Wie gehe ich mit der Alkohol MPU vor…? Was ist der richtige Weg?

Wie meinst du hier weiter machst?

Hast du deinen Führerschein wieder?
Das du die Aufbereitung hier nutzt und hier weiter machst sorry für das missverständliche

Ja ich hatte ihn genau nach 2 Jahren wieder.

Der Weg zur MPU war keine gutriechende Blumenwiese mit streichel Zoo - sondern schotterpiste mit tiefen schlaglöchern.

Mit ehrlicher Aufbereitung und vor ehrlich sein zu sich selbst schaffst du es auch
 
Das du die Aufbereitung hier nutzt und hier weiter machst sorry für das missverständliche

Ja ich hatte ihn genau nach 2 Jahren wieder.

Der Weg zur MPU war keine gutriechende Blumenwiese mit streichel Zoo - sondern schotterpiste mit tiefen schlaglöchern.

Mit ehrlicher Aufbereitung und vor ehrlich sein zu sich selbst schaffst du es auch
Ah verstehe:) Ja klar:)

Hast du die erste MPU bestanden?

Und bei welchen Anbieter hast du sie absolviert?
 
Das ist krass vom Strafmaß ich hatte bei 2,4 Promille ohne Unfall 9 Monate und 1600 Euro Strafe - die Zeit die der Führerschein schon weg war hat mitgezählt ( was in meinem Fall nichts genützt hat weil ich 15 Monate Abstinenz gebraucht habe wegen A1 )
Schön das du hier weiter machst
Ich hatte 2,46 Umdrehungen und habe 16 Monate ab Urteil + 4 Monate aufs Urteil warten bekommen also 20 Monate die Strafe war bei 4500,-
Laut meinem RA hatte ich den Richter "Gnadenlos" der schöpft bei sowas immer das Höchstmaß aus.

Finde ich auch einerseits gut wenn ich bedenke was passieren hätte können. Allerdings ist es unfair wenn man dann liest das andere mit 8-9 Monaten durchkommen.

Aber du hast Recht 15 Monate hätte ich auch gebraucht. Vorher ist es fast nicht schaffbar.
Ich bin extrem froh das ich die MPU hinter mir habe.
 
Ich habe das Forum leider erst nach meiner MPU kennengelernt-
Ich war bei einer anerkannten Verkehrs Psychologin sie war früher selbst MPU Gutachterin bei der PIMA Auf ihr Anraten bin ich zur PIMA gegangen

Ich habe die grundsätzliche Aufarbeitung ( die inneren Motive und wie es überhaupt dazu kam ) mit einer Verhaltens Therapie aufgearbeitet ca. 7 Monate
Und den feinschliff dann beinder Verkehrs Psychologin
 
Heute weiß ich, dass Nein sagen wahre Stärke beweist. Außerdem macht es mich glücklich und stolz, konsequent Nein sagen zu können.
ICH habe es für mich umgedreht: Ich sage jetzt JA zu mir, zu meinem ICH! Beim Ablehnen von Alk, bei "Vorgaben" von Chefs, bei ....

Wenn andere an mich vermeintliche Ansprüche haben, die ich nicht erfüllen kann oder will - so what? Dann gibt es 8 Mrd andere Menschen-
 
Ich hatte 2,46 Umdrehungen und habe 16 Monate ab Urteil + 4 Monate aufs Urteil warten bekommen also 20 Monate die Strafe war bei 4500,-
Laut meinem RA hatte ich den Richter "Gnadenlos" der schöpft bei sowas immer das Höchstmaß aus.

Finde ich auch einerseits gut wenn ich bedenke was passieren hätte können. Allerdings ist es unfair wenn man dann liest das andere mit 8-9 Monaten durchkommen.

Aber du hast Recht 15 Monate hätte ich auch gebraucht. Vorher ist es fast nicht schaffbar.
Ich bin extrem froh das ich die MPU hinter mir habe.
Und mit wie viel Abstinenz und nach wie viel Zeit hast du die Mpu letzt endlich geschafft?
Und bei welcher MPU Stelle?
 
Du.. was die anderen so machen, dürfte uninteressant für dich sein.
Es kommt auf DEINE Aufarbeitung an, nicht der der anderen. Und die MPU-Stellen haben alle die gleichen Kriterien.
Kümmere Dich doch lieber um DEINE Aufarbeitung. Und mal nur nebenbei: die Gutachter wechseln schon gern mal. Es hilft Dir gar nix, wenn Du weisst, dass 2023 mal jemand in der Stadt xy durchgekommen ist. Und in den allermeisten Fällen liegt Bestehen / Nichtbestehen NICHT am Gutachter, sondern in der persönlichen Aufarbeitung.

