Wie gehe ich mit der Alkohol MPU vor…? Was ist der richtige Weg?

Ja da hast du recht, aber theoretisch gesehen hätte ich ja keine 15 Monate gebraucht, das meine ich:)
Wie willst du das genau machen? Ich finde es vollkommen richtig, direkt nach der TF mit der AN zu beginnen. Diese musst du ja (bis auf wenige Wochen vor der MPU) bis zur MPU belegen. Da du den Termin für die MPU am Anfang nicht kennst, wäre es Zufall wenn genau 12 Monate rauskommen.
 
Wie willst du das genau machen? Ich finde es vollkommen richtig, direkt nach der TF mit der AN zu beginnen. Diese musst du ja (bis auf wenige Wochen vor der MPU) bis zur MPU belegen. Da du den Termin für die MPU am Anfang nicht kennst, wäre es Zufall wenn genau 12 Monate rauskommen.
Ja genau, da ich es so gemacht habe und für richtig gehalten habe habe ich auch zur MPU 15 Monate nachweisliche Abstinenz.
 
Der Vorfall war sozusagen mein Weckruf. Ich habe mich und andere Menschen in Gefahr gebracht. Als Verkehrsteilnehmer hat man eine Verantwortung für sich und gerade alle anderen Teilnehmer.
Ich habe meinen Kontrollverlust bei Stress, negativen Emotionen und Gefühlen erkannt.
Habe ganz klare Strategien wie ich heute anders mit solchen Situationen umgehe. Ich habe eine feste Bezugsperson der ich mich völlig öffnen kann und die immer für mich da ist. Früher konnte ich das nicht, was eine große Schwäche war. Ebenso habe ich meinen beruflichen Weg verändert. Ich habe in den Betrieb wo ich arbeite sehr gute Chancen für die Zukunft. Dadurch habe ich ein festes Ziel vor Augen, welches ich anstrebe. Zum Ausgleich für den Alltag mache ich regelmäßig Sport, dabei kriegt man den Kopf frei und kann sich richtig austoben. Tatsächlich war ich auch schon auf Feierlichkeiten, wo auch Alkohol konsumiert wurde. Es hat sich gut angefühlt Alkohol dankend abzulehnen, und dies wurde auch von den meisten ohne Anstandungen akzeptiert.

So in der Art würde ich nun erstmal sagen… Natürlich etwas sorgfältiger aufgebaut und sortiert.

Wäre über deine Meinung wirklich dankbar.
 
Der Vorfall war sozusagen mein Weckruf. Ich habe mich und andere Menschen in Gefahr gebracht. Als Verkehrsteilnehmer hat man eine Verantwortung für sich und gerade alle anderen Teilnehmer.
Okay, klar, sofern keine antisoziale Persönlichkeitsstörung vorliegt.
Entlockt aber dem GA nur ein müdes Gähnen, weil diese Erkenntnis so nachhaltig ist wie verbotene Plastiktüten.

Ich habe meinen Kontrollverlust bei Stress, negativen Emotionen und Gefühlen erkannt.
Gut, aber ergründen !
In welchen Situationen genau fand Kontrollverlust statt ?
Bezieht sich das aufˋs Saufen ?
Welche negativen Emotionen genau ?
Wie, warum, in welchem Zusammenhang sind diese entstanden ?

Habe ganz klare Strategien wie ich heute anders mit solchen Situationen umgehe. Ich habe eine feste Bezugsperson der ich mich völlig öffnen kann und die immer für mich da ist.
Warum hattest du diese vorher nicht ?
Was genau hat sich bei dir verändert ?

Früher konnte ich das nicht, was eine große Schwäche war.
Warum nicht ?

Ebenso habe ich meinen beruflichen Weg verändert. Ich habe in den Betrieb wo ich arbeite sehr gute Chancen für die Zukunft.
Warum ?
Was genau hat dich nicht zufrieden gestellt ?
Was genau macht dich jetzt zufrieden ?

Dadurch habe ich ein festes Ziel vor Augen, welches ich anstrebe.
Warum hattest du das „vorher“ nicht ?

Zum Ausgleich für den Alltag mache ich regelmäßig Sport, dabei kriegt man den Kopf frei und kann sich richtig austoben.
Warum hast du das vor der TF nicht genutzt ?

Tatsächlich war ich auch schon auf Feierlichkeiten, wo auch Alkohol konsumiert wurde. Es hat sich gut angefühlt Alkohol dankend abzulehnen,
Warum kannst du das jetzt und vorher nicht ?

Also, lieber @mikahasel, das geht alles in die richtige Richtung, aber du musst da noch viel tiefer gehen, s. meinen Post von heute Morgen.

LG :smiley138:
 
Vielen Dank für die Antwort. Habe tatsächlich eine bisher durchgehende Abstinenz. Seit 15 Monaten.
Nein, die hast Du nach eigenen Angaben nicht da Du jetzt KT betreibst.

