TF Fahrrad 2,23 Promille

ArnoNym

Neuer Benutzer
FB Alkohol

Zur Person
Geschlecht: m
Größe: 1,76 m
Gewicht: 82 kg
Alter: 33

Was ist passiert?
Datum der Auffälligkeit: 9.12.2025
BAK: 2,23 Promille
Trinkbeginn: 16:30 Uhr
Trinkende: 0:30 Uhr
Uhrzeit der Blutabnahme: ~1:32 Uhr

Stand des Ermittlungsverfahrens
Gerade erst passiert: je nach Definition von „Gerade“, ja
Strafbefehl schon bekommen: nein
Dauer der Sperrfrist: -

Führerschein
Hab ich noch: ja
Hab ich abgegeben: entzogen und am nächsten Tag wiederbekommen
Hab ich neu beantragt: -
Habe noch keinen gemacht: -

Führerscheinstelle
Hab schon in meine Akte geschaut Ja/Nein: Nein
Sonstige Verstöße oder Straftaten?: Nein
Genaue Fragestellung der FSSt (falls bekannt):

Bundesland:
NRW

Konsum
Ich trinke noch Alkohol, wenn ja wie oft wieviel: nein
Ich lebe abstinent seit: 10.12.2025

Abstinenznachweis
Haaranalyse ja/nein:
Urinscreening ja/nein:
PEth-Analytik ja/nein:
Keinen Plan?:

Leberwerte ja/nein seit wann, wieviele:
Seit Kindheit immer leicht erhöht, aber unkritisch und durch Arzt abgeklärt.

Aufarbeitung
Suchtberatungsstelle aufgesucht?:
Selbsthilfegruppe (SHG):
Psychologe/Verkehrspsychologe: Beratungstermin für nächste Woche vereinbart
Kurs für verkehrsauffällige Autofahrer:
Ambulante/stationäre Therapie:
Keine Ahnung:

MPU
Datum: -
Welche Stelle (MPI): -
Schon bezahlt?: -
Schon eine MPU gehabt? Nein
Wer hat das Gutachten gesehen?: -
Was steht auf der letzten Seite (Beantwortung der Fragestellung)?: -

Altlasten
Bereits durch Alkohol auffällig geworden Punkte oder sonstige Straftaten: Nein, außer 2 Punkte durch Rotlichtblitzer aus August 2021

Erst einmal vielen Dank schon einmal an Alle, die dieses tolle Forum so lebendig machen. Ich habe in den vergangenen Wochen schon einiges hier gelesen und bin begeistert von den Infos und der Unterstützung!

