Wie gehe ich mit der Alkohol MPU vor…? Was ist der richtige Weg?

Natürlich wird das deutlich intensiver erzählt, als in einem Chat
Nein, eher umgekehrt.
Von einer gute psychologische Aufarbeitung mit dem Prozess, der dahintersteckt, können in einer MPU eher 25% erzählt werden.

Motive/Gründe auch bearbeitet
Was antwortest du im psychologischen Gespräch auf die Frage:
„Herr Mikahasel, woher kommt das denn ?
Warum hatten Sie ein schwaches Selbstbild ?
Warum dachten Sie, eine Enttäuschung zu sein ?
Warum haben Sie sich nicht geöffnet ?
Warum konnten Sie nicht über Schwächen / Probleme sprechen ?“
 
Neinnnn! So war das gar nicht gemeint, ich meine nur, dass die beiden „Themen“ schon bearbeitet wurden und für eine MPU vorbereitet sind. Natürlich wird das deutlich intensiver erzählt, als in einem Chat geschrieben.

Bin auch jeglicher Hilfe sehr dankbar.
Ich habe es nicht als Angriff gegen meinen Beitrag gesehen… klar du willst weiterkommen und ich fang mit erledigtem an. Nur ich habe auf Antworten oder Anmerkungen von @Karl-Heinz erbost reagiert zu Beginn, habe auch gedacht, was wollt ihr noch, ich bin ehrlich und jetzt sowas. Gerade diese Art hat mich zum Undenken gebracht. Es war nicht alles so rosig. Es ist nicht alles super gelaufen auf dem neuen Weg. Ich habe den anfangs zumindest als sehr steinig und kurvenreich empfunden.
 
Warum hatten Sie ein schwaches Selbstbild ?
Warum dachten Sie, eine Enttäuschung zu sein ?
Warum haben Sie sich nicht geöffnet ?
Warum konnten Sie nicht über Schwächen / Probleme sprechen ?“
Das schwache Selbstbild kam aus meiner Jugend. Das entsteht durch Vergleichen. Ein einfaches Beispiel wäre eine Schulnote. Man hat eine 2 geschrieben aber die Eltern fragen dann, was hatte der und der? Ja der hatte eine 1, warum hattest du keine? Dadurch ist ein Leistungsdruck entstanden und man bekommt das Gefühl, dass man gar nicht ausreichen kann. Man vergleicht sich mit anderen Menschen und zieht meist den Kürzeren. Das liegt an der falschen Selbstwahrnehmung und dem Fokus auf das Negative/Schwächen anstatt auf das Positive/Stärken. Durch dies Gefühl stößt man auf Angst vor Ablehnung. Man gelangt in Selbstzweifel, was das Selbstbewusstsein und den Selbstwert sinken lässt.

Das Gefühl Menschen zu enttäuschen entsteht aus dem schwachen Selbstbild. Die daraus entstandenen Selbstzweifeln und das geringe Selbstbewusstsein ziehen den Fokus auf das negative und auf die Schwächen eines Menschen. wenn man einen Fokus nur auf das negative zieht, übersieht man die eigenen Stärken und Erfolge und hat das Gefühl, Menschen um sich herum nur noch enttäuschen zu können.

durch einen hohen Leistungsdruck, den man als Kind empfunden hat, hat man das Gefühl bei einer nicht entsprechen, genügenden Leistungen, die Menschen um sich herum zu belasten. wenn man dieses Gefühl einmal in sich hat, bezieht man es auch auf weitere Situation. Man hat Angst die Menschen um sich herum weiter zu belasten, denn jeder hat sein eigenes Päckchen zu tragen. Dadurch kommt es dazu, dass man seine eigenen Emotionen, Gefühle, Probleme und Stress nicht mehr mit Menschen um sich herum teilen möchte, weil man keine Belastung sein möchte. Ich selbst für eine Person und das bin ich auch immer noch welche möchte, dass es den Menschen um mich herum sehr gut geht. Ich kümmere mich sehr gerne und setze mich auch mit Gefühlen Emotionen und Probleme auseinander und gebe ihn Ratschläge. Ich selbst jedoch konnte dies nie aus dem Grund, dass ich diese Menschen nicht weiter belasten wollte.

Das ist letztendlich fast die selbe Antwort. Ich konnte meine Probleme und Schwächen nicht offen ansprechen. Das lag daran, dass ich die Menschen um mich herum nicht noch weiter belasten wollte. Ebenso hatte ich Angst, mich durch ein Öffnen angreifbar zu machen und eine schwäche und Angriffsfläche zu zeigen. Das ist allgemein auf meine Kindheit zurückzuführen. Ich wollte immer gute Leistung und ein gutes auftreten erbringen. Jedoch hat jeder seine Probleme, seine negativen Gefühle und seine negativen Emotionen hingegen zu anderen wollte ich diese aber nicht offen kommunizieren und habe sie deswegen mit mir allein ausgemacht.
 
