Hinterwäldler
Neuer Benutzer
Hallo liebe Freunde,
nachdem ich als stiller Leser diesem Forum beigewohnt habe, hab ich mich auch mal registriert und möchte eure Einschätzung zu meinem Fall wissen.
FB Alkohol
Zur Person
Geschlecht: Männlich
Größe: 173
Gewicht: 75 Kg
Alter: 22
Was ist passiert?
Datum der Auffälligkeit(en): 17.11.24 & 08.08.25
BAK: 1,13 in 2024, 1,45 in 2025
Trinkbeginn: 21 Uhr 2024, 18 Uhr 2025
Trinkende: 0:15 Uhr 2024, 23:15 Uhr 2025
Uhrzeit der Blutabnahme: 1:30 Uhr 2024, 0:15 Uhr 2025
Stand des Ermittlungsverfahrens
Gerade erst passiert: Nein
Strafbefehl schon bekommen: Ja
Dauer der Sperrfrist: 2 Monate erste Tat, 6 Monate zweite Tat
Führerschein
Hab ich noch: Nein
Hab ich abgegeben: 08.08.25
Hab ich neu beantragt: April 26
Habe noch keinen gemacht: Bei der ersten Tat noch keinen gehabt.
Führerscheinstelle
Hab schon in meine Akte geschaut Ja/Nein: Ja
Sonstige Verstöße oder Straftaten?: Nein
Genaue Fragestellung der FSSt (falls bekannt):
Ist zu erwarten, dass Herr xx auch zukünftig Alkoholmissbrauch gemäß der Definition in Anlage 4 Nr. 8.1 FeV betreiben wird?
Erfüllt Herr xx aufgrund des aktenkundigen Alkoholkonsums weiterhin die körperlich/geistigen Voraussetzungen zum sicheren Führen eines KFZ der Gruppe 1?
Bundesland: Bayern
Konsum
Ich trinke noch Alkohol, wenn ja wie oft wieviel: Ja, KT. Nur Anlassbezogen mit den gängigen Trinkregeln. Seit Oktober 25. (Höchstens 1-2 Bier, bei 2: Dazwischen min. 1h Pause sowie ein nicht-alkoholisches Getränk)
Ich lebe abstinent seit: /
Abstinenznachweis
Haaranalyse ja/nein:
Urinscreening ja/nein:
PEth-Analytik ja/nein:
Keinen Plan?:
Leberwerte ja/nein seit wann, wieviele:
Aufarbeitung
Suchtberatungsstelle aufgesucht?: Nein
Selbsthilfegruppe (SHG): Nein
Psychologe/Verkehrspsychologe: Ja
Kurs für verkehrsauffällige Autofahrer: Nein
Ambulante/stationäre Therapie: Nein
Keine Ahnung: /
MPU
Datum: Noch unbekannt
Welche Stelle (MPI): Prosecur München
Schon bezahlt?: Nein
Schon eine MPU gehabt?: Nein
Wer hat das Gutachten gesehen?: /
Was steht auf der letzten Seite (Beantwortung der Fragestellung)?: /
Altlasten
Bereits durch Alkohol auffällig geworden Punkte oder sonstige Straftaten: /
Ich bitte um Eure sachkundige Einschätzung: Meine Verkehrspsychologin stuft mich in A3 ein, da ich sämtliche "Auflagen" für A3 scheinbar erfülle. Mein Alkoholkonsum erstreckte sich nach Corona immer aufs Wochenende in geselliger Runde, alleine habe ich nie Alkohol getrunken. Ich hatte auch in der Zeit nie Blackouts und/oder musste mich übergeben. Das Promille-Niveau hat sich immer so um die Promille-Werte bei den Tatzeitpunkten eingependelt, das höchste Promille-Level müsste ungefähr bei 1,8 gelegen habe (ich habs versucht zu Rekonstruieren, bin da bei dem Wert rausgekommen). Ein regelmäßiger Alkoholkonsum war bei meiner Freundesgruppe gang und gäbe, weswegen ich es nie als Problem gesehen hatte. Hab auch beim Trinken nie "mitgezählt" wie viel Bier wir getrunken hatten - wieso auch? Leider hat sich bei mir aber die sehr ungünstige und meiner Meinung nach gefährliche Bagatellisierung von E-Scooter/Fahrrad-Fahrten im betrunkenen Zustand eingeschlichen. Dass ich nicht früher zur MPU musste, war also pure Glückssache. Nach der zweiten Tat hatte ich erstmal Abstand zum Alkohol gewinnen müssen und hab mit dem bisherigen Konsummuster gebrochen. Ich kann mit dieser hohen Promillezahl einfach nicht zuverlässig zwischen Alkohol und Fahren trennen. (Auto bin ich übrigens nie gefahren, da konnte ich mich komischerweise immer beherrschen. Aber wer weiß, irgendwann wäre bestimmt auch eine Fahrt mit dem PKW passiert). Mittlerweile übe ich seit Oktober 25 KT aus, da ich Bier auch als Genussmittel verstehe..
