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Drogen-MPU wegen Fahrt unter THC und Methamphetamin

Ok, das war mir neu mit den 15ng. 150ng COOH war mir bekannt. Keine Ausfallerscheinungen. :smiley1659:

@zuerbiswolke
Denke ich auch. Das Erlebnis da beim Pinkeln „versagt“ zu haben und der Gedanke an dieses Untersuchsräumchen mit Klobox… uhhh da zieht sich alles zusammen.

Kann man denn irgendwas dazu sagen, liebe Experten, ob ich überhaupt Urin abgeben muss? Ich werde bei der MPU Haare abgeben um 3 Monate nachzuweisen und die 15 Monate voll zu machen. Ich hatte letztes Mal die Ärztin gefragt aber sie sagte nur, kommt drauf an um welche Substanzen es geht ob Blut oder Urin. Ich merkte schon dass sie nichts verraten darf/will. Da habe ich nicht weiter gebohrt. Steht dazu was im gelben Buch? Oder wer legt das fest?
Das beschäftigt mich schon wieder viel zu viel. Mein Schatzi ist Krankenschwester und sagt ich soll den Ball zurückspielen und einen Einmalkatheter mitnehmen… :smiley1084:Ich so :smiley894: Ärztin so :oops:
 
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Kann man denn irgendwas dazu sagen, liebe Experten, ob ich überhaupt Urin abgeben muss? :oops:
Laut einer Internetseite - ob das allgemein gültig ist, kann ich nicht sagen:
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Na passt doch! Das drucke ich mir vorher aus und nehm es mit!
Dann ziehe ich den Katheter aus der Tasche und sage: „los gehtˋs, ich schau zu“ :smiley894:

Naja, wird schon irgendwie. Bettler dürfen nicht wählerisch sein.

Es gibt einen Thread hier im Forum aus 2019 wo jemand beim TÜV die Auskunft erhalten hätte man könne die Urinprobe durch Haaranalyse ersetzen. Ist aber Käse von wegen aktueller Beeinflußung. Kann man so ja gar nicht feststellen.
 
Bei Alkohol könnte eine peth-Bestimmung vllt auch den kurzfristigen Konsum nachweisen, bei Drogen halt nicht. Mit einer Haarprobe kann man Nachweislücken gut schließen.
Eine der Voraussetzungen für eine pos. MPU ist nach den Kriterien, zur MPU clean zu erscheinen. Tja... das müssen sie halt irgendwie bestätigen. Und Du bist weder Bettler* noch Opfer, Du hast halt ne Menge unangenehmer Cheater um Dich rum und das erfordert diese unangenehme Genauigkeit in der Vorgehensweise :/

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*ein Bettler erbittet Spenden, ohne was dafür zu tun. Der hofft auf Mitleid anderer. Du aber bist gerade dabei, die Zweifel der Führerscheinstelle mithilfe des Gutachters proaktiv auszuräumen. Das ist schon bissi was anderes...
Cave: die innere Haltung kann ausschlaggebend für den Prozess sein!
 
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Hallo Joost,
Ich habe das auch mit der VP besprochen. Ich soll üben mit Schatzi daheim :smiley1084: und wie Du sagtest, ist auch die innere Haltung entscheidend. Es schränkt mich auch sonst nicht wirklich ein. Ich gehe halt normalerweise in die Box, statt ans Pissoir. Dann ist auch egal ob einer nebenan zuhört. Ich glaubte bei der VP einen anderen Auslöser dafür erkannt zu haben. Das war aber nicht passend.

Es geht nicht ums Entblößtsein, es ist rein die Situation, WER dabei ist und damit verbundene Gedanken.
Das Machtgefälle spielt die größte Rolle. Ich bin in der Situation zu 100% ausgeliefert.
Dann MUSS es klappen, alle müssten sonst auf mich warten, was denkt mein Gegenüber von mir usw.

Das passt perfekt zum kindlichen Trauma bezüglich „will nicht in die Schule“ und „Papa schlägt Mama“. Die Angst blockiert mich einfach. Das ist nur ganz schwer in den Hintergrund zu drängen. Endgegner MPU-Situation.
Ich werde daran arbeiten, auch mit dem Therapeuten. Ansonsten bekommt die Ärztin das eben bis ins Detail erklärt und wir finden gemeinsam eine Lösung.
 
