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Welche MPU Vorbereitung würdet Ihr empfehlen?

robin3008

Neuer Benutzer
Hallo erstmal ich bin neu hier im Forum und hab eine Frage die Ihr mir vllt beantworten oder helfen könnt.
Ich suche derzeit eine MPU Vorbereitung, ich habe mir schon viele Angebote eingeholt und kann mich nicht entscheiden. Die behaupten ja alle das Sie die besten sind, Verkehrspsychologe haben etc.
Die Preis Spannen liegen ja so zwischen 1100€ und 2500€ da sind die günstigeren natürlich viel attraktiver aber wäre dies Sinnvoll?
Ich hab mich schon viel mit dem Thema MPU befasst aber bei der Wahl der richtigen Vorbereitung bin ich aufgeschmissen
Könntet Ihr mir evtl. Helfen und mir eure Erfahrungen erzählen das wäre sehr nett.
Vielen Dank ich warte auf eure Antworten.
 
mal so aus meiner Erfahrung über die vielen Jahre (im echten Leben und aus Foren), in aller Pauschalität:
  • meide die Blender mit den Heilsversprechen (Bestehensgarantien)
  • meide die Trickser ("MPU ohne Abstinenznachweise" - Marketing)*
  • meide die Firmen mit fast ausschließlich positiven Erfahrungsberichten (das beste an denen ist oft eine unerbittliche Abmahnabteilung, deswegen werde ich jetzt auch nicht ins Detail gehen)
Bei TÜV & Co bist du abzocksicher aufgestellt, sicher auch bei vielen Kleinanbietern. Und auch, wenns manche nicht gern hören: Ein Psychologen-Titel ist kein Garant für eine gute Vorbereitung. Und bei den größeren Anbietern kommts halt dann auch immer darauf an, welchen Berater Du erwischt. Die sind nicht alle gleich qualifiziert, selbst wenn es idR ein funktionierendes Qualitätsmanagement gibt..

Vllt haben die einen oder anderen dann noch eigene gute (oder schlechte) Erfahrungen - da wärs vllt auch günstig, wenn Du mal verrätst, woher Du kommst... und worum es überhaupt geht.

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* vllt klappt das sogar, aber wenn Deine Problemtiefe größer ist, ist die nächste MPU so gut wie gebucht; Frage-Antwort-Muster können vllt klappen - aber Du veränderst halt nix an den Ursachen. Und damit Du wirst mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder auffällig. Eine gute MPU-Vorbereitung hilft Dir, bei Dir aufzuräumen - so dass Du Deinen FS nicht nur wiederbekommst, sondern ihn auch behältst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielen Dank für die schnelle Antwort
Ich komme aus Rheinland-Pfalz nähe Trier und muss zur MPU wegen Cannabis und Kokain war 2 mal auffällig einmal mit Auto bei der Blut Entnahme wurde 5,3ng Benzoylecgonin und 27ng THC und 320ng COOH festgestellt das war 2022 dann 2024 wurde ich nur unter dem Einfluss von THC angehalten 20ng THC 270ng COOH auf einem E Scooter. Ich habe bereits meine Ersten AN beim TÜV in Trier gemacht und jetzt so langsam müsste ich mich um alles weitere kümmern.
Über jede Positive wie negative Erfahrung würde ich mich freuen weil wie schon erwähnt ist dieser Markt sehr breit aufgestellt und auf die aussagen von den Vorbereiten bezüglich über Ihrer Kompetenzen möchte ich nicht glauben, am ende wollen Sie ja Geld verdienen ist ja klar.
Deine Punkte die du genannt hast sind auch erstmal hilfreich und logisch Danke auch dafür.
Der Punkt mit MPU ohne AN weiß ich schon funktioniert bei mir nicht und da haben die Vorbereiter mit denen ich Kontakt hatte mich schon drüber aufgeklärt und die meinten alle das bei mir 12 Monate Abstinenz ausreichend sind. Caritas und meine alte FSST meinten aber ich müsse 15 Monate AN bringen. Da bin ich auch leicht verunsichert ist aber nicht der punkt wenn es sein muss bring auch gern 15 Monate AN, Hauptsache irgendwann wieder Auto fahren zu dürfen.
 
