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Widmarkformel...

Potti

Neuer Benutzer
Moin meine lieben....
ich habe zuerst die Suche Funktione benutzt, um euch nicht mit Fragen zu löchern, die schon xmal gestellt wurden..
Ich bin in meiner MPU Vorbereitung. Dritte Haarprobe gemacht. Vierte Probe Ende Juli.
Im Vorbereitungskurs hat man erzählt, das man diese Widmarkformel abfragt.
Ich habe in der Schule schon immer Schwierigkeiten gehabt, Formeln zu lernen und zu behalten.
Kann mir jemand von Euch dabei auf die Sprünge helfen?

Diese Standartrechnung ist mir ja schon fast klar, aber was ist, wenn die Trinkdauer länger ist? Wie sieht es aus, mit dem Abbau von Alkohol in der Leber nach einer Stunde, wenn man weiter trinkt?
Ich hoffe, ich habe mein Problem so erklärt, das man mir helfen kann.
Vielen Dank
Gruß Potti
 
Wie sieht es aus, mit dem Abbau von Alkohol in der Leber nach einer Stunde, wenn man weiter trinkt?
Du misst die Zeit ab Trinkbeginn bis hin zur Blutentnahme, weil Du bereits kurz nach dem ersten Schluck mit dem Abbau beginnst. Du musst, sofern Du beim TÜV die MPU machst, auch nur das Schätzverfahren kennen. Mehr wird nicht verlangt.
Die TÜV-Faustformel ist etwas konservativ, die geht immer noch von Abbauraten von 0.1pm/Std aus. Ich würde lieber auf 0.15 pm gehen, das bildet Deine reale Trinkmenge besser ab.
 
Im Vorbereitungskurs hat man erzählt, das man diese Widmarkformel abfragt.

Ich habe zwar bereits über 400 Gutachten gelesen, aber nicht in einem wurde nach der Widmark-Formel oder anderen Formeln gefragt. Das ist meiner Meinung nach kompletter Unsinn.

Die Gutachter fragen immer nach konkreten Werten. Was in welcher Menge haben sie getrunken? Und bei kontrolliertem Trinken: Was werden sie wie häufig in welcher Menge trinken?

Oder es werden (eigentlich auch nur beim kontrollierten Trinken) konkrete Fragen gestellt wie: Was meinen sie, wieviel Promille haben sie, wenn sie einen Liter Bier trinken? Dann interessiert den Gutachter nur die konkrete Promillezahl, die sollte man auch ohne Formel wissen.

Probleme gibt es nur, wenn die Gutachter angelogen werden, wenn sie nach konkreten Trinkmengen gefragt haben. Eine typische (Nach)Frage wäre dann: Haben sie nicht vielleicht doch etwas mehr getrunken? So eine Frage sollte ein Alarmsignal sein. Wenn Betroffene dann mit irgendelchen Formeln ankommen wird das eher negativ gesehen. In dem Zusammenhang wollen Gutachter grade keine Formeln hören sondern ganz konkrete Angaben.

Meine Erfahrung ist zudem: Wenn Betroffene von sich aus mit Formeln ankommen wollen sie meist ihre Trinkmengen verharmlosen. Das sehen die Gutachter wohl ähnlich.

Deshalb wird auch im Großen Fragebogen hier im Forum korrekterweise nicht nach Formeln gefragt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oder es werden (eigentlich auch nur beim kontrollierten Trinken) konkrete Fragen gestellt wie:
Richtig. Von der Dekra weiss ich allerdings, dass die auch schon mal Widmark abfragt. Ich kenne solche Nachfragen innerhalb der A2 (kT). Bei kT gilt ja nun auch die "Punktnüchternheit" als Kriterium, da muss ich logischerweise Abbauzeiten bis 0.0pm halbwegs korrekt einschätzen können.

Wenn Betroffene dann mit irgendelchen Formeln ankommen wird das eher negativ gesehen. In dem Zusammenhang wollen Gutachter grade keine Formeln hören sondern ganz konkrete Angaben.
... solange man sich an den Konsum noch halbwegs genau erinnern kann. Es ist durchaus ok, wenn man die "theoretische Trinkmenge" bei Verlust der Übersicht nachträglich recherchiert, dazu gehören auch die Berechnungen. Und optimalerweise ist man dann auch bisschen schockiert, wieviel man sich da reingezogen hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe aber durchaus Fragebögen gesehen, die vor der Begutachtung auszufüllen sind, die direkt danach fragen.
Insofern gilt wie bei dem schwierigen Alltagskonflikt nach dem Regenschirm:
Besser ( das Wissen ) haben als brauchen…:smiley138:
 
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