Mpu fahren ohne fe 3 Punkte

Du schreibst sehr oft „ich war gerade 19 Jahre alt“
Da sag ich mal - ich war auch 19 hatte schon 4 Jahre eine eigene Wohnung, wegen Schule und Ausbildung unter dem Existenz Minimum gelebt, Schulden gehabt usw.
Das hat mich nicht veranlasst gegen Regeln zu verstoßen oder ohne Führerschein zu fahren.

Ich verstehe grundsätzlich was du damit sagen willst - das ist aber kein Argument warum du gegen regeln verstoßen hast … natürlich hat man mit 19 eine andere Reife als mit 30.
du gehst wichtige Verträge mit 19 ein verstößt auf der andere Seite gegen Lebensnotwendig Regeln ….
Ich würde auf dem
Alter nicht so „rumreiten“
 
Du schreibst sehr oft „ich war gerade 19 Jahre alt“
Da sag ich mal - ich war auch 19 hatte schon 4 Jahre eine eigene Wohnung, wegen Schule und Ausbildung unter dem Existenz Minimum gelebt, Schulden gehabt usw.
Das hat mich nicht veranlasst gegen Regeln zu verstoßen oder ohne Führerschein zu fahren.

Ich verstehe grundsätzlich was du damit sagen willst - das ist aber kein Argument warum du gegen regeln verstoßen hast … natürlich hat man mit 19 eine andere Reife als mit 30.
du gehst wichtige Verträge mit 19 ein verstößt auf der andere Seite gegen Lebensnotwendig Regeln ….
Ich würde auf dem
Alter nicht so „rumreiten“
Danke dafür
Ich weiß was du meinst, das werde ich aufjedenfall nochmal umsetzen

Es sollte meinerseits aber nicht den Eindruck erwecken, das ich es getan habe, weil ich 19 war
Ob man 18/19/30 oder 50 ist, für dieses Vergehen gibt es keine Ausrede und schon gar nicht das Alter.
Das ist eine Straftat, das ist mir bewusst.
 
Ich erlaube mir mal, an @Arcturus` Stelle zu antworten:
Nein !
Diese kommen erst in`s Spiel, wenn die eigene Aufarbeitung so gut wie abgeschlossen ist.
Dann können noch Tipps, Kleinigkeiten, Feinschliff etc. als Verbesserungsvorschläge von uns eingebracht werden.


Das kannst du gerne tun, mein Eindruck ist allerdings, dass du dich in keinster Weise mit dir und den Anteilen deiner Persönlichkeit beschäftigt hast, die dich zu diesen Straftaten gebracht haben.
Die musst du erst einmal finden.

Ein kleines Beispiel:

Grundsätzlich ist das ja nicht total „falsch“, aber viel zu oberflächlich.
Wie stellst du das denn sicher ?
Vor jeder Fahrt ?
Hast du einen Fragebogen ?
Ein Pulsmesser ?
Machst du vorher FAS oder BFI ?
( Und wenn du so müde warst, dass du vergessen hast, dass du keine FE hast, liegen evtl. noch ganz andere fahreignungsrelevante Krankheitsbilder vor. )

Der Hauptpunkt, den du aber noch nicht verstanden hast, ist, dass du im Vorfeld der MPU ( ca. 6 Monate ) Vermeidungsstrategien, aufbauend auf deinen inneren Motiven, gefunden haben musst, die du im Alltag, also außerhalb des öffentlichen StVs, erproben musst.
Deine Motive, die zu Auffälligkeiten im StV geführt haben, liegen außerhalb.
Sie liegen in deiner persönlichen Biographie.
Was ist in deiner emotionalen Entwicklung falsch gelaufen, dass das zu 2 Straftaten geführt hat ?
Zu meiner emotionalen Entwicklung kann ich sagen
Ich war innerlich überlastet und habe Entscheidungen getroffen, ohne die Konsequenzen realistisch einzuschätzen.

Ich befand mich in einer Phase von mangelnder Selbstkontrolle, in der ich Risiken unterschätzt und Verantwortung nicht angemessen wahrgenommen habe.
 
Ich versuche es noch mal:
Das, was du machst, hat mit psychologischer Aufarbeitung nichts zu tun.
Du lieferst Erklärungen der zu den Tatzeitpunkten geherrschten Lebensumständen.

Leider hast du damit keine Chance.
 
