Auch wenn Du keine THC-Fragestellung hast, spielen natürlich psychoaktive Stoffe IMMER eine Rolle, weil sie massiv die Selbstkontrolle (z.B. für die Abstinenznotwendigkeit) heruntersetzen. Und der Gutachter soll ja eine Langzeitprognose geben.
Ich würde da zumindest als Argumentationsverstärker schon mal 6 Monate Nachweise mitbringen. Ich vermute, dass man Dir während der Therapie auch zu stabiler THC-Abstinenz geraten hat...
Der Gutachter weiss, dass für eine stabile Abstinenz eine Selbsthilfegruppe - zumindest statistisch - eine sehr vielversprechende Basis ist - er wird dich fragen, was genau Dir denn da an der zur Verfügung stehenden Auswahl nicht gepasst hat?
Er erwartet zudem, dass Du Dein Alkoholproblem ernst nimmst, dazu gehört auch, dass Du halt leider nun mal besondere Initiative ergreifen musst, um auch wirklich trocken zu bleiben. Wichtig ist auch ein guter Kontakt zur Suchtberatung vor Ort (für den Notfallkoffer) und eine gute Begründung, warum Du Dich in einer Selbsthilfegruppe besser aufgehoben fühlst als in einer anderen. So richtig berichtet aus dem echten Leben. Und ja: online ist besser als nix. Hauptsache, der Gutachter spürt, dass Du es ernst meinst.
Und vllt passt ja dann auch gleich die Frage gut hierher:
Wieviele dieser Angebote hast Du schon ausprobiert? Und was genau hindert Dich an der Teilnahme an den jeweils vorhandenen lokalen Angeboten?