Weitere Details zur TF:
An dem Tag stand in unserem kleinen Start-Up die "Weihnachtsfeier" an. Wir starteten gegen 16:30 Uhr mit einem Bier und fuhren anschließend in ein Brauhaus zum Abendessen. Dort gab es zwei weitere große Biere pro Person. Anschließend ging es auf den Weihnachtsmarkt, auf dem wir an einem Glühweinstand eine Reservierung hatten. Da alle Runden aus der Firmenkasse gezahlt wurden, kam eine Runde Glühwein nach der anderen dazu. Ich kann gar nicht mehr beurteilen, wie viel ich von der süßen Plörre dort getrunken habe.
Anschließend ging es noch in eine Kneipe. Dort setzt mein Gedächtnis allerdings langsam aus.
Ich habe wohl anschließend mein geliebtes Fahrrad gesucht, weil ich es auf keinen Fall Mitten in der Stadt übernachten lassen wollte. Dummerweise habe ich mich draufgesetzt, statt es zu schieben.
An die Polizeikontrolle selber kann ich mich auch kaum erinnern. Brüchig erinnere ich mich an Fragen wie "Darf ich mein Fahrrad hier noch abschließen?" und an die Aufforderung, in das Polizeiauto einzusteigen. Unter Adrenalin hat der Kopf dann wieder etwas mehr gespeichert.
Auf der Wache habe ich mich zunächst sehr kooperativ verhalten. Als ich merkte, dass ich mich bei der Fragerei in Widersprüche verwickele, habe ich mitgeteilt, dass ich mich nicht mehr äußere. (bessere wäre das sicher direkt gewesen). Auf der Wache wurde mein Führerschein beschlagnahmt.
Am nächsten Tag erhielt ich ein Anruf, dass mein Führerschein auf dem Weg in eine andere Dienststelle sei, dieser mir zu Unrecht abgenommen wurde und ich ihn bis 16 Uhr abholen könne. Zusätzlich erwähnte der PHK, dass mein AAK bei 1.6 Promille lag, er gesehen hat, dass ich Ersttäter bin und ich einfach den BAK abwarten muss.
Der Polizeibescheid (datiert 22.12.) kam dann vermutlich am 24.12. (schöne Bescherung). Da ich Weihnachten nicht zu Hause verbracht habe, hatte ich den Brief erst am 29.12. in der Hand. Nach Rücksprache mit dem PHK wurde die Antwortfrist bis zum 05.01. aufgrund der Feiertage verlängert.
Über mich:
Ich würde über mich behaupten, dass ich gerade mitten im Leben stehe, ein sehr stabiles und großes soziales Umfeld besitze und insgesamt als sehr gesellig wahrgenommen werde. Beruflich bin ich an einer Uni als wiss. Mitarbeiter mit Promotionsaussicht angestellt, habe aber mit zwei Kollegen vor 2 Jahren ein Spin-Off gegründet, das ich geschäftsführend leite. Daher arbeite ich relativ viel, da das Schreiben meiner Dissertation auch noch dazu kommt. Schätzungsweise sind das sicherlich so 50-60 h / Woche. Mich belastet das allerdings nicht besonders, da ich große Anerkennung auf der Arbeit genieße und mir das alles extrem Spaß macht.
Alkohol:
Ich würde mich als Gelegenheitstrinker mit einem großen Aber bezeichnen.
Ich trinke unregelmäßig, auch öfter mehrere Wochen gar nichts. Ich weiß, dass sich ab mehr als 3 Bieren mein Schlaf erheblich verschlechtert, ich dadurch am nächsten Tag ineffizient bin und meine Arbeit leider nicht wegläuft, wenn ich sie nicht erledige. Da ich in den letzten drei Jahren auf 25 Hochzeiten (keine Ahnung, warum alle meine Freund gleichzeitig heiraten mussten) und vier JGA war, bestand eigentlich jedes Wochenende dann doch aus einer Reise+Party.
Bei diesen und ähnlichen Veranstaltungen ist es mir ca. 2-4 Mal pro Jahr passiert, dass ich weit über mein Limit getrunken habe. Die Folge war eigentlich immer ein Filmriss und ein paar Sprüche. Mehr aber nicht. Ich habe noch nie mit mehr als einem Bier ein Auto gelenkt und in meinem Kopf klingt das auch komplett falsch. Beim Fahrrad waren die Synapsen allerdings bislang anders gepolt.
Meine Jugend (bis ca. 2012) habe ich in einem kleinen Dorf verbracht. Ab dem 16. Lebensjahr bestand fast jedes Wochenende eigentlich aus einem Vollrausch. Auf dem Dorf gilt, wer betrunken Fahrrad fährt, verhält sich vorbildlich, weil er das Auto stehen lässt. Praktisch auf jedem Schützenfest gab es kleinere Fahrradunfälle von Betrunkenen. Glücklicherweise ist uns nie etwas Größeres passiert. Dass das Blödsinn ist, habe ich mittlerweile begriffen: ein Schlenker in den Gegenverkehr und mehr als eine Person wird unglücklich.

Wie geht es jetzt weiter?
Nach dem ersten Schock über den sehr hohen BAK Wert, habe ich mich langsam gefangen.
Mittlerweile sehe ich die ganze Nummer als Chance: Ich will nie wieder so viel Alkohol trinken und die Kontrolle immer vollständig behalten. Dazu möchte ich meine Alkoholgeschichte mit einem Verkehrspsychologen aufarbeiten. Dazu habe ich bereits einen ersten Beratungstermin für Ende nächster Woche. Unabhängig davon möchte ich nur einmal zur MPU und meinen Führerschein für eine möglichst kurze Zeit abgeben. Beruflich abhängig bin ich von dem Lappen nicht. Der Gedanke, dass ich meine Freundin im Dunkeln nicht vom Bahnhof abholen kann oder mein Elternhaus kaum erreichen kann, motiviert mich, das ganze Verfahren planvoll anzugehen. Unnötige Fehler möchte ich von Anfang an vermeiden. Und so kommt das tolle Forum ins Spiel.

Erste Fragen:
Ist bei diesem hohen BAK nur eine 12-monatige Abstinenz möglich, bzw. sinnvoll?
Es ist Wahnsinn, wie viele Angebote und Seiten es zur MPU Vorbereitung gibt. Der Großteil scheint jedoch sehr unseriös.
Zunächst habe ich zwei Stellen identifiziert (gruenewelle-gvp) und ein selbstständiger Verkehrspsychologe.
Kostentechnisch wird beides sicher oberhalb von 1,5k € liegen. Daher würde mich interessieren, wie ich eurer Meinung nach gute Stellen identifizieren kann.
Den Abstinenznachweis möchte ich per Haaranalyse machen, da ich für spontane Urinproben zu viele Dienstreisen habe. Falls jemand eine passende Stelle im Raum Aachen hat, wäre ich dankbar.

Eure Fragen beantworte ich gerne, allerdings kann es manchmal 1-2 Tage dauern, da ich nicht jeden Abend Zeit für den Thread habe. Ich werde aber versuchen, diesen Fall bis zur erfolgreichen MPU für die Nachwelt zu dokumentieren!
 
