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mpu negativ.....

Hallo zusammen, hier mein FB

Ich danke schon jetzt für die Kritik........

1. Beschreiben Sie den Tag Ihrer Trunkenheitsfahrt aus eigener Sicht mit Datum und Uhrzeiten.
(wann, wo und mit wem getrunken / wann und wie aufgefallen / Promille)

Ich war an dem Wochenende in Erftstadt Liblar auf dem Campingplatz wo mein Wohnmobil parkt.
Dieses habe ich dort nach einer Tour gereinigt. Am 07.06.2015 bin ich gegen 17:00 Uhr an den See gegangen wo mich andere Camper auf ein Bier eingeladen haben, dort habe ich dann 4 Flaschen Bier a0,5 bis getrunken.
Von da bin ich dann auf die Seeterasse gegangen um etwas zu essen dabei habe ich 3 Weizenbier a0,5 getrunken. Danach habe ich in der Gastwirtschaft mit anderen Camper (mit denen ich beim Essen war) Formel 1 angeschaut dort habe ich bis 21:30 10 Kölsch a0,2 getrunken.
Ich habe mich gegen 22:15 Uhr auf meinen Roller gesetzt und bin nach Hause gefahren, obwohl ich dort Übernachten wollte.

Ich wurde vor meiner Haustür angehalten mit der Begründung der Auffälligkeit. Geblasen und dann zur Blutprobe. Blutprobe gegen 0:00 Uhr

2. Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Trinkzeit)

Siehe zu 1.
5,5ltr Bier 4 Flaschen Bitburger 2ltr, 3 Gläser 1,5ltr Weizenbier a0,5 10 Kölsch a0,2 2ltr

3. Wie viel Kilometer fuhren Sie, bis Sie aufgefallen sind und wie viel Kilometer wollten Sie insgesamt fahren?

5km und wollte 5km fahren

4. Hatten Sie das Gefühl, noch sicher fahren zu können?
(Ja/Nein + Begründung)

Bedingt durch den Alkohol, meldete sich mein schlechtes Gewissen gegenüber meinen Hund, und habe beschlossen nach Hause zu fahren. Ich habe sehr wackelig auf dem Roller gefühlt. Deswegen bin ich aufgefallen.
Durch meine Trinkgewohnheit ab 2013 habe ich mich selbst überschätzt!

5. Wie haben Sie die Trunkenheitsfahrt vermeiden wollen (wenn überhaupt)?

Ich wollte dort schlafen.

6. Haben Sie bereits früher im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss gestanden und sind aufgefallen?

Nein, nicht Aufgefallen.

7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus?

Das kann ich nicht genau sagen, aber ich weiß, dass ich mit Restalkohol am nächsten Morgen mit dem Auto gefahren bin.
Mit dem Wissen von jetzt, habe ich mich sehr verantwortungslos verhalten, und ich bin froh, dass ich in dieser Zeit 2013-2015 keinem Geschadet habe!

Exploration

8. Wann hatten Sie den ersten Kontakt mit Alkohol und wann haben Sie das erste Mal Alkohol zu sich genommen?
(Allererste Erinnerung und erster Konsum)

Ich bin aufgewachsen in einer nach außen hin Intakten Familie, die aber schon sehr früh in der Familie nicht mehr Intakt war.
Mein Vater ist nach der Arbeit als erstes in seine Gaststätte gegangen und hat sich sein Feierabend Bier gegönnt.
Über Probleme wurde nie gesprochen, die wurden unter den Teppich gekehrt, So habe ich früh gelernt meine Gefühle zu unterdrücken.
Ich habe immer für seine Anerkennung gekämpft, wurde aber immer abgewiesen. Meine Mutter versuchte das mit viel Liebe und Verständnis aus zu gleichen, aber die Gefühle wurden unterdrückt.
So haben wir Geschwister, (mein verstorbener Bruder und meine ältere Schwester) zusammen gehalten.
Mein kleiner Bruder war zu diesem Zeitpunkt noch zu klein.

Erster Kontakt mit Alkohol kann ich nicht sagen, weil Alkohol bei uns zu Hause nie ein Thema war, der stand bei uns zu Hause offen im Schrank.
Meinen ersten Konsum hatte ich mit 16 bei einer Feier 2 Flaschen Bier.
Danach mit Freunden bei diversen Feiern (Partys, Konzerte, Discothek ……) wurde das Trinkverhalten gesteigert bis 3ltr -5ltr Bier

Ab dem 22 Lebensjahr. erste Frau kennen gelernt und einen neuen Freundeskreis aufgebaut. Ab da habe ich mein Trinkverhalten geändert. Es wurde nur zu Geburtstagen oder diversen Feiern (Sommerfest, Nachbarschaft grillen) getrunken. Zwischen ca. 5 Bier a0,2 Kölsch oder 4-5 Glas Wein.
10-15 Trinkanlässe im Jahr.

9. Haben Sie regelmäßig Alkohol getrunken, und wie hat sich ihr Trinkverhalten in den letzten Jahren entwickelt?

Nein nicht regelmäßig, aber bei Feiern war Alkohol immer im Spiel bis zu ca. 5 Kölsch bei Festen. Beim Essen (Restaurant auch 3-4 Gl. Wein) das waren 10-15 Anlässe im Jahr.

Das trinkverhalten habe ich ab 2013 nach Auszug meiner Frau gesteigert. (Öfters nach Feierabend in die Gaststätte gegangen) das kannte ich ja von meinem Vater. Dort habe ich anfangs 5 Kölsch getrunken stellenweise bis zu 4 mal im Monat stellen weise 2 mal im Monat. Ich habe im Laufe der Zeit die Trinkmenge langsam gesteigert bis zu 15 Kölsch Am Abend. Das habe ich bis Mitte 2014 gemacht, ich fühlte mich in der Gaststätte nicht wirklich gut aufgehoben.

Ich hatte im Sommer 2014 eine Trinkpause, da ich mich für das 24 Std Rennen in St. Peter Ording im Buggy Kiten vorbereitet hatte.

Nach Tod meines Bruders 09.2014 habe ich mich ab 10.2014 zurück gezogen und zu Hause am Wochenende ein, zwei mal im Monat zwischen 4-9 Flaschen 0,5ltr. Bier getrunken.

Mein Bruder erlitt ende 09.2014 einen Gehirnschlag und war nur noch Lebensfähig an Maschinen, er wurde in ein Künstliches Koma gehalten.
Der Arzt meinte die linke Gehirnhälfte wird nicht mehr Durchblutet. Das soll heißen mein Bruder war da schon Gehirntot.
Da es keine Patientenverfügung gab wo das geregelt ist, musste eine Entscheidung her. Da ich den engsten Kontakt mit ihm hatte, habe ich die Familie davon überzeugt, die Maschinen abzustellen.
Zu dem Zeitpunkt war ich wohl in der Stärksten Verfassung, um die Familie für diese Entscheidung zu überzeugen.

Aber bei seiner Beerdigung war ich nicht stark, ich war Paralysiert und habe mich von allem isoliert.
Ich wollte mit niemanden reden. So habe ich meine Trauer mit Alkohol betäuben wollen. (Ich war der Meinung, jetzt bin ich alleine). Ich hatte eine sehr enge Beziehung zu meinem Bruder, mit ihm konnte ich immer alles besprechen. Wir haben einige Jahre zusammen gewohnt 2000-2005.

Die Familie hat sich auch immer wieder getroffen, wo ich aber nie teil genommen habe. Ich habe den Fehler gemacht mit meinen Gefühlen nicht mit der Familie zu reden.
Ich denke, hätte ich das mal gemacht, wäre ich jetzt nicht in dieser Situation.

