Harley, ich sehe das du online bist. Ich lese gerade deinen FB und habe gesehen das du deine Trinkmenge bei der TF noch nicht erhöht hast...
Ich habe aber einmal eine andere Frage an dich:
Wenn deine Haaranalyse als AN gewertet werden kann...könntest du in Erwägung ziehen doch mit Abstinenz in die MPU zu gehen?
Ja, dass könnte ich. Aber bräuchte ich da nicht 1 Jahr Nachweise??????
Zitat Zitat von Harley Beitrag anzeigen
2. Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Trinkzeit)
Siehe zu 1.
5,5ltr Bier 4 Flaschen Bitburger 2ltr, 3 Gläser 1,5ltr Weizenbier a0,5 10 Kölsch a0,2 2ltr
Trinkzeit 17:30-22:30
Es müssen mind. 6l gewesen sein (eher noch etwas mehr) !!!!!! Also musst du noch 1-2 Bier bei deiner Aufzählung hinzufügen. Wenn du dem Gutachter die Mengen benennst und er anschließend sagt: "Das kann nicht sein, da muss mehr Alkohol gewesen sein", hast du schon schlechte Karten.
Also die Trinkmenge auf ein Weizenbier a0,5 erhöhen......
4 Fl Bier 4 Weizen 10 Bier a0,2
Außerdem hattest du in Frage 9 noch so geantwortet:
Nach Tod meines Bruders 09.2014 habe ich mich ab 10.2014 zurück gezogen und zu Hause am Wochenende ein, zwei mal im Monat zwischen 5-12 Flaschen 0,5ltr. Bier getrunken. In Frage 10 dann so:
Ende 2014 3ltr Bier einmal im Monat am Wochenende.
Ab 03.2015 bis zu 12 X Fl Bier 0,5ltr. am Wochenende ein – zwei Mal im Monat (nicht jeden Monat)
Du musst hier unbedingt eine klare Linie hineinbringen, nicht das du dich da beim Gutachter "verhaspelst" und dir selbst widersprichst...
Das hast du gut gesehen und ich habe das geändert auf bis zu 6ltr Bier.......
12. Warum haben Sie getrunken?
(Innere + äußere Motive)
[...]Ab 2014 Trauer, Enttäuschung ich war nach dem Tod meines Bruders Paralysiert.
Mein Bruder erlitt ende 09.2014 einen Gehirnschlag und war nur noch Lebensfähig an Maschinen, er wurde in ein Künstliches Koma gehalten.
Der Arzt meinte die linke Gehirnhälfte wird nicht mehr Durchblutet. Das soll heißen mein Bruder war da schon Gehirntot.
Da es keine Patientenverfügung gab wo das geregelt ist, musste eine Entscheidung her. Da ich den engsten Kontakt mit ihm hatte, habe ich die Familie davon überzeugt, die Maschinen abzustellen.
Zu dem Zeitpunkt war ich wohl in der Stärksten Verfassung, um die Familie für diese Entscheidung zu überzeugen.
Aber bei seiner Beerdigung war das nicht so, ich war Paralysiert und habe mich von allem isoliert.
Ich wollte mit niemanden reden. So habe ich meine Trauer mit Alkohol betäuben wollen. (Ich war der Meinung, jetzt bin ich alleine). Ich hatte eine sehr enge Beziehung zu meinem Bruder, mit ihm konnte ich immer alles besprechen. Wir haben auch einige Jahre zusammen gewohnt 2000-2005.
Die Familie hat sich auch immer wieder getroffen, wo ich aber nie teil genommen habe. Ich habe den Fehler gemacht mit meinen Gefühlen nicht mit der Familie zu reden.
Ich denke, hätte ich das mal gemacht, wäre ich jetzt nicht in dieser Situation.
Willst du die Geschichte mit deiner Exfrau gar nicht mehr angeben?
Eigentlich nicht, da Sie keine Rolle in diesem Zeitpunkt für mich gespielt hat.
13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss bei sich beobachtet?
(bei wenig und bei viel Alkohol)
Ab Ende 2014 am Wochenende um meine Trauer zu verdrängen. Ich habe geglaubt mit Alkohol auf andere Gedanken zu kommen.
Ich wollte mit keinem reden.
Ich habe mit Alkohol versucht, meine Gefühle zu unterdrücken.
Die am nächsten Morgen wieder da waren….
...und welche Wirkung hatte der Alkohol auf dich?