Hallo ArnoNym,

willkommen im Forum. :)

Erstmal zu deinen Fragen:
Ist bei diesem hohen BAK nur eine 12-monatige Abstinenz möglich, bzw. sinnvoll?
Bei über 2‰ und der Schilderung deiner Vorgeschichte, würde ich auf jeden Fall dazu raten 12 Monate AB nachzuweisen...
Daher würde mich interessieren, wie ich eurer Meinung nach gute Stellen identifizieren kann.
Dazu kannst du in diesem Thread lesen: MPU-Vorbereiter
Den Abstinenznachweis möchte ich per Haaranalyse machen, da ich für spontane Urinproben zu viele Dienstreisen habe. Falls jemand eine passende Stelle im Raum Aachen hat, wäre ich dankbar.
Schau doch mal, ob hier etwas passendes für dich dabei ist: Adressen für Haaranalysen/Urinkontrollen
 
Auch von mir: Schön, dass du hier gelandet bist :smiley138:

Und gut, dass du dich so früh hier gemeldet hast !
Was ich sehr gut finde, dass du das richtig aufarbeiten willst.

Du beschreibst dich als so etwas wie „Gelegenheitstrinker mit Ausnahmen“.
Den Zahn muss ich dir ziehen.
Du hattest bei Trinkende locker 2,4 auf dem Kessel, nach neuen Erkenntnissen eher mehr…
Allerdings hattest du nach deiner Schilderung ordentliche Ausfallerscheinungen.

Da bist du sehr weit entfernt von „Gelegenheitstrinker“.
Bei dem ist spätestens bei 1,1 Umdrehungen Schluss.

Kannst du den Polizeibericht mal hier -sorgfältig anonymisiert- zur Verfügung stellen ?

Noch zur Vorbereitung:
Nimm auf jeden Fall Abstand von allen, die Pauschalpreise anbieten.
Ich empfehle dir auch gerne seriöse MPU-Vorbereitung ( bitte per PN anschreiben )

So weit erstmal, liebe Grüße :smiley138:
 
@ArnoNym ich denke die Thematik mit dem Faktor Zeit ist Dir bekannt?
Du solltest unbedingt versuchen die FE zu retten. Spart Dir dann doch Verwaltungsakt. Somit solltest versuchen, den strafrechtlichen Teil in die Länge zu ziehen.
D.h. nach Eintreffen eines StB taktischer Einspruch einlegen. Diesen kurz vor GT wieder zurückzuziehen, Ratenzahlung..

Sofort den Konsum einstellen. Die Sammlung Labore ist ja schon verlinkt.

Ich finde diesen Erfahrungsbericht von Whistleblower für sehr lesenswert.
 
Das kann klappen, muss aber nicht.
Die FEB ist berechtigt, eine MPU mit kurzer Fristsetzung ( 3 Monate ) zu verlangen, sobald sie Kenntnis davon bekommt.

Es ist in jedem Falle besser, die FE freiwillig abzugeben, statt den Entzug abzuwarten.
Das kostet nix.
 
Danke für die Rückmeldungen!
Du beschreibst dich als so etwas wie „Gelegenheitstrinker mit Ausnahmen“.
Den Zahn muss ich dir ziehen.
Das verstehe ich. Meine oben beschriebene Alkoholproblematik ist oben nicht beschönigt. Die Definition "Gelegenheitstrinker mit Ausnahmen" habe ich einfach selbst definiert. Wie würdest du es kurz und knapp anders beschreiben?
Ich habe einige Bekannte, die deutlich intensiver und jedes Wochenende trinken. Dazu gehöre ich nicht. Allerdings leider diese kompletten Abstürze 2-4 Mal im Jahr.
Gibt es Studien wie schnell sich ein Mensch an Alkohol gewöhnt und wie schnell er sich wieder abgewöhnt?
Kannst du den Polizeibericht mal hier -sorgfältig anonymisiert- zur Verfügung stellen ?
Den Polizeibericht habe ich nicht vorliegen. Den bekomme ich nur durch Akteneinsicht, oder?
Einen Anwalt habe ich noch nicht eingeschaltet. Bislang habe ich nur mit einem Anwalt aus dem familiären Umfeld gesprochen. Der meinte, dass ein Anwalt nicht viel ändert.
Ich denke die Thematik mit dem Faktor Zeit ist Dir bekannt?
Du solltest unbedingt versuchen die FE zu retten. Spart Dir dann doch Verwaltungsakt. Somit solltest versuchen, den strafrechtlichen Teil in die Länge zu ziehen.
D.h. nach Eintreffen eines StB taktischer Einspruch einlegen. Diesen kurz vor GT wieder zurückzuziehen, Ratenzahlung..

Sofort den Konsum einstellen. Die Sammlung Labore ist ja schon verlinkt.