Im März 2015 hat meine Frau mir mitgeteilt, dass ich mir keine Hoffnungen mehr machen bräuchte, weil Sie einen neuen Mann an ihrer Seite hat. Das hat mich dann noch einmal zurück geworfen. Wir hatten bis dahin eine Beziehung nur halt getrenntlebend.
Jetzt kam zur meiner Trauer auch noch Trennung, Wut und Enttäuschung dazu.


10. Wie viel und wie oft haben Sie getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

Zwischen meinem 16-22 Lebensjahr habe ich bei Partys und Discos zwischen 3-5 ltr Bier getrungen
Ab dem 23 Lebensjahr 1985 bis 2013 10-15 Anlässe im Jahr max 5 Bier a0,2 oder bis 4 Wein 0,1

2013 Getrunken in der Gaststätte 10-15 Kölsch bis zu vier mal im Monat . Ablenkung Gesellschaft.
Es gab auch Monate, wo ich nichts getrunken habe an Wochenenden.
Ende 2014 3ltr Bier einmal im Monat am Wochenende.
Ab 03.2015 bis zu 9 X Fl Bier 0,5ltr. am Wochenende ein – zwei Mal im Monat (nicht jeden Monat) Ich war oft am Wochenende wegen meinem Hobby in Frankreich (Buggy-Kiten) dort wurde nichts getrunken.

11. Wo und mit wem haben Sie überwiegend getrunken?

In der Gaststätte in Gesellschaft.
Am Wochenende alleine. Wenn ich mich alleine fühlte (Trauerschmerz und Verdrängung meiner Gefühle).

12. Warum haben Sie getrunken?
(Innere + äußere Motive)

Zwischen 16-22 Jahre 1978-1984 wollte ich immer dabei sein (Gruppenzwang) bis 22. Äußere Motive (Alkoholgefährdung)

Ab 23 Jahre 1985 habe ich mich in ein neues Umfeld begeben, erste Frau kennen gelernt und Beruflich habe ich mich weiter entwickelt. In Gesellschaft Theater Veranstaltungen 10-15 Trinkanlässe im Jahr (Genusstrinken)

Ab 2014 Trauer, verlassen worden, Wut, Enttäuschung ich war nach dem Tod meines Bruders Paralysiert. Innere Motive (Alkoholgefährdung)

13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss bei sich beobachtet?
(bei wenig und bei viel Alkohol)

Beim trinken in der Gaststätte Ablenkung und die Gesellschaft gesucht.
Die Wirkung war schon ein Rausch…..
Ab Ende 2014 am Wochenende um meine Trauer zu verdrängen. Ich habe geglaubt mit Alkohol auf andere Gedanken zu kommen.
Danach ging es mir immer schlecht, ich wollte auch mit keinem reden.
Ich habe mit Alkohol versucht, meine Gefühle zu unterdrücken.
Die am nächsten Morgen wieder da waren….

14. Gab es kritische Hinweise Anderer auf Ihren Alkoholkonsum und wie haben Sie darauf reagiert?

Eher weniger, da ich meistens am Wochenende alleine getrunken habe.
Meine Sportliche Leistungen haben rapide nach gelassen und ich habe zu genommen. Durch einseitige Ernährung MC Donalds, Burgerking……
Ich bin davon ausgegangen, dass ich mit keinem reden konnte, da ich nicht verstanden werde.
Das hat sich geändert, denn ich habe jetzt den Kontakt mit meinen Geschwistern gefestigt und kann jetzt über meine Gefühle offen sprechen.
Ich habe meine Trauer mit der Familie aufgearbeitet und mir geht es jetzt viel besser. Desweiteren lebe ich in einer gefestigten Beziehung, wo ich meine Gefühle von vorne rein gezeigt und gesprochen habe. Seit 05.2015.

15. Welche Auswirkungen und Folgen hatte Ihr Alkoholkonsum auf Ihr Leben und Ihr Umfeld?

Ich habe mich Isoliert, ich wollte nicht über meinen Zustand, Gefühle reden. Das fand ich als Belastung Ich war paralysiert.
Meine Konzentration hat im Sport, den habe ich vernachlässigt, stark nach gelassen. Ich bin auch nicht mehr regelmäßig dorthin gegangen. So wurde meine Leistung auch schlechter.
Von meinem Umfeld habe ich mich Isoliert.
Jetzt bin ich Sportlich wieder auf der Höhe und mache diesen 2-3 mal in der Woche. Wenn ich mich wieder schlecht fühle, mache ich ausgiebige Spaziergänge, oder wenn das Wetter es zu lässt fahre ich mit dem Rad und power mich aus. Das hilft mir sehr, meinen Kopf frei zu machen.
Und ich kann mich jetzt öffnen und bespreche meine Gefühlslage innerhalb der Familie und meinen Freunden. Die mir immer mit Rat und Tat zur Seite stehen.


16. Gab es in Ihrem bisherigen Leben frühere Zeiten, in denen sie weit mehr Alkohol als heute getrunken haben?
Wenn ja, nennen sie bitte die Lebensabschnitte und mögliche Ursachen und Umstände dafür.

In der Zeit meiner Jugend 16-22 (1978-1984) da habe ich mehr getrunken. Ich wollte mich damals in der Gruppe nicht ausgrenzen. Ich wollte dabei sein und habe dort geglaubt meine Anerkennung zu erhalten und auch bekommen.

Ab 2013 habe ich mein Trinkverhalten wieder erhöht.
Bei Auszug meiner Frau habe ich mein Trinkverhalten geändert. Ich bin in die Gaststätte gegangen. Ein zwei mal im Monat, ich habe dort die Gesellschaft gesucht.
2014 nach Tod meine Bruders Zu Hause getrunken.
Heute trinke ich nur noch sehr verhalten, weil ich meine Figur (>15kg abgenommen) und meine Sportliche Leistung behalten möchte.

17. Haben sie jemals die Kontrolle über ihre Trinkmenge verloren und bis zur Volltrunkenheit Alkohol konsumiert?

Ja, wenn ich morgens die Flaschen gesehen habe war ich sehr erstaunt, dass ich 8-9 Flaschen Bier getrunken haben soll. Da aber keiner da war habe ich die getrunken. (2015)

18. Haben Sie früher schon einmal oder öfter über einen längeren Zeitraum bewusst und mit Absicht völlig auf den Genuss von Alkohol verzichtet?

Ja das kam schon vor. Besonders bei Vorbereitung im Sport. Und in der Fastenzeit.
19. In welcher Kategorie von Trinker haben sie sich früher gesehen und wie stufen Sie sich heute rückblickend ein?
(mit Begründung)

Bis 2013 sehe ich mich als Genuss Trinker bei Festen oder beim Essen.
Ab 2014-2015 Stufe ich mich in eine Alkoholgefährdung ein um meine Gefühle aus zu schalten (Trauer, Wut, Verlassen). Alkoholgefährdet


Heute und in Zukunft

20. Trinken Sie heute Alkohol? Wenn ja, was, wie viel und wie oft?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

05.10.2015 ein Glas Wein (Geburtstag)
11.12.2015 Ein Glas Kölsch ein Glas Sekt (Weihnachtsfeier)
25.12.2015 ein Glas Wein (Weihnachtsessen)
08.01.2015 vier Kölsch (Karneval) bei weiteren Angeboten habe ich verneint und bin nach Hause gegangen…..
Zur Zeit kein Alkohol (Vorbereitung Sport, Fastenzeit…).




21. Wann haben Sie zuletzt Alkohol getrunken?

08.01.2015

22. Trinken sie gelegentlich alkoholfreies Bier?

Nein

23. Warum trinken Sie heute Alkohol/keinen Alkohol?

Ich fühle mich im gesamten Gesundheitlich erheblich besser. (bessere Kondition und Konzentration, im Sport mehr Anerkennung, durch bessere Leistung ohne Alkohol.
Da ich jetzt offen über mein Probleme und Gefühle mit der Familie und Freunden geredet habe und in Zukunft reden kann, ist eine große Last von mir gefallen. Ich habe meine Lebensqualität gesteigert und fühle mich wohler).