Ich fühlte mich schlecht und alleine da war ich in dem Glauben dieses Gefühl mit Alkohol betäuben zu können.
15. Welche Auswirkungen und Folgen hatte Ihr Alkoholkonsum auf Ihr Leben und Ihr Umfeld?
Ich habe mich Isoliert, ich wollte nicht über meinen Zustand und Gefühle reden. Das fand ich als Belastung Ich war paralysiert.
Meine Kondition hat im Sport, stark nach gelassen. Ich bin auch nicht mehr regelmäßig dorthin gegangen. So wurde meine Leistung auch schlechter.
Von meinem Umfeld habe ich mich Isoliert.
Wenn du auf die Frage schaust und dann auf deine Antwort, so liegt die Vermutung nahe, dass du dich aufgrund des hohen Alk.konsums isoliert hast. Desweiteren wurde wichtige Interessen fast aufgegeben. Das könnte der GA durchaus als Missbrauchskriterium ansehen.
In den Beurteilungskriterien ist u.a. unter A 2.1 K aufgeführt:
Genau das will ich vermeiden,
ich habe mich ja wieder gefunden, und habe meine Interessen wieder mit Erfolg aufgenommen. Und merke wie gut es mir geht.
Ich mache Sport, ausgiebige Spaziergänge, ich bin in einem sehr guten Umfeld Intrigiert und spreche jetzt, meine Gefühle offen an meine Freunde und Familie haben immer ein offenes Ohr für mich. An Familienfesten nehme ich regelmäßig teil und bereue, dass ich das nicht schon vorher getan habe.
Ich habe gelernt, dass sich zurückziehen mein Problem ist und ich weiß was ich dagegen tun kann.
Meine Verpflichtungen, wie Arbeit und Haushalt bin ich immer nach gekommen....
Heute und in Zukunft
20. Trinken Sie heute Alkohol? Wenn ja, was, wie viel und wie oft?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)
05.10.2015 ein Glas Wein (Geburtstag) 0,1
11.12.2015 Ein Glas Kölsch ein Glas Sekt (Weihnachtsfeier) 0,2/0,1
25.12.2015 ein Glas Wein (Weihnachtsessen)0,1
31.12.2015 zwei Glas Sekt a0,1
08.01.2016 vier Kölsch a 0,2 (Karneval) bei weiteren Angeboten habe ich verneint und bin nach Hause gegangen…..
23.03.2016 Geburtstag meiner Freundin 2 Bier a0,2, 2 Sekt a0,1
Du siehst schon das sich die Trinkmengen in diesem Jahr wieder leicht erhöht haben (besonders am Geburtstag deiner Freundin)?
Das waren vier Trinkeinheiten wie ich das auch geplant hatte und dazwischen immer min 2 Alkoholfreie Getränke. In einer Zeit von 18-24:00 Uhr
23. Warum trinken Sie heute Alkohol/keinen Alkohol?
Ich fühle mich im gesamten Gesundheitlich erheblich besser. (bessere Kondition und Konzentration, im Sport mehr Anerkennung, durch bessere Leistung ohne Alkohol.
Ich fühle mich geistig fitter und vitaler.
Da ich jetzt offen über mein Probleme und Gefühle mit der Familie und Freunden geredet habe und in Zukunft reden kann, ist eine große Last von mir gefallen. Ich habe meine Lebensqualität gesteigert und fühle mich wohler).
Ich möchte im Alter auf mein Leben mit Stolz zurück schauen und meinen Sport weiter ausüben.
Ich möchte nie wieder einen Rausch erfahren.
Ich habe gelernt, dass ich meine Gefühle (Trauer, Wut, Enttäuschung) nicht mit Alkohol lösen kann.
Da such ich heute, dass Gespräch.
Einen Ausgleich schaffe ich mir mit ausgiebigen Spaziergängen und regelmäßigen Sport, Gespräche mit der Familie, Freundin und Freunde. Die Frage war, warum du heute noch Alkohol trinkst. Aus deiner Antwort könnte man schließen das du abstinent lebst...
Darum möchte ich meine Frage noch einmal wiederholen - könntest du es dir vorstellen?
Also mal ganz ehrlich, nach meiner Haarprobe, die bis Dezember zurück geht, und bei den Trinkmengen die ich in den drei Monaten getrunken habe, lebe ich ja Abstinent.
Vorstellen kann ich mir das.
Kann ich das dem Ga so sagen?????
Vielen Dank für deine Mühe
Gruß
Harley