Ich finde diesen Erfahrungsbericht von Whistleblower für sehr lesenswert.
Danke! Den Erfahrungsbericht und den Faktor Zeit kenne ich. Ich bin zuvor fest davon ausgegangen, dass ich die FE auf jeden Fall für eine gewisse Zeit verliere. Den Zeitraum sehr gering zu halten oder sogar auf 0 zu bekommen, wäre natürlich klasse!
 
Danke für die Rückmeldungen!
Sehr, sehr gerne :smiley138:

Das verstehe ich. Meine oben beschriebene Alkoholproblematik ist oben nicht beschönigt. Die Definition "Gelegenheitstrinker mit Ausnahmen" habe ich einfach selbst definiert. Wie würdest du es kurz und knapp anders beschreiben?
Ja, also jetzt mal so in die Tüte gesprochen, würde ich mal auf A2 ( Missbrauch ) tippen.

Ich habe einige Bekannte, die deutlich intensiver und jedes Wochenende trinken. Dazu gehöre ich nicht.
Das glaube ich dir, spielt allerdings für dich -gerade für die MPU- keine Rolle.
Da geht es nur um dich.

Gibt es Studien wie schnell sich ein Mensch an Alkohol gewöhnt und wie schnell er sich wieder abgewöhnt?
Jupp, zuhauf !
Kurz zusammengefasst:
Es erfordert jahrelanges Training mit stets steigender Trinkmenge, um 2,4 ‰ überhaupt zu „schaffen“.

Den Polizeibericht habe ich nicht vorliegen.
Kein Problem !

Den bekomme ich nur durch Akteneinsicht, oder?
Genau, dafür wäre es jetzt aber noch zu früh, da du dich ja glücklicherweise sehr rechtzeitig gemeldet hast.

Einen Anwalt habe ich noch nicht eingeschaltet. Bislang habe ich nur mit einem Anwalt aus dem familiären Umfeld gesprochen. Der meinte, dass ein Anwalt nicht viel ändert.
Absolut richtig !
Den kannst du dir wirklich sparen bei den Standardabläufen.

Liebe Grüße :smiley138:
 
Danke! Den Erfahrungsbericht und den Faktor Zeit kenne ich. Ich bin zuvor fest davon ausgegangen, dass ich die FE auf jeden Fall für eine gewisse Zeit verliere. Den Zeitraum sehr gering zu halten oder sogar auf 0 zu bekommen, wäre natürlich klasse!
Karl Heinz hatte schon erwähnt, daß die Fsst prinzipiell autark handeln, hierzu gibts es keine einheitlich genormten bundesweit gültigen Arbeitsvorgaben.
Da das eben nicht abschätzbar ist, kann ich nur empfehlen, genau das Thema Zeit auszureizen. Das kostet Dich nichts.
Wie und ob eine Fsst sich verhält, erfährst dann früh genug. Fataler Fehler wäre eben die Flinte vorher schon ins Korn zu werfen.
Selbst ein etwaige Androhung des Führerschein-Entzugs, was dann erst zum Schluss kommt, vergehen Wochen.

Den kannst du dir wirklich sparen bei den Standardabläufen.
Bei einem Delikt mit PKW stimme ich zu. Aufgrund der Sondersituation Fahrrad stimme ich dem so nicht gänzlich überein.
Hier sehe fast gar keinen Standardablauf. Sogar Gerichte vergessen häufig die Fsst zu informieren. Selbst bei einer Einstellung gegen Auflagen nach §153a bedeutet schon einen juristischen Erfolg, was gerne auch "verhandelt" wird.
Es gibt mittlerweile Anwälte die sich genau darauf spezialisiert haben und wissen Zeit zu schinden und Verfahren einzustellen. Hierzu ist aber deren Unterstützung notwendig. So würde ich bereits jetzt versuchen einen zu finden.
 
Bei einem Delikt mit PKW stimme ich zu. Aufgrund der Sondersituation Fahrrad stimme ich dem so nicht gänzlich überein.
Hier sehe fast gar keinen Standardablauf. Sogar Gerichte vergessen häufig die Fsst zu informieren. Selbst bei einer Einstellung gegen Auflagen nach §153a bedeutet schon einen juristischen Erfolg, was gerne auch "verhandelt" wird.
Es gibt mittlerweile Anwälte die sich genau darauf spezialisiert haben und wissen Zeit zu schinden und Verfahren einzustellen. Hierzu ist aber deren Unterstützung notwendig. So würde ich bereits jetzt versuchen einen zu finden.
Danke für deine Einschätzung! Mein familiärer Anwalt (leider komplett anderes Fachgebiet) hatte mir schon einen Namen aus meiner Stadt genannt, der auf Verkehrsrecht spezialisiert ist.

Sogar Gerichte vergessen häufig die Fsst zu informieren.
Das klingt ziemlich verrückt, aber auch ziemlich deutsch. Darauf kann und will ich natürlich nicht bauen, aber die Teilnahme an dieser Lotterie akzeptiere ich.

