Mpu Cannabis Angst

lulu1234

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Hey Leute,

ich wurde im Oktober positiv auf Cannabis getestet, wurde mit zur Wache genommen etc. Habe dann 1 Monat Fahrverbot, 2 Punkte und 850€ Strafe bekommen.

Gestern kam dann ein Brief von der Stadt, eine MPU Ich soll mir eine Stelle aussuchen für eine psychologische Untersuchung ob ich geeignet bin in Zukunft noch zu fahren. Ich hatte auch ziemlich hohe Werte. Bin 3-4 Jahre dauerkonsumentin gewesen, aber ab dem Tag meiner Kontrolle hab ich direkt aufgehört. Im Brief stand auch wegen meines hohen THC Gehaltes wird ausgeschlossen, dass ich nur gelegentlich konsumiere und bewusst andere in Gefährdung gebracht habe.

Meine Frage ist jetzt, wie es weitergeht für mich wenn ich die Stelle ausgesucht habe. Fängt dann die komplett richtige MPU für mich an und ich muss meinen Führerschein abgeben? Oder schauen die erst mal ob es nötig ist, dass ich den Führerschein abgeben muss? Ist das dann erst mal nur ein psychologisches Gespräch in dem die mich einschätzen?

Ich bin 24, mache grad Ausbildung, hab seit ich 17 bin den Führerschein und sonst ist auch nie was passiert bei mir. Wenn ich jetzt richtige MPU machen muss und Führerschein für Monate abgeben muss bin ich gear*** auf gut Deutsch
 
was heißt den bei dir extrem hohe werte? hast du den schon einen antrag auf wiedererteilung geschickt das du einen brief mit einer mpu aufforderung bekommen hast? füll doch vielleicht erstmal den fragebogen aus damit man dir hier besser helfen kann.

hier findest du den FB:
 
was heißt den bei dir extrem hohe werte? hast du den schon einen antrag auf wiedererteilung geschickt das du einen brief mit einer mpu aufforderung bekommen hast? füll doch vielleicht erstmal den fragebogen aus damit man dir hier besser helfen kann.

hier findest du den FB:
Also THC Wert von 7.7ng/ml, HO-THC Wert von 4,2ng/ml und THC-COOH Wert von 142ng/ml.
Ich habe davor nur von der Polizei den Brief bekommen mit den Punkten und Geldstrafe und 1 Monat Fahrverbot, vor ca 2 Monaten.
Gestern kam der erste Brief von der Stadt Herne, dass ich mir eine Stelle aussuche soll für ein psychologisches Gespräch. Von mehr weiß ich nicht.

Ich füge den Fragebogen einfach mal hier ein

FB Drogen

Zur Person
Geschlecht: Weiblich
Alter: 24

Was ist passiert?
Drogensorte: Cannabis
Konsumform (Dauer und Häufigkeit je Substanz): 4 Jahre, jeden Tag ca 1-2 Gramm
Datum der Auffälligkeit:

Drogenbefund
Blutwerte:
Schnelltest: positiv
Beim Kauf erwischt:Nein
Nur daneben gestanden:Nein

Stand des Ermittlungsverfahrens
Gerade erst passiert: 07.10
Polizei hat sich mit den Blutwerten gemeldet:10.01.26
Verfahren gegen Bußgeld eingestellt:
Verurteilt:1 Monat Fahrverbot, 2 Punkte, 850€
Strafe abgebüßt:noch nicht

Führerschein
Hab ich noch:ja
Hab ich abgegeben:nein
Hab ich neu beantragt:nein
Habe noch keinen gemacht: seit 2017 hab ich den

Führerscheinstelle
Hab schon in meine Akte geschaut Ja/Nein:nein
Sonstige Verstöße oder Straftaten?:nein
Genaue Fragestellung der FSSt (falls bekannt):

Bundesland: NRW


Konsum
Ich konsumiere noch: Nein
letzter Konsum: Oktober

Abstinenznachweis
Haaranalyse: /
Urinscreen: /
Keinen Plan: nichts gemacht

Aufarbeitung
Drogenberatung: /
Selbsthilfegruppe (SHG): /
Psychologe: /
Ambulante/stationäre Therapie: /
Keine Ahnung:

MPU
Datum:
Welche Stelle (MPI):
Schon bezahlt?:
Schon gehabt?:
Wer hat das Gutachten gesehen?:
Was steht auf der letzten Seite (Beantwortung der Fragestellung)?: Keine Fragenstellung nur Stelle für psychologisches Gespräch für Eignung aussuchen

Altlasten
Bist du Rückfalltäter?: Nein
 
Schön, dass du hier gelandet bist :smiley138:

Vorab: Eine Einladung für ein „psychologisches Gespräch“ gibt es nicht.
Ich gehe eher von einer klassischen MPU-Anordnung aus.

