8. Wann hatten Sie den ersten Kontakt mit Alkohol und wann haben Sie das erste Mal Alkohol zu sich genommen?*
(Allererste Erinnerung und erster Konsum)*
Mit ca. 15 Jahren waren 2 Freunde und ich zum ersten mal in der Stadt in einer Kneipe und tranken dort 2 Bier und waren danach stark angetrunken.
9. Haben Sie regelmäßig Alkohol getrunken, und wie hat sich ihr Trinkverhalten in den letzten Jahren entwickelt?
Im Zeitraum zwischen 15-17 Jahren war ich regelmäßig an den Wochenenden in der Stadt in einer Kneipe und man traf sich mit Freunden. In dieser Zeit habe ich kontinuierlich die Trinkmenge gesteigert. Dabei wurde hauptsächlich Bier konsumiert dazwischen sehr selten ein Schnaps. Die Atmosphäre war ein Freundeskreis der sich regelmäßig in einer Kneipe Traf und dort gemeinsam sprach und trank sowie Dart spielte. Dazu zählten die Freunde aus der Schule sowie andere Freunde die ich von früher kannte.
Zwischen 18-19 verlegten sich die Wochenenden in eine Disco und auch dort wurde Alkohol konsumiert. Ebenso vornehmlich Bier jedoch auch häufiger Cocktails. Mit 18 war es mir möglich eine Disco zu besuchen diese jedoch war eher wie eine Kneipe mit angeschlossener Tanzfläche in der ich mich sehr wohl fühlte. Der Vorteil daran war das die Kneipe somit bis 5 geöffnet hatte und man länger zusammen sitzen konnte. Tendenziell ist auch ein wenig mehr getrunken wurden jedoch ist man auch deutlich später erst in die Stadt gegangen.
Mit 20 zog ich von zu Hause aus und begann das Studium von Brauwesen und Getränketechnologie ein Studiengang den man per Definition mit Leuten studiert die eine gewisse Affinität zum Bier haben und darunter auch einig die gern Bier trinken. Somit traf am sich häufig und trank gemeinsam Bier.
Mit 21 habe ich das Studium zugunsten meines aktuellen Studiums Biochemie abgebrochen und habe den Studienort gewechselt. Damit hat sich auch mein Trinkverhalten wieder Reduziert.
Jedoch habe ich immer noch mit einer gewissen Regelmäßigkeit getrunken und habe auch gemerkt, dass mein Konsum in Stress Situationen anstieg.
Seit der TF habe ich den Alkoholkonsum deutlich reduziert. Und trinke wenn dann nur Spezielle Carftbiere und die wirklich des Genusses wegen.
10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?*
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)
15-17: 3-5 Biere, 1x in der Woche
18-19: 4-6 Biere oder 2-3 Longdrinks, 3x mal im Monat
20-21: 4-5 Biere, 1x die Woche / 1-2 Bier, 2x die Woche
21-24: 4-5 Biere, 3x im Monat / 1-2 Bier 2x im Monat
11. Wo und mit wem haben Sie überwiegend getrunken?
Im Freundeskreis entweder beim gemütlichen Beisammensein oder in Kneipen/Clubs.
12. Warum haben Sie getrunken?*
(Innere + äußere Motive)*
Die Innere Motivation für meinen Alkoholkonsum ist wohl darin zu finden, dass ich früher ein recht schüchterner Mensch war, des ich allerdings nicht mehr wirklich bin ich bin mittlerweile relativ offen und tue mich nicht sehr schwer Leute kennen zu lernen. Dennoch fühle ich mich wohler unter fremden wenn ich getrunken habe. Ich bin mir allerdings nicht sicher ob dies antrainiertes Verhalten ist, da ich wahrscheinlich im nüchternen Zustand besser auf den Gegenüber eingehen kann und ich so die Leute besser kennenlernen könnte sowohl als, dass diese mich sympathischer Wahrnehmen würden, da ich durch Alkohol manchmal etwas direkt/unfreundlich werde. Daneben hat sich im letzten Jahr immer stärker das Motiv der Konfliktbewältigung eingeschlichen, da ich das Letzte Jahr relativ Intensiv an der Uni gearbeitet habe ohne jedoch die gewünschten Erfolge zu erzielen, was mich manchmal stark runter gezogen hat, somit war manchmal der Alkohol an einem Abend die Ausflucht aus einer Situation in der nichts so recht lief wie man es sich vorstellte. Und man mal vergessen konnte was alles nicht passt.
Äußere Motive sind wenn dann der Freundeskreis, da ich wie gesagt in Gesellschaft getrunken habe und somit gemeinsam mit den Freunden. Es war in gewissen Maßen klar, dass wenn man sich trifft auch Alkohol konsumiert wurde, beispielsweise bei einem Spieleabend oder einem gemeinsamen Essen.
13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss bei sich beobachtet?*
(bei wenig und bei viel Alkohol)*
Das erste Bier hat eine verhältnismäßig starken Einfluss auf mich und danach wir dieser eher schwächer.
Die Wirkung ist entspannend und enthemmend. Ich werde gesprächiger und lockerer im Umgang mit Fremden und ich komme eher in die Laune zu Tanzen. Bei steigender Menge kommt es zu einem zunehmenden Kontrollverlust, und ich werde unvernünftig im Bezug auf die Aufgaben des nächsten Tages und möchte länger bleiben als ich geplant hatte und noch ein Bier trinken.
