TF Fahrrad, Ersttäter, kontrolliertes Trinken contra 12 Monate Abstinenz

ich bin mal bisschen frech:
Sorry, Johann - der Text liest sich wie frisch aus der KI-Worthülsenpresserei, aalglatt und hübsch angereichert mit Floskeln, "die der Gutachter gerne hört" (was leider so nicht stimmt).

Komm schon ... wieviel Menschenleben gefährdest Du denn, wenn Du besoffen aufm Fahrrad durch die Gegend rollst?
Gelernt habe ich, dass ich mich und andere durch meine Alkoholfahrt auf dem Fahrrad gefährdet habe.
echt jetzt? Die überraschenden Erkenntnisse eines erfahrenen Ingenieurs?

Ich würde gern mal mit Deinen Worten in Textform hören, wie Du Dir erklären kannst, dass Du mit 2.1 Promille überhaupt noch aufs Fahrrad gekommen bist? Und ich würde gerne DICH in den Worten spüren. Da oben, das war.. seelenlos.
 
Lieber Joost,

schade, dass du es so empfindest. Der Text ist natürlich ein Raffung der Lehren, die ich aus dem Vorbereitungskurs mitgenommen habe. Das kommt vielleicht etwas geballt rüber?!

Natürlich gefährde ich Menschen, wenn ich vom Fahrradweg abkomme und ein Auto mir ausweicht und dadurch z. B. einen Passanten umfährt.

Ja, ich habe es noch für eine 10 Meter Strecke aufs Fahhrad geschafft. Trotz Ausfallerscheinungen, war das noch möglich, weil ich eine gewisse Alkohlgewöhnung hatte.
 
Trotz Ausfallerscheinungen, war das noch möglich, weil ich eine gewisse Alkohlgewöhnung hatte.
war das die Antwort auf "wie Du Dir erklären kannst, dass Du mit 2.1 Promille überhaupt noch aufs Fahrrad gekommen bist?"?
Dann müsste ich jetzt nachfragen:
... und wie konnte es zu dieser Alkoholgewöhnung kommen?

(diese Frage und auch "wie Du Dir erklären kannst, dass Du mit 2.1 Promille überhaupt noch aufs Fahrrad gekommen bist?" sind klassische Gutachterfragen. Wenn der da mehr als 2x nachfragen muss, bist du durchgeflogen)
 
Weil ich zum damaligen Zeitpunkt regelmäßig so viel Alkohol in getrunken habe, dass diese Gewöhnung entstehen konnte. Ich habe dazu ja auch eine Tabelle mit meinem Konsumverhalten drangehangen.

Reicht dir diese Antwort?

Gruß
 
Das verstehe ich nicht ganz. Wie soll sowas aus der Tabelle hervorgehen? Und außerdem: Du verlangst jetzt von mir, dass ich meinen Alkoholkonsum von vor 20 Jahren einschätze. Das ist die Zeit eines Heranwachsenden, in der ich durchaus mal sehr viel Alkohol an einem Abend getrunken habe und womöglich an 2 Promille rangekommen bin. Es war definitiv nicht der Regelfall, ist aber vorgekommen. Auch der Konsum an dem Delikttag war aufs gesamte Jahr gesehen einer der 1-2 Tage, an denen ich( wie in der Tabelle vermerkt) einen sehr hohen Konsum hatte.
 
Hallo Johann123,

nein, joost "verlangt" ganz sicher nicht von dir, dass du jetzt einzeln die letzten 20 Jahre deiner Konsumhistorie beschreibst.
Es geht vielmehr darum zu ergründen, ab wann es "mehr" geworden ist. Was waren die Anlässe/Hintergründe dafür, dass sich deine Trinkfestigkeit stetig erhöht hat?
 
Schade, dass du es so empfindest. Der Text ist natürlich ein Raffung der Lehren, die ich aus dem Vorbereitungskurs mitgenommen habe. Das kommt vielleicht etwas geballt rüber?!
Das ist genau der Punkt, der zu diesem „seelenlosen Geblubber“ geführt hat.
Das, was du jetzt gesagt hast, hat nix, absolut nix, mit dir zu tun.
Was ist deine Konsumhistorie ?
Was sind deine Motive, aus deiner Biographie heraus ?
Welche Konsequenzen hast du daraus gezogen ?
An welchen Punkten deines Leben hast du etwas verändert, und warum ?
Welche Vermeidungsstrategien haben sich daraus entwickelt ?
Was war schwer, was war leicht umzusetzen ?
Welche Stolperfallen, emotionale Risikosituationen gibt es ?
Und wie gehst du mit diesen um ?
usw.

Das wird dir aber in einem Kurs nicht vermittelt ( geht ja auch logischerweise gar nicht ).
Deswegen rate ich von Kursen generell ab ( abgesehen davon sind sie unglaublich teuer für etwas, was jeder im Prinzip nachlesen kann ).

Leider ist deine Konsumhistorie unglaubwürdig.
Sie erklärt nicht, warum du mit 2,1 Umdrehungen noch Fahrrad fahren konntest.

Und ganz ehrlich, die 8 Punkte finde ich auch unglaubwürdig.

Insofern schätze ich dich zusammenfassend eher auf A2 ein.
Du bist nach fast 8 Monaten nach der TF immer noch im Verdrängungs-, Verharmlosungsmodus.
Das spricht für eine tiefer verkapselte Problematik.

Ich empfehle dir Abstinenz und vor Allem:
Fange asap mit der psychologischen Aufarbeitung an.
 
Das ist die Zeit eines Heranwachsenden, in der ich durchaus mal sehr viel Alkohol an einem Abend getrunken habe und womöglich an 2 Promille rangekommen bin. Es war definitiv nicht der Regelfall, ist aber vorgekommen.
Wenn Du als „Heranwachsender“ schon an 2 Promille herangekommen bist… wann hast Du Dir diese Giftfestigkeit dann schon antrainiert??? :rolleyes:

In der Grundschule?
 
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