Zum Punkt "Äußerungsbogen Beschuldigten", den ich Montag in die Post geben muss, habe ich noch eine Frage:
Folgende Punkte stehen zur Auswahl (ankreuzen):
[ ] Ich möchte mich äußern
[ ] Ich gebe die Straftat zu
[ ] Ich gebe die Straftat nicht zu
[ ] Ich möchte bei der Polizei vernommen werden
[ ] Ich möchte mich nicht äußern
[ ] Ich werde einen Verteidiger/Rechtsanwalt mit der Wahrnehmung meiner Interessen beauftragen.
[ ] Mit der Einstellung des Verfahrens gegen Zahlung einer Geldauflage wäre ich einverstanden.

Ergibt es Sinn, "ich gebe die Straftat zu", "Ich möchte mich nicht äußern" und "Mit der Einstellung des Verfahrens gegen Zahlung einer Geldauflage wäre ich einverstanden." anzukreuzen?
Ich habe irgendwo gehört, dass das Zugeben positiv aufgenommen wird und dazu führen kann, dass eine Einstellung gegen Auflage wahrscheinlicher wird.
Ich bin dankbar über eure Einschätzung :smiley22:
 
Danke! Aber "Mit der Einstellung des Verfahrens gegen Zahlung einer Geldauflage wäre ich einverstanden." sollte ich auch ankreuzen oder?
 
Ich möchte die Zeit ohne FE gering halten, aber nicht zu jedem Preis, da ich beruflich nicht auf die FE angewiesen bin.
In Zahlen kann ich das schwer beziffern.
 
Hi,
Ich habe hier mitgelesen und würde mich mal melden, weil mein Fall sehr ähnlich war.

Ich bin Anfang April 2025 mit 2,04 Promille auf dem Fahrrad angehalten worden (28 Jahre, zu Beginn meiner Masterarbeit).
Ich habe direkt am nächsten Werktag einen Rechtsanwalt für Verkehrsrecht eingeschalten (bzw. es ist eine Kanzlei nur für Verkehrsrecht), der mir am Telefon große Angst gemacht hat: „wir müssen schauen, dass sie nicht vorbestraft werden, dass wir die Führerscheinsperrr von vermutlich 18 Monaten auf 12 oder 6 Monate runterhandeln, aber dafür müssen Sie uns jetzt einschalten und hier ist die Vollmacht“. Gesagt, getan.
Der Anwalt hat dann gleich Akteneinsicht gefordert mit dem Vermerk, dass jeglicher Postverkehr an die Anwältin geht (letztendlich hat dann eine Anwältin aus der großen Kanzlei meinen Fall übernommen)

In der Zwischenzeit habe ich mich erkundigt, was alles auf mich zukommt und online durch etliche Promillerechner ca. 2 Promille nachvollziehen können, d.h. mir war klar, dass eine MPU auf mich zukommen wird. Somit habe ich erstmal eine Abstinenzphase begonnen, ohne das zu dokumentieren, da ich das rückwirkend über Haare machen wollte. Demzufolge habe ich auch mit ein paar MPU Beratern telefoniert, die mir alle irgendwas aufschwatzen wollten. Ich habe dann abgewartet, bis etwas von der Führerscheinstelle kam.

Mitte Mai hatte sich dann auch die Führerscheinstelle gemeldet (das erste Mal, dass ich überhaupt was davon gehört hatte) mit einer MPU Anordnung bis Ende August. Ich bin dann zur Führerscheinstelle gefahren und in der Akteneinsicht ging hervor, dass der Polizist, nachdem er mein Blutergebnis erhalten hatte, das sofort an die Führerscheinstelle gemeldet hat (zugegeben ich war ein richtiger Arsch zu den Polizisten und hab u.a. deren Kompetenz angezweifelt und auch die vom Arzt).