Das Machtgefälle spielt die größte Rolle. Ich bin in der Situation zu 100% ausgeliefert.
uiii! Mitnehmen in die Ursachensuche! :))


„will nicht in die Schule“ und „Papa schlägt Mama“.
gehört das zusammen? So im Sinne von "ich muss aber doch Mutti beschützen?"
Falls ja und falls das länger so ging, möchte ich Dich einladen, mal für Dich das k-ptbs-Kurzscreening zu machen

Wiederholte Traumatisierungen in der Kindheit können zu Symptomen führen, die sich teilweise von der klassischen PTBS unterscheiden. Sie können unter anderem Beeinträchtigungen in diesen sieben Entwicklungsbereichen verursachen.


  • Bindung: Probleme beim Aufbau und Erhalt vertrauensvoller Beziehungen, soziale Isolation sowie Schwierigkeiten, Gefühle anderer Menschen wahrzunehmen und angemessen darauf zu reagieren.
  • Körperliche und neurobiologische Symptome: Auffälligkeiten der sensorischen und motorischen Entwicklung, Schwierigkeiten der sensorischen Integration, vermehrte körperliche Beschwerden oder Somatisierung.
  • Emotionsregulation: Eingeschränkte Fähigkeit zur Regulation von Gefühlen, Schwierigkeiten beim Erkennen und Ausdrücken eigener Emotionen sowie beim Kommunizieren eigener Bedürfnisse.
  • Dissoziation: Gedächtnislücken, Depersonalisation, verschiedene Bewusstseinszustände mit jeweils unterschiedlichen Erinnerungen und emotionalen Reaktionen sowie eingeschränkte Erinnerung an ereignisbezogene Inhalte.
  • Verhaltenskontrolle: Probleme der Impulskontrolle, Aggression, selbstschädigende Strategien zur Spannungsregulation sowie Schlafstörungen.
  • Kognition: Aufmerksamkeitsstörungen, Beeinträchtigungen exekutiver Funktionen wie Planung, Urteilsvermögen oder Selbstkontrolle, Schwierigkeiten beim Lernen neuer Informationen, Konzentrationsprobleme sowie Verzögerungen der Sprachentwicklung.
  • Selbstbild: Fragmentierte autobiografische Erinnerungen, gestörtes Körperbild, geringes Selbstwertgefühl, ausgeprägte Scham und dauerhaft negative Vorstellungen über die eigene Person.
 
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uiii! Mitnehmen in die Ursachensuche! :))
100%. Das äußert sich auch anderweitig, wo es eine Rolle spielt wer unten und wer oben liegt. :smiley1659:

gehört das zusammen? So im Sinne von "ich muss aber doch Mutti beschützen?"
Die beiden Dinge passen bezüglich Machtlosigkeit irgendwie zusammen.
Nicht entkommen zu können und wieder in die Schule geschleift zu werden. Unter aller Augen.
Andererseits im Bett zu liegen und absolut machtlos zu sein ob der Dinge die nebenan geschehen.
Schon wenn ich das so schreibe, drückt etwas in mir mit Macht nach draußen.

Bei PBTS finde ich mich in den Teilbereichen Bindung, Verhaltenskontrolle und Selbstbild wieder.
Stichworte soziale Isolation, selbstschädigende Strategien, dauerhafte negative Vorstellungen über die eigene Person
 
Das normale „Rauchen“ ist grundsätzlich kein Problem, da Nikotin keine psychotrope Substanz ist. Du könntest hier ausführen, ob dich das triggert, ja / nein, warum ?
Es triggert mich dahingehend, dass ich durchs Kiffen zum Rauchen gekommen bin und das ernsthaft zur Sucht wurde. Es wirkt sich heftig auf die Laune und das Wohlbefinden aus, wenn keine Fluppen zur Hand sind. Ich bilde mir halt ein daher zu wissen was Sucht ist und Symptome wie Craving. Das stand da auch vorher noch so sinngemäß, habe ich aber dann zusammengekürzt weil es sich „übergriffig“ anhörte.
 
:smiley1688:Glaubt mir ja keiner wenn ich sag, ich weiß was Sucht ist. ;)

…Ich bin mal gespannt was der Therapeut aus all dem macht.
Wo der Hund begraben liegt, kann ich ihm ja schon ungefähr sagen jetzt. Dank Euch.
Was ich aber nicht zusammen kriege ist, dass es wirklich erst nach der „Retraumatisierung“ mit 20 richtig rein gehauen hat. Aber lt. Wiki kann sowas Jahrzehnte dauern bis es hochkommt. Wahrscheinlich war das Fass dann einfach voll.
 
