Abstinenznachweis? Ob und wie lange

JonasGreedyWilliams

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Guten Tag..
Etwas hintergrund zu mir
Größe: 1,81
Gewicht: 71 Kg
Sehr sportlich
Alter zur tatzeit: 17
Alter jetzt: 18
Datum des Vergehens: 26.8.17
Gerichtstermin: 26.11.17
Ablauf der Sperffrist: 26.05.18
Mindeststrafe mit 44 Sozialstunden
BAK: 1,78
Angefangen zu trinken: 15:00 Uhr
Aufgehört um 22:00 Uhr
Aufgehalten: 22:45 Uhr
Blutentnahme: 23:35 Uhr
Führerscheinklasse T
Kleines EinradKraftfahrzeug 50ccm

Zu meiner Geschichte: Passiert ist es in der Zeit nach meinem Realschulabschluss. Diese Zeit habe ich wirklich sehr viel getrunken, vor allem die zeit unmittelbar nach den Prüfungen und der Zeugnis Vergabe war krass. Ich fühlte mich frei und stark und dachte nicht das das was wir gemacht haben( pausenloses feiern mit bier und schnaps) in irgendeiner schlecht für uns sein könnte, geschweige denn das mir soetwas widerfährt. So sind ja schon viele Bekannte gleichaltrige mit dem roller und ein bier zu viel gefahren. Relativieren und kleinreden und weiter feiern. An dem Tga drr Tat war Volksfest und mein Kumpel( der nicht aus der Gegend kam) und ich machten uns schon nachmittag auf um ins bierzelt zu gehen... nach einem langen Tag und 3,5 Maß Bier (3.5 Liter) und 2x 0.2 liter Spirituosen machte ich mich auf den Heimweg mit dem Bus.. mein Kumpel war betrunkener als ich unf ich sagtr ihm wir treffen uns an der Bushaltestelle. Jedoch verpasste er den bus und rufte mich an. Auf die aussage das er kein Geld mehr hat und nicht weiß wie er nach hause kommen soll, antwortete ich eig recht schnell das ich ihn mit meinem roller abholen könnte. Ich fühlte mich in dem moment nicht betrunken. Ich fühlte mich stark und volkommen in der lage meinem Freund zu helfen. Ich sah es als Pflicht an, da er mich auch schonmal aus der scheise geboxt hat aber anderes Thema. Die fahrt an sich war etwa 3 km lang und verlief dem umständen entsprechend aber ohne Aufkommnisse.
Bis mich eie Polizei aufhielt und ich in die Realität mehr oder weniger zurückgeholt wurde. Die Realität- sturzbetrunken Roller gefahren. Ich wusste relativ schnell das ich scheise gebaut habe unf zeigte kooperatives verhalten und reue.. die polizisten nahmen mich mit auf die wache.
Führerscheinentzug-Aufnahme der daten- Strafanzeige. Sie fuhren mich nach hause.
Ich bereue diesen Tag bis heute zu tiefst.
Habe aber erst seot Anfang 2019 richtig angefangen mich auf die MPU vorzubereiten.
Ich habe mich zwar ausgiebig mit dem Thema beschäftigt und Viel sinniert und hatte auch kurzzeitig dadurch eine depressive phase.
Warum ich erst 2019 mit der Vorbereitung angefangen habe?
-Angst.
Angst vo der Mpu
Angst vor der Konfrontation
Warum ich sie jetzt unbedingt schaffen will?
Ich habe keine Lust mehr der einzige in meiner Freundeskreis zu sein der keinen Führerschein mehr hat.
Ich will selbständig sein und nichtmehr meinem Vater oder Meinen Freunden zur Last fallen.
Ich habe mich mot der Zeit vor und nach der Tat intensiv auseinander gesetzt und werde es auch demnächst in einer Mpu-vorbereitung mit Experte tun.
Momentan mache ich Mein Fachabitur im Sozialwesen und möchte Mein Allgemeines Abitur nächstes Schuljahr erwerben.
Ich bin bereit alles zu tun um meinen Fehler von damals endlich vergessen machen zu lassen und wieder wie ein "normaler" 18 jähriger sein.
Ich bin seit Dem 3.2.2019 abstinenz und bin Auch bereit auf alkohil 12 Monate zu verzichten.



NUN ZU meiner frage:
Ich lese hier und immerwieder dass es eine Abstinenzzeit von 6 Monaten und 12 Monaten gibt. Wobei 12 Monate anscheinend die richtige Wahl ist. Woher weiß ob 6 Monate Abstinenz genug sind bzw. IST es möglich das meinem Fall eine Abstinenzeit von 6 Monaten für eine Positve MPU genügt??
Da ich so schnell wie möglich enldich mein Führerschein haben will.
Und
In meinem bisher verwendeden Haarwachs ist Alkohol enthalten.
Wirkt sich das auf die Haaranalyse aus auch wenn es nur von außen aufgetragen wird???