Wie dem auch sei, die MPU war nicht zu vermeiden und ich hatte nur 4,5 Monate nach der Tat Zeit ein positives Gutachten vorzulegen. Mit jeglichen Beratern wieder auseinander gesetzt (teilweise für ein Erstgespräch auch etwas Geld in die Hand genommen) und ALLE haben mir gesagt, dass ich aufgrund der Beurteilungskriterien die MPU in der Frist nicht bestehen werde.
Letztendlich habe ich mich dann auch einer Beraterin anvertraut und bei ihr den Vertrag abgeschlossen zur MPU Vorbereitung, die mir das auch so Klipp und Klar gesagt hat, dass das in der Frist nicht möglich ist. Sie meinte, dadurch, dass ich absoluter Ersttäter bin (wirklich der einzig aktenkundige Fall mit Alkohol und Verkehr), ich relativ jung bin (28 Jahre) kommen wir easy mit kontrolliertem Trinken 6 Monate durch (6 Monate müssen es mindestens laut Kriterien sein, andernfalls 12 Monate 100 %ige Abstinenz). Von Abstinenz hat sie mir abgeraten, weil sie meinte, dass ich ja keine Alkoholabhängigkeit habe und das nur als Trinkpause gewertet wird. Sie hat mir dann geraten 1x im Monat Leberwerte beim Hausarzt zu nehmen (GPT, GGT, GOT und CDT) und damit nach mindestens 6 Monaten die MPU anzutreten (wichtig war auch, dass CDT immer im Normbereich war und ich hatte nach der Trunkenheitsfajrt und dem nehmen des Werts das erste Mal 2,5 Monate Zeit - hier geht es nicht um einen idealen Beleg, sondern dienLeberwerte unterstützen deine Aussage. Ich habe dann gesagt, dass ich seit Mai kontrolliertes trinken mache, Aber meinen ersten Befund erst von Ende Juni mitgebracht)
In der Zwischenzeit ist die Frist zur Abgabe der MPU langsam verstrichen und ich habe meinen Führerschein freiwillig abgegeben, ohne auf die weitere Anordnung zu warten + ich habe direkt im Anschluss meinen Führerschein neu beantragt.
Daweil hat sich die Anwältin um das strafrechtliche gekümmert. Sie hat mir gesagt, dass das Verfahren easy gegen Auflage eingestellt wird (also komplett gegenteilig vom Erstgespräch) und sie hat an die Staatsanwaltschaft geschrieben, mit der Bitte das Verfahren gegen eine Auflage von ein paar Hundert Euro einzustellen. Aber jetzt mal ernsthaft, das Schreiben was sie aufgesetzt hat war ein einfaches 0815 Schreiben. Also wirklich. Da ist von keiner Fachkraft die Rede. Das ist so ein Ding, was in ein paar Jahren von KI ersetzt wird, aber gut, das solltest du als Wissenschaftler kennen, wie es da läuft.

Lange Rede kurzer Sinn: Das Verfahren läuft noch und ich habe die MPU nach 7 Monaten kontrolliertem trinken, trotz 2,04 Promille und trotz Nachweise von 5 Monaten bestanden.

Lange Rede kurzer Sinn 2: ob sich die 1200 € für den Anwalt gelohnt haben, weiß ich nicht. Letztendlich habe ich das Gutachten und meinen neuen Füherschein (nur die Kopie versteht sich) an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet und das Verfahren wird zu 100 % gegen eine kleine Auflage, wenn überhaupt, eingestellt. Damit komme ich aus der Sache mit einer weißen Weste raus und einem sauberen erweiterten Führungszeugnis. Dieses brauchst du übrigens auch um dich in deiner wissenschaftlichen Karriere als Doktorand anzumelden

Lange Rede kurzer Sinn 3: die MPU Vorbereitung ist mit das wichtigste. Wenn ich auf das Forum gehört hätte, hätte mir jeder eine Abstinenz von 12 Monaten nahegelegt. Als ich das meiner Psychologin erzählt hatte, meinte sie, dass ich ihr vertraue soll und sie die Expertin ist

Bei der Auswahl der MPU Vorbereitung würde ich dir folgende Sachen empfehlen ( einige stehen im Widerspruch mit dem Forum):
- schaue unbedingt, dass der/die Vorbereiter ein studierte/r Psychologe/in ist (am besten Master). MPU Berater ist KEIN geschützter Begriff, so darf sich jeder nennen. Psychologen sind die Experten (solltest du ja wissen)
- ja, eine kostenlose Erstberatung ist kein Scam. Hier kann dein Fall vom Experten eingeordnet werden und er sagt dir, was möglich ist und was nicht
- ja, Pauschal Preise bei einem Psychologen sind auch in Ordnung. So kannst du grob abschätzen, was auf dich zukommt. Scammer würden dann stunde für Stunde dranhängen und sagen: ja wir brauchen noch

Letztendlich entscheidest du, mit welcher Strategie du die MPU angehst (kontrolliertes trinken min. 6 Monate oder Abstinenz 12 Monate). Nichtsdestotrotz ist zu erwarten, dass die MPU irgendwann kommt. Die Frage ist nur wann. Meldet es die Polizei direkt an die Führerscheinstelle, oder erst die Staatsanwaltschaft wenn das Verfahren abgeschlossen ist? Letztendlich ist das Ziel jetzt die Zeit zu gewinnen und das Verfahren möglichst weit rauszuzögern: Widersprüche einlegen, kurz vor Gerichtstermin absagen etc.
Wenn du Glück hast, meldet die Staatsanwaltschaft es erst nach dem Verfahren dem Gericht und dann hast du die jetzige Zeit + 3 Monate Frist zum Gutachten um ein positives zu liefern. Andernfalls meldet sich die Führerscheinstelle früher und du musst deinen Schein aufgrund der kürze der Frist vorzeitig abgeben. Aber in beiden Fällen ist es keine verlorene Zeit der Vorbereitung.

