reimer1993
Neuer Benutzer
FB Alkohol
Zur Person
Geschlecht: Männlich
Größe: 186cm
Gewicht: 100 kg
Alter: 32
Was ist passiert?
Datum der Auffälligkeit: 03.03.2026
BAK: 1,69%
Trinkbeginn: 18 Uhr
Trinkende: 02:00 Uhr
Uhrzeit der Blutabnahme: 03:00
Stand des Ermittlungsverfahrens
Gerade erst passiert:
Strafbefehl schon bekommen: Ja
Dauer der Sperrfrist: 10 Monate
Führerschein
Hab ich noch: wurde direkt entzogen
Hab ich abgegeben: ja
Hab ich neu beantragt: nein
Habe noch keinen gemacht:
Führerscheinstelle
Hab schon in meine Akte geschaut Ja/Nein: Nein muss ich??
Sonstige Verstöße oder Straftaten?: 2015 Alkoholfahrt mit 1,55 Promille
Genaue Fragestellung der FSSt (falls bekannt): Nein woher kriege ich die?
Bundesland:
NRW
Konsum
Ich trinke noch Alkohol, wenn ja wie oft wieviel: Nein
Ich lebe abstinent seit: Abstinent seit Alkoholfahrt
Abstinenznachweis
Haaranalyse ja/nein: Nein (Glatzenträger)
Urinscreening ja/nein: Werde ich jetzt beantragen 12 Monate
PEth-Analytik ja/nein: Weiß nicht?
Keinen Plan?:
Leberwerte ja/nein seit wann, wieviele:
Aufarbeitung
Suchtberatungsstelle aufgesucht?: Ja
Selbsthilfegruppe (SHG): Nein
Psychologe/Verkehrspsychologe: Nein
Kurs für verkehrsauffällige Autofahrer: Nein
Ambulante/stationäre Therapie: Stationäre Therape ab 19.08.2026
Keine Ahnung:
MPU
Datum:
Welche Stelle (MPI):
Schon bezahlt?:
Schon eine MPU gehabt? 2016
Wer hat das Gutachten gesehen?:
Was steht auf der letzten Seite (Beantwortung der Fragestellung)?:
Altlasten
Bereits durch Alkohol auffällig geworden Punkte oder sonstige Straftaten: 2015 Alkoholfahrt mit 1,55 Promille , MPU damals ohne Vorbereitung bestanden mit "kontrollierten Trinken".
Hey zusammen,
nach meiner Alkoholfahrt hatte ich am nächsten Tag zu Hause plötzlich Halluzinationen. Ich habe meine Frau teilweise nicht mehr erkannt und war völlig neben mir. Daraufhin kam ich ins Krankenhaus und erhielt die Diagnose einer Wernicke-Enzephalopathie. Für mich war das der Punkt, an dem mein komplettes Kartenhaus zusammengebrochen ist. Ich musste meiner Frau eingestehen, dass ich alkoholabhängig bin und über längere Zeit sehr viel heimlich alleine getrunken habe.
Ich war insgesamt 3 Tage auf der Intensivstation und anschließend noch 4 Tage auf der Normalstation. Danach bekam ich eine Überweisung für einen stationären Entzug. Als ich dort drei Wochen später ankam, wurde ich allerdings nach zwei Stunden wieder nach Hause geschickt, weil ich zu diesem Zeitpunkt bereits vier Wochen abstinent war. Anschließend war ich gemeinsam mit meiner Frau bei der Suchtberatung und habe eine 13-wöchige stationäre Therapie vereinbart, die am 19.08.2026 beginnt.
Heute kam der Strafbefehl: 3.200 € Geldstrafe und 10 Monate Sperrfrist. 2015 hatte ich bereits eine Alkoholfahrt mit 1,55 ‰, damals gab es 9 Monate Sperrfrist. Ich möchte mich über die Strafe nicht beschweren, aber ich hatte ehrlich gesagt eher mit einer längeren Sperrfrist von etwa 18 Monaten gerechnet. Ist eine Sperrfrist von 10 Monaten in meinem Fall eher ungewöhnlich oder durchaus realistisch?
Leider habe ich bisher noch keinen Abstinenznachweis begonnen und dadurch schon etwas Zeit verloren.
Jetzt hätte ich ein paar Fragen und würde mich freuen, wenn ihr eure Erfahrungen mit mir teilen könnt:
Zur Person
Geschlecht: Männlich
Größe: 186cm
Gewicht: 100 kg
Alter: 32
Was ist passiert?
Datum der Auffälligkeit: 03.03.2026
BAK: 1,69%
Trinkbeginn: 18 Uhr
Trinkende: 02:00 Uhr
Uhrzeit der Blutabnahme: 03:00
Stand des Ermittlungsverfahrens
Gerade erst passiert:
Strafbefehl schon bekommen: Ja
Dauer der Sperrfrist: 10 Monate
Führerschein
Hab ich noch: wurde direkt entzogen
Hab ich abgegeben: ja
Hab ich neu beantragt: nein
Habe noch keinen gemacht:
Führerscheinstelle
Hab schon in meine Akte geschaut Ja/Nein: Nein muss ich??
