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MPU wegen 2 Trunkenheitsfahrten mit Unfallflucht im Zeitraum von 4 Wochen

!9. In welcher Kategorie haben Sie sich früher gesehen und wie stufen Sie sich heute rückblickend ein?
(mit Begründung)

Früher sah ich meinen extremen Alkohol Konsum als nicht bedenklich an. Ich machte mir diesbezüglich wenig bis gar keine Gedanken, da ich mich ausschließlich in einem Kreis bewegte in dem regelmäßig viel Alkohol getrunken wurde Empfand ich es als normal und stellte es nicht in Frage.
Das habe ich anders verstanden.
Ich Stufe mich heute als Gammatrinker ein. Ich verlor immer öfter die Kontrolle über meinen Konsum und Trank mich in einen Rausch und konnte meine Grenzen nicht mehr definieren. Ich hatte zwar noch keine Körperlichen Entzugserscheinungen, Psychische prägten sich aber immer mehr aus. Mir viel es immer schwerer nach 3 Bier aufzuhören.
Für die MPU würde ich dir eher „Missbrauch“ empfehlen, da der Gammatrinker nur hauchdünn an „Abhängigkeit“ vorbeischrappt.

Heute und in Zukunft

22. Trinken sie gelegentlich alkoholfreies Bier?

Nein ich konsumiere kein Alkoholfreies Bier. Dieses enthält Kleinstmengen Alkohol und würde mir suggerieren echtes Bier zu konsumieren. Durch den Geruch oder Geschmack ist mir klar dass dies ein Verlangen nach richtigen Bier bei mir auslösen kann.
Auch das ist mir zunahe an A1.
Ein „Nein“ reicht imho.

23. Warum trinken Sie heute Alkohol/keinen Alkohol?

Mir ist klar geworden was Alkohol in meinem Leben für einen Stellenwert hatte, dass er mir sehr viel kaputt gemacht hat. Ich fühle mich körperlich und geistig wieder fit. Meine Soziale Motivation wurde wieder gesteigert um mit meinen engsten Freunden die mir in der Zeit meiner Alkoholentwöhnung immer zur Seite standen etwas zu Unternehmen. Ich habe gemerkt dass sich mein Kind mir wieder öffnet und gerne Zeit mit mir verbringt, sich mir anvertraut und geborgen und wohlfühlt. Ich habe in den letzten 16 Monate meiner Abstinenz erfahren wie toll das Leben ohne Alkoholverlangen ist. Ich habe mir neue Ziele gesetzt und verfolge diese Konsequent. Im Mai 2026 werde ich meinen 1 Halbmarathon laufen und im Juni mache ich das Deutsche Sportabzeichen in Gold. Ich fühle mich wieder morgens ausgeschlafen, erholt und bereit für die Täglichen Herausforderungen in der Arbeit. Ich bin innerlich entspannter und lasse ich nicht mehr so schnell reizen. Im gesamten bin ich ausgeglichener Ich stehe für mein Handeln ein und bin nicht mehr das Opfer der Umstände die ich selbst verursacht habe.

Ich genieße die kleinen Momente in meinem Leben. Ich möchte nicht mehr mein Leben dem Alkohol schenken, ich habe diese fesseln endlich durchbrochen und fühle mich umso Stärker und selbstbewusster ohne Ihn. Es war die beste Entscheidung die ich seit langen aus voller Überzeugung getroffen habe.
Gut !

26. Wie wirkt sich Ihr geändertes Verhalten auf Sie, Ihr Leben und Ihr Umfeld aus?

Es wirkt sich durchweg positiv aus.

Ich bin voller Lebenslust, bin Energie geladen, da ich wieder viel besser schlafe/ erholt bin Meine Freunde ermutigen mich und finden es Super dass ich keinen Alkohol mehr Trinke. Das praktiziert mein engster Freund nun auch. Ich habe wieder ein viel besseres Verhältnis zu meiner getrenntlebenden Frau und der Umgang mit meinem Kind

Mein Kind findet es toll dass ich keinen Alkohol mehr Trinke, ermutigt mich so weiter zu leben und sagt mir es ist stolz auf mich. Das Motiviert mich noch mehr und zeigt mir dass ich den richtigen Weg eingeschlagen habe.
Das weglassen, es geht um dich.

