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TF // E-Scooter // 1,62 BAK // Erstmalig auffällig geworden

Guten Morgen in die Runde :smiley138:

Gehe hier gerne wieder Stück für Stück durch - danke für eure Impulse!!

ich glaube, für den Gutachter wäre dabei wichtig, dass Du zum alten Verhalten eine spürbare Distanz aufbaust - im Sinne von "boah.. sicher viele mal, ich war ganz schön leichtsinnig"
Was wir hier versuchen, ist, Dir die Augen zu öffnen, damit ein innerliches "eieiei" hochplöppt.

Genauso mit den Ursachen. Die wenigstens Gutachter wollen das genau wissen, aber WENN mal ein Gutachter tiefer bohrt, hättest Du was in petto, statt einem "weissichnicht?" Das macht Eindruck.

Und zuletzt ist das halt für DICH wichtig, dass Du dann schon mal eine Ahnung hast, in welcher Richtung Du genauer hinschauen müsstest, falls Du .. *räusper ..."Stabilitätsprobleme" mit Deiner Entscheidung bekommen solltest, irgendwann.
Ja das ist super wichtig und hilft mir vor allem persönlich nochmal in der tieferen Aufarbeitung! Danke @joost
Zwecks Ursachen / Motiven und all den Sachen - du sagst ja auch "die wenigsten wollen das genau wissen". Wie gehe ich im Gespräch das an? Wenn ich über Motive & Hintergründe zu meinem Konsum gefragt werde, packe ich ja nicht meine komplette Historie aus? Soll ich da erstmal oberflächlicher reingehen und bei spezifischen Fragen entsprechend tiefer reingehen oder lege ich direkt alle Karten auf den Tisch und hole ganz weit aus?
Mir fehlt da noch ein wenig das Fingerspitzengefühl zwischen "ich beantworte die Fragen so prägnant und knapp wie möglich" und "ich packe alles auf, was ich so erarbeitet habe". Ich denke - wie so oft - liegt das Optimum irgendwo in der Mitte!?

Guten Morgen Lages
Ich kann dich gut verstehen das es sehr schwer ist seine Alkoholfahrten zu schätzen.
Ich würde dir gerne einen Tipp geb der bei mir sehr gut funktioniert hat. Denn an meiner MPU wollte die Gutachterin eine Zahl hören um ab zu klopfen ob ich mich wirklich mit meiner Problematik auseinander gesetzt habe.
Ich habe mir eine Konsum Kurve erstellt .
Ab dem Lebensjahr als ich das Trinken angefangen hab bis zur Abstinenz ( bzw den Entzug der Fahrerlaubnis, und mit den Steigenden Mengen bis zur Höchstmenge.
Dann hab ich mir intensiv Gedanken gemacht wie oft bin ich mir Alkohol in der Woche am Steuer gesessen (auch 1 Bier zählt oder Rest Promille )
Dies habe ich ein paar Mal aufs Papier gebracht und mir dabei nie die vorherige Trinkmengen angesehen ... Davon habe ich dann den Mittelwert genommen und dieser hat sehr gut gepasst. Der Vorteil ist du hast deine Trinkmenge der letzten Jahre auch schon erarbeitet die für die MPU sehr wichtig sind.
Vielleicht kann ich dir damit eine kleine Hilfe sein LG Kalle
Ja das ist gut! Trinkverlauf über die Jahre habe ich bereits erarbeitet. Ich ergänze das um die Übung, die du aufgezeigt hast, um da einfach einen besseren Überblick zu bekommen.

Hallo und guten Morgen
Alleine die Aussage deines in Anführungszeichen Beraters wg Anzahl der Alkoholfahrten lässt tief in seine Qualifikation blicken.
Bist du in München?
Wenn ja lass dich durch Nancy freischalten dann gebe ich dir gerne eine gute Adresse,
Ja...schwierig
Habe auch das Gefühl nach den 4 Einzelsitzungen gehabt, dass es das irgendwie noch nicht gewesen sein kann und bin daher erst danach hier gelandet.

Wohne leider nicht in unmittelbarer Umgebung von München.

Viele Grüße und guten Start in den Tag an alle
 
oder lege ich direkt alle Karten auf den Tisch und hole ganz weit aus?
wenn Du hier raus bist, wird Dir dazu die Zeit nicht reichen^^ :p
Wichtig ist, dass Du bei den inneren Gründen auch auf die entsprechenden Motivationslagen kommst und vllt kurz erwähnst, Dass Du da auch an die Ursachen geschaut hast. Möglicherweise wird der Gutachter mal checken, obs nur ne Blubberblase ist oder ob was dahintersteckt .. und dann kanns zügig weitergehen.

Cave: die Ursachen für das Ganze dürfen gern als potentieller Stolperstein in der Rückfallprophylaxe genannt werden - mit der Option, dass Du Dich dann mit professioneller Hilfe darum kümmerst, wenn Du mit eigenen Bordmitteln nicht weiterkommst. Fast wie im echten Leben: einer Gefahr, die man kennt, kann man besser entgegnen. Und es wäre gut, wenn Du bis zur MPU von ein paar hilfreichen Gesprächen berichten könnten, bei denen Du mal mit Vertrauten Deiner Wahl bisschen unter die Oberfläche schauen konntest.
 
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