14. Gab es kritische Hinweise Anderer auf Ihren Alkoholkonsum und wie haben Sie darauf reagiert?*
Es gab mal den Hinweis man habe es an dem Abend übertrieben, jedoch ging es um den Konsum des einzelnen Abends nicht den allgemeinen. Ich habe mich im Anschluss an dieses Verhalten allgemein auch ohne zureden von anderen immer ein wenig zurückgehalten
15. Welche Auswirkungen und Folgen hatte Ihr Alkoholkonsum auf Ihr Leben und Ihr Umfeld?
Ich hatte abgesehen von Kater nach langen Nächten keine direkte Auswirkungen auf mein Leben und mein Umfeld. Natürlich abgesehen von Kosten die mit einem Abend in der Kneipe/Club verbunden sind.
16. Gab es in Ihrem bisherigen Leben frühere Zeiten, in denen sie weit mehr Alkohol als heute getrunken haben?*
Allgemein vor der TF und in der Zeit der Brauwesen Studiums s.o.
17. Haben sie jemals die Kontrolle über ihre Trinkmenge verloren und bis zur Volltrunkenheit Alkohol konsumiert?*
ja und auch in der Tatnacht
18. Haben Sie früher schon einmal oder öfter über einen längeren Zeitraum bewusst und mit Absicht völlig auf den Genuss von Alkohol verzichtet?*
ja 2 mal jeweils die Fastenzeit über
19. In welcher Kategorie von Trinker haben sie sich früher gesehen und wie stufen Sie sich heute rückblickend ein?
(mit Begründung)
Vor der TF habe ich mich nicht deutlich mit der Problematik auseinandergesetzt, da ich in Gesellschaft mit anderen getrunken habe die ähnliches Verhalten zeigten und dieses unter Studenten nicht besonders hervorsticht. Bei genauerer Betrachtung fällt es mir jedoch schwer mich genau zu kategorisieren, da ich zwar das verhalten eines Beta-Trinkers zweige, jedoch in seelischen Stresssituationen die Trinkmenge ansteigt, was wiederum auf einen Alpha Typen deutet und mein Verhalten, an manchen Abenden nicht wirklich aufzuhören auf dem Gamma-Typen deutet.
20. Trinken Sie heute Alkohol? Wenn ja, was, wie viel und wie oft?*
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)
Seit Mai 2014 max. 2 mal im Monat bis zu drei TE
Bier in diesen Fällen o.g. Craftbiere die einen besonderen Geschmack besitzen und einen Genuss darstellen
21. Wann haben Sie zuletzt Alkohol getrunken?
17.August um die bestanden Pilotenprüfung und den Geburtstag eines Freundes zu feiern ein Bier 0,33 und ein Sekt (klein)
22. Trinken sie gelegentlich alkoholfreies Bier?*
ja
23. Warum trinken Sie heute Alkohol/keinen Alkohol?*
Um besondere Momente zu feiern und um ein etwas zu genießen.
24. Warum haben Sie das Trinken reduziert bzw. aufgegeben und warum nicht schon eher?
Da mir die Problematik und Gefährdung zwar bewusst waren jedoch man sich irgendwie zurechtlegen konnte es wäre im Rahmen, jedoch durch die Beschäftigung mit dem Thema wurde klar, dass sich etwas ändern muss, da ich sonst Gefahr Laufe die Kontrolle über den Alkoholkonsum zu verlieren.
25. Wie haben Sie die Änderung Ihres Trinkverhaltens erreicht und dabei die Umstellungsphase erlebt?*
Ich habe beschlossen nicht mehr soviel zu trinken und wenn dann zu gegebenen Anlässen und auch dort nur in Maßen. Daneben habe ich mit Freuden gesprochen und darum gebeten, dass auch diese ein Auge auf mich haben und in der Anfangsphase das verfallen in alte Muster zu verhindern.
26. Wie wirkt sich Ihr geändertes Verhalten auf Sie, Ihr Leben und Ihr Umfeld aus?*
Nicht besonders stark, abgesehen von der Frage warum man denn nichts trinke. Worauf in meißt eher mit einem vorgeschobenen Grund antworte, da man nicht unbedingt jedem auf die Nasen binden will wieso. Ansonsten fallen im positiven Tage weg an denen man mit einem Kater kämpft.
28. Können Sie sich vorstellen, jemals wieder in Ihre alten Gewohnheiten zurückzufallen?*
(mit Begründung)
Ja. Da sich dieses Verhalten bereits seit meinem 15ten Lebensjahr entwickelt hat und die Annahme man könnte nicht zurückfallen ist vermessen. Aber ich werde mein möglichstes tun und nehme an, je länge man sich die neue Verhaltensweise antrainiert desto unwahrscheinlicher wird es in alte Muster zurückfallen. Und ich hoffe auf die Hilfe des Freundeskreises und der Familie auch in speziellen Situation die man früher
29. Wie wollen sie in Zukunft das Trinken vom Fahren trennen?*
Ich werde wenn ich weiß ich werde Alkohol konsumieren erst gar nicht mit einem Verkehrsmittel anreisen sondern entweder zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Abseits davon ist mir durch Überlegungen klar geworden welche Gefahr ich für den Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss darstelle daher. Ist meine bisher vorhandene Einstellung gegenüber des betrunkenen Autofahren, die dies strikt ablehnt auch auf die Benutzung des Rades übergegangen.
30. Haben Sie zum Abschluss noch etwas hinzuzufügen?
Vielen Dank schon mal im Vorraus