27. Wie stellen Sie sicher, dass Ihr neues Verhalten dauerhaft stabil bleibt?

Mir ist bewusst dass es immer wieder Herausforderungen geben wird. Ich bin mir aber sicher
Ganz gefährliche Antwort !
dass ich aus den letzten 2 Jahren viel über mich gelernt habe. Ich habe Verstanden dass mich mein extremer Alkoholkonsum in der Vergangenheit an vielen Dingen gehindert hat, ich sie ehrlich und realistisch anzugehen und Unangenehme Erlebnisse zu reflektieren und anzunehmen und auch zu akzeptieren und das Beste daraus zu machen. Ich leugne meine Alkoholproblematik nicht mehr und gehe offen damit um. Ich reflektiere täglich meinen Tag und höre auf meine Bedürfnisse (was lief heute gut, was kann ich sofort ändern und was liegt nicht in meiner macht und mache ist nicht mehr zu meinem Problem). Ich habe ich den Schritt getan mir professionelle Hilfe zu holen und habe erkannt dass es keine schwäche ist diese in Anspruch zu nehmen Ich werde mir direkt Hilfe holen wenn ich merke das es wieder in die falsche Richtung gehen sollte. Ich habe tolle Menschen um mich herum die mich täglich in meiner Abstinenz unterstützen. Heute weis ich wie toll dass leben ohne Alkohol ist und dass ich immer positiv in die Zukunft blicke, egal welche Hürden im Leben noch auf mich zukommen mag. Ich habe mit der Vergangenheit meinen Frieden gemacht und bin heute ein glücklicherer Mensch.I
Das ist mir noch zu oberflächlich.
Was sind deine Bedürfnisse ?
Was bedeutet „falsche Richtung“ ?
Was ist, wenn alle „tollen Menschen“ wegbrechen ?

28. Können Sie sich vorstellen, jemals wieder in Ihre alten Gewohnheiten zurückzufallen?
(mit Begründung)

Ein Rückfall in alten Gewohnheiten kann möglich sein. Mir sind aber heute klar das ich meien innersten Gefühle, (Verlustangst Verdrängung meiner Kindheits- und Jugendsorgen, später dass Gefühl nicht anerkannt oder Wertgeschätzt zu werden dazu geführt haben. Ich höre tief in mich hinein und nehme wahr wenn Unzufriedenheit oder Verdrängung sich in mir breit macht. Ich nehme diese Gefühle ernst und schiebe es nicht mehr vor mir her. Deswegen bin

ich davon überzeugt das ich sehr gut gerüstet bin um meine alten Gewohnheiten endlich durchbrochen zu haben. Ich muss niemanden mehr etwas beweisen oder jemanden gefallen um Anerkennung zu bekommen.
Im Grunde ist das eher eine Antwort auf Fr. 27 und gefällt mir auch deutlich besser.
Ergänzen solltest du noch eine genaue Ausführung, wie es dir gelingt, Anerkennung zu bekommen.

Hier ist eher gefragt, unter welchen Umständen, Gefühlslagen du in`s Straucheln geraten könntest, also so ungefähr:
„Ja, wenn….“

So, ich hoffe, ich konnte trotz meiner Anmerkungen rüberbringen, dass das wirklich schon eine brauchbare Aufarbeitung ist.

LG :smiley138:
 
Auf Frage 9
Wie meinst du das du dass anderst verstanden hast ??
Bei dieser Frage bin ich gedanklich sehr weit in die Vergangenheit gegangen
Also als ich noch allein stehend war.... Denkst du ich sollte diese Frage mehr in die Richtung der Trennung denken ??
 
... und was wäre, wenn man nach dieser Selbstoffenbarung vllt doch eher von Sucht reden würde? Um dem dann auch gerecht zu werden?
 