VIELEN DANK IM VORRAUS
LG
JONAS
 

Nancy

Super-Moderator und MPU Profi
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Hallo Jonas,

willkommen im Forum.

Warum lebst du denn abstinent? Ist es generell so, dass du nicht mehr aufhören kannst zu trinken, wenn du einmal damit begonnen hast?
Oder ist diese Abstinenz nur wegen der MPU?
Denn aus meiner (bisherigen) Sicht über deiner Vorgeschichte, müsstest du gar keine Abstinenz nachweisen.
 

JonasGreedyWilliams

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Ich lebe Abstinenz wegen der MPU auf die Aussage der Beraterin im Vorgespräch. Sie meinte ich muss die 12 Monate Abstinenz erbringen um eine reale Chance zu haben, die Untersuchung erfolgreich zu absolvieren.

LG
JONAS
 

Nancy

Super-Moderator und MPU Profi
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Sorry, aber das ist absoluter Quatsch. Da frage ich mich was für eine "Beraterin" das ist und ob sie evtl. an den AN (mit)verdient...


Tatsache ist, dass man mit 17 noch "ausprobiert" und nicht selten wird dabei die Grenze zum "normalverträglichen" Alk.konsum deutlich überschritten. Dies führt jedoch nicht automatisch zu einer "A2" Einstufung bei der MPU.

Wenn du "nur" wegen der MPU auf den Alk. verzichtest, ist das Ganze zum Scheitern verurteilt.

Zum einen kannst du nicht glaubhaft darlegen warum du auf den Alk. verzichtest.
Zum anderen kann und wird der Gutachter dir mit 18 Jahren sicher nicht abnehmen das du nie wieder Alk. trinken wirst.

Wenn du eine ordentliche Aufarbeitung deiner Geschichte leistest/geleistet hast (Fehlverhalten eingesehen, entsprechende Rückfallprophylaxe gefunden), ist es besser mit der Wahrheit zur MPU zu gehen.

Wenn du magst, helfen wir dir bei der Vorbereitung.

Du kannst mal schauen, welche Fragen bei der MPU auf dich zukommen könnten:

Fragebogen für eine Alkohol-MPU
 

JonasGreedyWilliams

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Danke für die Antwort.
Ja ich habe mich bereits intensiv mit meinem damaligen Konsum und meine Denk-und Handelsweise beschäftigt und kann auch sagen das ich meine Trinkgewohnheiten trastisch geändert habe. Nur mit absoluter Abstinenz hab ich nicht gerechnet und deswegen auch anfangs nicht damit beschäftigt und befolgt.
Denken Sie also ich sollte ohne Abstinenznachweise in die MPU gehen.
LG
 

Nancy

Super-Moderator und MPU Profi
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Administrator
Denken Sie also ich sollte ohne Abstinenznachweise in die MPU gehen.
Ich denke das sie nicht nötig sind. Allerdings -wie gesagt- muss deine Aufarbeitung stimmen und du musst eine ordentliche Rückfallvermeidung haben. Beim Gutachter zu sagen: "war blöd, kommt nie wieder vor" wird da nicht reichen...

Schreibe doch mal auf wie dein Trinkverhalten heute ist. Was, wie oft und wieviel trinkst du zu einem Anlass? Welche Trinkanlässe gibt es?
 

JonasGreedyWilliams

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Ja, bin mir selber bewusst, dass ich mit relativieren und es auf dummheit oder andere schieben nichts hilft und auch nicht der sinn der sache ist.

Aiso nach der Tat habe ich meinen Alkoholkonsum deutlichst verringert.
Ich hab nur moch zu wichtigeren Anlegen getrunken, wie zum Beispiel 2018 in dem eigentlich alle meiner engeren Freunde und ich ihren 18. Geburstag feierten..
Ich habe angefangen mir gedanken darüber zu machen was ich trinke und vor allem wie viel und versucht meine Toleranz und Vertragsfährgkeiten zu testen. Selbst bin ich dann auf den entschluss gekommen das ich zu dieser Zeit( vor und während des Unfalls) eine Alkoholgewöhnung hatte.
Zu den wichtigeren Terminen und feiern habe ich dann schon was getrunken im schnitt würd ich sagen meistens bis zu 4 ×0,5 Liter Helles und 2 Longdrinks
Bei unwichtigeren Terminen wie ein Discobesuch hab ich entweder gar nichts getrunken oder nur 1-2 Radler oder 1 Bier.
Momentan trinke ich gar nichts, was auch für meine Vorbereitung für mein letztes Jahr in der Jugend meines Sportes und den Sprung zum Profi wirklich weiterhelfen.
Auch wenn bis jetzt immernoch Leute verdutzt anschauen wenn ich Ihnen erzähle, dass ich nix trinke habe ich mich mittlerweile daran gewöhnt auf Alkohol zu verzichten.
Meine Leistungsfähigkeit hat jetzt schon zugenommen. (Ausdauer, Kondition)
Und ebenfalls beginne ich zu merken dass auch meine Konzentration in der Schule wieder höher ist.
Ich will nicht sagen dass es mir gefällt abstinenz zu leben, trotzdem sehe ich immer deutlicher was ein hoher Alkoholkonsum mit dem Körper anstellt und wie gut es einem gehen kann ohne oder mit wenig alkohol.
 