Auch macht es einen Unterschied, wer die Anzeige geschrieben hat. Wenn die Meldung bei der Führerschein eingeht und die Aufnahme durch die Polizei selber war, reagiert sie sofort. Sobald du extern angezeigt wurdest wegen Trunkenheit im Verkehr, wartet die Führerscheinstelle bis das Verfahren abgeschlossen ist und dir die Schuld zugesprochen wurde.

Ja das waren meine Erfahrungen, bei Fragen einfach fragen (:
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke @Alexhardy für den sehr ausführlichen und persönlichen Einblick. Es ist negativ bemerkenswert, wenn eine Fachkanzlei für Verkehrsrecht nicht weiß, dass es bei TF´s mit dem Fahrrad gar keine Sperrfrist gibt.

Noch zu diesem Punkt:
Bei der Auswahl der MPU Vorbereitung würde ich dir folgende Sachen empfehlen ( einige stehen im Widerspruch mit dem Forum):
- schaue unbedingt, dass der/die Vorbereiter ein studierte/r Psychologe/in ist (am besten Master). MPU Berater ist KEIN geschützter Begriff, so darf sich jeder nennen. Psychologen sind die Experten (solltest du ja wissen)
Das ist absolut richtig, da sind wir uns im Forum auch einig.
- ja, eine kostenlose Erstberatung ist kein Scam. Hier kann dein Fall vom Experten eingeordnet werden und er sagt dir, was möglich ist und was nicht
Das ist halt so ein Erfahrungswert. Beim TÜV ist es meist ein Verkaufsgespräch, aber grundsätzlich ist eine Erstberatung nicht verkehrt, einfach um auch mal einzuschätzen, ob es mit dieser Person klappen kann. Man muss sich ja doch sehr öffnen und da muss ein gewisses Vertrauensverhältnis da sein.
- ja, Pauschal Preise bei einem Psychologen sind auch in Ordnung. So kannst du grob abschätzen, was auf dich zukommt. Scammer würden dann stunde für Stunde dranhängen und sagen: ja wir brauchen noch
Da gibt es nun wirklich differenzierte Erfahrungen. Die meisten hier haben es nicht erlebt, dass sie bei qualifizierten Kräften über den Tisch gezogen wurden, weil die Dauer der Beratung unnötig in die Länge gezogen wurde. Bei Pauschalangeboten ist die Grenze klar, richtig. Aber wenn du ein Pauschalangebot von 1500 Euro zahlst und dann nur 8h brauchen solltest, dann hast du halt einen ziemlich hohen Stundensatz, Das ist die andere Seite der Medaille. Das musst du ganz für dich einschätzen. Die Pauschalpreise haben v.a. deshalb hier einen schlechten Ruf, weil das meist Angebote von irgendwelchen windigen MPU-Beratern sind. Die Mehrheit der professionellen VP´s lässt sich gar nicht darauf ein. Ist ja auch für ihn ein Blick in die Glaskugel.
 
Danke @Alexhardy für den sehr ausführlichen und persönlichen Einblick. Es ist negativ bemerkenswert, wenn eine Fachkanzlei für Verkehrsrecht nicht weiß, dass es bei TF´s mit dem Fahrrad gar keine Sperrfrist gibt.
Ja die Anwaltskanzlei hat auch eine kostenlose Erstberatung und die wollten mir wahrscheinlich nur Angst machen, dass ich sofort die Vollmacht unterschreibe. Die haben so einen hohen Durchsatz, da geht es nicht um die Person bzw. den Fall, sondern einfach nur um standardisierte Prozesse.
Ich habe direkt gehofft, dass ich da an jemanden komme mit Ahnung (weil ein Freund von mir hatte seine 2. TF mit 1,9 Promille im Tee und musste nicht zur MPU, weil sein Anwalt das vor Gericht rausargumentieren konnte). Bei der Kanzlei war es leider nicht der Fall und ich war da einfach nur eine Nummer wie jeder andere. Aber dafür hat mir meine Anwältin direkt einen MPU Berater ihres Vertrauens andrehen wollen :smiley624:

Das ist halt so ein Erfahrungswert. Beim TÜV ist es meist ein Verkaufsgespräch, aber grundsätzlich ist eine Erstberatung nicht verkehrt, einfach um auch mal einzuschätzen, ob es mit dieser Person klappen kann. Man muss sich ja doch sehr öffnen und da muss ein gewisses Vertrauensverhältnis da sein.
Letztendlich will jeder sein Produkt an den Mann bringen, keine Frage. TÜV etc. besitzt noch eigenes Labor für Abstinenznachweise, was auch teurer ist als das normale. An sich finde ich es erst sinnvoll, sobald die Akte vorliegt. Daraus kann man in einem Erstgespräch grundsätzlich auch ableiten, ob Abstinenz notwendig ist oder nicht. Bis dahin schadet Abstinenz ja auch nicht und im Notfall dann rückwirkend mit einer Haaranalyse belegen.