Ich habe seitdem mein komplettes Umfeld geändert bin 400 km weit wegg
seit 8 Jahren wohne ich nun hier.
Für mich hat sich mein Leben komplett verändert und auch die Einstellung zu Gewissen Regeln die ich damals durch unreife und verantwortungsloses Verhalten nicht eingehalten habe
Umziehen ist keine Lebens Veränderung, warum hast du nicht ohne Umzug eine Veränderung geschafft - bist du weg gelaufen ?
Was hast du verändert, warum hast du dein Umfeld geändert. Was sind deine Strategien?
Wie übernimmst du Verantwortung? Job und Kind sind keine Argumente - es geht in der MPU nur um dich

Kind und Job sind äußere Motive ! In der MPU muss alles aus inneren Motiven kommen .. usw…
 
Ich versuche es noch mal:
Das, was du machst, hat mit psychologischer Aufarbeitung nichts zu tun.
Du lieferst Erklärungen der zu den Tatzeitpunkten geherrschten Lebensumständen.

Leider hast du damit keine Chance.
Ich sage ja das mein Fehlverhalten durch emotionaler Überforderung und innerlicher Unreife entstand.
Ich habe die Risiken und Verantwortung damals nicht richtig eingeschätzt und impulsiv gehandelt.
Heute reflektiere ich Stresssituationen bewusst, habe klare Regeln für mich entwickelt und übernehme Verantwortung für mein Verhalten und die Sicherheit anderer.

Ist das nicht psychologisch und tiefgründig genug ?
 
Welche genau und hast du diese langfristig erprobt ?
Konntest du die Regeln einhalten und was wenn nicht ?
Ich fahre seitdem kein Auto und halte mich daran, bis ich meine Fahrerlaubnis wieder bekomme.
Das habe ich über Jahre eingehalten, egal wie eilig es hatte oder versucht war, eine Ausnahme zu machen.

Ich achte auch als Fußgänger darauf andere Vekehrsteilnehmer nicht zu gefährden.
Zb. Kein Verstoß bei roten Ampeln, egal wie eilig man es hat.

Ich plane meine Fahrten immer mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder fahre mit anderen mit

Zusätzlich habe ich mich auf meine zukünftige Fahrerlaubnis vorbereitet das ich alle Verkehrsregeln wahrnehme und nicht dagegen Verstosse
Abstand einhalten, Rotlichtverstoss, Geschwindigkeitsbegrenzung, keine Ablenkung zu lassen
 
Ich achte bewusst darauf, wann ich gestresst, ungeduldig oder gereizt bin.
Ich benenne diese Gefühle für mich z.b. ich bin jetzt überfordert

Ich überlege dann genau was der Auslöser war und schaue wie ich damit umgegangen bin.
Ob ich ruhig oder doch impulsiv reagiert habe und welche Konsequenzen es hätte haben können.
Dann überlege ich wie ich künftig besser reagieren kann
( Pausen einlegen, bewusst tief durchatmen,) wenn ich gestresst bin

Ich setze mir bewusst kleine Herausforderungen, um meine Reaktionen zu üben und Stresssituationen gelassener zu meistern. So übe ich Geduld, Kontrolle und vorausschauendes Verhalten.
 
Sorry, so wird das nix !
Du reihst Phrase an Phrase ohne persönlichen Inhalt und damit komplett substanzlos.
Das ist, wie der liebe @joost sagt, „Wischiwaschi“ oder „Oberflächengeblubber“.
Tödlich für die MPU…

Und noch einmal:
Du musst erst einmal dein inneres Motiv finden, was aus deiner persönlichen Geschichte und auf emotionaler Fehlentwicklung besteht.
Erst dann kannst du tragfähige Vermeidungsstrategien entwickeln, die du dann ca. 1 halbes Jahr erprobt, gelebt hast.

Und dass du jetzt Öffis benutzt und nicht mehr ohne FE fährst, ist wohl jetzt nicht etwas, für das du ein Lob vom Gutachter erwartest….?

Das waren harte Worte, aber sonst drehst du dich nur weiter im Kreis.
Diese Energie solltest du nutzen, um mit der psychologischen Aufarbeitung anzufangen.

Bis Februar ist das meiner momentanen Einschätzung nach nicht zu schaffen.
 
Ich gebe dir dazu mal einige beispielhafte Fragen an die Hand, die du mal in Ruhe für dich beantworten kannst.

Wie bist du aufgewachsen ?
Eltern, Geschwister etc. ?
Umfeld ?
Stabilität ?
Umzüge ?
Schulwechsel ?
Wie war deine Schullaufbahn ? Insbesondere AV / SV ( Arbeits- und Sozialverhalten ), aber auch etwaige Schulwechsel.
Welche Erziehung hattest du ?
Welche Konsequenzen / Sanktionen gab es ?
Wie bist du damit umgegangen ?
Wie deine Eltern
usw.

So könnten wir einen Anfang finden, um deinem inneren Motiv auf die Spur zu kommen.
 
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