Deine Anmerkungen finde ich sehr sehr gut ... Ich werde mich mit den einzelnen Themen nochmals richtig tief befassen und sie dann wieder einstellen.
Die Punkte die du nicht kommentiert hast lass ich dann weg.
Erst wenn alles richtig passt würde ich den gesamten FB nochmals präsentieren.
Ist das Sinnvoll ??
Ich Danke dir für deine offene und ehrliche Art dass bringt mich ungemein weiter.
 
Du meinst Fr. 19 ?
Ich hatte dich eher so verstanden, dass dir durchaus Gedanken kamen, dass das bedenklich ist…

Und wenn zwischendurch Fragen aufkommen, immer melden :smiley138:
 
Wie offen soll ich dem GA da gegenüber sitzen .
lass es mich so sagen:
Wenn Du mit einer A2 da rein gehst und der Gutachter schätzt Dich auf eine A1, bist Du durchgefallen.
Wenn Du in Wirklichkeit schon eine A1 bist (Selbsteinschätzung!) und du kommst mit einer (zeitgünstigeren und oberflächlicheren) A2 durch, dann maximiert das die Gefahr eines Rückfalls und die MPU nach einer bestandenen wird hammerhammerhart.
Wenn Du für Dich selbst eine A1 mutmaßt (nie: "selbst diagnostizierst" - Du bist kein Arzt) und Dich entsprechend vorbereitest (15 Monate Abstinenz), ists egal, ob Dich der Gutachter auf A1 oder A2 einschätzt - du hättest für beides die richtige Eintrittskarte und auch Vorbereitung -
und vor allem: Dir wäre die Ernsthaftigkeit des alten Alkoholproblems derart bewusst, dass das die Chance eines Rückfalls (incl. der nächsten MPU) massiv vermindert.

Mir gehts hier grad weniger um diese MPU, sondern mehr um die darauf folgende.
Für meinen Eindruck warst Du zumindest drauf und dran, die Schwelle vom Mißbrauch zur Sucht zu reißen ...
Aber das ist nur mein Eindruck und der kann voll daneben liegen.

Was denkst Du selbst denn?
Bei Mißbrauch wäre Alkohol noch ein echter Lösungsversuch, um andere Probleme zu mildern.
Bei Sucht erschafft er sich seine eigene Problemwelt (incl. Trinkdruck), so dass es andere Probleme als Auslöser fürs Trinken schon gar nicht mehr braucht..
Da gehört dann schon ein Weitertrinken dazu, obwohl der auslösende Faktor jenseits der Suchtproblematik schon gar nicht mehr relevant ist.

Da gibts ein schönes Bonmot dazu:
Bei Mißbrauch suchen Situationen Alkohol (zur Linderung)
Bei Sucht sucht der Alkohol Situationen (zum Trinken).
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo @Karl Heinz @joost
Vielen Dank für eure Hilfe
Ich war gestern kurz ein wenig verunsichert wie ich das schreiben soll
Ich werde dass so stehen lassen . Was der GA dann daraus macht ist ja dann seine Entscheidung.
Für mich selbst fühlt es sich auch besser an, da ich meine Alkoholsucht nicht verniedliche oder mir schön reden muss
 
Wenn Du für Dich selbst eine A1 mutmaßt (nie: "selbst diagnostizierst" - Du bist kein Arzt) und Dich entsprechend vorbereitest (15 Monate Abstinenz), ists egal, ob Dich der Gutachter auf A1 oder A2 einschätzt - du hättest für beides die richtige Eintrittskarte und auch Vorbereitung -
und vor allem: Dir wäre die Ernsthaftigkeit des alten Alkoholproblems derart bewusst, dass das die Chance eines Rückfalls (incl. der nächsten MPU) massiv vermindert.
Das finde ich auch noch einen sehr wichtigen Hinweis bzgl. der Formalien :smiley138:
 
Zur Einschätzung:
Das ich mich mit meiner Problematik auseinandersetze ist ja wichtig. Aber - da ich ja nur medizinischer Laie bin - eine korrekte A1 / A2 Einschätzung ist mir ja kaum möglich. Bedeuten deine Ausführungen, dass ich im Zweifelsfall die A1 - AN - Voraussetzungen (15 Monate) als Eintrittskarte erfüllen sollte um auf der sicheren Seite zu sein? Wenn ich dann vom GA auf A2 eingestuft werde, spielt es kein (nachteilige) Rolle?
 
