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Hallo Zusammen,
mein Sohn wurde im Dezember letzten Jahres bei einer Trunkenheitsfahrt mit 2,03 Promille von der Polizei gestoppt. Man hat seinen Führerschein eingezogen und bisher kennt er sein Strafmaß noch nicht. Da er eine Autismus/ADS Diagnose hat und er mich um Hilfe gebeten hat, bin ich mit ihm zur Suchtberatung der Caritas gegangen und von dort aus wurde ein Reha-Antrag gestellt, der jetzt auch bewilligt ist.
Mein Sohn trinkt sehr viel Alkohol ... (in der Regel Wodka) ... und wir haben deshalb in den letzten 3 Jahren immer wieder Auseinandersetzungen.
Bis zu dem Infogespräch bei der Sozialarbeiterin eines Anbieters zur verkehrspsychologischen Vorbereitung auf die MPU war er auch absolut einverstanden mit der Teilnahme an einer Reha. Doch als die Dame ihm sagte, dass sie nicht den Eindruck hat, er sei alkoholabhängig, sondern hätte "nur" einen risikohaften Umgang" wollte er nicht mehr an einer Reha teilnehmen.
Meiner Meinung nach ist die Reha für meinen Sohn super wichtig, weil er seine Problem, und vor allen Dingen, was ihn da hin gebracht hat fundiert aufarbeiten. Er hat ausreichend Zeit, sich ausschließlich damit zu beschäftigen, wie es für ihn ohne Alkohol gut weitergehen kann in allen unterschiedlichen Lebensbereichen.
Er hat die Entscheidung getroffen, weil es mit der Reha entsprechend länger dauert, bis er sich zur MPU anmelden kann. Bis zur Reha dauert es 5 Monate, die Reha selbst dauert ca. 3 Monate und erst ab dann kann er mit einem 12monatigen Abstinenznachweis beginnen. Insgesamt also 20 Monate bis zur Chance, seinen Führerschein wiederzubekommen.
Würde er jetzt einen Kurs bei den Verkehrspsychologen zur Vorbereitung auf die MPU machen, könnte er direkt mit dem Abstinenznachweis beginnen und könnte dann in 12 Monaten zur MPU.
Ich mache mir sehr große Sorgen, dass er mit der Entscheidung gegen die Reha eine große Chance verpasst, für sich das Richtige zu tun.
Ich würde sehr freuen über Aufklärung, Anregungen oder Unterstützung in der Angelegenheit meines Sohnes.
mein Sohn wurde im Dezember letzten Jahres bei einer Trunkenheitsfahrt mit 2,03 Promille von der Polizei gestoppt. Man hat seinen Führerschein eingezogen und bisher kennt er sein Strafmaß noch nicht. Da er eine Autismus/ADS Diagnose hat und er mich um Hilfe gebeten hat, bin ich mit ihm zur Suchtberatung der Caritas gegangen und von dort aus wurde ein Reha-Antrag gestellt, der jetzt auch bewilligt ist.
Mein Sohn trinkt sehr viel Alkohol ... (in der Regel Wodka) ... und wir haben deshalb in den letzten 3 Jahren immer wieder Auseinandersetzungen.
Bis zu dem Infogespräch bei der Sozialarbeiterin eines Anbieters zur verkehrspsychologischen Vorbereitung auf die MPU war er auch absolut einverstanden mit der Teilnahme an einer Reha. Doch als die Dame ihm sagte, dass sie nicht den Eindruck hat, er sei alkoholabhängig, sondern hätte "nur" einen risikohaften Umgang" wollte er nicht mehr an einer Reha teilnehmen.
Meiner Meinung nach ist die Reha für meinen Sohn super wichtig, weil er seine Problem, und vor allen Dingen, was ihn da hin gebracht hat fundiert aufarbeiten. Er hat ausreichend Zeit, sich ausschließlich damit zu beschäftigen, wie es für ihn ohne Alkohol gut weitergehen kann in allen unterschiedlichen Lebensbereichen.
- Analyse des Problemes
- Stabilität der Veränderung
- Rückfallprophylaxe
- Nachsorge
Er hat die Entscheidung getroffen, weil es mit der Reha entsprechend länger dauert, bis er sich zur MPU anmelden kann. Bis zur Reha dauert es 5 Monate, die Reha selbst dauert ca. 3 Monate und erst ab dann kann er mit einem 12monatigen Abstinenznachweis beginnen. Insgesamt also 20 Monate bis zur Chance, seinen Führerschein wiederzubekommen.
Würde er jetzt einen Kurs bei den Verkehrspsychologen zur Vorbereitung auf die MPU machen, könnte er direkt mit dem Abstinenznachweis beginnen und könnte dann in 12 Monaten zur MPU.
Ich mache mir sehr große Sorgen, dass er mit der Entscheidung gegen die Reha eine große Chance verpasst, für sich das Richtige zu tun.
Ich würde sehr freuen über Aufklärung, Anregungen oder Unterstützung in der Angelegenheit meines Sohnes.
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