D1/D2 bedeuten 15 Monate, mit 320 / 270ng COOH bist Du eh jenseits von gut und böse und eine Einordnung in eine D1 dürfte Dir sicher sein, erst recht mit dem Mischkonsum.
Jetzt mal nur von den wiederholten Werten her dürftest Du ein wirklich massives (!) Drogenproblem haben - ich würde jetzt auch ohne weitere Informationen eine Ursachen-orientierte Therapie für durchaus sinnvoll halten. Für die MPU selbst ist das keine Voraussetzung, sofern Du es auch ohne schaffst, ganz gewaltig bei Dir aufzuräumen.

und die meinten alle das bei mir 12 Monate Abstinenz ausreichend sind
äh... nein.*

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*vllt wäre das noch 2022 nach der Erstauffälligkeit und den damals gültigen BUK ne Option gewesen, das weiss ich jetzt nicht. Aber 2026, noch dazu mit Wiederholungsbefund, kannst Du sowas vergessen. 15 Monate Minimum. Minimum. Du hast vermutlich einen weiten Weg zu gehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Okay gut danke dir das hilft mir auch schonmal etwas dann bring ich die 15 Monate das ist für mich kein Problem ich bin sehr Stabil Abstinent und habe es auch vor in Zukunft zu sein auch wenn ich mein Führerschein wieder habe.
 
Jetzt mal nur von den wiederholten Werten her dürftest Du ein wirklich massives (!) Drogenproblem haben - ich würde jetzt auch ohne weitere Informationen eine Ursachen-orientierte Therapie für durchaus sinnvoll halten. Für die MPU selbst ist das keine Voraussetzung, sofern Du es auch ohne schaffst, ganz gewaltig bei Dir aufzuräumen.
Das hatte ich auch, eine Therapie habe ich jetzt nicht gemacht aber ich hab mein verhalten jetzt die letzten Jahre hinterfragt und gemerkt was falsch gelaufen ist und mein Leben komplett neu gestaltet und ein ganz anderes Umfeld (war auch dringend nötig) ich habe relativ lang gebraucht bis ich zum Entschluss gekommen bin endlich alles an zu packen und mein Führerschein wieder zu bekommen
 
Hallo robin3008,

willkommen im Forum.

Ich schließe mich "joost" an, dass es in deinem Fall 15 Monate AN sein sollten.
Ich hatte hier einen Thread erstellt, in dem man nachlesen kann, worauf man bei einem MPU-Vorbereiter achten sollte.

Wenn du magst, können auch hier im Forum schon die ersten Weichen gestellt werden. Dazu wäre es sinnvoll, sich mit dem Fragebogen für eine Drogen-MPU auseinander zu setzen. Wenn du dies machen möchtest, bitte vorher den entprechenden Profilfragebogen ausfüllen. :smiley138:
 
Ja war schlecht formuliert aber danke für den Tipp ich hab eine Professionelle Vorbereitung nötig ich glaube nicht das ich es ohne schaffe
 
Und genau das könnten wir anhand eines ausgefüllten FB erkennen, nämlich wo genau du gerade bei deiner Aufarbeitung stehst, und welche zusätzliche/fachliche Hilfe für dich sinnvoll wäre. Ist aber deine Entscheidung wie du vorgehen möchtest - mache es so, wie es für dich am Besten passt. :)
 
Zur Person
Geschlecht: Männlich
Alter: 24

Was ist passiert?
Drogensorte: Cannabis, Kokain
Konsumform (Dauer und Häufigkeit je Substanz): Kokain selten, Cannabis Täglich
Datum der Auffälligkeit: 12.09.2022 und 04.2024

Drogenbefund
Blutwerte: 1. 5,3ng Benzoylecgonin, 27ng THC 320ng COOH
2. 20ng 270ng COOH
Schnelltest: Ja
Beim Kauf erwischt: Nein
Nur daneben gestanden:

Stand des Ermittlungsverfahrens
Gerade erst passiert:
Polizei hat sich mit den Blutwerten gemeldet:
Verfahren gegen Bußgeld eingestellt:
Verurteilt:
Strafe abgebüßt:

Führerschein
Hab ich noch: Nein
Hab ich abgegeben: Ja
Hab ich neu beantragt: Nein
Habe noch keinen gemacht:

Führerscheinstelle
Hab schon in meine Akte geschaut Ja/Nein: Nein
Sonstige Verstöße oder Straftaten?: Ja
Genaue Fragestellung der FSSt (falls bekannt):

Bundesland:
Rheinland-Pfalz


Konsum
Ich konsumiere noch: Nein
letzter Konsum: 30.07.2025

Abstinenznachweis
Haaranalyse: Ja
Urinscreen: Nein
Keinen Plan:

Aufarbeitung
Drogenberatung: Nicht mehr
Selbsthilfegruppe (SHG): Nicht mehr
Psychologe: Derzeit nicht
Ambulante/stationäre Therapie: Nein
Keine Ahnung:

MPU
Datum: /
Welche Stelle (MPI): /
Schon bezahlt?: /
Schon gehabt?: /
Wer hat das Gutachten gesehen?: /
Was steht auf der letzten Seite (Beantwortung der Fragestellung)?: /

Altlasten
Bist du Rückfalltäter?:
 
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