Ex gibt viele, zu viele, bei denen es erst mit 40, 50, 60 mit Wucht hochkommt.
Und ja, bei manchen geschieht dies nie, dass sie überhaupt erkennen, dass sie traumatisiert sind.
Diese bleiben ihr Leben lang in ihren destruktiven Verhaltensweisen gefangen…

Insofern sei „froh“, dass du es jetzt „früh“ erkannt hast.

LG :smiley138:
 
42. Wie wollen Sie einen beginnenden Rückfall erkennen?
  • Die Gefahr eines Rückfalles wird immer da sein und ich werde auf Warnsignale achten. Ich kenne jetzt die Ursachen meines Konsums und weiß um meine Schwächen. Ich würde eingreifen, sollte ich z.B. wieder Ängste bemerken und an eine Lösung mit Drogen denken. Oder das Abschaum-Schema greift wieder und ich will übers Ziel hinaus. Ich weiß auch dass ich mir problemlos professionelle Hilfe holen kann. Nicht erst wenn es zu spät ist, sondern diesmal rechtzeitig.
Auf Anregung von @Karl-Heinz nochmal überarbeitet… für Anregungen wäre ich dankbar weil mir viel mehr jetzt nicht mehr einfällt…

42. Wie wollen Sie einen beginnenden Rückfall erkennen?
  • Die Gefahr eines Rückfalles wird immer da sein und ich werde auf Warnsignale achten. Ich weiß über die Ursachen meines Konsums Bescheid und kenne meine Schwächen. Ein Warnsignal wäre, wenn es wieder zu starken Ängsten oder vermehrt negativen Gedanken kommt. Genau in diesen Momenten darf ich nicht ein einziges Mal zu Alkohol oder Drogen greifen, damit sich nicht wieder eine Bewältigungsstrategie entwickelt. Ich habe gelernt äußere Einflüsse entsprechend anders zu bewerten und damit z.B. Ängsten oder Stress die Macht zu nehmen. Auch weiß ich um die Funktion von Substanzen als positiver/negativer Verstärker und dem Zusammenhang mit Gewohnheitsbildung. Diese Themen wurden in der Intervention besprochen und ich habe mich darüber hinaus damit beschäftigt (Stressmanagement, operante/klassische Konditionierung). Auch persönliche Fehleinstellungen zum Abschaum-Schema kann ich nun besser erkennen. Ich schieße für Andere weniger übers Ziel hinaus, sorge für mich indem ich Ausgleich schaffe. Sei es bei Spaziergängen oder Gartenarbeit. Hier nachlässig zu werden wäre auch ein Warnsignal. Ich weiß auch, dass ich mir problemlos professionelle Hilfe holen kann. Nicht erst wenn es zu spät ist, sondern diesmal rechtzeitig.
 
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erten und damit z.B. Ängsten oder Stress die Macht zu nehmen.
an dieser Stelle fragen viele Gutachter nach Beispielen aus dem echten Leben - die solltest Du zumindest parat haben. Auf welche Weise genau nimmst Du ihnen die Macht? Was hat sich dadurch geändert im Alltag?

Ich weiß auch, dass ich mir problemlos professionelle Hilfe holen kann. Nicht erst wenn es zu spät ist, sondern diesmal rechtzeitig.
Wer genau ist diese professionelle Hilfe?
Warst Du schon bei der Suchberatung? Falls nein, dann ist diese Aussage nur Theorie und damit nix wert. Falls ja: was hast Du dort erlebt? Worüber habt ihr geredet? In welcher Hinsicht war das hilfreich für Dich?

Cave: das waren in erster Linie erstmal hohle Überschriften. Ein erfahrener Gutachter wird da auf echte Inhalte hin nachfragen. Berichtet aus dem echten Leben. Ehernes Gesetz: behaupte nichts, das Du nicht auch belegen kannst^^
 
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Hallo Joost,
Na, Schnelle Eingreiftruppe heute? ;)

Ja ich war bei der Suchtberatung, die wollten mich doch nicht haben und wir haben nur Erstgespräch gemacht. Das bring ich an der Stelle nochmal mit rein.
Jetzt guck ich mal ob ich was aus dem Leben parat habe. Ich denk schon.

Liebe Grüße
 
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