Deine Nachweiszeit reicht für alle Eventualitäten.
Der Rest noch nicht. Und die aktuelle Fixierung Deines Interesses hier gerade geht auch in eine vollkommen ungeeignete Richtung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und die aktuelle Fixierung Deines Interesses hier gerade geht auch in eine vollkommen ungeeignete Richtung.
Das Gefühl habe ich auch. Du fokussierst dich auf Nebenkriegsschauplätze - wenn sie es überhaupt sind.

Es braucht einfach s(d)eine Zeit, die Dinge nicht nur akzeptieren und aufzuarbeiten sondern auch so zu verinnerlichen - aus Überzeugung - dass du nachts um 3 Uhr geweckt werden kannst und du bei jeder Frage sicher und souverän antworten kannst.

Überlege mal: September 24 bis gestern wurde deine Aufarbeitung noch nahe null eingeschätzt. Das jetzt in 2 Monaten auf 100 zu bekommen ist schon anspruchsvoll.
 
wobei bereits heute zu merken war, dass sich @mikahasel durchaus traut, den nächsten Schritt zu gehen, selbst wenns unangenehm werden könnte. Das beeindruckt mich ein bisschen.

Vllt machen wir dann lieber genau da weiter ...?

Sehr gerne…
Danke für deine Worte, muss ehrlich sagen, dass es schön ist das zu hören.
Hatte vorhin noch die Fragen beantwortet… Vielleicht könntest du dazu einmal deine Meinung abgeben? Habe die Nachricht hier nochmal eingefügt.

In welchen Situationen genau fand Kontrollverlust statt ?
Bezieht sich das aufˋs Saufen ?
Welche negativen Emotionen genau ?
Wie, warum, in welchem Zusammenhang sind diese entstanden ?
Der Kontrollverlust fand in Situationen statt wie zum Beispiel nach dem Tod eines Familienmitglieds. Ich war für alle da, habe alles mögliche in Bewegung gesetzt, um allen zu helfen. Habe versucht beruhigende Worte zu finden. Aber ich selbst kam in der Situation ja auch gar nicht damit klar. Jedoch wollte ich andere Menschen nicht damit belasten… Wo ich dann nach dem Vorfall usw zur Ruhe kam habe ich diesen tiefen Schmerz viel stärker gefühlt. Dies habe ich dann durch Alkohol versucht zu verdrängen, um den Schmerz nicht zu spüren. Das ist nur ein Beispiel, andere Beispiele beziehen sich auf zwischenmenschliche Auseinandersetzungen, Zukunfts-Druck.
Warum hattest du diese vorher nicht ?
Was genau hat sich bei dir verändert ?
Ich habe das nie gelernt. Ich hatte nie Personen die mir wirklich zugehört hatten und meine Gefühle ernst genommen haben. Deshalb war ich eher darauf fokussiert mit meinen Problemen alleine klarzukommen und mich nicht zu öffnen. Ich habe eher versucht diese zu verdrängen…

Durch den Vorfall ist mir klar geworden, dass dies nicht die richtige Lösung ist. Es ist mir nicht leicht gefallen jedoch habe ich mich gezwungen mich zu öffnen, wir haben viele Gespräche geführt und ich bin auf völlige Hilfsbereitschaft gestoßen. Regelmäßig tauschen wir uns aus.
Heute weiß ich einfach, dass es so so wichtig ist zu wissen, nicht alleine zu sein was Gefühle angeht. Das man wen hat, auf den man sich verlassen kann.

Warum?
Die Antwort steckt mit in der Antwort davor.


Warum ?
Was genau hat dich nicht zufrieden gestellt ?
Was genau macht dich jetzt zufrieden ?

Ich war damals Student (Abgeschlossene Ausbildung vorhanden gewesen). Ich habe mit der Zeit gemerkt, dass es mir doch zu anspruchsvoll ist. Hatte jedoch Angst, es abzubrechen, weil ich nicht als „War klar der schafft es nicht“ darstehen wollte. durch den Vorfall bin ich zurück in meinen alten Job. Dort wurde ich herzlich aufgenommen, habe ein deutlich besseres Gehalt wie damals bekommen, obwohl ich keinen Führerschein mehr habe, der eigentlich relevant ist in meinen Job. Zulunftstechnisch saß ich lange mit der Geschäftsführung zusammen und wir haben einen schriftlichen Vertrag für die Zulunft aufgesetzt (möchte das hier kicht öffnetlich teilen). Somit habe ich beruflich beste Voraussetzungen für die Zukunft. Das macht mich unfassbar stolz und glücklich.