Ich habe es nicht als Angriff gegen meinen Beitrag gesehen… klar du willst weiterkommen und ich fang mit erledigtem an. Nur ich habe auf Antworten oder Anmerkungen von @Karl-Heinz erbost reagiert zu Beginn, habe auch gedacht, was wollt ihr noch, ich bin ehrlich und jetzt sowas. Gerade diese Art hat mich zum Undenken gebracht. Es war nicht alles so rosig. Es ist nicht alles super gelaufen auf dem neuen Weg. Ich habe den anfangs zumindest als sehr steinig und kurvenreich empfunden.
Weiß nicht ob du meine Nachrichten als böse aufgenommen hast, aber sie waren 0,00% angreifend gemeint. Sorry!
 
Weiß nicht ob du meine Nachrichten als böse aufgenommen hast, aber sie waren 0,00% angreifend gemeint. Sorry!
Ich habe es echt nicht böse aufgenommen. Mach dir darum keinen Kopf.
Du bist schon auf dem richtigen Weg, kleine Anmerkung zum Beitrag #263, du schreibst im oberen Absatz immer mit man… dadurch entsteht irgendwie der Eindruck, dass du über irgendjemand allgemeines schreibst. Unten weiter beziehst du Stellung in dem du von deinem ICH berichtest.
 
Ich habe es echt nicht böse aufgenommen. Mach dir darum keinen Kopf.
Du bist schon auf dem richtigen Weg, kleine Anmerkung zum Beitrag #263, du schreibst im oberen Absatz immer mit man… dadurch entsteht irgendwie der Eindruck, dass du über irgendjemand allgemeines schreibst. Unten weiter beziehst du Stellung in dem du von deinem ICH berichtest.
Da hast du recht, da muss ich mehr von ICH aus schreiben. Danke
 
Gericht, Geldstrafe, mein Auto, Sachschaden
Nur weil du am Anfang 10.000€ geschrieben hast. Aber wir weichen ab.

Nochmal zu deinem Elternhaus bzw. deiner Jugendzeit. Am Anfang deiner Ausführung habe ich einen anderen Eindruck bekommen, als ich jetzt habe. Ich denke - kann mich aber gut täuschen - so altruistisch wie ich dachte war es dann doch nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist der entscheidende Hinweis !
Man steht an der Ecke und verkauft Würstchen.
Aus psychologischer Sicht zeigst du damit eine innere Distanzierung.
kleine Anmerkung zum Beitrag #263, du schreibst im oberen Absatz immer mit man… dadurch entsteht irgendwie der Eindruck, dass du über irgendjemand allgemeines schreibst. Unten weiter beziehst du Stellung in dem du von deinem ICH berichtest.
 
Nochmal zu deinem Elternhaus bzw. deiner Jugendzeit. Am Anfang deiner Ausführung habe ich einen anderen Eindruck bekommen, als ich jetzt habe. Ich denke - kann mich aber gut täuschen - so altruistisch wie ich dachte war es dann doch nicht
Könntest du mir das evtl. näher erklären? Kann dir leider nicht ganz folgen.

Was ich bezogen darauf sagen kann (habe mir grundlegend darüber Gedanken gemacht):
- meine Eltern wollten eine gute Zukunft für mich, haben auch etwas erwartet, ich habe dies als absoluten Leistungsdruck aufgenommen
- schlechte Leistungen wurden mit Enttäuschung aufgenommen
- ich habe gerade von meinem Vater nie mitbekommen, dass er Schwäche zeigen konnte oder über Probleme reden konnte, dies habe ich mir sozusagen „abgeschaut“
- meine Mutter konnte sehr gut Gefühle und Emotionen zeigen -> wollte sie nicht noch mehr belasten -> mich ebenso nicht öffnen
- ich hatte das Gefühl, ich muss auch stark sein wie mein Vater, ein haltendes und starkes Glied sein, welches alles zusammenhält
- Z.B. Verlust Familienmitglied -> Vater hat traurige Emotionen gezeigt -> hat für mich geheißt „Dann muss du jetzt stark sein für alle!!“
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist der entscheidende Hinweis !
Man steht an der Ecke und verkauft Würstchen.
Aus psychologischer Sicht zeigst du damit eine innere Distanzierung.
Habe den Fehler direkt eingesehen, das ist ein wichtiger Punkt, den man ändern muss.

Würdest du vielleicht eine Rückmeldung zu den Antworten geben? (Gerne in der Ich-Perspektive lesen) Das man werde ich weglassen nun.
 
Habe den Fehler direkt eingesehen, das ist ein wichtiger Punkt, den man ändern muss.
Ne, du ;)

Würdest du vielleicht eine Rückmeldung zu den Antworten geben? (Gerne in der Ich-Perspektive lesen) Das man werde ich weglassen nun.
Das werde ich sehr gerne machen, aber erst, wenn es sich auch um dich handelt, um deine Kindheit und deine Jugend, deine Gefühle
Das soll keine Schikane sein und ich könnte verstehen, wenn du das als kleinkariert empfindest.
Es ist aber für dich wichtig, dass du als „mikahasel“ schreibst.
 
