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TF mit 1,66 BAK Ersttat/ohne Unfall

Paulinchen

Neuer Benutzer
Guten Abend an alle,
erst mal schön, dass es diese Forum hier gibt und schon mal im voraus "Danke" für Eure ehrlichen und konstruktiven Meinungen. Ich fange erst mal an mit dem Fragebogen und werde die weiteren Inhalte und Fragen morgen beantworten.

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FB Alkohol

Zur Person
Geschlecht: weiblich
Größe: 1,60
Gewicht: 76kg
Alter: 49

Was ist passiert?
Datum der Auffälligkeit: Montag,15.09.2025
BAK: 1,66 um 22:30 und 1,53 23:00
Trinkbeginn: 16:30 Uhr
Trinkende: 20:15 Uhr
Uhrzeit der Blutabnahme: 22:30 und 23:00 Uhr

Stand des Ermittlungsverfahrens
Gerade erst passiert: nein
Strafbefehl schon bekommen: ja
Dauer der Sperrfrist: 7 Monate (Datum Unterschrift Richter 29.12.2025) --> Einbehaltung des FS wurde in Strafmaß bereits eingerechnet. Es wird explizit erwähnt, dass
Frist ab Unterschrift Richter beginnt.

Führerschein
Hab ich noch: nein
Hab ich abgegeben: ja am 15.09.2025
Hab ich neu beantragt: noch nicht
Habe noch keinen gemacht: -

Führerscheinstelle
Hab schon in meine Akte geschaut Ja/Nein: Nein, Akte liegt noch nicht in FSST, wird gerade von Staatsanwaltschaft und Amtsgericht hin und hergeschoben. Sollte aber in den nächsten 14 Tagen vorliegen (bin in telefonischem Kontakt)
Sonstige Verstöße oder Straftaten?: 1 Punkt wegen erhöhter Geschwindigkeit vier Wochen davor
Genaue Fragestellung der FSSt (falls bekannt): noch nicht

Bundesland: Saarland


Konsum
Ich trinke noch Alkohol, wenn ja wie oft wieviel: nein
Ich lebe abstinent seit: 20.10.2025 --> warum erst ab dann? Ich war ende September noch auf einer Vereinsfahrt, wollte Fragen vermeiden und habe 2-3 dünne Radler
getrunken. Wohl habe ich mich dabei nicht gefühlt und dann beschlossen, abstinent zu bleiben. Auch weil ich mich immer mehr damit beschäftigt habe.

Abstinenznachweis
Haaranalyse ja/nein: nein
Urinscreening ja/nein: ja (inzwischen 4 negative) Abstinenzprogramm bis Mitte August
PEth-Analytik ja/nein: nein
Keinen Plan?: -

Leberwerte ja/nein seit wann, wieviele: Blutuntersuchung mit Leberwerten Ende September: im Normalbereich

Aufarbeitung
Suchtberatungsstelle aufgesucht?: nein
Selbsthilfegruppe (SHG): ja
Psychologe/Verkehrspsychologe: ja seit April 2026 aber nicht ausschließlich deswegen
Kurs für verkehrsauffällige Autofahrer: nein
Ambulante/stationäre Therapie: nein
Keine Ahnung: -

MPU
Datum: och offen
Welche Stelle (MPI): -
Schon bezahlt?: nein
Schon eine MPU gehabt? Nein
Wer hat das Gutachten gesehen?: -
Was steht auf der letzten Seite (Beantwortung der Fragestellung)?:

Altlasten
Bereits durch Alkohol auffällig geworden Punkte oder sonstige Straftaten: Nein
 
Hallo und willkommen im Forum.

Ich habe gleich mal zwei Nachfragen:

1. Bis wann läuft die Sperrfrist?

2. Wann begann und wann endet das Abstinenzprogramm?

Das kann ich beides deinen Angaben leider nicht konkret entnehmen:
 
Hallo und willkommen im Forum.