Wenn ich dann vom GA auf A2 eingestuft werde, spielt es kein (nachteilige) Rolle?
nein. Mehr schadet nie.
Es kommt halt bisschen auf Deine Risikobereitschaft an, das ist recht individuell.
Einen Haarnachweis mehr als vllt nötig zahlen und 3 Monate länger brauchen? Dafür das Risiko runterfahren, dass Du eine zweite MPU zahlen musst? Gerade wenns so auf der Kippe steht...

Hattest Du Entzugserscheinungen? (genau hingucken). Es gibt da natürlich ein breites Spektrum von leicht bis krass massiv.
 
Zur Einschätzung:
Das ich mich mit meiner Problematik auseinandersetze ist ja wichtig. Aber - da ich ja nur medizinischer Laie bin - eine korrekte A1 / A2 Einschätzung ist mir ja kaum möglich. Bedeuten deine Ausführungen, dass ich im Zweifelsfall die A1 - AN - Voraussetzungen (15 Monate) als Eintrittskarte erfüllen sollte um auf der sicheren Seite zu sein? Wenn ich dann vom GA auf A2 eingestuft werde, spielt es kein (nachteilige) Rolle?
Ich hatte dich schon mal darauf hingewiesen:
Bleibe doch bitte in deinem Thread und bei deiner Aufarbeitung.
Dieser Thread gehört @der Kalle
 
Der Beitrag war auf den Hinweis für Kalle´s Umgang mit der Einschätzung bezogen. Sorry wenn das hier auch nicht hingehört.
 
Hallo Zusammen
@Karl Heinz. Ich habe mir deine Anmerkungen zu Herzen genommen und bearbeitet. ich stelle sie jetzt ein
Ich habe nur die bearbeitet die du Markiert hast
Frage 28 werde ich die Tage noch machen.
 
1. Beschreiben Sie den Tag Ihrer Trunkenheitsfahrt aus eigener Sicht mit Datum und Uhrzeiten.
(Wann, wo und mit wem getrunken / wann und wie aufgefallen / Promille)

1 Straftat:

Am 26.6 25 fuhr ich um ca. 14.30 Uhr von der Arbeit Richtung nach Hause, während der Fahrt telefonierte ich mit meiner zu dieser Zeit in Trennung lebender Frau. Wir stritten wie so oft zu dieser Zeit. Der Streit wühlte mich so auf und machte mich sauer dass ich beschloss an der Tankstelle halt zu machen um mir Bier zu Kaufen.

Um 14.40 Uhr kam ich dort an und nahm 9 Bier a 0,5l mit. Dann machte ich mich auf den Heimweg. Da mir klar war dass es weiter Streitigkeiten geben würde beschloss ich im Dorf in dem wir leben zum Sportplatz zu fahren und dort mein Bier zu Trinken

Um ca. 15.00 Uhr kam ich dort an und fing direkt an das erste Bier 0,5l zu konsumieren.

Ich hörte dabei Musik und dachte über alles nach. Ich war zu dieser Zeit Emotional sehr angeschlagen durch die anstehende Häusliche Trennung. In Folge Trank ich insgesamt 5 Bier 0,5l in einer Zeit von 2 Std.

Um 17.00 Uhr beschoss ich nach Hause zu fahren. Den Alkohol verspürte ich schon sehr, das hielt mich aber nicht davon ab den Weg von 800 Meter bis zum Haus mit dem Auto zu fahren. Mein Gedanke zu dieser Zeit war. Was soll schon auf dieser kurzen Strecke passieren. Beim rückwärts herausfahren um umzudrehen blieb ich mit meinem Fahrzeug an einem geparkten KFZ dass neben mir Stand an der Heckstoßstange hängen. Ich bemerkte den Schaden und mir war klar wenn ich die Polizei einschalte ist mein Führerschein weg. Aus Egoismus und Angst vor den Konsequenzen entfernte ich mich vom Unfallort, ohne meiner Pflicht als Unfallverursacher nachzukommen und bei der lückenlosen Aufklärung des Schadens beizutragen.