Das werde ich sehr gerne machen, aber erst, wenn es sich auch um dich handelt, um deine Kindheit und deine Jugend, deine Gefühle
Das soll keine Schikane sein und ich könnte verstehen, wenn du das als kleinkariert empfindest.
Es ist aber für dich wichtig, dass du als „mikahasel“ schreibst.
Das schwache Selbstbild kam aus meiner Jugend. Das entsteht durch Vergleichen. Ein einfaches Beispiel wäre eine Schulnote. Ich habe eine 2 geschrieben aber meine Eltern fragten dann, was hatte der und der? Ja der hatte eine 1, warum hattest du keine? Dadurch ist ein Leistungsdruck bei mir entstanden und ich habe das Gefühl bekommen, nicht ausreichen zu können, egal wie sehr man sich in etwas reingehangen hat. Egal wie motiviert und zielstrebig ich war, letzt endlich gab es immer bessere und ich habe dies als Enttäuschung gesehen. Durch die Vergleiche meiner Eltern habe ich mich automatisch auch mit anderen Menschen verglichen. Jedoch habe ich dabei den Fokus meist auf das Negative gesetzt, da es immer Bessere gab, sodass ich eine ganz falsche eigene Selbstwahrnehmung entwickelt habe. Dadurch kam es bei mir auch zu dem geringen Selbstwert. Ich habe nur auf die Schwächen guckt, und Stärken völlig übersehen und ignoriert. Durch dies Gefühl bin ich auf Angst vor Ablehnung gestoßen, da ich im Vergleich zu anderen weniger mitgebracht habe. Das dachte ich zumindest. Ich habe Selbstzweifel entwickelt, was mein Selbstbewusstsein und mein Selbstwert stark senken lassen hat.

Das Gefühl Menschen zu enttäuschen entsteht aus meinen damals schwachen Selbstbild. Die daraus entstandenen Selbstzweifeln und das geringe Selbstbewusstsein ziehen den Fokus auf das negative und auf die Schwächen von mir. Ich habe einen Fokus nur auf das negative gezogen und meine eigenen Stärken übersehen. Ich habe das Gefühl entwickelt Menschen um mich herum nicht gerecht zu werden, zu enttäuschen und zu belasten.

Durch einen hohen Leistungsdruck, den ich als Kind empfunden hat, habe ich das Gefühl Ansprüchen bei Menschen nicht zu entsprechen. Ich hatte dieses Gefühl einmal in mich reingelassen, so habe ich es auf sämtliche weitere Situationen bezogen. Ich hatte Angst die Menschen um mich herum weiter zu belasten, denn ich weiß, dass jeder sein eigenes Päckchen zu tragen hat. Dadurch kam es dazu, dass ich meine eigenen Emotionen, Gefühle, Probleme und Stress nicht mehr mit Menschen um mich herum teilen möchte, weil ich keine Belastung sein wollte. Ich selbst für eine Person und das bin ich auch immer noch weil ich möchte, dass es den Menschen um mich herum sehr gut geht. Ich kümmere mich sehr gerne und setze mich auch mit Gefühlen Emotionen und Probleme auseinander und gebe ihn Ratschläge. Ich selbst jedoch konnte dies nie aus dem Grund, dass ich diese Menschen nicht weiter belasten wollte. Viele Menschen haben sich mir geöffnet, sodass ich erfahren habe „Okay den geht es nicht so gut“. Ich habe mich dann so gefühlt „Sei stark, sei für sie da, du kannst deine Probleme mit dir selbst ausbaden“.

Das ist letztendlich fast die selbe Antwort. Ich konnte meine Probleme und Schwächen nicht offen ansprechen. Das lag daran, dass ich die Menschen um mich herum nicht noch weiter belasten wollte. Ebenso hatte ich Angst, mich durch ein Öffnen angreifbar zu machen und eine schwäche und Angriffsfläche zu zeigen. Das ist allgemein auf meine Kindheit zurückzuführen. Ich wollte immer gute Leistung und ein gutes auftreten erbringen, um meine Familie stolz zu machen. Jedoch hat jeder seine Probleme, seine negativen Gefühle und seine negativen Emotionen und Zeiten. Hingegen zu anderen wollte ich diese aber nicht offen kommunizieren und habe sie deswegen mit mir allein ausgemacht.
 
das ist schon ein Spießrutenlauf, ne?

Aber Du machst das gut!
(auch das Aushalten)
Aber komplett, aber anders bringts vermutlich auch nichts :)

Aber tatsächlich sind so Worte dann echt motivierend!!

Ich habe mir über die Antworten wirklich Gedanken gemacht. Habe sie schon mehrfach gelesen und ergänzt. Darf ich fragen ob diese auch gut nachvollziehbar sind?
 
Zurück
Oben