Ich habe gleich mal zwei Nachfragen:

1. Bis wann läuft die Sperrfrist?

2. Wann begann und wann endet das Abstinenzprogramm?

Das kann ich beides deinen Angaben leider nicht konkret entnehmen:
Guten Morgen,
danke Dir.
Da ich noch nichts von der FSST vorliegen habe und dort auch immer noch nicht meine Akte vorliegt, kann ich die Sperrfrist nur Anhand des Strafbefehls interpretieren. Das Urteil wurde am 29.12.2025 unterzeichnet mit einer Sperrfrist von 7 Monaten und unter Verweis auf §69/69a StGB. Im Anhang findet sich ein Vermerk wie folgt:

"Die Entziehung der Fahrerlaubnis wird mit Rechtskraft des Urteils bzw. des Strafbefehls wirksam. Sperrfrist bis Neuerteilung einer Fahrerlaubnis wird jedoch ab Verkündung des Urteils bzw. Erlass des Strafbefehls (Datum Unterschrift des Richters auf Strafbefehl) berechnet, wenn die Fahrerlaubnis vorläufig entzogen bzw. beschlagnahmt wurde. Die inzwischen (Beschlagnahme) des FS und der Verkündung des Urteils bzw. der Unterzeichnung des Strafbefehls durch den Richter liegende Zeit wurde nach §69a mit der Festsetzung der Sperrfrist berücksichtigt."

Somit wäre dies der 28.07.2026.

Das Abstinenzprogramm selbst begann am 20.10.2025 und läuft bis 25.08.2026 mit der Option vorzeitig ein Abschlussbericht zu erhalten oder aber eine weitere Verlängerung zu beantragen. Das ist bei der Uni hier sehr gut geregelt, wie ich das finde.

LG
 
Meine Trunkenheitsfahrt und nachfolgend Aufarbeitung der Ereignisse im Vorfeld:
Zu meiner Fehlentscheidung an diesem besagten Tag gibt es eine Vorgeschichte, auf die ich später näher eingehen werde. Am Montag, den 15.09.2025 hatte ich einen nahezu schlechten Arbeitstag mit einigen komplexen Problemlagen, die mich in meiner eigenen Situation sehr getriggert haben. Ich bin seit der Trennung von meinem Ex-Mann Vollzeit berufstätig, studiere im 6. Semester nebenberuflich Soziale Arbeit und wurde bereits seit einem Jahr in meinem Unternehmen als vollwertige Sozialarbeiterin in der Arbeit mit Erwachsenen in der Sozial- und Lebensberatung. Das Verhältnis zu meinem Ex-Mann und unseren beiden Söhnen ist, um dies am Rande zu nennen, seit der Trennung noch mehr mit Konflikten belastet als es das schon während der Ehe war. Jedenfalls hat die Thematik der Problemlagen an diesem Morgen durch Ähnlichkeiten meiner eigenen Lage sehr getriggert. Seit der Trennung (1,5 Jahre zuvor) hat sich mein Alkoholkonsum rückblickend sehr verändert und verschärft, was mir aber zu diesem Zeitpunkt zwar bewusst war aber noch nicht so wirklich ins aktive Bewusstsein vorgerückt war. Ich hatte das eher verschönigt vor mir selbst. Nach der Arbeit gegen 16 Uhr bin ich nach Hause gefahren und war ziemlich erschöpft und ausgelaugt vom Tag. Ich überlegte noch, ob ich nochmal weg müsse und was ich heute noch machen musste. Auf dem Plan stand für meine Hausarbeit am Abend zu recherchieren und daran weiter zu schreiben. Mit dem Auto nochmal weg zu müssen hatte ich zu diesem Zeitpunkt nicht geplant. Ich ging noch einkaufen und "gönnte" mir dabei eine Flasche Weißwein (ich kaufte immer nur eine Flasche) und im Vorbeigehen noch zwei Dosen Prosecco. Zu Hause angekommen erledigte ich noch ein paar Arbeiten im Haushalt und öffnete die erste Dose. Viel zu schnell war diese getrunken und ich öffnete die weitere und letzte Dose Prosseco gegen 17 Uhr. Was genau ich bis zur TF gemacht habe, weiß ich nicht mehr. Jedenfalls habe ich ziemlich lange mit meiner Mutter telefoniert, die mir von ihrem Tag berichtete. Meine Kinder waren zum Mittagessen bei ihr gewesen und sie erzählte von Ihnen. Ergänzend dazu: die Kinder (15 und 17 Jahre) wollten bei ihrem Vater weiter wohnen und ich bin ausgezogen, meine Mutter lebt in der Wohnung unter ihnen im gleichen Haus. Ich hatte von Ihnen seit Tagen keine Reaktion auf meine Anrufe erhalten und auch das geplante Wochenende bei mir wurde von Ihnen kurzfristig abgesagt. Jedenfalls schluckte ich meine Verletzungen runter, hörte zu und spürte, dass ich mich immer mehr ärgerte über das Verhalten meiner Kinder und auch irgendwie über meine Mutter. Ich öffnete die Flasche Wein während dem Telefonat und vergaß irgendwie, dass ich mir immer nachschenkte.
Gegen 19 Uhr schrieb mir mein ältester Sohn, ob ich ihn später von der Fahrschule abholen könne und ihn nach Hause fahren könne. Ich wusste im Vorfeld nicht, dass er in der Fahrschule einen Termin hatte. Hin und hergerissen, in meinen Emotionen: einerseits verärgert, andererseits froh, dass er sich überhaupt meldete, sagte ich zu und wollte nicht absagen. Ich wollte unbedingt an diesem Abend mit ihm sprechen, was der Grund ist, dass sie mich aus ihrem Leben halten wollten. Gegen 20:15h verließ ich die Wohnung und vergaß meinen Schlüssel. Ich hätte hier spätestens die Fahrt ablehnen müssen!! Nach Anruf bei meiner Mutter, kam diese mit dem Ersatzschlüssel und in der Zwischenzeit bewegte sich mein Sohn zu Fuß zu meiner Wohnung und beide trafen gleichzeitig ein. Ich weiß nicht mehr, was meine Mutter zu mir sagte. Ich weiß rückblickend nur, dass sie mich sehr beleidigte und meinen Sohn bat bei ihr einzusteigen. Noch mehr verletzt und inzwischen in einem emotionalen Ausnahmezustand holte ich meinen Autoschlüssel und fuhr ihnen hinterher, was eine klare Fehlentscheidung meinerseits war. Die Wegstrecke betrug 5 km und war gegen 20:50h. In der Wohnung angekommen, gab es einen sehr heftigen Streit. Alles von mir runtergeschluckte entlud sich. Mein Ex-Mann wurde auf die Auseinandersetzung aufmerksam und verständigte die Polizei. In der Zwischenzeit rief ich meinen Freund an, ob er mich abholen könne. Die Polizei kam wenige Minuten später an. Im weiteren Verlauf gab es eine Unterhaltung in der ich zugab gefahren zu sein und freiwillig einen Atemalkoholtest machte. Das Ergebnis schockierte mich zutiefst: 1,9 Promille. Wegen des möglichen Nachtrunks gab ich auf der Dienststelle zwei Blutproben ab. Es wurden Ausfallerscheinungen dokumentiert. Ich weiß nur, dass ich die ganze Zeit bitterlich weinte.
 