Warum hattest du das „vorher“ nicht ?

Ich habe mich einfach menschlich weiterentwickelt, ich bin im Kopf gereift und habe nun den festen Blick in die Zukunft. Ich bekomme Zuspruch, Lob für meine Arbeit,… All das motiviert mich umso mehr.


Zum Ausgleich für den Alltag mache ich regelmäßig Sport, dabei kriegt man den Kopf frei und kann sich richtig austoben.

Warum hast du das vor der TF nicht genutzt ?

Ich war damals noch nicht an dem Erkenntnisstand wie heute. Früher wollte ich den Zustand möglichst schnell loswerden, heute will ich mich bewusst langfristig stabilisieren deshalb greife ich zu Sport statt zu kurzfristigen Vergessen der Situationen. Dadurch habe ich gemerkt wie gut es mir tut.


Tatsächlich war ich auch schon auf Feierlichkeiten, wo auch Alkohol konsumiert wurde. Es hat sich gut angefühlt Alkohol dankend abzulehnen,
Warum kannst du das jetzt und vorher nicht ?

Damals dachte ich, dass ich weniger akzeptiert werde, wenn ich nicht trinke. Ich dachte, dass es schwach wäre. Alkohol hatte damals eine Funktion, die ich verspüren wollte.
Heute weiß ich, dass Nein sagen wahre Stärke beweist. Außerdem macht es mich glücklich und stolz, konsequent Nein sagen zu können.
 
ok.. das würde ich jetzt erst nochmal so stehen lassen. Unkommentiert.
Magst Du jetzt mal Deine Konsumhistorie in Mengen und Häufigkeiten darstellen?
Also inetwa so: von 18 - 20 trank ich im Mittel 3x im Monat 3 Bier (0,5ltr) , bei Parties kam ich auf 5
Ab 20 wurde es mehr, da .....
Ab 21 ....

Und dann machen wir mal was mit Deinen bisherigen Daten, die du so herausgegeben hast.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe mich einfach menschlich weiterentwickelt, ich bin im Kopf gereift und habe nun den festen Blick in die Zukunft. Ich bekomme Zuspruch, Lob für meine Arbeit,… All das motiviert mich umso mehr.
Wie hast du dich weiter Entwickelt und was passiert wenn der Zuspruch ausbleibt ?
Was ist wenn der Job mal weg ist. Das sind alles Sachen „von außen“
 
(Sehr gute Frage, aber vllt erstmal Schritt für Schritt? Wenn wir hier durcheinander loslegen, dauerts viel länger)

Schritt 1: Konsumhistorie klar machen. Kann sie den Befund erklären?
Schritt 2: Gründe für den Konsum klar machen (hier auch: abgleichen mit den bisher genannten). Auf logischen Gehalt prüfen.
Schritt 3: Fortschritte (besonders hinsichtlich der gefundenen Gründe!) herausarbeiten, Veränderungsprozess beschreiben.
SChritt 4: Stabilitätskriterien finden & Rückfallprophylaxe (mit Fokus auf die gefundenen Gründe; und dort gehören dann Worst-Case-Szenarien mit rein)
 
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ok.. das würde ich jetzt erst nochmal so stehen lassen. Unkommentiert.
Magst Du jetzt mal Deine Konsumhistorie in Mengen und Häufigkeiten darstellen?
Also inetwa so: von 18 - 20 trank ich im Mittel 3x im Monat 3 Bier (0,5ltr) , bei Parties kam ich auf 5
Ab 20 wurde es mehr, da .....
Ab 21 ....

Und dann machen wir mal was mit Deinen bisherigen Daten, die du so herausgegeben hast.