Ich möchte nie wieder einen Rausch erfahren.

Der Alkohol spielt in meinem Leben keine Rolle mehr.
Ich habe gelernt, dass ich meine Gefühle (Trauer, Wut, Enttäuschung) nicht mit Alkohol lösen kann.
Den Ausgleich schaffe ich mir mit ausgiebigen Spaziergängen und regelmäßigen Sport, Gespräche mit der Familie, Freundin ich lebe in einer gefestigte Beziehung und mit Freunden.

Wenn ich Alkohol trinke, plane ich diesen, und das nur für den Genuss bei geplanten Anlässen, wie wichtige Geburtstage oder zum Anstoßen. Und dann höchstens 4 Trinkeinheiten. Eher 2 Trinkeinheiten.

24. Warum haben Sie das Trinken reduziert bzw. aufgegeben und warum nicht schon eher?

Ich habe festgestellt, dass ich Probleme und Gefühle, nicht mit Alkohol verdrängen und schon gar nicht lösen kann.
Jetzt fühle ich mich Körperlich und Geistig wie vor 5 Jahren, ich habe meine alte Figur wieder (über 15kg abgenommen) und ich fühle mich im Ganzen besser.
Ich stehe mit beiden Beine im Leben.
Ich weiß was ich will, und was ich nicht will. (keinen Rausch mehr verspüren)

25. Wie haben Sie die Änderung Ihres Trinkverhaltens erreicht und dabei die Umstellungsphase erlebt?

Nach der TF wurde mir klar, dass ich sofort was ändern muss und habe das Gespräch mit meiner Familie und Freunden gesucht, die mich jetzt und auch in Zukunft unterstützen.
Ich lebe in einer gefestigten neuen Beziehung, wo ich von Anfang an, über meine Probleme und auch über meinen Gefühlen gesprochen habe, und in Zukunft auch weiter Sprechen werde.
Ich habe durch Sie, meinen Freundeskreis erweitert und dort habe ich über mein Problem mit Alkohol geredet, und nette Diskussionen geführt. Was mich weiter bestärkt.
Ich habe mit meiner Freundin und ihrem Hund ausgiebige Spaziergänge gemacht und habe erlebt, dass ich meinen Kopf bei einem Wald Spaziergang frei bekomme. Dieses wird noch unterstützt durch Sport (Kampfsport 2-3 mal die Woche und Buggy Kiten, Fahrrad fahren)
Ich fühle mich erheblich besser, Körperlich und Geistig fitter.
Ich habe mir Zeit zum lesen genommen und habe das lesen für mich entdeckt.

26. Wie wirkt sich Ihr geändertes Verhalten auf Sie, Ihr Leben und Ihr Umfeld aus?

Sehr positiv.
Ich unterdrücke meine Gefühle nicht mehr, und kann offen mit meiner Familie, Freundin und Freunden darüber reden, dass fühlt sich gut an und befreit, die haben immer ein offenes Ohr für mich. Ich bin offener geworden und brauche mich vor nichts zu verstecken.
Körperlich fühle ich mich sehr gut, durch den regelmäßigen Sport halte ich mich Fit.

27. Wie stellen Sie sicher, dass Ihr neues Verhalten dauerhaft stabil bleibt?

Ich habe eine gefestigte Beziehung, die mich in allen Situationen unterstützt, desweiteren stehen meine Familie und Freunde mir immer zur Seite. Und ich bekomme Rückendeckung von ihnen, was mein Selbstbewusstsein gesteigert und gefestigt hat.
Ich habe einen Ausgleich durch meinen Sport geschaffen, dazu braucht es keinen Alkohol.

28. Können Sie sich vorstellen, jemals wieder in Ihre alten Gewohnheiten zurückzufallen?
(Ja/Nein + Begründung)

Ich stelle mir da vor, ich müsste in ein Becken, vom 5m Turm springen ohne Wasser.
Mir ist bewusst, dass ich in der Vergangenheit (in meiner Jugendzeit) mit meinen Trinkverhalten, alle Warnsignale für den Rest meines Lebens ausgeschaltet habe.
Ich kenne jetzt meine Probleme (Gefühle unterdrücken, sich isolieren)und kann dagegen angehen.
Seit ich mein Leben klarer sehe möchte ich nie wieder meine Gefühle mit Alkohol unterdrücken und einen Rausch erleben.
Ich will mich nie wieder isolieren und mich so ins Abseits stellen.
Ich habe gelernt mit meiner Familie und Freunden über Probleme Gefühle die mich verfolgen, und ich damals unterdrückt habe, offen zu reden. Da bekomme ich rund um die Uhr Hilfe, die ich jetzt annehme.
Ich kann mir jeder Zeit bei einem Psychologen Hilfe holen.
Ich kann nein sagen.
Ich schätze die Wahrscheinlichkeit in alte Muster zurück zu fallen als sehr gering ein.

29. Wie wollen sie in Zukunft das Trinken vom Fahren trennen?

Für mich gibt es kein Trinken und Fahren.

30. Haben Sie zum Abschluss noch etwas hinzuzufügen?
Ich bin stolz auf das geleistete Gesundheitlich und Körperlich fühle ich mich so fit wie lange nicht mehr, ich habe über 15 kg abgenommen und mein bmi Wert liegt bei 27,5 im Normal Wert. Darauf bin ich stolz.
 
Hallo Harley,

bißchen Geduld bitte, du wirst einen ausführlichen Kommentar bekommen :smiley138:
 
Hallo Harley,

ich möchte dann mal mit meinen Anmerkungen beginnen, "schaffe" aber erstmal nur den Anfang, den weiteren Kommentar gebe ich dir dann am WE.

1. Beschreiben Sie den Tag Ihrer Trunkenheitsfahrt aus eigener Sicht mit Datum und Uhrzeiten.
(wann, wo und mit wem getrunken / wann und wie aufgefallen / Promille)

Ich war an dem Wochenende in Erftstadt Liblar auf dem Campingplatz wo mein Wohnmobil parkt.
Dieses habe ich dort nach einer Tour gereinigt. Am 07.06.2015 bin ich gegen 17:00 Uhr an den See gegangen wo mich andere Camper auf ein Bier eingeladen haben, dort habe ich dann 4 Flaschen Bier a0,5 bis getrunken.
Von da bin ich dann auf die Seeterasse gegangen um etwas zu essen dabei habe ich 3 Weizenbier a0,5 getrunken. Danach habe ich in der Gastwirtschaft mit anderen Camper (mit denen ich beim Essen war) Formel 1 angeschaut dort habe ich bis 21:30 10 Kölsch a0,2 getrunken.
Ich habe mich gegen 22:15 Uhr auf meinen Roller gesetzt und bin nach Hause gefahren, obwohl ich dort Übernachten wollte.

Ich wurde vor meiner Haustür angehalten mit der Begründung der Auffälligkeit. Geblasen und dann zur Blutprobe. Blutprobe gegen 0:00 Uhr

2. Was und wie viel haben Sie am Tattag insgesamt getrunken?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Trinkzeit)

Siehe zu 1.
5,5ltr Bier 4 Flaschen Bitburger 2ltr, 3 Gläser 1,5ltr Weizenbier a0,5 10 Kölsch a0,2 2ltr

Du hast deinen Trinkbeginn jetzt deutlich nach hinten verlegt (von 11 Uhr auf 17 Uhr), das ist okay, ich bin aber mit deiner Trinkmenge noch nicht ganz einverstanden, da sie mir zu niedrig erscheint. Hattest du mal in meinen Link zur BAK-Berechnung reingeschaut?