Ich möchte einfach keinen Alkohol mehr trinken.
Warum tust Du es dann?
Der Vorbereiter sagt immer KT KT aber ich will nichts trinken, und diese Situationen und KT alles zu erfinden und zu lügen will ich eigentlich nicht… Das hatte er aber verlangt, um die MPU zu bestehen.
Nochmal die Frage zum ersten Punkt, warum tust Du es dann?

Zum zweiten Punkt, egal wieviel Geld Du diesem dubiosen „Vorbereiter“ schon in den Rachen geworfen hast (und ggf., je nach Vertragslage auch weiter musst), schieß ihn in den Wind, er HT Dich nachdem was wir hier lesen, nicht einen Zentimeter in Richtung einer positiven MPU gebracht.

Tut mir leid Dir das so sagen zu müssen.

Weswegen ich die drei Aussagen hier zitiert habe… jede einzelne davon hätte Dich wohl zum Durchfallen gebracht, denn entweder Du lebst(!) abstinent oder Du betreibst KT.
Für eine Richtung musst Du Dich entscheiden.
 
Wie kommt @mikahasel denn da wieder raus, ohne mit den AN wieder anfangen zu müssen?
Auf dem Papier sind 15 AN Monate voll, dann würde aber wissentlich gelogen, mit der Gefahr, dass die MPU durch ist.
KT ist aber nicht gewollt und passt auch nicht zu A2 KT (wenn ich es richtig verstanden habe).

Natürlich muss jeder für sich entscheiden, die mögliche und richtige Entscheidung zu treffen. Und wenn hier die AN dauerhaft angestrebt wird?
 
uf dem Papier sind 15 AN Monate voll, dann würde aber wissentlich gelogen, mit der Gefahr, dass die MPU durch ist.
ach .. die Entscheidung selbst und der Verweis auf einen ggf recht manipulativen Vorbereiter könnten schon durchgehen. Sogar mit der Wahrheit (bissi an Bier genippt und dann sein lassen, weils nicht gepasst hat). Sofern es die Wahrheit ist.
Im Gegenteil: er könnte ja die 15 Monate Abstinenz stolz berichten, weil die Nachweise das stützen würden.
Hier offen zu sein gibt imho nur fette Pluspunkte für die H-null ("kann ich diesem Kunden vertrauen?")

Und im schlimmsten Falle wäre das eine A2 -kT mit Umentscheidung zur Abstinenz in der Erprobungsphase. Ich habs schon ein paar Mal geschrieben, diesen Weg sehen die BUK ausdrücklich vor.
Da würde ich mir jetzt echt keine Sorgen machen.
 
In welchen Situationen genau fand Kontrollverlust statt ?
Bezieht sich das aufˋs Saufen ?
Welche negativen Emotionen genau ?
Wie, warum, in welchem Zusammenhang sind diese entstanden ?
Der Kontrollverlust fand in Situationen statt wie zum Beispiel nach dem Tod eines Familienmitglieds. Ich war für alle da, habe alles mögliche in Bewegung gesetzt, um allen zu helfen. Habe versucht beruhigende Worte zu finden. Aber ich selbst kam in der Situation ja auch gar nicht damit klar. Jedoch wollte ich andere Menschen nicht damit belasten… Wo ich dann nach dem Vorfall usw zur Ruhe kam habe ich diesen tiefen Schmerz viel stärker gefühlt. Dies habe ich dann durch Alkohol versucht zu verdrängen, um den Schmerz nicht zu spüren. Das ist nur ein Beispiel, andere Beispiele beziehen sich auf zwischenmenschliche Auseinandersetzungen, Zukunfts-Druck.
Warum hattest du diese vorher nicht ?
Was genau hat sich bei dir verändert ?
Ich habe das nie gelernt. Ich hatte nie Personen die mir wirklich zugehört hatten und meine Gefühle ernst genommen haben. Deshalb war ich eher darauf fokussiert mit meinen Problemen alleine klarzukommen und mich nicht zu öffnen. Ich habe eher versucht diese zu verdrängen…

Durch den Vorfall ist mir klar geworden, dass dies nicht die richtige Lösung ist. Es ist mir nicht leicht gefallen jedoch habe ich mich gezwungen mich zu öffnen, wir haben viele Gespräche geführt und ich bin auf völlige Hilfsbereitschaft gestoßen. Regelmäßig tauschen wir uns aus.
Heute weiß ich einfach, dass es so so wichtig ist zu wissen, nicht alleine zu sein was Gefühle angeht. Das man wen hat, auf den man sich verlassen kann.

Warum?
Die Antwort steckt mit in der Antwort davor.


Warum ?
Was genau hat dich nicht zufrieden gestellt ?
Was genau macht dich jetzt zufrieden ?

