Wie gehe ich mit der Alkohol MPU vor…? Was ist der richtige Weg?

welche denn genau? Wodurch hervorgerufen? Wann enstanden? Wie wirken die sich über die Woche aus? Welchen Unterschied macht es, ob Du Alkohol drauf kippst oder nicht? Denn immerhin hast Du ja nicht ununterbrochen getrunken...


Ich habe 3 Jahre lang 2 mal im Monat viel Alkohol getrunken
oje.. deine "Probleme" waren also nur 2x im Monat da? Das musst Du mal erklären...
2x im Monat überraschende Verlusttrauer? Vllt immer Samstags? ^^

3 Jahre lang 2 mal im Monat viel Alkohol getrunken.
wie viel ist viel? War die Menge schon von Anfang an so hoch oder hat sie sich gesteigert?
 
Ich denke ich muss meine privaten Probleme hier nicht preisgeben. Danke für eure Unterstützung ihr helft aber nicht sondern macht euch drüber lustig.
 
Ich denke ich muss meine privaten Probleme hier nicht preisgeben. Danke für eure Unterstützung ihr helft aber nicht sondern macht euch drüber lustig.
Schau dir mal die anderen Vorbereitungen hier an. Es geht bei jeder Vorbereitung ins „Eingemachte“, nicht im Oberflächen Geplänkel oder Oberflächiged bla bla
Natürlich musst du hier nichts preisgeben ….. nutze jedoch die Chance einer ehrlichen Aufbereitung hier - nicht nur für das bestehen der MPU sondern auch als Rückfall Prophylaxe
 
Wieso ist das unglaubwürdig? Ich bin vorher noch nie unter so einen Alkoholeinfluss Auto gefahren.
Dann lies die Frage noch mal richtig.

Ansonsten kann ich mich den anderen nur anschließen, Du solltest erstmal an Deiner Konsumhistorie arbeiten und mgl. mit einem Fachmann (VP oder Psychologe) an Deinen inneren Konsummotiven arbeiten und diese herausarbeiten.

Wenn ich mir Deinen Fragebogen so ansehe (manche Fragen gar nicht beantwortet) kann ich nur hoffen dass Dein „Vorbereiter“ Dich nicht auch noch finanziell über den Tisch gezogen hat. :rolleyes:
 
Habe das nur kurz überflogen. Du sagst, die TF war im September 2024, aber die Sperrfrist läuft noch bis Mitte diesen Jahres? Das erscheint mir sehr lange. Meine TF war damals auch im September 24, im Juli 25 hatte ich bereits meinen Führerschein zurück.
 
Ich denke ich muss meine privaten Probleme hier nicht preisgeben. Danke für eure Unterstützung ihr helft aber nicht sondern macht euch drüber lustig.
Mich würde einfach mal interessieren, wo du die Einschätzung erfahren hast, es würde sich über dich lustig gemacht? Bislang sind die Rückantworten in meinen Augen eher interessiert, herausfordernd und auf die Problematik bezogen. Sie sind nicht immer leicht und angenehm, das ist richtig, aber das ist auch nicht unsere primäre Aufgabe. Fordern, um zu fördern. Aber lustig machen - nein!
 
Mein Eindruck ist, dass du dich offenbar schon „MPU-fit“ gesehen hast.
Du hast vielleicht gedacht, dass zumindest deine psychologische Aufarbeitung zum Bestehen reicht.
Ich könnte mir vorstellen, dass dein „Vorbereiter“ dir das auch so vermittelt hat.

So könnte deine Erwartungshaltung, mit der du hier ja nur nach der Strategie gefragt hast, eine gänzlich andere gewesen sein.
Insofern war deine Enttäuschung natürlich sehr groß, als du unsere Antworten bekommen hast, wie gesagt, könnte ich mir vorstellen.

In dieser Gefühlslage könntest du unsere Einschätzung „in den falschen Hals“ oder besser, ins „falsche Ohr“ bekommen haben.

Objektiv gesehen hat sich nämlich mitnichten jemand über dich lustig gemacht.
Nicht ansatzweise.