Ich komme damit (bezogen auf die Zeit zwischen Trinkbeginn und BE) auf 31 TE, wobei noch 2 TE aufgrund deines Gewichts aufgeschlagen werden müssen, das bedeutet das deine Gesamtbiermenge sich bei etwa 6,6l befunden haben dürfte.

Das hattest du ja auch selbst schon so beschrieben:

Bei der Trunkenheitsfahrt komme ich auf 6,5 ltr Bier....


4. Hatten Sie das Gefühl, noch sicher fahren zu können?
(Ja/Nein + Begründung)

Bedingt durch den Alkohol, meldete sich mein schlechtes Gewissen gegenüber meinen Hund, und habe beschlossen nach Hause zu fahren. Ich habe sehr wackelig auf dem Roller gefühlt. Deswegen bin ich aufgefallen.
Durch meine Trinkgewohnheit ab 2013 habe ich mich selbst überschätzt!

Hierzu mal eine kurze Rückfrage (die auch der GA stellen könnte), warum hast du deinen Hund nicht einfach mitgenommen? Ein Campingplatz mit See erscheint mir doch eine gute Umgebung für einen Hund zu sein (oder sind Tiere dort generell verboten)?

Du fühltest dich "wackling" auf dem Roller? Warum bist du dann weitergefahren?

5. Wie haben Sie die Trunkenheitsfahrt vermeiden wollen (wenn überhaupt)?

Ich wollte dort schlafen.

Du wolltest deinen Hund über Nacht alleine lassen? :smiley2204:

7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus?

Das kann ich nicht genau sagen, aber ich weiß, dass ich mit Restalkohol am nächsten Morgen mit dem Auto gefahren bin.
Mit dem Wissen von jetzt, habe ich mich sehr verantwortungslos verhalten, und ich bin froh, dass ich in dieser Zeit 2013-2015 keinem Geschadet habe!

Das muss nicht passieren, aber es könnte schon sein das der GA da eine ungefähre Zahl (Selbstreflexion) von dir hören möchte: Fahrten unter Alkohol
 
Hallo Nancy,

darauf will ich dir schnell Antworten, ich habe Recherchiert und mit meinem Nachbar gesprochen, der konnte sich gut an das Datum erinnern und meinte, dass ich am 07.06.2015 noch bei ihm ein Kuchen gegessen habe, seine Frau hatte Geburtstag. So bin ich erst gegen 17:00 mit meinem Roller zum Campingplatz gefahren.

1. Beschreiben Sie den Tag Ihrer Trunkenheitsfahrt aus eigener Sicht mit Datum und Uhrzeiten.
(wann, wo und mit wem getrunken / wann und wie aufgefallen / Promille)

Ich war an dem Wochenende in Erftstadt Liblar auf dem Campingplatz wo mein Wohnmobil parkt.
Dieses habe ich dort nach einer Tour gereinigt. Am 07.06.2015 bin ich gegen 17:00 Uhr an den See gegangen wo mich andere Camper auf ein Bier eingeladen haben, dort habe ich dann 4 Flaschen Bier a0,5 getrunken.
Von da bin ich dann auf die Seeterasse gegangen um etwas zu essen dabei habe ich 3 Weizenbier a0,5 getrunken. Danach habe ich in der Gastwirtschaft mit anderen Camper (mit denen ich beim Essen war) Formel 1 angeschaut dort habe ich bis 21:30 10 Kölsch a0,2 getrunken.
Ich habe mich gegen 22:15 Uhr auf meinen Roller gesetzt und bin nach Hause gefahren, obwohl ich dort Übernachten wollte.

Ich wurde vor meiner Haustür angehalten mit der Begründung der Auffälligkeit. Geblasen und dann zur Blutprobe. Blutprobe gegen 23:59 Uhr

Das habe ich schon geändert.

Hierzu mal eine kurze Rückfrage (die auch der GA stellen könnte), warum hast du deinen Hund nicht einfach mitgenommen? Ein Campingplatz mit See erscheint mir doch eine gute Umgebung für einen Hund zu sein (oder sind Tiere dort generell verboten)?

Du fühltest dich "wacklig" auf dem Roller? Warum bist du dann weitergefahren?

Nein Tiere sind dort natürlich nicht verboten, die Entscheidung dort zu schlafen, kam nach der vierten Flasche Bier am See.

Und ich fühlte mich wackelig, deshalb bin ich auch aufgefallen.
Ich bin froh, dass ich keinem einen Schaden zugefügt habe und die Polizei, mich letzten Endes aus dem Verkehr gezogen hat, und ich jetzt einiges aufarbeiten kann.

7. Wie oft haben Sie alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen ohne aufzufallen und was folgern Sie daraus?

Das kann ich nicht genau sagen, aber ich weiß, dass ich mit Restalkohol am nächsten Morgen mit dem Auto gefahren bin.
Mit dem Wissen von jetzt, habe ich mich sehr verantwortungslos verhalten, und ich bin froh, dass ich in dieser Zeit 2013-2015 keinem Geschadet habe!
Das muss nicht passieren, aber es könnte schon sein das der GA da eine ungefähre Zahl (Selbstreflexion) von dir hören möchte:

Da eine Zahl zu nennen finde ich sehr schwierig, da kann ich doch nur schätzen.......

Und meinem Hund ging es sehr gut, die alte Dame ist jetzt 16 und schläft die meiste Zeit. Sie hat die Möglichkeit im Haus zu sein und kann jederzeit in den Garten.

Ich versuche mal eine Tabelle ein zu fügen, wo du sehen kannst wie mein Trinkverhalten laufe der Jahre war.

Gruß
Harley
 
Leide finde ich nicht heraus, wie ich eine PDF Datei einfügen kann.........
In deinem Antwortfenster rechts unten auf "Erweitert" klicken ... im nächsten Fenster siehst du in deiner oberen Bedienleiste rechts eine Büroklammer, hier klicken und der Dateimanager öffnet sich ... rechts oben auf "Dateien hochladen" klicken und entsprechende Datei hochladen ... der Rest ist eigentlich selbsterklärend.
 
Jetzt weiß ich auch, wo ihr die untauglichen Diagramme her habt ... aus dem IDI Forum !!!
 
Und ich dachte, dass hilft............
Ich meinte nicht die Diagramme selbst, sondern deren Inhalt. Die müssen inhaltlich stimmen und ihren Zweck erfüllen ... die Erkennung des gelebten Trinkverhalten !
 
Hallo Max,

ich habe versucht es einmal vom Anfang bis heute Jährlich und dann einmal wo es wieder mehr wurde grafisch darzustellen.

Ich habe zwischen 16-22 Jahre ziemlich heftig gefeiert, ab 23 habe ich meine erste Frau kennen gelernt und bin in ein neues Umfeld gezogen.
Da war das mit dem trinken anders. Das will ich damit aussagen, und ab 2013 hat es sich wieder gesteigert und der Höhepunkt kam nach dem Tod meines Bruders da war ich dann in dem Trinkgewohnheit von damals....

Gruß
Harley
 
Hallo Harley,

Hallo Nancy,

darauf will ich dir schnell Antworten, ich habe Recherchiert und mit meinem Nachbar gesprochen, der konnte sich gut an das Datum erinnern und meinte, dass ich am 07.06.2015 noch bei ihm ein Kuchen gegessen habe, seine Frau hatte Geburtstag. So bin ich erst gegen 17:00 mit meinem Roller zum Campingplatz gefahren.

vllt. hatte ich mich missverständlich ausgedrückt. Ich wollte dir sagen das es gut ist das du deinen Trinkbeginn nach hinten verschoben hast (sofern er nicht aktenkundig ist), selbst wenn es nicht so gewesen wäre. Ein Trinkbeginn am Vormittag lässt halt durchaus auf ein tieferes Alk.problem schließen....