Nancy

Super-Moderator und MPU Profi
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Hallo Jonas,

mir erscheint deine "heutige" Einstellung (Trinkverhalten) noch etwas ambivalent.


Einerseits deutlich zuviel für "KT":
Zu den wichtigeren Terminen und feiern habe ich dann schon was getrunken im schnitt würd ich sagen meistens bis zu 4 ×0,5 Liter Helles und 2 Longdrinks
Andererseits...
Momentan trinke ich gar nichts
und du stellst dann auch die besonderen Vorzüge des Alk.verzichts heraus:
was auch für meine Vorbereitung für mein letztes Jahr in der Jugend meines Sportes und den Sprung zum Profi wirklich weiterhelfen.
Auch wenn bis jetzt immernoch Leute verdutzt anschauen wenn ich Ihnen erzähle, dass ich nix trinke habe ich mich mittlerweile daran gewöhnt auf Alkohol zu verzichten.
Meine Leistungsfähigkeit hat jetzt schon zugenommen. (Ausdauer, Kondition)
Und ebenfalls beginne ich zu merken dass auch meine Konzentration in der Schule wieder höher ist.
Wenn es doch durchweg pos. Erfahrungen ohne Alk für dich gibt, warum dann diese Aussage?
Ich will nicht sagen dass es mir gefällt abstinenz zu leben,
Da muss noch ein bisschen mehr "roter Faden" in deine Geschichte, also es muss klar sein, welche Strategie hinter deinem heutigen Trinkverhalten steht. Mal nichts zu trinken, dann aber zuviel zu einem Anlass, würde den Gutachter nicht unbedingt davon überzeugen, dass du nun den Konsum vom Fahren trennen kannst.

Es wäre gut, wenn du den verlinkten Fragebogen in Beitrag 4 ausfüllen würdest (dann bitte vorab auch denProfilfragebogen), lass' dir aber bitte sehr viel Zeit dafür, denke erstmal gründlich nach bevor du antwortest.


Noch ein wenig Lektüre:
Kontrolliertes Trinken, Abstinenz, Leberwerte und die Alkohol-MPU
 

JonasGreedyWilliams

Neuer Benutzer
FB Alkohol

Zur Person
Geschlecht:Männlich
Größe:181 cm
Gewicht:71 Kg
Alter:18

Was ist passiert?
Datum der Auffälligkeit:26.08.2017
BAK:1,78
Trinkbeginn: 15:00 Uhr
Trinkende: 22:00
Uhrzeit der Blutabnahme: 23:30

Stand des Ermittlungsverfahrens
Gerade erst passiert: nein
Strafbefehl schon bekommen: js
Dauer der Sperrfrist: 6 Monate

Führerschein
Hab ich noch:
Hab ich abgegeben:×
Hab ich neu beantragt:
Habe noch keinen gemacht: (klasse b)

Führerscheinstelle
Hab schon in meine Akte geschaut Ja/Nein: ja
Sonstige Verstöße oder Straftaten?:nein
Genaue Fragestellung der FSSt (falls bekannt):

Bundesland
:Bayern


Konsum
Ich trinke noch Alkohol, wenn ja wie oft wieviel:nein
Ich lebe abstinent seit: 3.2.2019

Abstinenznachweis
Haaranalyse ja/nein:nein
Urinscreening ja/nein:nein
Keinen Plan?:ja

Leberwerte ja/nein seit wann, wieviele:

Aufarbeitung
Suchtberatungsstelle aufgesucht?:ja
Selbsthilfegruppe (SHG):nein
Psychologe/Verkehrspsychologe:nein
Kurs für verkehrsauffällige Autofahrer:nein
Ambulante/stationäre Therapie:nein
Keine Ahnung:

MPU noch nicht gehabt
Datum:
Welche Stelle (MPI):
Schon bezahlt?:
Schon eine MPU gehabt?
Wer hat das Gutachten gesehen?:
Was steht auf der letzten Seite (Beantwortung der Fragestellung)?:

Altlasten keine
Bereits durch Alkohol auffällig geworden Punkte oder sonstige Straftaten
 
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