKW gestellt haben.
Aus dem Fahrzeug roch es nach Cannabis. Sie gaben an, dass Sie einen Hirntumor gehabt hätten und seitdem Cannabis Patient seien. Sie hätten an dem Tag gegen 19:45 einen Joint mit Cannabis geraucht und nach Hause fahren wollen, als Sie vom Ordnungsamt angehalten worden seien. Ein Patientenausweis für medizinisches Cannabis wurde von Ihnen vorgelegt, aber von der Polizei nicht kopiert. Aus einer vorliegenden nervenärtzlichen Bescheinigung vom 18.08.2025 von Herrn Dr. ….. geht hervor, dass bei Ihnen ein Zustand nach einem operativen Eingriff an der Schädelbasis 1999 vorliegt.
Es geht aus dieser Bescheinigung nicht hervor, dass Ihnen Cannabis verschrieben wurde.
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Mit der Aufforderung eine MPU zu machen.
Ich hatte keine Ahnung was ich machen soll und bin direkt zum Anwalt gegangen (war im nach hinein nicht die beste Entscheidung)
Er meinte ich muss Abstinenznachweise machen und die MPU.
Ich meinte, dass ich Patient bin und warum ich keine FäG machen kann ohne Abstinenznachweise.
Darauf hin hat mir auch mein Arzt eine Bescheinigung geschrieben die mein Anwalt an die Führerscheinstelle geschickt hat, aber die Führerscheinstelle hatte immer noch Zweifel.
Nach nochmaligem Schriftwechsel zwischen Anwalt und Führerscheinstelle wurde mir eine FäG auferlegt, aber diesmal auch wegen meiner Erkrankung.
Die FäG habe ich am 21.05.2026 gemacht und war negativ. Den Grund habe ich im FB geschrieben, aber ich kann auch das ganze Gutachten hochladen.
Die Blutwerte: THC 4,7ng/ml; THC HO 0,6ng/ml; THC COOH 32ng/ml
Ander Stoffe oder Medikamente nehme ich nicht. Alkohol trinke ich auch nicht.
Meinen Führerschein habe ich freiwillig abgegeben, weil mir mein Anwalt dazu geraten hat und die Abgabefrist zu Ende war.
Nach dem Vorfall habe ich Anfang des Jahres meine Dosis von 1,6g auf 0,8g und im Juni auf 0,05g reduziert, weil mir die vorherige Menge nicht mehr gutgetan hat.
Ich will einen Neu-Antrag nächsten Freitag stellen.
In der Zwischenzeit möchte ich mich auf ein neues Gutachten vorbereiten. Im Bekanntenkreis habe ich einen MPU Berater, er meinte, dass ich diesmal eine MPU machen muss und keine FäG. Weiß jemand ob das stimmt?
Desweitern schreibe ich mir jede Einnahme auf und wiege alles genau ab.
Die Einnahme erfolgt nur noch abends wie davor auch, aber mit einer stark reduzierten Dosis. Die Dosis davor brauche ich nicht mehr.
Vom Arzt muss ich mir noch ein neuen Arztbrief schreiben lassen für das neue Gutachten und mit ihm möchte ich auch eine Vorbereitung machen.
Habt ihr für mich paar Tipps, wie soll ich mich in Zukunft verhalten, habe ich überhaupt eine Chance als Cannabis Patient meinen Führerschein wieder zu bekommen?
Das Ganze macht mich schon etwas fertig nach 20 Jahren fahren ohne jemals aufgefallen zu sein und ich wurde in dieser Zeit nur einmal angehalten wegen einer Allgemeinen Kontrolle und zwei Mal wegen zu schnellem fahren.
Ein Punkt in Flensburg habe ich.
Ich finde es traurig, dass man als Patient direkt so behandelt wird als ob man schon mehrmals im Straßenverkehr aufgefallen ist. Mir ist bewusst, dass es sehr viele gibt die es zum Freizeitkonsum ausnutzen.
Ist das noch alles Fair was die hier machen?
Grüße
Wladi