1. Beschreiben Sie den Tag Ihrer Trunkenheitsfahrt aus eigener Sicht mit Datum und Uhrzeiten.
(wann, wo und mit wem getrunken / wann und wie aufgefallen / Promille)

Ich war an dem Wochenende in Erftstadt Liblar auf dem Campingplatz wo mein Wohnmobil parkt.
Dieses habe ich dort nach einer Tour gereinigt. Am 07.06.2015 bin ich gegen 17:00 Uhr an den See gegangen wo mich andere Camper auf ein Bier eingeladen haben, dort habe ich dann 4 Flaschen Bier a0,5 getrunken.
Von da bin ich dann auf die Seeterasse gegangen um etwas zu essen dabei habe ich 3 Weizenbier a0,5 getrunken. Danach habe ich in der Gastwirtschaft mit anderen Camper (mit denen ich beim Essen war) Formel 1 angeschaut dort habe ich bis 21:30 10 Kölsch a0,2 getrunken.
Ich habe mich gegen 22:15 Uhr auf meinen Roller gesetzt und bin nach Hause gefahren, obwohl ich dort Übernachten wollte.

Ich wurde vor meiner Haustür angehalten mit der Begründung der Auffälligkeit. Geblasen und dann zur Blutprobe. Blutprobe gegen 23:59 Uhr

Das habe ich schon geändert.
Die Trinkmenge hast du o. aber noch nicht geändert:smiley2204:

4 Bier a 0,5l = 2 Liter
3 Weizenbier a 0,5l = 1,5 Liter
10 Kölsch a 0,2l = 2 Liter
ergibt = 5,5 Liter

Da es aber mind. 6,5l gewesen sein müssen, musst du hier noch was draufpacken.

Nein Tiere sind dort natürlich nicht verboten, die Entscheidung dort zu schlafen, kam nach der vierten Flasche Bier am See.

Okay, und vorher? Als du zum Campingplatz gefahren bist hattest du noch die Absicht wieder nach Hause zu fahren? Du wusstest aber das du Alkohol trinken würdest? Wolltest du wesentlich weniger trinken? Ist deine Alk.menge "außer Kontrolle" geraten?

Da eine Zahl zu nennen finde ich sehr schwierig, da kann ich doch nur schätzen.......

Ja, schätzen ist doch nicht schlecht. Wenn du sagst: "Es waren bestimmt einige hundert Male" klingt das doch schon besser als wenn du beim GA sagen würdest: "Ich habe keine Ahnung", meinst du nicht?

Ich fasse jetzt deinen Trinkwerdegang noch einmal kurz zusammen:

Mit 16 Jahren angefangen Alk. zu trinken, dabei, nach Gewöhnung, Konsumspitzen bis zu 5l pro Abend erreicht. Dies wurde 6 Jahre lang beibehalten. Ab 22 Jahren Reduzierung und Änderung des Trinkverhaltens (erste Frau kennengelernt) auf 10-15 Trinkanlässe im Jahr mit max. 1l Bier zu einem Anlass, bzw. 4-5 Gläsern Wein a 0,1l. Dies beibehalten bis zum Jahr 2013 (da warst du 51?) und ab da die Trinkmengen wieder gesteigert von zunächst 5 auf bis zu 15 Kölsch pro Abend und das im Schnitt 2-4x im Monat (oder öfter?) , was umgerechnet 3l Bier sind. Dann hast du ab Okt. 2014 zunächst 2x im Monat 4 Bier und später dann bis zu 9 Bier a 0,5l Bier getrunken, welches eine Höchsttrinkmenge von 4,5l bedeutet, soweit richtig?

Deine TF war im Juni 2015, hier hattest du ca. 6,5l Bier getrunken. Wie willst du nun dem GA deine Giftfestigkeit erklären, wenn du nicht angibst das du auch früher schon diese Mengen getrunken hast? Das hat nichts damit zu tun das du "wacklig" auf dem Roller warst, sondern damit das du sehr wahrscheinlich i-wo eingeschlafen wärst, anstatt auf deinen Roller zu steigen, wenn du nicht an die Menge wie bei deiner TF gewöhnt gewesen wärst.

IdR muss die Menge über einen Zeitraum von mind. 6 Monaten konsumiert worden sein, wobei es reicht wenn dies ca. 2x im Monat vorgekommen ist.

12. Warum haben Sie getrunken?
(Innere + äußere Motive)

Zwischen 16-22 Jahre 1978-1984 wollte ich immer dabei sein (Gruppenzwang) bis 22. Äußere Motive (Alkoholgefährdung)

Ab 23 Jahre 1985 habe ich mich in ein neues Umfeld begeben, erste Frau kennen gelernt und Beruflich habe ich mich weiter entwickelt. In Gesellschaft Theater Veranstaltungen 10-15 Trinkanlässe im Jahr (Genusstrinken)

Ab 2014 Trauer, verlassen worden, Wut, Enttäuschung ich war nach dem Tod meines Bruders Paralysiert. Innere Motive (Alkoholgefährdung)

Du hast die ausführlichen Motive statt in der Frage/Antwort 12, in die Frage/Antwort 9 reingepackt, hier wäre es gut wenn du das in einem überarbeiteten FB noch korrigieren könntest, da es sich dann zusammenhängender und somit flüssiger liest. Du hast zur Problembewältigung getrunken. Zunächst die räumliche Trennung von deiner Frau, dann der Verlust deines Bruders und letztlich die endgültige Trennung von deiner Frau haben deinen Alk.konsum immer weiter ansteigen lassen. Das Ganze ging über 2 Jahre in denen es für dich keine Alternative zum Alk.konsum gab, um deine "Trauer, Wut und Enttäuschung" anders zu verarbeiten...:smiley2204: Das ist schon ein recht langer Zeitraum und ich muss hier einfach anmerken das es im höheren Alter immer schwieriger wird eine einmal "erlernte Strategie" dauerhaft zu verändern.

13. Welche Wirkung haben Sie in der Vergangenheit nach Alkoholgenuss bei sich beobachtet?
(bei wenig und bei viel Alkohol)

Beim trinken in der Gaststätte Ablenkung und die Gesellschaft gesucht.
Die Wirkung war schon ein Rausch…..
Ab Ende 2014 am Wochenende um meine Trauer zu verdrängen. Ich habe geglaubt mit Alkohol auf andere Gedanken zu kommen.
Danach ging es mir immer schlecht, ich wollte auch mit keinem reden.
Ich habe mit Alkohol versucht, meine Gefühle zu unterdrücken.
Die am nächsten Morgen wieder da waren….

"Die Wirkung war schon ein Rausch"....würdest du es denn als Wirkungstrinken bezeichnen? Bitte lesen: http://www.fundus.org/pdf.asp?ID=12733

14. Gab es kritische Hinweise Anderer auf Ihren Alkoholkonsum und wie haben Sie darauf reagiert?

Eher weniger, da ich meistens am Wochenende alleine getrunken habe.
Meine Sportliche Leistungen haben rapide nach gelassen und ich habe zu genommen. Durch einseitige Ernährung MC Donalds, Burgerking……
Ich bin davon ausgegangen, dass ich mit keinem reden konnte, da ich nicht verstanden werde.
Das hat sich geändert, denn ich habe jetzt den Kontakt mit meinen Geschwistern gefestigt und kann jetzt über meine Gefühle offen sprechen.
Ich habe meine Trauer mit der Familie aufgearbeitet und mir geht es jetzt viel besser. Desweiteren lebe ich in einer gefestigten Beziehung, wo ich meine Gefühle von vorne rein gezeigt und gesprochen habe. Seit 05.2015.
Deine TF war 06.2015....
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15. Welche Auswirkungen und Folgen hatte Ihr Alkoholkonsum auf Ihr Leben und Ihr Umfeld?