Da gibt es nun wirklich differenzierte Erfahrungen. Die meisten hier haben es nicht erlebt, dass sie bei qualifizierten Kräften über den Tisch gezogen wurden, weil die Dauer der Beratung unnötig in die Länge gezogen wurde. Bei Pauschalangeboten ist die Grenze klar, richtig. Aber wenn du ein Pauschalangebot von 1500 Euro zahlst und dann nur 8h brauchen solltest, dann hast du halt einen ziemlich hohen Stundensatz, Das ist die andere Seite der Medaille. Das musst du ganz für dich einschätzen. Die Pauschalpreise haben v.a. deshalb hier einen schlechten Ruf, weil das meist Angebote von irgendwelchen windigen MPU-Beratern sind. Die Mehrheit der professionellen VP´s lässt sich gar nicht darauf ein. Ist ja auch für ihn ein Blick in die Glaskugel.
Ja klar. Aber ich meine der Prozess MPU kostet nun mal sehr viel Geld und für viele ist es eine ungeplante finanzielle Belastung, die man natürlich bestmöglich planen möchte.
Ich hatte verschiedene Angebote, aber alle grundlegend Pauschal
1. Wochenende Gruppenkurs + 1x MPU Simulation für 1000 €
2. Wochenende Gruppenkurs + 4 h Einzelgespräch (Psychologe) + 1x MPU Simulation für 1400 €
3. 10 h Einzelgespräch (Psychologe) + 2x MPU Simulation für 1600 €
4. MPU Beratung (Umfang stand nicht im Angebot) für 2500 €
Überall kommen noch 19 % MwSt. drauf. Nummer 1 und 2 war dieselbe gmbH, da ging es nur um Massenabfertigung. Nummer 4 war der Kontakt den mir meine Anwältin weitergegeben hat. Und Nummer 3 war dann die Verkehrspsychologin, bei der ich dann die Vorbereitung durchgeführt habe.

Alle drei Anbieter waren ausnahmslos der Meinung, dass kontrolliertes Trinken genüge, nur waren die Methoden zur Aussagenstärkung eine andere. 1 und 2 haben gesagt, ich soll den gesamten Zeitraum das kontrollierte Trinken über Haare oder Blut nachweisen (PETH). Dafür haben die mir natürlich ein Labor vorgeschlagen, welches auf den ersten Blick billiger als TÜV ist, aber versteckte Kosten hat (Probenentnahme, Berichterstellung etc.). Nr 4. hat gesagt, eine Haaranalyse reicht und Nummer 3 waren dann die Blutwerte beim Hausarzt, was letztendlich dann auch das billigste war.

Letztendlich hat sich um die MPU ein riesiger Markt aufgebaut und jeder hängt irgendwie mit jedem und will aus deiner Notsituation Geld verdienen, egal ob Anwalt, Vorbereitung, Labor etc. Aber diese Erkenntnis ist ja bekannt. Hier finde ich es schon wichtig zu vergleichen, wer dir versucht was anzudrehen und wie sehr du zum Vertrag genötigt wirst etc.
 
@ArnoNym wie schon erwähnt, bitte nicht äußern. Auf keinen Fall. Du verweigerst jegliche Aussage!
Der Exekutive gegenüber kannst Du nichts gewinnen, sondern nur verlieren. Denk dran, die sind nicht "Dein Freund und Helfer"!

Danke @Alexhardy für den sehr ausführlichen und persönlichen Einblick. Es ist negativ bemerkenswert, wenn eine Fachkanzlei für Verkehrsrecht nicht weiß, dass es bei TF´s mit dem Fahrrad gar keine Sperrfrist gibt.
Das überrascht mich ehrlich nicht. Mit dem Fahrrad kennen sich nicht viele aus.
Du brauchst wirklich jemanden mit Erfahrung gezielt in diesem Punkt.

@Alexhardy vielen Dank für den ausführlichen Erlebnisbericht. Das zeigt mal wieder, was die eingeschlagene Strategie angeht, daß das Real Life entscheidend ist. Hier im Forum sind wir anonym unterwegs und geben die Erfahrungsberichte weiter. Letztlich entscheiden Menschen und deren Hintergründe.
 
1. Wochenende Gruppenkurs + 1x MPU Simulation für 1000 €
2. Wochenende Gruppenkurs + 4 h Einzelgespräch (Psychologe) + 1x MPU Simulation für 1400 €
Was ist das für eine Vorbereitung? In einer Gruppe an einem Wochenende kann doch eine Vorbereitung geschweige denn Aufarbeitung stattfinden.
Oder ist es "nur" die Ablaufbeschreibung, grundlegende Fragen zu Fristen, AN, Führungszeugnis usw.?
 
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