Sonstige Verstöße oder Straftaten?: 2015 Alkoholfahrt mit 1,55 Promille
Genaue Fragestellung der FSSt (falls bekannt): Nein woher kriege ich die?
Bundesland:
NRW
Konsum
Ich trinke noch Alkohol, wenn ja wie oft wieviel: Nein
Ich lebe abstinent seit: Abstinent seit Alkoholfahrt
Abstinenznachweis
Haaranalyse ja/nein: Nein (Glatzenträger)
Urinscreening ja/nein: Werde ich jetzt beantragen 12 Monate
PEth-Analytik ja/nein: Weiß nicht?
Keinen Plan?:
Leberwerte ja/nein seit wann, wieviele:
Aufarbeitung
Suchtberatungsstelle aufgesucht?: Ja
Selbsthilfegruppe (SHG): Nein
Psychologe/Verkehrspsychologe: Nein
Kurs für verkehrsauffällige Autofahrer: Nein
Ambulante/stationäre Therapie: Stationäre Therape ab 19.08.2026
Keine Ahnung:
MPU
Datum:
Welche Stelle (MPI):
Schon bezahlt?:
Schon eine MPU gehabt? 2016
Wer hat das Gutachten gesehen?:
Was steht auf der letzten Seite (Beantwortung der Fragestellung)?:
Altlasten
Bereits durch Alkohol auffällig geworden Punkte oder sonstige Straftaten: 2015 Alkoholfahrt mit 1,55 Promille , MPU damals ohne Vorbereitung bestanden mit "kontrollierten Trinken".
Hey zusammen,
nach meiner Alkoholfahrt hatte ich am nächsten Tag zu Hause plötzlich Halluzinationen. Ich habe meine Frau teilweise nicht mehr erkannt und war völlig neben mir. Daraufhin kam ich ins Krankenhaus und erhielt die Diagnose einer Wernicke-Enzephalopathie. Für mich war das der Punkt, an dem mein komplettes Kartenhaus zusammengebrochen ist. Ich musste meiner Frau eingestehen, dass ich alkoholabhängig bin und über längere Zeit sehr viel heimlich alleine getrunken habe.
Ich war insgesamt 3 Tage auf der Intensivstation und anschließend noch 4 Tage auf der Normalstation. Danach bekam ich eine Überweisung für einen stationären Entzug. Als ich dort drei Wochen später ankam, wurde ich allerdings nach zwei Stunden wieder nach Hause geschickt, weil ich zu diesem Zeitpunkt bereits vier Wochen abstinent war. Anschließend war ich gemeinsam mit meiner Frau bei der Suchtberatung und habe eine 13-wöchige stationäre Therapie vereinbart, die am 19.08.2026 beginnt.
Heute kam der Strafbefehl: 3.200 € Geldstrafe und 10 Monate Sperrfrist. 2015 hatte ich bereits eine Alkoholfahrt mit 1,55 ‰, damals gab es 9 Monate Sperrfrist. Ich möchte mich über die Strafe nicht beschweren, aber ich hatte ehrlich gesagt eher mit einer längeren Sperrfrist von etwa 18 Monaten gerechnet. Ist eine Sperrfrist von 10 Monaten in meinem Fall eher ungewöhnlich oder durchaus realistisch?
Leider habe ich bisher noch keinen Abstinenznachweis begonnen und dadurch schon etwas Zeit verloren.
Jetzt hätte ich ein paar Fragen und würde mich freuen, wenn ihr eure Erfahrungen mit mir teilen könnt:
- Als Glatzenträger kommt für mich wahrscheinlich nur ein Urin-Screening als Abstinenznachweis infrage. Seht ihr das genauso oder gibt es noch andere Möglichkeiten?
- Muss der komplette 12-monatige Abstinenznachweis bereits zum Zeitpunkt der MPU vorliegen oder kann die MPU auch vorher stattfinden?
- Ich habe vor der Alkoholfahrt auch regelmäßig Joints geraucht. Darauf wurde bei der Blutentnahme offenbar nicht getestet. Ist das üblich?
- Mein letzter Joint ist jetzt etwa vier Wochen her und ich werde auch damit komplett aufhören. Wird beim Urin-Abstinenzprogramm bzw. im Rahmen der MPU automatisch auch auf THC getestet oder nur auf Alkohol?
- Die Sperrfrist endet theoretisch im Mai nächsten Jahres. Haltet ihr es für realistisch, dass ich – wenn alles gut läuft (Therapie, Abstinenznachweis, Vorbereitung und MPU) – im August nächsten Jahres wieder Auto fahren kann?