Ich war damals Student (Abgeschlossene Ausbildung vorhanden gewesen). Ich habe mit der Zeit gemerkt, dass es mir doch zu anspruchsvoll ist. Hatte jedoch Angst, es abzubrechen, weil ich nicht als „War klar der schafft es nicht“ darstehen wollte. durch den Vorfall bin ich zurück in meinen alten Job. Dort wurde ich herzlich aufgenommen, habe ein deutlich besseres Gehalt wie damals bekommen, obwohl ich keinen Führerschein mehr habe, der eigentlich relevant ist in meinen Job. Zulunftstechnisch saß ich lange mit der Geschäftsführung zusammen und wir haben einen schriftlichen Vertrag für die Zulunft aufgesetzt (möchte das hier kicht öffnetlich teilen). Somit habe ich beruflich beste Voraussetzungen für die Zukunft. Das macht mich unfassbar stolz und glücklich.

Warum hattest du das „vorher“ nicht ?

Ich habe mich einfach menschlich weiterentwickelt, ich bin im Kopf gereift und habe nun den festen Blick in die Zukunft. Ich bekomme Zuspruch, Lob für meine Arbeit,… All das motiviert mich umso mehr.


Zum Ausgleich für den Alltag mache ich regelmäßig Sport, dabei kriegt man den Kopf frei und kann sich richtig austoben.

Warum hast du das vor der TF nicht genutzt ?

Ich war damals noch nicht an dem Erkenntnisstand wie heute. Früher wollte ich den Zustand möglichst schnell loswerden, heute will ich mich bewusst langfristig stabilisieren deshalb greife ich zu Sport statt zu kurzfristigen Vergessen der Situationen. Dadurch habe ich gemerkt wie gut es mir tut.


Tatsächlich war ich auch schon auf Feierlichkeiten, wo auch Alkohol konsumiert wurde. Es hat sich gut angefühlt Alkohol dankend abzulehnen,
Warum kannst du das jetzt und vorher nicht ?

Damals dachte ich, dass ich weniger akzeptiert werde, wenn ich nicht trinke. Ich dachte, dass es schwach wäre. Alkohol hatte damals eine Funktion, die ich verspüren wollte.
Heute weiß ich, dass Nein sagen wahre Stärke beweist. Außerdem macht es mich glücklich und stolz, konsequent Nein sagen zu können.
 
ach .. die Entscheidung selbst und der Verweis auf einen ggf recht manipulativen Vorbereiter könnten schon durchgehen. Sogar mit der Wahrheit (bissi an Bier genippt und dann sein lassen, weils nicht gepasst hat). Sofern es die Wahrheit ist.
Im Gegenteil: er könnte ja die 15 Monate Abstinenz stolz berichten, weil die Nachweise das stützen würden.
Hier offen zu sein gibt imho nur fette Pluspunkte für die H-null ("kann ich diesem Kunden vertrauen?")

Und im schlimmsten Falle wäre das eine A2 -kT mit Umentscheidung zur Abstinenz in der Erprobungsphase. Ich habs schon ein paar Mal geschrieben, diesen Weg sehen die BUK ausdrücklich vor.
Da würde ich mir jetzt echt keine Sorgen machen.

@joost

Ich habe tatsächlich 15 Monate nachweisbar Abstinenz per Haaranalyse. Ja ich habe 3-4 Schlücke Bier gehabt… Aber das hat sich absolut falsch angefühlt. Somit direkt aufgehört. Mein MPU Vorbereiter hat einfach gesagt dass für mich das Bestehen nur durch KT möglich wäre. Hat gesagt auf gar keinen Fall Abstinenz machen. Ich hingegen habe direkt Abstinenz gemacht. (Nachweislich weil ich es im Internet gelesen hatte, getrunken hätte ich sowieso nicht)

Sollte man die 3-4 Schlücke erwähnen?
 
Tatsächlich habe ich 21,5 Monate ja. 6,5 Monate bis zum Strafbefehl mit folgenden 15 Monaten Sperre.
Es war meine erste Auffälligkeit.
Ebenso noch nie Drogen komsumiert und keine Gewaltdelikte.

Einmal Handy am Steuer, aber ich denke nicht, dass das dies Strafmaß begründet…
Das ist krass vom Strafmaß ich hatte bei 2,4 Promille ohne Unfall 9 Monate und 1600 Euro Strafe - die Zeit die der Führerschein schon weg war hat mitgezählt ( was in meinem Fall nichts genützt hat weil ich 15 Monate Abstinenz gebraucht habe wegen A1 )
Schön das du hier weiter machst
 
Das ist krass vom Strafmaß ich hatte bei 2,4 Promille ohne Unfall 9 Monate und 1600 Euro Strafe - die Zeit die der Führerschein schon weg war hat mitgezählt ( was in meinem Fall nichts genützt hat weil ich 15 Monate Abstinenz gebraucht habe wegen A1 )
Schön das du hier weiter machst
Wie meinst du hier weiter machst?

Hast du deinen Führerschein wieder?
 
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