Wir können hier Hilfe leisten, kompetent und kostenlos.
Zum Bestehen einer MPU, also zu einer lupenreinen psychologischen Aufarbeitung, gehören auch harte Worte.
Einfach dem geschuldet, dass unangenehme Dinge, verdrängte Emotionen, ans Licht geholt und verarbeitet werden müssen.
Ohne gibt es keine positive MPU, das ist Fakt.
Der Weg dahin ist kein Sonntagsspaziergang über eine Blumenwiese, sondern eher ein Nachtspaziergang bei Gewitter im Wald.

Es liegt alleine an dir, ob du die helfende Hand, die wir dir reichen, ergreifen möchtest.
 
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Ansonsten kann ich mich den anderen nur anschließen, Du solltest erstmal an Deiner Konsumhistorie arbeiten und mgl. mit einem Fachmann (VP oder Psychologe) an Deinen inneren Konsummotiven arbeiten und diese herausarbeiten.
Ich bin mit 17 angefangen zu trinken, zu Beginn sehr unregelmäßig. Mengen 1-3 Bier. Ich war eher ein „Außenseiter“ und habe bei den Gleichaltrigen immer gesehen, dass sie mit 2-3 Jahre älteren am abhängen waren… Hatte immer Respekt und habe von „unten auf sie hoch“ geschaut. Ich wollte dazugehören… Mit der Zeit habe ich es in diese Kreisen rein geschafft, habe mich aber immer „nicht dazugehörend“ gefühlt und war sehr ruhig. Die haben einfach aufgrund des Alters Alkohol getrunken und viel Party gemacht. Ich wollte dazugehören, offener werden und selbstbewusster im Kreisen von den. Somit habe ich regelmäßig (jedes Wochenende) mitgetrunken. Mit 18 waren es am Abend 6-7 Bier und dies stieg bis auf 10-12 Bier und 1-2 Gläser Mischgetränk. Ich konnte mich dadurch öffnen und mich zugehörig fühlen. Mein Selbstbewusstsein ist gestiegen.
Ebenso habe ich festgestellt, dass mein Alkoholkonsum sich am Wochenende verstärkt hat, wenn ich schlechte „Nachrichten“ bekommen habe, Stress im Leben hatte oder einfach Probleme und Unsicherheiten. Ich war ein Mensch der nie über Probleme reden konnte und meine Emotionen und Gefühle nicht zeigen konnte, da ich Menschen um mich herum nicht belasten wollte… Ich habe dann in dem Alkohol eine noch stärkere Wirkung gesucht, um diese Probleme und Emotionen zu betäuben. Mit 20 habe ich dann eine Frau kennengelernt und dadurch hat sich vieles verändert. Ich war einfach verliebt… Habe die meiste Zeit mit ihr verbracht. Wenn ich mit meinen Freunden unterwegs war, waren wir seltener (1mal am Wochenende in 3 Monaten) am Alkohol trinken. In der Zeit meiner Beziehung war ich einfach glücklicher. Ich habe sehr noch im Kreisen ihrer oder meiner Familie 4-6 Bier getrunken, und dabei blieb es bis September 2024. Dort wollte ich mit meinen Freunden nach 2 Monaten mal wieder etwas trinken. Das hat sich die ganzen 2 Jahre über, wo ich in einer Beziehung war absolut in „Grenzen“ gehalten. Habe es als selbstverständlich gesehen, so meiner Freundin auch ein gutes Gefühl zu geben.
Und dann kam es zu dem Vorfall wie ich euch schon am Anfang geschildert habe. Ich war so verletzt, wollte mich niemanden öffnen, wollte es wieder mit mir selbst ausmachen und alleine damit umgehen… Und dann bin ich das alte Muster gefallen und habe den Alkohol genutzt um das Fremdgehen meiner Freundin zu verdrängen… I
Somit habe ich ganz klar von 18-20 viel Alkohol getrunken, ich wollte dazugehören, war selbstbewusster, habe mir selbst dadurch einen größeren Selbstwert gegeben… Wenn sich Probleme aufgestaut hatten in der Zeit hat sich der Alkoholkonsum nochmal um 1-2 Bier erhöht. Ich wollte dadurch zumindest am Wochenende meine Probleme und Unsicherheiten verdrängen…

Ich hoffe mit dieser Antwort könnt ihr nun mehr anfangen… Wenn nicht ergänze ich gerne nochmal…

(Seit der TF habe ich keinen Schluck Alkohol getrunken, nicht weil ich glaube, dass ich mir dann direkt Vollgas geben würde; sondern weil mich das alles so abgeschreckt hat und ich ehrlich gesagt keine Lust habe nur einen Schluck Alkohol zu komsumieren)
 
Prima, das freut mich !