Ich habe mich Isoliert, ich wollte nicht über meinen Zustand, Gefühle reden. Das fand ich als Belastung Ich war paralysiert.
Meine Konzentration hat im Sport, den habe ich vernachlässigt, stark nach gelassen. Ich bin auch nicht mehr regelmäßig dorthin gegangen. So wurde meine Leistung auch schlechter.
Von meinem Umfeld habe ich mich Isoliert.
Jetzt bin ich Sportlich wieder auf der Höhe und mache diesen 2-3 mal in der Woche. Wenn ich mich wieder schlecht fühle, mache ich ausgiebige Spaziergänge, oder wenn das Wetter es zu lässt fahre ich mit dem Rad und power mich aus. Das hilft mir sehr, meinen Kopf frei zu machen.
Und ich kann mich jetzt öffnen und bespreche meine Gefühlslage innerhalb der Familie und meinen Freunden. Die mir immer mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Bitte beschränke dich in deinen Antworten nur auf den Teil der vor deiner TF war, wie du es heute machst kommt erst im Teil "Heute und in Zukunft" zum Tragen.

Isolierung, Vernachlässigung von "Pflichten" (in diesem Fall war es "nur" der Sport), Verschlechterung der Leistungsfähigkeit, das alles sind schon Hinweise auf ein tieferes Alk.problem...

Du hattest das hier schon gelesen? http://www.mpu-vorbereitung-online....hied-bei-der-MPU&p=17116&viewfull=1#post17116

17. Haben sie jemals die Kontrolle über ihre Trinkmenge verloren und bis zur Volltrunkenheit Alkohol konsumiert?

Ja, wenn ich morgens die Flaschen gesehen habe war ich sehr erstaunt, dass ich 8-9 Flaschen Bier getrunken haben soll. Da aber keiner da war habe ich die getrunken. (2015)

Da diese Antwort indirekt auch eine Antwort auf meine Frage ist...

Wolltest du wesentlich weniger trinken? Ist deine Alk.menge "außer Kontrolle" geraten?

muss ich dir schreiben, dass ich hier große Bedenken habe, dass du deine MPU mit KT bestehen kannst...


Heute und in Zukunft

20. Trinken Sie heute Alkohol? Wenn ja, was, wie viel und wie oft?
(Genaue Angaben in Sorte, Menge, Häufigkeit)

05.10.2015 ein Glas Wein (Geburtstag)
11.12.2015 Ein Glas Kölsch ein Glas Sekt (Weihnachtsfeier)
25.12.2015 ein Glas Wein (Weihnachtsessen)
08.01.20156 vier Kölsch (Karneval) bei weiteren Angeboten habe ich verneint und bin nach Hause gegangen…..
Zur Zeit kein Alkohol (Vorbereitung Sport, Fastenzeit…).

21. Wann haben Sie zuletzt Alkohol getrunken?

08.01.20156

Ich habe hier mal das Datum verbessert..:zwinker0004:

23. Warum trinken Sie heute Alkohol/keinen Alkohol?

Ich fühle mich im gesamten Gesundheitlich erheblich besser. (bessere Kondition und Konzentration, im Sport mehr Anerkennung, durch bessere Leistung ohne Alkohol.
Da ich jetzt offen über mein Probleme und Gefühle mit der Familie und Freunden geredet habe und in Zukunft reden kann, ist eine große Last von mir gefallen. Ich habe meine Lebensqualität gesteigert und fühle mich wohler).

Ich möchte nie wieder einen Rausch erfahren.

Der Alkohol spielt in meinem Leben keine Rolle mehr.
Ich habe gelernt, dass ich meine Gefühle (Trauer, Wut, Enttäuschung) nicht mit Alkohol lösen kann.
Den Ausgleich schaffe ich mir mit ausgiebigen Spaziergängen und regelmäßigen Sport, Gespräche mit der Familie, Freundin ich lebe in einer gefestigte Beziehung und mit Freunden.

Warum trinkst du ihn dann noch?

27. Wie stellen Sie sicher, dass Ihr neues Verhalten dauerhaft stabil bleibt?

Ich habe eine gefestigte Beziehung, die mich in allen Situationen unterstützt, desweiteren stehen meine Familie und Freunde mir immer zur Seite. Und ich bekomme Rückendeckung von ihnen, was mein Selbstbewusstsein gesteigert und gefestigt hat.
Ich habe einen Ausgleich durch meinen Sport geschaffen, dazu braucht es keinen Alkohol.

Wo siehst du für dich die Gefahr wieder in alte Verhaltensweisen zurück zu fallen? Was würde passieren wenn die Beziehung zu deiner Freundin zerbricht, oder wenn du sie bspw. durch einen Unfall verlieren würdest?

28. Können Sie sich vorstellen, jemals wieder in Ihre alten Gewohnheiten zurückzufallen?
(Ja/Nein + Begründung)

Ich stelle mir da vor, ich müsste in ein Becken, vom 5m Turm springen ohne Wasser.
Mir ist bewusst, dass ich in der Vergangenheit (in meiner Jugendzeit) mit meinen Trinkverhalten, alle Warnsignale für den Rest meines Lebens ausgeschaltet habe.
Ich kenne jetzt meine Probleme (Gefühle unterdrücken, sich isolieren)und kann dagegen angehen.
Seit ich mein Leben klarer sehe möchte ich nie wieder meine Gefühle mit Alkohol unterdrücken und einen Rausch erleben.
Ich will mich nie wieder isolieren und mich so ins Abseits stellen.
Ich habe gelernt mit meiner Familie und Freunden über Probleme Gefühle die mich verfolgen, und ich damals unterdrückt habe, offen zu reden. Da bekomme ich rund um die Uhr Hilfe, die ich jetzt annehme.
Ich kann mir jeder Zeit bei einem Psychologen Hilfe holen.
Ich kann nein sagen.
Ich schätze die Wahrscheinlichkeit in alte Muster zurück zu fallen als sehr gering ein.

Wenn du mit AB in die MPU gehen würdest wäre diese Antwort gut, bei KT birgt sie Gefahren. Du schätzt die Gefahr sehr gering ein....aber sie ist da. Theoretisch musst du dir einen Rückfall in alte Gewohnheiten immer vorstellen können, da du nur dann auf dich achtest und rechtzeitig genug etwas dagegen unternehmen kannst.

29. Wie wollen sie in Zukunft das Trinken vom Fahren trennen?

Für mich gibt es kein Trinken und Fahren.

Und wie genau sehen deine Strategien da aus?
 
Hallo Nancy,

danke für deine ehrliche Aussage.
Ich muss wohl das ein und andere noch mehr recherchieren.

Okay, und vorher? Als du zum Campingplatz gefahren bist hattest du noch die Absicht wieder nach Hause zu fahren? Du wusstest aber das du Alkohol trinken würdest? Wolltest du wesentlich weniger trinken? Ist deine Alk.menge "außer Kontrolle" geraten?

Ich wollte an diesem Tag, es war ein Sonntag, nur zum Camping Platz zum aufräumen. Ich hatte nicht vor dort etwas zu trinken.
Ich habe mich von anderen Camper verleiten lassen und nach dem dritten Bier habe ich mir dann gedacht, alles ist gut, schlaf ich halt hier.
Ich tue mir jetzt schwer zu sagen, es ist außer Kontrolle geraten, ich würde eher sagen, es wurde ein spontaner Trinkanlass in Gesellschaft!


