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Baldige und erneute MPU nach 15 Jahren

Aber das ist doch wieder genau, was ich meine, wenn ich von fehlender Einsicht spreche:

Es geht doch nicht darum, dass du aufgrund der MPU von mir aus z.B. auf opioidhaltige Medikamente verzichtest, dich demzufolge irgendwie durch die MPU wurschtelst, um dann genauso weitermachen…
Es geht um die Einsicht, dass du aufgrund deiner vielfältigen Vorgeschichte eher besser auf alle psychotropen Substanzen verzichtest, und zwar für dich, deine Gesundheit und dein Leben.
Es geht um die Einsicht, dass du ein sehr tief sitzendes, jahrzehntelanges Drogenproblem hast, dessen Gründe du in deiner Biographie finden musst.

Erst dann darfst du wieder am öffentlichen StV teilnehmen und führst ein Leben ohne Betäubung.
Wäre diese sicherlich sehr schwere emotionale Arbeit und der Zeitaufwand, aber vor Allem du dir selbst das nicht Wert ?
 
Doch, ja das ist es mir definitiv wert Karl-Heinz… anlügen möchte ich definitiv nicht anfangen, joost. Dann nehme ich diese wieder ins Thema mit ein und reflektiere diese gleich mit. Ist ja schließlich auch so, dass ich es schmerzlich festgestellt habe, dass die Medikamente meine Persönlichkeit ins negative geändert haben und ich diese wegen meiner Gesundheit weggelassen habe und auch nicht mehr fortführen möchte. Nur habe ich keine Lust und kein Geld, wegen den Medikamenten ein halbes Jahr länger Urinproben abzugeben. Oder habe ich dich da falsch verstanden. Meintest ja, dass wenn diese im Raum stehen ich gleich 15 Monate Abstinenznachweise erbringen muss. Aber wenn dem so ist, dann ist das so, habe ich mir ja schließlich auch selbst eingebrockt
 
Jetzt bewegt sich was, großartig !
Toll, sei stolz auf dich !
Das ist ein Riesenschritt in die richtige Richtung.

In deinem Abstinenzprogramm „Drogen“ sind doch Opiate automatisch mit „drin“.
Die musst du also nicht extra erbringen.

Dann können wir doch jetzt, wenn du magst, an den Motiven arbeiten….?

LG :smiley138:
 
der Auslöser war mein Unfall wo ich Zehen meines rechten Fußes verloren habe und einen bewegungseingeschränkten Arm, wegen einem zu hoch sitzenden Nagel erlitten habe. Ich bin in alte verhaltenmuster gefallen und habe meine Schmerzen und Depressionen mit Cannabis betäubt
 
Die Unfallgengnerin hat mein liebstes Hobby genommen das Motorrad fahren, denn dieses darf ich nicht mehr tun mit dem Nagel im Arm, da dieser mein lebenlang drin bleiben muss. Als ich dann noch über ein Jahr im Rollstuhl saß hatte ich Angst und Zweifel jemals wieder ein Auto bedienen zu können, habe ich angefangen die phantomschmerzen und Ängste mit Cannabis zu betäuben, dass aber in eine Psychose geendet ist und ich sofort das Cannabis rauchen beendet habe.
 
das könntest Du in die MPU reinbringen, falls es den Gutachter interessiert. Besonders die Beendigung des Konsums nach der Psychose könnte Dir gut Pluspunkte bringen. Aber: die "Ausrutscher" danach (bis heute, welch eine absurde Verniedlichung) passen allerdings so gar nicht zur Vorgeschichte^^- und damit wird deine Geschichte mit Psychose und Schrecken und Abstinenzentscheidung aus heutiger Sicht ziemlich unglaubwürdig. Und unglaubwürdig ist Gift für die MPU (Weisst schon: H-Null)
 
Zuletzt bearbeitet:
Welche Ausrutscher meinst du denn? Ich habe doch im Mai diesen Jahres aufgehört zu konsumieren und hatte keine Ausrutscher
 
das bezog sich auf Deine alte MPU.
Für die neue ist es sinnvoll, die ganze Geschichte nochmal ungeschönt zu betrachten. Auch das olle Zeux.
 
Als ich damals in die Polizeikontrolle kam war Cannabis das reine freizeitmittel. Ich hatte mein Leben unter Kontrolle. Erst als ich meinen Motorrad Unfall hatte, ich die Zehen verloren und den oberarmtrümmerbruch erlitten hab, über einen Jahr im Rollstuhl saß, hatte ich gedacht mit Cannabis meine Schmerzen und Zukunftsängste wie den Stress damals zu betäuben und zu überspielen. Das war ein Trugschluss denn dadurch hat sich meine traumatisierte Psyche in einen Wahn gebracht. In diesem Zustand habe ich den Auffahrunfall begangen und eine Person verletzt und in Paranoia geflohen. Dieser Tag hat mir bewiesen das ich komplett die Kontrolle verloren habe und ich habe sofort mit allen aufgehört.
 
OK, ich hab die Daten durcheinandergebracht. Sorry.

Das "damals" war die Pima-MPU.
Kein Konsum nach der alten MPU, über Jahre
dann der Unfall, erneuter Konsum, Psychose - und jetzt dann eine Entscheidung für die Zukunft.

Ja, das kann plausibel sein.
 
Die Akte ist mir zugestellt worden. In der Akte steht drin, dass ich im Jahr 2021 wegen des Kaufs von "C-Liquid" (synthetische Cannabinoide) polizeilich auffällig war. Das Ermittlungsverfahren wurde damals von der Staatsanwaltschaft eingestellt. Es gab keine Verurteilung, aber der Vorfall ist in der Führerscheinakte vermerkt.
Wie gehe ich im psychologischen Gespräch strategisch mit dem C-Liquid-Eintrag aus 2021 um? Da es synthetische Cannabinoide waren, wird der Gutachter da sicher genau hinschauen. Das Verfahren wurde zwar eingestellt, aber verharmlosen darf ich es ja nicht. Wie baue ich hier die logische Brücke zu meinem späteren ärztlich verordneten Medizinalcannabis-Konsum?
Ich hatte es bestellt ja, aber ich habe es auch wieder entsorgt weil es mir schlichtweg Angst gemacht hatte es zu konsumieren, denn wer weiß schon genau was das überhaupt drin ist.
Krass ist halt das ich nie irgendwas davon mitgeteilt bekommen hab das ich da als Käufer entlarvt wurde
 
Hallo Nando,
zur Strategie / Brücke bauen kann ich nichts sagen.
Aber aus den hier vorliegenden GA / der allgemeinen Lektüre, Forumsbeiträgen usw. kann man sicher sagen, dass
a) abstreiten nichts bringt bzw. deine Glaubwürdigkeit massivst in Frage stellen wird (du hast bestellt und dann Angst bekommen und nicht konsumiert) und
b) auf keinen Fall der Aktenlage wiedersprochen wird
Gruß
 
2021 habe ich mich auch in die psychiatrische Klinik einweisen lassen. Das muss sich genau dort abgespielt haben. Sprich ich habe das bestellt und habe mich dann kurz darauf in professionelle Behandlung gestellt. Das werde ich dann wohl so auch wiedergeben müssen
 
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