Stelle doch bitte einmal -sorgfältig anonymisiert- den vollständigen Brief der FEB ein.
Dann können wir dir genau sagen, was auf dich zukommen wird.
 
Hallo Karl-Heinz, danke dass du dir die Zeit nimmst Hier sind die Fotos vom Brief
Unnötiges Vollzitat des Vorpostings gelöscht *Nancy*
 

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Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Danke fürˋs Einstellen !

Okay, also es ist eine klassische MPU-Anordnung, also eine medizinisch-psychologische-Untersuchung mit normal kurzer Fristsetzung.
Wie ich das einschätze, wird dir leider nicht gefallen:
Da du die MPU in keinem Falle in dieser Frist bestehen kannst, kann ich dir nur den guten Rat geben.
Wenn der Brief mit „Entziehung der FE“ kommt, deine FE freiwillig abzugeben, das spart dir völlig unnötige Kosten.
Dich auf die MPU vorzubereiten, um die Zeit ohne FE möglichst kurz zu halten.

Konsumierst du noch ?
 
Ach du kacke wie lange muss ich den Führerschein dann ungefähr abgeben weißt du das? Scheiße man.
Aber danke für deine Einschätzung :-(
Nein ich konsumiere nicht mehr seit 3 Monaten, also seitdem ich angehalten wurde
Unnötiges Vollzitat des Vorpostings gelöscht *Nancy*
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Tja, wie lange….
In erster Linie hängt das das davon ab, wann du soweit bist, die MPU positiv abzulegen.
So mal in die Tüte gesprochen, gehe ich mal -alleine wegen der Abstinenznachweise- von 12-15 Monaten aus.
 
kann man das nicht als ersttäter auch mit nur 6 monatiger abstinenz schaffen?
Unnötiges Vollzitat des Vorpostings gelöscht *Nancy*
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Es ging hier nicht um Hypotheseneinordnung und den entsprechenden Voraussetzungen, sondern um die Zeit ohne FE und darauf habe ich extra mit „..in die Tüte gesprochen,…“ geantwortet.
 
Also hab jetzt mal mit nem Kollegen telefoniert er meinte ich soll mir einen Anwalt holen. Er war damals in Probezeit und wurde auch mit thc im Blut getestet und musste meine MPU machen
Unnötiges Vollzitat des Vorpostings gelöscht *Nancy*
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich denke am dringesten ist mit AN zu beginnen. Die Zeit die du hier verlierst kannst du nicht aufholen. Wenn du seit 3 Monaten nicht mehr konsumierst, sollte Urinprobe doch schon möglich sein, oder?
Bei Haaren raten einige Institute zu 6 Monaten "Wartezeit".
 
Er war damals in Probezeit und wurde auch mit thc im Blut getestet und musste keine MPU machen

Um das Beurteilen zu können bräuchten wir die gesamten Fakten zum Fall deines Kollegen, die Sachlage kann sich ganz anders darstellen.

Ja, es gibt solche Fälle, das sind aber Ausnahmen. Zudem wird häufig in der Hinsicht gelogen oder übertrieben.

Du kannst versuchen mit einem Anwalt die vorgesehenen Folgen zu umgehen, die Erfolgsaussichten sind aber nun mal halt sehr gering.
 
Ich denke am dringesten ist mit AN zu beginnen. Die Zeit die du hier verlierst kannst du nicht aufholen. Wenn du seit 3 Monaten nicht mehr konsumierst, sollte Urinprobe doch schon möglich sein, oder?
Bei Haaren raten einige Institute zu 6 Monaten "Wartezeit".
Kann ich dann einfach selber Tests kaufen zb Urintest und das reicht als Nachweis? Oder muss ich extra zum Arzt?
 
Du brauchst Nachweise, die du bei einem den Richtlinien nach zugelassener Entnahmestelle / Labor machst. Der "normale" (Haus-)Arzt reicht da meist nicht aus. Google z.B. wikipedia - dort steht die Norm und die CTU - Kriterien - einfach mal nach Abstinenznachweis Drogen. Du wirst in deiner Nähe - je nachdem wo du wohnst - eine Entnahmestelle finden. Achtung: die Preisunterschiede sind extrem!
 
Zuletzt bearbeitet:
Mach am besten haaranalysen da kannst du auch rückwirkend nachweisen (1cm=1 Monat) und da du eine Frau bist dürfte das mit der Haarlänge ja nehm ich mal an kein Problem sein. Kommt dich auch so wie meine Erfahrungen sind aufjedenfall deutlich günstiger als urinkontrollen. Ich würde Ende März wenn ich du wäre eine 6 cm haarprobe abgeben was dann rückwirkend die letzen 6 Monate abdeckt dann siehst du ja ob noch was drin ist. Das kostet dich maximal 160-210€ je nachdem wo du das dann machst.
 
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