Im Zuge der MPU wird wohl die "gefährlichste" Frage sein, wieso es zwei Mal passiert ist. Die ehrliche Antwort ist: Bagatellisierung und geringe bzw. keine wirkliche Konsequenz nach der ersten Tat. Ich dachte, ich lass mich halt nicht mehr erwischen bzw. lass es bleiben. Ich hab aber keine tiefere Reflexion über die Ursachen dieser Fahrten geführt..
Welche Stolpersteine wird es bei meiner MPU wohl geben? Denkt ihr, A3 ist realistisch und dass man die Wiederholungstat wahrheitsgemäß und auch nachvollziehbar erklären kann..? Ich fühle mich eigentlich recht sicher, aber wer weiß. Ich habe wirklich keinen Nerv, nochmal ein Jahr mit diesem Thema zu verbringen.. (Auch wenn ich es wohl verdient hätte, bei den ganzen Scooter-Fahrten die ich im Leben schon hatte..)
Danke schon mal für Antworten! Ich werd' mal weiter eure Erfahrungsberichte durchlesen..
nachdem ich als stiller Leser diesem Forum beigewohnt habe, hab ich mich auch mal registriert und möchte eure Einschätzung zu meinem Fall wissen.
FB Alkohol
Zur Person
Geschlecht: Männlich
Größe: 173
Gewicht: 75 Kg
Alter: 22
Was ist passiert?
Datum der Auffälligkeit(en): 17.11.24 & 08.08.25
BAK: 1,13 in 2024, 1,45 in 2025
Trinkbeginn: 21 Uhr 2024, 18 Uhr 2025
Trinkende: 0:15 Uhr 2024, 23:15 Uhr 2025
Uhrzeit der Blutabnahme: 1:30 Uhr 2024, 0:15 Uhr 2025
Stand des Ermittlungsverfahrens
Gerade erst passiert: Nein
Strafbefehl schon bekommen: Ja
Dauer der Sperrfrist: 2 Monate erste Tat, 6 Monate zweite Tat
Führerschein
Hab ich noch: Nein
Hab ich abgegeben: 08.08.25
Hab ich neu beantragt: April 26
Habe noch keinen gemacht: Bei der ersten Tat noch keinen gehabt.
Führerscheinstelle
Hab schon in meine Akte geschaut Ja/Nein: Ja
Sonstige Verstöße oder Straftaten?: Nein
Genaue Fragestellung der FSSt (falls bekannt):
Ist zu erwarten, dass Herr xx auch zukünftig Alkoholmissbrauch gemäß der Definition in Anlage 4 Nr. 8.1 FeV betreiben wird?
Erfüllt Herr xx aufgrund des aktenkundigen Alkoholkonsums weiterhin die körperlich/geistigen Voraussetzungen zum sicheren Führen eines KFZ der Gruppe 1?