Wie stellst du dir hier Hilfe vor ?
Habe gerade nochmal meine Motive, und ein genaueres Trinkverhalten beschrieben… Gerne eine Meinung dazu…
Und ob in meinen Fall mit 24 Jahren die Abstinenz die sinnvollste Angehensweise für die MPU wäre?
Im Laufe des Schreibens, würde ich dann 100%ig auf weitere Hilfen bitten…
 
Habe Tatsächlich erst nach 6,5 Monaten den Strafbefehl bekommen mit 15 Monaten Sperrfrist… Die 6,5 Monaten wurden nicht angerechnet, auch nicht nach Anwaltseinsatz.
Du hast demnach 21,5 Monate für die TF bekommen? Auch wenn ich dir glaube, ist das ja unglaublich. Bei ner TF mit Unfall ohne Personenschaden werden normal so 12-14 Monate aufgerufen. Gibts noch irgendwas in deiner Biographie, die ein derartes Strafmaß begründet? Alkohol/Drogen außerhalb des Straßenverkehrs, Gewaltdelikte? Ich will hier nicht neugierig sein und dir irgendwas unterstellen, aber WENN so was wäre, dann müsste das in die Aufarbeitung natürlich mit einfließen, so es in deiner Akte steht.
 
Wir helfen dir sehr, sehr gerne.

Was du oben berichtet hast, geht absolut in die richtige Richtung ( Danke für deine Offenheit ).
Versuche mal in Ruhe für dich zu klären, woher das kommt ?
Unsicherheit
Unterdrückung von Problemen und der daraus folgenden Unfähigkeit, darüber zu sprechen
Wichtigkeit des Gefühls, zu Älteren dazuzugehören
Verschlossenheit
etc.

Dann kannst du mal AUDIT machen.
Einfach googeln und schonungslos ehrlich beantworten.

Dann kannst du ebenso gnadenlos ehrlich deine Konsumhistorie erarbeiten.
Rechne mal dazu auch Promillewerte aus.
Ein Diagramm bietet sich z.B. an…
Das muss aus medizinischer Sicht stimmig sein.
Was musst du getrunken haben, um in der Lage zu sein, mit ca. 2,3 Umdrehungen ( 1h nach Trinkende BE ) noch ein Fahrzeug zu führen ?

Ebenso die Getränke, die du am Tag der TF getrunken haben musst.

Leider muss ich mich jetzt abmelden, hier sind aber auch andere nette und kompetente Menschen für dich da :smiley138:
 
In dieser Gefühlslage könntest du unsere Einschätzung „in den falschen Hals“ oder besser, ins „falsche Ohr“ bekommen haben.
.. und ich würde gleich mal die Hypothese in den Raum werfen, dass dieses "die machen sich über mich lustig" sogar ein Kernbestandteil des Konsums in der Vergangenheit sein könnte..
Das hinterlässt einen ziemlichen Eindruck hinsichtlich Selbstwertstabilität.
Nach meinem Gefühl wäre hier, besonders zur Suchtvermeidung, eine strenge Abstinenzentscheidung vllt ganz sinnvoll - solange die Selbstwertproblematik nicht nachhaltig verändert werden kann. Bis jetzt scheint da noch nichts passiert zu sein.
Wie gesagt: Nur mein Eindruck, keine "Wahrheit".

Und für das formelle Vorgehen würde sich dann eine A2-kT mit Umentscheidung zur Abstinenz anbieten, das würde dann nochmal 6 Monate Abstinenznachweise bedeuten. Für eine "Abstinenzentscheidung von Anfang an" hättest Du eine Nachweislücke von nem Monat drin, da würde die Eintrittskarte nicht passen.

Aber Voraussetzung für eine MPU mit Bestehenschance bleibt weiterhin, dass der Gutachter spürt, dass Du es ernst meinst.
Also: keine Geschichtelchen, sondern Wahrheit.
 
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