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MPU wegen 2 Mal über 0,5 Promille

tere92

Neuer Benutzer
Hallo alle,

Ich hatte im Mai 2021 meine erste Trunkenheitsfahrt (0,6 Promille, 22 Uhr ca.) und im Oktober 2025 eine zweite (0,7 Promille, 7 Uhr Morgens, Restalkohol). Obwohl ich noch keine Aufforderung zur MPU bekommen habe, gehe ich davon aus, dass diese kommen wird. Ich habe bereits seit unmittelbar nach der zweiten TF einen Verkehrspsychologen, der mir eine 6-monatige Abstinenz geraten hat, die ich gerade mache (Urinprobe, aktuell Woche 20 von 26). Mit ihm ist allerdings abgesprochen, dass für mich anschließend kontrolliertes Trinken eher in Frage kommt, als eine Lebenslange Abstinenz, da er meint, mein Alter (27) und Konsumgeschichte erfordert keine lebenslange Abstinenz. Ich würde meine MPU nach Aufforderung gerne so schnell wie möglich machen, mein Abstinenznachweis ist am 16.4. beendet, kann ich diese dann direkt danach schon machen? Ich habe meinen Zukunftsplan, also das kontrollierte Trinken, dann ja noch nicht "geübt". Und muss man kT nachweisen? Meine Haare sind leider gefärbt, können somit nicht als Nachweis genutzt werden, Leberwerte (bei der letzten allgemeinen ärztlichen Untersuchung) aber top.
Danke im Voraus für eure Antworten und Tipps, falls es Fragebögen gibt, die bei den Einschätzungen helfen, fülle ich diese natürlich gerne aus.

P.S.: Ihr seid wirklich so klasse, dass ihr euch die Zeit nehmt, euer Wissen weiter zu geben, ich bin inzwischen schon weiter in meiner Vorbereitung, aber es kann trotzdem überwältigen, da seid ihr so hilfreich!
 
Wurde Deine erste TF als Owi geahndet?

Edit:
Egal, da die Tilgungsfrist für eine Owi fünf Jahre beträgt und die waren bei Dir noch nicht rum, somit bist Du Wiederholungstäter und die MPU ist gebucht.
 
, der mir eine 6-monatige Abstinenz geraten hat, die ich gerade mache (Urinprobe, aktuell Woche 20 von 26). Mit ihm ist allerdings abgesprochen, dass für mich anschließend kontrolliertes Trinken eher in Frage kommt
in der A3 heisst das "kontrollierte Trinken" -> risikoarmer Konsum und Trennfähigkeit fest ins Leben integriert.
Wenn Du da jetzt mit 6 Monaten Abstinenz reingehst, was willst Du denn antworten, wenn der Gutachter nach deinen Erfahrungen mit deinem Konsummodell fragt, das du zukünftig leben willst? Was antwortest Du, wenn er fragt, welche Probleme die Umstellung auf risikoarmen Konsum aufgeworfen hat und was die Vorteile ggü deinem alten Trinkverhalten sind?
Und wenn Du da dann ratlos dastehst, wie will denn der Gutachter abschätzen können, dass das auch funktionieren wird?
 
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