Bundesland: Bayern
Konsum
Ich trinke noch Alkohol, wenn ja wie oft wieviel: Ja, KT. Nur Anlassbezogen mit den gängigen Trinkregeln. Seit Oktober 25. (Höchstens 1-2 Bier, bei 2: Dazwischen min. 1h Pause sowie ein nicht-alkoholisches Getränk)
Ich lebe abstinent seit: /
Abstinenznachweis
Haaranalyse ja/nein:
Urinscreening ja/nein:
PEth-Analytik ja/nein:
Keinen Plan?:
Leberwerte ja/nein seit wann, wieviele:
Aufarbeitung
Suchtberatungsstelle aufgesucht?: Nein
Selbsthilfegruppe (SHG): Nein
Psychologe/Verkehrspsychologe: Ja
Kurs für verkehrsauffällige Autofahrer: Nein
Ambulante/stationäre Therapie: Nein
Keine Ahnung: /
MPU
Datum: Noch unbekannt
Welche Stelle (MPI): Prosecur München
Schon bezahlt?: Nein
Schon eine MPU gehabt?: Nein
Wer hat das Gutachten gesehen?: /
Was steht auf der letzten Seite (Beantwortung der Fragestellung)?: /
Altlasten
Bereits durch Alkohol auffällig geworden Punkte oder sonstige Straftaten: /
Ich bitte um Eure sachkundige Einschätzung: Meine Verkehrspsychologin stuft mich in A3 ein, da ich sämtliche "Auflagen" für A3 scheinbar erfülle. Mein Alkoholkonsum erstreckte sich nach Corona immer aufs Wochenende in geselliger Runde, alleine habe ich nie Alkohol getrunken. Ich hatte auch in der Zeit nie Blackouts und/oder musste mich übergeben. Das Promille-Niveau hat sich immer so um die Promille-Werte bei den Tatzeitpunkten eingependelt, das höchste Promille-Level müsste ungefähr bei 1,8 gelegen habe (ich habs versucht zu Rekonstruieren, bin da bei dem Wert rausgekommen). Ein regelmäßiger Alkoholkonsum war bei meiner Freundesgruppe gang und gäbe, weswegen ich es nie als Problem gesehen hatte. Hab auch beim Trinken nie "mitgezählt" wie viel Bier wir getrunken hatten - wieso auch? Leider hat sich bei mir aber die sehr ungünstige und meiner Meinung nach gefährliche Bagatellisierung von E-Scooter/Fahrrad-Fahrten im betrunkenen Zustand eingeschlichen. Dass ich nicht früher zur MPU musste, war also pure Glückssache. Nach der zweiten Tat hatte ich erstmal Abstand zum Alkohol gewinnen müssen und hab mit dem bisherigen Konsummuster gebrochen. Ich kann mit dieser hohen Promillezahl einfach nicht zuverlässig zwischen Alkohol und Fahren trennen. (Auto bin ich übrigens nie gefahren, da konnte ich mich komischerweise immer beherrschen. Aber wer weiß, irgendwann wäre bestimmt auch eine Fahrt mit dem PKW passiert). Mittlerweile übe ich seit Oktober 25 KT aus, da ich Bier auch als Genussmittel verstehe..
Im Zuge der MPU wird wohl die "gefährlichste" Frage sein, wieso es zwei Mal passiert ist. Die ehrliche Antwort ist: Bagatellisierung und geringe bzw. keine wirkliche Konsequenz nach der ersten Tat. Ich dachte, ich lass mich halt nicht mehr erwischen bzw. lass es bleiben. Ich hab aber keine tiefere Reflexion über die Ursachen dieser Fahrten geführt..
Welche Stolpersteine wird es bei meiner MPU wohl geben? Denkt ihr, A3 ist realistisch und dass man die Wiederholungstat wahrheitsgemäß und auch nachvollziehbar erklären kann..? Ich fühle mich eigentlich recht sicher, aber wer weiß. Ich habe wirklich keinen Nerv, nochmal ein Jahr mit diesem Thema zu verbringen.. (Auch wenn ich es wohl verdient hätte, bei den ganzen Scooter-Fahrten die ich im Leben schon hatte..)
Danke schon mal für Antworten! Ich werd' mal weiter eure Erfahrungsberichte durchlesen..