Was geschah danach und Auseinandersetzung mit meiner Trinkhistorie:
Mein Freund (zu diesem Zeitpunkt erst wenige Monate zusammen) redete noch ziemlich lange in dieser Nacht mit mir. Unter anderem auch darüber, dass er sich nicht sicher sei, wie das mit uns weiter gehen würde. Die Tragweite über die privaten und beruflichen Folgen wurden mir nach und nach immer klarer und wie verantwortungslos ich mich verhalten habe. Nicht nur, dass ich kein Vorbild für meine Kinder bin, sondern auch für meine Klienten. Mein Studium, meine Zukunft, das Verhältnis zu meinen Kindern und alles wofür ich mich bislang einsetzte, stand plötzlich noch mehr auf wackligen Beinen. Ich schlief in dieser Nacht nicht mehr und ich überlegte, wie ich weitermachen sollte. Ich begann zu lesen, zu recherchieren und ein Selbsterhaltungstrieb setzte ein. Zuerst buchte ich Deutschland-Ticket und erkundigte mich über die Zug-/Busverbindungen zu meinen, ich muss sagen, 4 Dienststellen an 4 verschiedenen Orten. Ich meldete mich nicht krank. Verließ um 6 Uhr das Haus und war pünktlich um 8 Uhr in meiner Dienststelle. Funktionierte wie in einer Parallelwelt. Ich sagte niemandem etwas, behauptete, dass mein Auto defekt sei. Ich terminierte einen Rechtsanwalt, dem ich mich offenbarte und beschloss keinen Alkohol mehr zu trinken. Mir wurden nicht nur die Folgen klar, sondern auch, wie verantwortungslos mein Verhalten war und was hätte passieren können. Dass ich mich und andere massiv in Gefahr gebracht habe durch mein Verhalten. Ich schämte mich noch mehr als je zuvor. Mir wurde klar, dass ich nicht nur meinen Alkoholkonsum bearbeiten muss, sondern auch die Ursache: meine Einstellung, meine Emotionen lernen muss zu regulieren, mein Leben neu ordnen muss. Vor allem aber auch die gesundheitliche Komponente in Angriff nehmen muss.
Die ersten Wochen beschäftigte ich mich mit den rechtlichen Folgen und meiner zukünftigen Perspektive. Ich regelte finanzielle Geschichten, die mich belasteten, begann einen Zweitjob am Wochenende, um die finanziellen Lücken durch die Kosten der Scheidung, Unterhalt etc. auszugleichen. Fokussierte mich auf mein Studium, beschäftigte mich mit meiner Ernährung und einem gesunden Lebensstil. Damit hatte ich wieder das Gefühl, mein Leben wieder selbst gestalten zu können. Bis zum Abstinenzbeginn (20.10.2025) hatte ich noch ein bis zweimal Alkohol getrunken. Ich war mit meinem Freund hier unterwegs in seinem Verein und der Gruppenzwang bzw. ich dachte, dass ich mich rechtfertigen müsse, wenn ich keinen Alkohol trinken würde, veranlasste mich moderat als Alibi 2-3 dünne Radler zu trinken. Das fühlte sich für mich nicht richtig an und vor allem nicht gut. Mit jedem Tag, den ich kein Alkohol trank, gewann ich mehr an Selbstbewußtsein, Klarheit in meinen Gedanken und spürte die körperliche Kraft und Energie wieder zurück kehren. Positiv nahm ich dabei meine Fähigkeit zur Selbstreflexion wahr und dass ich mich besser auf mein Studium konzentrieren konnte. Ich habe in den letzten 8 Monaten bis heute 5 Hausarbeiten geschrieben und mit durschnittlich 1,3 abgeschlossen. Fange in wenigen Wochen mit meiner Bacelorarbeit nachdem ich alle Module eingetütet habe. Beruflich habe ich auch einiges geändert. Ich habe klare Grenzen gesetzt, überfordernde Situationen habe ich mit meinem Chef konstruktiv besprochen, anstelle mir immer mehr aufbürden zu lassen. Ich nehme wahr, dass ich mich viel besser mit den zum teil psychischen Problematiken meiner Klienten befassen kann.