Als ich zuhause ankam stellte ich fest dass meine Frau und mein Kind nicht da waren. Da mich der Vorfall sehr beschäftigte entschloss ich mich weitere 4 Bier zu trinken um die Sorgen zu verdrängen (wie ich das immer wieder in meinem Leben Tat)

Um ca. 18.00 Uhr klingelte es an der Türe und 2 Polizei Beamte standen vor mir, sie Informierten mich das ein Zeuge mich gesehen hätte wie ich den Schaden verursacht habe. Ich Verweigerte darauf hin meine Aussage. Die Beamten stellten extremen Alkoholgeruch bei mir fest und belehrten mich dass ich ein beschuldigter einer Straftat sei. Sie nahmen mich gegen 18.20 Uhr mit auf die Dienststelle. Dort wurden zwei Blutproben entnommen. Uhrzeit gegen 18.58 Uhr (Ergebnis 1,99 BAK)

Nach der Blutentnahme fuhren mich die Beamten nach Hause und händigten mir nach kurzer Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft meinen Führerschein wieder aus.

Nach diesem Schock Trank ich bis zur 2 Straftat keinen Alkohol mehr.

2 Straftat

am 14.7.25 war ich Tagsüber bei meinem Sohn um mit ihm den Tag zu verbringen. Wir haben vorab ausgemacht das er am Abend zu mir kommt um das Endspiel der Fußball EM zu schauen.

UM 18.00 Uhr verweigerte mir meine getrenntlebende Frau unser Vorhaben.

Es kam zu einem kurzen Wortgefecht.

Ca. 18.20 Uhr verabschiedete ich mich von meinem Kind und fuhr Richtung neuen Wohnort.

Wutendbrand und sehr enttäuscht über diese Entscheidung hielt ich an der Tankstelle an um mir 5 Bier zu kaufen um meinen Frust und ärger zu ertränken. (Uhrzeit ca. 18.20 Uhr)

Gegen 18.30 Uhr war ich Zuhause und fing direkt an das erste Bier 0,5 Hell zu konsumieren.

Ich hörte Musik und versank in meiner (Wut, Trauer, Selbstmitleid)

Über den Abend bis ca. 23.30 Uhr hatte ich alle 5 Bier 0,5l getrunken und wollte mehr

Da zu diesem Zeitpunkt mein Leben ein reinstes Gefühlschaos war stieg ins Auto und machte mich auf den Weg. Um ca. 23.45 Uhr kam ich an der Tankstelle an und kaufte mir 3 weitere Bier Helles 0,5l. Um 23.50 Uhr -verlies ich die Tankstelle und wollte aus einer Parklücke rückwärts herausfahren beim Umlenken blieb ich am Heck des neben mir geparkten Fahrzeugs hängen. Ich bemerkte den Anstoß, stieg aus um den Schaden zu begutachten. Als mir klar wurde dass ich zum wiederholten mal absolut Fahruntüchtig hinter dem Steuer saß bekam ich Panik und hab mich ohne darum zu kümmern vom Unfallort entfernt. Als ich in Richtung nach Hause war merkte ich den Alkohol extrem (Tunnelblick, Entfernungen konnte ich nicht mehr einschätzen und meine Konzentration lies erheblich nach.) Nach ca. 7,2 Km stellte ich das Fahrzeug in einem Dorf am Straßenrand ab. Mir wurde klar was ich da wieder für einen Riesen Mist gebaut habe und versuchte mit 2 weiteren Bier 0,5l den gerade passierten Vorfall zu verdränge.

Ich schlief hinter dem Steuer ein.

Um ca 3.00 Uhr wurde ich von 2 Polizei Beamten geweckt. Nach kurzer halterabfrage informierten diese mich, dass ich wegen Unfallflucht bereits gesucht werde. Die Beamten nahmen erheblichen Alkoholgeruch bei mir war und forderten mich auf, sie zur Dienststelle zu begleiten.

Um 3.31 Uhr wurden 2 Blutentnahmen gemacht (Ergebnis 1,89 BAK)

Weitere Tests verweigerte ich und verwies auf meinen Anwalt.

Die Beamten fuhren mich anschließend nach Hause
 
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