Mit 16 Jahren angefangen Alk. zu trinken, dabei, nach Gewöhnung, Konsumspitzen bis zu 5l pro Abend erreicht. Dies wurde 6 Jahre lang beibehalten. Ab 22 Jahren Reduzierung und Änderung des Trinkverhaltens (erste Frau kennengelernt) auf 10-15 Trinkanlässe im Jahr mit max. 1l Bier zu einem Anlass, bzw. 4-5 Gläsern Wein a 0,1l. Dies beibehalten bis zum Jahr 2013 (da warst du 51?) und ab da die Trinkmengen wieder gesteigert von zunächst 5 auf bis zu 15 Kölsch pro Abend und das im Schnitt 2-4x im Monat (oder öfter?) , was umgerechnet 3l Bier sind. Dann hast du ab Okt. 2014 zunächst 2x im Monat 4 Bier und später dann bis zu 9 Bier a 0,5l Bier getrunken, welches eine Höchsttrinkmenge von 4,5l bedeutet, soweit richtig?

Deine TF war im Juni 2015, hier hattest du ca. 6,5l Bier getrunken. Wie willst du nun dem GA deine Giftfestigkeit erklären, wenn du nicht angibst das du auch früher schon diese Mengen getrunken hast? Das hat nichts damit zu tun das du "wacklig" auf dem Roller warst, sondern damit das du sehr wahrscheinlich i-wo eingeschlafen wärst, anstatt auf deinen Roller zu steigen, wenn du nicht an die Menge wie bei deiner TF gewöhnt gewesen wärst.

Ich will damit zum Ausdruck bringen, dass ich eine Trinkmenge von 2,5 Promille locker erreicht habe.
Wie ist das denn wenn man 5 ltr Bier in 4 Std trinkt?
Ich meine mich zu erinnern, wenn wir damals am Wochenende GETRUNKEN HABEN, ging das immer ziemlich schnell.

Mein Trinkverhalten hat sich definitiv nach dem Tod meines Bruders ziemlich erhöht, wenn ich es jetzt mal richtig sehe ist das ein Training (hört sich blöd an) von 8 Monaten 09.2014-05.2015

Ich denke, dass ich mich verrückt gemacht habe wegen der Trinkmenge, ich bin in jungen Jahren sehr verantwortungslos mit Alkohol umgegangen. Da habe ich meine Promillegrenze hochgeschraubt.

Mit der Menge werde ich auch neu überlegen ich bin immer davon ausgegangen es geht um die Trinkfestigkeit von 2-2,5 Promille, die ich schaffen kann ohne um zu fallen.......


17. Haben sie jemals die Kontrolle über ihre Trinkmenge verloren und bis zur Volltrunkenheit Alkohol konsumiert?

Ja, wenn ich morgens die Flaschen gesehen habe war ich sehr erstaunt, dass ich 8-9 Flaschen Bier getrunken haben soll. Da aber keiner da war habe ich die getrunken. (2015)
Da diese Antwort indirekt auch eine Antwort auf meine Frage ist...





Wolltest du wesentlich weniger trinken? Ist deine Alk.menge "außer Kontrolle" geraten? muss ich dir schreiben, dass ich hier große Bedenken habe, dass du deine MPU mit KT bestehen kannst...

Da wusste ich nicht genau, was ich Antworten sollte.
Sage ich nein, bei über 2‰ bin ich doch abgestempelt.
Sage ich ja, schieße ich mir ein Eigentor.

Also ganz ehrlich, ich wusste was ich getrunken habe.........


Warum trinkst du ihn dann noch?

Ich trinke gerne ein Glas Wein bei einem netten Abend beim Essen, und auch mal ein Bier bei einem guten Steak.
Dies aber nur dann wenn ich das geplant habe.

27. Wie stellen Sie sicher, dass Ihr neues Verhalten dauerhaft stabil bleibt?

Ich habe eine gefestigte Beziehung, die mich in allen Situationen unterstützt, des weiteren stehen meine Familie und Freunde mir immer zur Seite. Und ich bekomme Rückendeckung von ihnen, was mein Selbstbewusstsein gesteigert und gefestigt hat.
Ich habe einen Ausgleich durch meinen Sport geschaffen, dazu braucht es keinen Alkohol.

Wo siehst du für dich die Gefahr wieder in alte Verhaltensweisen zurück zu fallen? Was würde passieren wenn die Beziehung zu deiner Freundin zerbricht, oder wenn du sie bspw. durch einen Unfall verlieren würdest?

Eines ist mir sehr bewusst geworden, ich war der Meinung durch den Tod meines Bruder bin ich alleine und habe mich von allem Isoliert. Das hatte ich auch gedacht, wo meine Eltern sich getrennt hatten, meine Mutter zog in eine andere Stadt und mein Vater verbrachte viel Zeit in Österreich.
Ich war zu diesem Zeitpunkt in dem großen Haus überwiegend alleine. Mein älterer Bruder wohnte bei seiner Freundin, meine Schwester war Verheiratet und mein kleiner Bruder zog mit meiner Mutter weg.
So habe ich mich mit Partys bei uns zu Hause mit Alkohol abgelenkt. (Mein Gefühls Caos habe ich damit unterdrückt)
Durch den Tod meines Bruder, mit dem ich ein sehr enges Verhältnis aufgebaut hatte, wir haben auch mal fünf Jahre zusammen gewohnt 2000-2005, habe ich mich wieder alleine gefühlt.
Ich hatte Scheuklappen vor den Augen und habe, anstatt mich mit meinen Freunden und Geschwistern mitzuteilen, Isoliert.
Sollte es noch einmal passieren, dass ich in einer solchen Situation komme, habe ich dazu HEUTE eine andere Einstellung.
Heute nehme ich Hilfe an und ich spreche mit meinen Freunden und Geschwister über meine Gefühlswelt.
Durch den Sport schaffe ich mir einen gesunden Ausgleich.


Wenn du mit AB in die MPU gehen würdest wäre diese Antwort gut, bei KT birgt sie Gefahren. Du schätzt die Gefahr sehr gering ein....aber sie ist da. Theoretisch musst du dir einen Rückfall in alte Gewohnheiten immer vorstellen können, da du nur dann auf dich achtest und rechtzeitig genug etwas dagegen unternehmen kannst.

Da hast du recht, so eine Situation wie ich sie erlebt habe und die ich mit Alkohol betäuben wollte kann es immer wieder geben, aber ich gehe in Zukunft anders damit um.
wenn ich heute in solch einer Situation komme, habe ich viele Ansprechpartner (enge Freunde, Familie) mit denen ich darüber sprechen kann.
Und ich habe heute auch kein Problem, einen Psychologen aufzusuchen.
´


29. Wie wollen sie in Zukunft das Trinken vom Fahren trennen?

Für mich gibt es kein Trinken und Fahren.
Und wie genau sehen deine Strategien da aus?

Gibt es in Zukunft einen Anlass, bei dem ich bis zu zwei Trinkeinheiten trinken möchte, sorge ich im Vorfeld für eine Mitfahrgelegenheit.
Ein spontanes Trinken unterlasse ich.(Heute sage ich Nein)



Liebe Nancy,
vielen Dank für deine Einschätzung,

und ich habe wieder einen Roman geschrieben.....................................
 
Hallo Harley,

lieben Dank für deine ausführliche Rückmeldung.

Ich muss mir nun Gedanken machen bevor ich dir antworte, überlegen wie/ob wir zusammen eine Strategie für das KT hinbekommen...

Ich melde mich morgen.
 
Hallo Harley,

entschuldige bitte, ich hatte gestern einen Notfall in der Familie - ist jetzt aber alles wieder gut. :smiley22:

Ich gehe jetzt auf die Dinge ein die, aus meiner Sicht, einer weiteren Antwort bedürfen:

Ich wollte an diesem Tag, es war ein Sonntag, nur zum Camping Platz zum aufräumen. Ich hatte nicht vor dort etwas zu trinken.
Ich habe mich von anderen Camper verleiten lassen und nach dem dritten Bier habe ich mir dann gedacht, alles ist gut, schlaf ich halt hier.
Ich tue mir jetzt schwer zu sagen, es ist außer Kontrolle geraten, ich würde eher sagen, es wurde ein spontaner Trinkanlass in Gesellschaft!