Trinkhistorie vor TF:
2024 bis 09/2025: Umzug aus ehelicher Wohnung alleine. Immer wieder neue Konflikte infolge finanzieller Auseinandersetzung, Umgangsrecht, Pflichten und Rechten etc. - täglich bis zwischen 4-6 Gläser Weißweinschorle vorwiegend alleine zu Hause in den späten Abendstunden. Gestörtes Schlafverhalten, Sorgen, Ängste, kreisende Gedanken. Alkohol diente zur Entspannung, Selbstaufwertung, dachte, dass ich damit meine Probleme beiseite schieben könne. 3-4 mal im Monat kam es zu einer höheren Menge (zusätzlich ca 2 Dosen Prosecco und/oder 2 mal 0,5 l Bier mit meinem Nachbarn).

2022 bis Ende 2023: Zunehmende Unzufriedenheit in der Ehe und Streit. Beginn Studium in Anlehnung dessen, dass ich mich bereits emotional auf eine Trennung vorbereitete und mit Studium auf alleinigen Beinen stehen wollte. Getrunken habe ich in den Abendstunden, wenn Kinder im Bett waren, während meiner Lernzeit und wenn alles erledigt war. Vorwiegend Weißweinschorle oder Sekt. Gekauft habe ich mir nie Alkohol selbst. Da mein Mann abends Wein getrunken hatte, war meistens noch Rest und Reserve da. Menge: 2-3 Gläser Weißweinschorle täglich. Am Wochenende etwas mehr, da bereits zum Abendessen oder zu geselligem Beisammensein mit Freunden: Zusätzlich: 1-2 Weißweinschorle, 2-3 Sekt. Gefühle dabei: anfangs Lockerung, Anspannung viel ab, mehr Lebensfreude.

2018 bis 2021: Anfangs nur 2-3 mal die Woche 2-3 Gläser Weißweinschorle mit Freunden unter der Woche, nach dem Tennis, Am Wochenende als Genuss in Gesellschaft mit Familie und Freunden, zum Essen oder zur Geselligkeit. 2018 neuer Job, andere Verantwortung. Mit Beginn Corona Steigerung der Tage an denen Alkohol konsumiert wurde. Es wurden dann fast täglich 2-3 Gläser Weißweinschorle durchgehend auch am Wochenende. Soziale Kontakte wurden durch Corona weniger, da auch Feste und Geburtstage weniger wurden. Getrunken habe ich mit meinem Mann zusammen. Gegen Ende 2021 fing es an, dass ich nicht mehr im ehelichen Bett schlief. Außeinandersetzungen wurden mehr, körperliche Angriffe von meinem Mann auch.

