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Haaranalyse am Tag der MPU?

Mit einer Haarprobe muss man rechnen. Bei mir wurde nach dem Gespräch danach gefragt. Zum Glück hatte ich genug Haarlänge und Geld (215€).
 
Unglaublich diese Willkür!
nein, keine Willkür. Wenn der Gutachter Zweifel an den Aussagen hat (man also die H-null irgendwie ein bisschen zerdeppert hat), kann er natürlich noch die Gelegenheit geben, Restzweifel auszuräumen, beispielsweise durch eine Haarprobe zur Bestätigung der gemachten Aussagen. Die buk lassen das explizit zu.

Ich empfehle Risikokandidaten immer, wenigstens mal 3cm Haare zur MPU mitzubringen.
 
Ich erlaube mir jetzt einfach mal mir folgende Punkte rauszupicken, worauf ich in erster Linie meine o. g. Anmerkung bezogen habe:

Zeigt, dass die Abstinenz nicht aus innerer Einsicht, sondern nur wegen der MPU ist.
Ja, nur wegen der MPU. Hätte ich ein Alkoholproblem und würde ich oft mit Alkohol fahren, dann würde ich was dagegen machen. Habe ich aber nicht. Und ich fahre auch nie wenn ich getrunken habe, das war jetzt einmalig als ich das Auto weg parken wollte, auch wenn mir keiner glauben will. Aber das werde ich bei der MPU sicher nicht so erzählen.
Gehört für mich dazu? Wo ist deine reflektierte Meinung? Wo hat sich dein Konsumverhalten verändert?
Ja, gehört für mich dazu dass man mit Kumpels mal ein paar Bier trinkt, und meine Kumpels sehen das alle genauso.
Aber auch das werde ich bei der MPU nicht sagen, meine Beraterin sagt ja dass ich sagen soll dass ich nichts mehr trinke.
Da ist die Bagatellisierung der Tat und fehlende neue Strategie zur Trennung von Alkohol und Fahren.
Wenn ich hier sage dass es ein dummer Zufall war, dann ist das keine Verharmlosung, sondern die Realität. Ich habe jahrzehntelang Alkohol und Fahren getrennt, hatte es jetzt aber riskiert das Auto umzuparken um die 500 Euro fürs Abschleppen zu "sparen". Das wird natürlich auch nie wieder passieren, daraus habe ich gelernt.
 
Ich denke man muss hier zwei Dinge anmerken.

Der User schreibt was er wirklich denkt und wie er die Sache sieht, seine Einstellung, die werden sicherlich auch viele andere haben. Allerdings muss ihm klar werden, dass das bei der MPU nicht funktioniert. Entweder die Einstellung ändert sich oder er passt sich zumindest dafür den Anforderungen an. Ansonsten wird das nichts.
so siehts aus, ich sage einfach nur die Wahrheit. Was heißt meine Einstellung ändern, ich bin zig Jahre ohne Alkohol gefahren, auch an diesem Abend ließ ich mich fahren, war einfach dumm gelaufen, aber ich habe daraus gelernt.
 
Naja.. wenn die Erkenntnis inetwa dahin gehen würde, dass Du spürbar mitbekommen hast, dass Du bei dieser Alkoholisierung komische Sachen machst, also keine Kontrolle mehr über Deine Prinzipien hast UND daraus lernen würdest, indem Du beispielsweise in Zukunft vermeidest, dass Du in diese Kontrollverlust-Höhen kommst (Kontrolle über eigene Entscheidungen behalten), dann könnte das eine gewisse Stabilität für die Zukunft versprechen...

Alles andere legt Dir der Gutachter als "nix daraus gelernt" aus. Blöd für ne gute Prognose. Hohle Absichtserklärungen ohne nachhaltige(!) Veränderung der Ursachen führen logischerweise zum Durchfallen.
 
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