Gut, dann solltest du die Aussage "ich habe mich verleiten lassen" besser nicht tätigen, es war deine eigene Entscheidung an diesem Tag Alk. zu trinken.

Anmerkung dazu: Du hattest im FB nichts davon geschrieben das dich die anderen Camper zum Trinken "verleitet" haben. Meine Rückfrage kam aufgrund deiner Schilderung zustande und somit könnte der GA, in der MPU, auch auf diese Idee kommen. Es geht mir darum das es bei der MPU eben nicht zu Aussagen über Kontrollverluste kommt (immer im Hinblick darauf das du deine MPU mit KT angehst), denn bei einem "eigentlich wollte ich gar keinen Alk. trinken" und einer BAK von 1,92‰, liegt dann der Verdacht recht nahe.

Darum würde ich die Geschichte mit dem Hund ganz außen vor lassen. Warum du im Endeffekt gefahren bist (obwohl du auf dem Campingplatz übernachten wolltest) kannst du aufgrund deiner Alkoholisierung nicht mehr sagen.

Ich will damit zum Ausdruck bringen, dass ich eine Trinkmenge von 2,5 Promille locker erreicht habe.
Wie ist das denn wenn man 5 ltr Bier in 4 Std trinkt?
Ich meine mich zu erinnern, wenn wir damals am Wochenende GETRUNKEN HABEN, ging das immer ziemlich schnell.

5l Bier in 4 Std. sind schon eine ganze Menge.....damit würdest du aber nicht auf 2,5‰ kommen, sondern eher bei 2‰ liegen. Es geht mir darum das du deine Trinkmengen nicht verharmlost und zu den 6,5l Bier (auch im Vorfeld) stehst. Und noch etwas: "damals" hast du vllt. etwas weniger gewogen. Je weniger man wiegt, umso mehr erhöht sich der Promilleanteil im Körper...


Mein Trinkverhalten hat sich definitiv nach dem Tod meines Bruders ziemlich erhöht, wenn ich es jetzt mal richtig sehe ist das ein Training (hört sich blöd an) von 8 Monaten 09.2014-05.2015

Vom Zeitraum reicht das aus um die Giftfestigkeit zu erreichen die du bei deiner TF hattest.

Mit der Menge werde ich auch neu überlegen ich bin immer davon ausgegangen es geht um die Trinkfestigkeit von 2-2,5 Promille, die ich schaffen kann ohne um zu fallen.......

Noch einmal: es geht um die Trinkfestigkeit die du bei deiner TF hattest. Mit Promillebereichen um 2,5‰ wäre ich da eher vorsichtig, aber das du auch einige Male noch ein Bier mehr getrunken hast, wie am Tag der TF, ist glaubwürdig und sollte von dir auch erwähnt werden. Somit liegst du ja im Bereich von 2‰ oder etwas mehr.

Da wusste ich nicht genau, was ich Antworten sollte.
Sage ich nein, bei über 2‰ bin ich doch abgestempelt.
Sage ich ja, schieße ich mir ein Eigentor.
Inwiefern denkst du das du "abgestempelt" bist?:smiley2204: Wegen der Promillehöhe? Das du ein Alk.problem hast weiß der Gutachter ja schon, sonst würdest du nicht zur MPU müssen. Wichtig ist hier die Frage ob du noch als alk.gefährdet "durchgehst", oder ob es schon Missbrauch war. Daraus ergibt sich ob dir KT noch zugetraut werden kann.

Also ganz ehrlich, ich wusste was ich getrunken habe.........

Dann war es auch kein Kontrollverlust. Gerade diese erschweren ja das KT weil der Körper die nötigen Signale nicht mehr aussenden kann - je weniger Blackouts, Erinnerungslücken etc. man hatte, desto besser ist es.

Ich trinke gerne ein Glas Wein bei einem netten Abend beim Essen, und auch mal ein Bier bei einem guten Steak.
Dies aber nur dann wenn ich das geplant habe.

Eben, zum Genuss trinkst du gerne mal ein Glas. Darum sind Antworten wie "Alk. spielt im meinem Leben keine Rolle mehr" eher kontraproduktiv. Deine Einstellung zum Alk. hat sich verändert, du genießt ihn heute (so wie man z.B. eine Praline genießt), aber du möchtest auch nicht gänzlich darauf verzichten. Wenn er "keine Rolle" mehr spielen würde, würdest du abstinent leben.

Gibt es in Zukunft einen Anlass, bei dem ich bis zu zwei Trinkeinheiten trinken möchte, sorge ich im Vorfeld für eine Mitfahrgelegenheit.
Ein spontanes Trinken unterlasse ich.(Heute sage ich Nein)

Noch eine gute Strategie ist es, wenn man zu einem geplanten Trinkanlass gar kein Fahrzeug mitnimmt (auch nicht für den Hinweg) und zudem immer Geld für Bus, Bahn, Taxi bereit hat.

und ich habe wieder einen Roman geschrieben...

Das ist völlig in Ordnung und auch gut so :smiley138:
 
Hallo Nancy,

Dann hoffe ich mal, dass der Notfall nicht all zu schlimm war....

Zitat Zitat von Harley Beitrag anzeigen

Ich wollte an diesem Tag, es war ein Sonntag, nur zum Camping Platz zum aufräumen. Ich hatte nicht vor dort etwas zu trinken.
Ich habe mich von anderen Camper verleiten lassen und nach dem dritten Bier habe ich mir dann gedacht, alles ist gut, schlaf ich halt hier.
Ich tue mir jetzt schwer zu sagen, es ist außer Kontrolle geraten, ich würde eher sagen, es wurde ein spontaner Trinkanlass in Gesellschaft!
Gut, dann solltest du die Aussage "ich habe mich verleiten lassen" besser nicht tätigen, es war deine eigene Entscheidung an diesem Tag Alk. zu trinken.

Ich hatte das schon geändert, auf ich bin von anderen Campern auf ein Bier eingeladen worden.......


Inwiefern denkst du das du "abgestempelt" bist? Wegen der Promillehöhe? Das du ein Alk.problem hast weiß der Gutachter ja schon, sonst würdest du nicht zur MPU müssen. Wichtig ist hier die Frage ob du noch als alk.gefährdet "durchgehst", oder ob es schon Missbrauch war. Daraus ergibt sich ob dir KT noch zugetraut werden kann.

Das ich ein Alkoholproblem hab, dass weiß ich, deshalb gehe ich auf Spontane Trinkanlässe wo ich in Gefahr gerate, mitzutrinken jetzt und in Zukunft aus dem Weg....
Ich plane jetzt und in der Zukunft meine Anlässe und werde bewusst das Glas Wein oder Bier genießen.
Bei außerplanmäßigen Einladungen sage ich heute nein, dass habe ich am Rosonmontag so gemacht(das war geplant) und hab zwischen den Bieren es waren 4 mal 0,2 Kölsch Wasser getrunken. Ich habe mich nicht zu mehr verleiten lassen.

Ich weiß auch nicht ob ich bei dem Tod meines Bruders, durch vermehrte Zunahme von Alkohol, Schon von Missbrauch reden kann. Meiner Meinung nach stand ich zumindest kurz davor....

Das will ich zumindest vermeiden...

4. Hatten Sie das Gefühl, noch sicher fahren zu können?
(Ja/Nein + Begründung)

Bedingt durch den Alkohol und meine Trinkfestigkeit habe ich beschlossen nach Hause zu fahren.
Durch meine Trinkgewohnheit ab Ende 2014 habe ich mich selbst überschätzt!

Jetzt kommt meine Frage hatte ich das Gefühl oder nicht?????
Ich hab immer nur gedacht hoffentlich geht das alles gut....

Gruß
Harley
 
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