2015 - 2017: Teilzeit im Versicherungsaußendienst, abendliche berufliche Veranstaltungen 3-4 mal im Monat, 2-3 Weißwein mit Kollegen je nach Dauer des Abends, meistens war ich mit dem Auto unterwegs und habe Wasser dazu getrunken. Zu Hause nur am Wochenende, beginnend freitags und auch nicht jeden Tag. Ich habe zu dieser Zeit auf mein Kaloriendefizit geachtet und maximal 1-2 Wein oder Bier getrunken, alternativ wegen Kalorien auf alkoholfreie Biere umgestiegen. Gegen Ende 2017 Berufswechsel vorhersehbar.

2014 - 2015 Alkohol /Wein zu geselligen Anlässen Geb.tage, Weihnachten, Familientreffen oder mit Freunden, zu Hause nicht getrunken, hier hat mich eher geärgert, wenn mein Mann abends getrunken hat. Menge: 3-4 Wein/Weinschorle an 4-5 Tagen im Monat. Abnehmphase und Ausbildung zum Ernährungscoach. Alkohol wurde in Kalorienkontingent eingeplant und passte nicht.

2011 - 2013 2. Schwangerschaft und Stillzeit, kein Alkohol, in Gesellschaft: Alkoholfreie Biere

2008 - 2010 1. Schwangerschaft und Stillzeit, kein Alkohol, in Gesellschaft: Alkoholfreie Biere

2003 - 2008 Kennenlernen meines Mannes und dessen Freundeskreis, zunehmender Alkoholkonsum aufgrund Freundeskreis, Fussball, Partys, Treffen in Kneipen und verschiedene Anlässe jeweils am Wochenende. Anfangs nur am Wochenende: 5-6 Radler über einen längeren Abend. Dann kam Bauphase 2005: Dann auch unter der Woche mit Handwerkern das berühmte Baustellenbier: 2-3 mal die Woche 1-2 Bier zusätzlich zum Wochenende. 2007 kurz vor Schwangerschaft wegen Kinderwunsch und Hochzeit weniger Alkohol: 2-3 p. Woche zum Abendessen 1-2 Gläser Sekt oder Wein (rot oder weiß), die Wochenend-Partys beschränkten sich auf Geburtstage ca 1-2 mal im Monat. Ab Jan. 2008 kein Alkohol mehr.

1997 - 2002 verheiratet mit Ehemann Nr. 1. Kaum Alkohol getrunken: Weder zu Hause noch auswärts. Alkohol beschränkte sich auf wenige Tage im Monat zu Einladungen oder bei Familie. 2-3 Wein ca 2-3 Mal im Monat. Dazwischen lag auch Ausbildung und Weiterbildung. In der Zeit habe ich zeitweise keinen Alkohol getrunken, viel Sport gemacht.

1992- 1997 Ehemann Nr. 1 kennengelernt. Schulabschluss und Auszug Elternhaus 1997 (18 Jahre) wegen Ausbildung und Wohnortwechsel. Führerschein. Vor Führerschein maximal 1-2 Getränke am Wochenende in Gesellschaft bei Freunden. Mit Führerschein kein Alkohol getrunken. Extreme Abnehmphase, Alkohol passte nicht ins Kalorienkontingent.

1989 - 1992 : Erste Erfahrung mit Alkohol mit 13 Jahren, nach Konfirmation. 1-2 Radler, Gefühl der Freiheit, Erwachsenwerden, sich ausprobieren, Erste Kontakte zum anderen Geschlecht, Mut antrinken. Veränderungen des Freundeskreises. Jungs die Alkohol tranken waren cooler. Teilweise heftiger Konsum für entsprechendes Alter. Immer unterschiedliche Getränke, da es immer darauf ankam, wer was mitbrachte von zu Hause. Oft waren das zum Teil harte Getränke. Von Wodka und Whisky 1-2 üblen Kater mit Erbrechen gehabt. 1-2 mal im Monat am Wochenende kam es zu entsprechenden Partys. Nach einem Kater aus meiner Erinnerung, kam die Wende, weil ich zwei Tage krank war. Alkohol ekelte mich erst mal an.

Sorry für die sehr ausführliche Länge :-)
 
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