Im Alter von Mitte 17 mit meinem Vater, circa 2x im Monat 1-2 Bier (0,33ltr), dies hat sich dann bis 18 Jahre auf 3-4 Bier (0,33ltr) erhöht.
Von 18-20 kam es dazu dass ich mit meinem neuen Freundeskreis unterwegs war. Dort trank ich mit der Zeit deutlich mehr. Zu Beginn waren es auch 3-4 Bier (0,33ltr). Dies hat sich stetig gesteigert dass ich mit 19 Jahren bei 6-8 Bier (0,33ltr) war. Von 19-20 hat sich dies ebenso weiter gesteigert, sodass ich 8-10 Bier (0,33ltr) getrunken hatte. Es kamen auch 1-2 0,25 ltr. Gläser gemischten Hochprozentigen dazu (20%Alk. zu 80% Mischgetränk). Jedoch hatte ich 5-6 Filmrisse, bzw. Blackouts dadurch, sodass ich die Mischgläser wieder weggelassen habe, da ich am nächsten Tag absolute Lücken vom Vorabend hatte.
Wir haben im Kreise des Freundeskreis regelmäßig getrunken, und ich wollte dazugehören, wie ich es in einer vorherigen Nachricht schon beschrieben hatte. Die Häufigkeit über die 2 Jahre war im Durchschnitt 2-3mal im Monat. Es gab Monate wo ich gar nicht getrunken habe, aber auch Monate wo ich jedes Wochenende getrunken habe (also maximal 4 mal im Monat). Tatsächlich ist mein Freundeskreis, wo ich 19,5/20 Jahre alt war auch übergegangen zu Drogen (erst Gras, das wurde jedoch aber auch noch härter). Ich hatte solch einen Respekt und Angst vor diesen Drogen, dass der Kontakt sich dadurch auch deutlich verschlechtert hat, da ich es nicht versuchen wollte und auch nicht versucht habe.
Mit dem Alter von 20 habe ich eine Frau kennengelernt und war dann auch mit ihr in eine Beziehung gekommen. Dort habe ich deutlich weniger Alkohol getrunken. Sehr selten mit meiner Freundin und ihrer Familie oder meine Familie. Ich würde sagen, dass es im Durchschnitt einmal monatlich war. Die Menge betrug 4-5 Bier (0,33ltr).
 
Wie hast du dich weiter Entwickelt und was passiert wenn der Zuspruch ausbleibt ?
Was ist wenn der Job mal weg ist. Das sind alles Sachen „von außen“
Ich bin gereift und habe ein Selbstwert entwickelt. Ich weiß heute, was richtige und vernünftige Strategien zum Ausgleich in meinem Leben sind und wie man mit Probleme und negativen Gefühlen umgeht.
Natürlich kann es sein, dass der Job sich verändert oder sonstiges, aber heute bin ich an einen Punkt wo ich weiß, was für eine gute Arbeit ich abliefere und ich wäre mir zu 100% sicher, dass ich zeitnah einen neuen guten Job bekommen würde.
Der Zuspruch ist schön zu hören und das macht mich glücklich, jedoch habe ich heute ein solches Selbstbewusstsein und einen solche Zielstrebigkeit und Motivation entwickelt, dass ich auch ohne diesen weitermachen würde und an mir und meiner Zukunft arbeit. So bin ich natürlich auch angefangen vor einem Jahr, den Zuspruch hatte ich nicht von Tag eins. Den habe ich mir erarbeitet und wenn dieser weg ist, werde ich trotzdem weitermachen wie bisher.
 
Ich gehe gleich noch ins Fitnessstudio, sodass ich vielleicht nicht so zügig antworten kann.
Ich hoffe ihr habt Verständnis dafür.
Ich werde mich danach sofort melden und mir alles durchlesen.

Vielen Dank für eure Hilfe:)
 
dies hat sich dann bis 18 Jahre auf 3-4 Bier (0,33ltr) erhöht.
alle mit Papa?

Dort trank ich mit der Zeit deutlich mehr. Zu Beginn waren es auch 3-4 Bier (0,33ltr). Dies hat sich stetig gesteigert dass ich mit 19 Jahren bei 6-8 Bier (0,33ltr) war
wie oft? Hat sich auch die Häufigkeit gesteigert?

Von 19-20 hat sich dies ebenso weiter gesteigert, sodass ich 8-10 Bier (0,33ltr) getrunken hatte. Es kamen auch 1-2 0,25 ltr. Gläser gemischten Hochprozentigen dazu (20%Alk. zu 80% Mischgetränk).
wie oft? Hat sich auch die Häufigkeit gesteigert?

Jedoch hatte ich 5-6 Filmrisse, bzw. Blackouts dadurch, sodass ich die Mischgläser wieder weggelassen habe, da ich am nächsten Tag absolute Lücken vom Vorabend hatte.
waren die Filmrisse schön für Dich? Hattest Du vor, immer wieder welche zu haben? Wofür waren die wichtig?

Bei den Häufigkeiten im letzten Absatz tu ich mir schwer, das den Altersberichten zuzuordnen. Es wäre schön, wenn das gemeinsam da stünde. Zeiten mit weniger Konsum kannst du deutlich hervorheben. Nochmal nach Lebensjahren geordnet bitte, beides im Zusammenhang: Mengen und Häufigkeiten.
 
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