Soll ich beim Urschleim mit Schule und Ohrfeigen anfangen,
ich würde erstmal die emotionale Ausgangsbasis für den Drogeneinstieg erwähnen (und in der weiteren Entwicklung). Also das, wofür der Drogenkonsum ursprünglich ein Lösungsversuch war. Die dahinterliegenden Details wollen Gutachter idR gar nicht wissen, aber bei Nachfrage hättest Du was in Petto (das ist auch der Grund, weshalb wir hier im Forum bisschen tiefer bohren als vllt unbedingt nötig).
Gut wäre auch, wenn Du erkennst, was der Konsum so mit Dir gemacht hat, vllt erst unmerklich, später dann offensichtlicher, bis hin zur Trunkenheitsfahrt. Und wenn Du heute, im hier und jetzt, eine gut erkennbare innere Distanz zu Deinen damaligen Entscheidungen spürbar machen kannst, ist das Gold wert für die MPU.
Mit ersterem sicherst Du die H-null ("kann ich dem Menschen vor mir vertrauen") und zeigst, dass Du Dir Mühe gegeben hast, unter die platte Oberfläche zu schauen, mit letzterem signalisierst Du Langzeitstabilität Deiner neuen Lebensentscheidung.
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Sitzungen beim Psychtherapeuten…
Nur meine Meinung: Für das Geld sollte er gut sein. Du solltest schon nach der zweiten Sitzung dorthin kommen, wo es weh tut und nicht erst stundenlang um den heissen Brei rumschwafeln. Das merkst Du schon. Naja... und die Chemie muss natürlich stimmen, weil sonst die unbewussten (wichtigen) Prozesse blockieren. Hast Du was mit EgoState / Schematherapie gefunden?