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Drogen-MPU wegen Fahrt unter THC und Methamphetamin

schön auf den Punkt gebrcht, @Karl-Heinz :)

Wenn Du erzählst, dass sich alles so toll gebessert hat und der Gutachter gleichzeitig mitbekommt, dass das mit dem Urintest immer noch nicht klappt - welchen Informationen würde er mehr vertrauen? Den Erzählungen oder dem, was er live und vor Ort erleben kann?
 
Moin zurück!
Exzellenter Input der ankommt. Für mich sogar beruhigend, weil mir zu fast allen Punkten gleich was Passendes einfällt. Das ist das beste vorstellbare Training. :D
Gestern habe ich mir ein paar Reportagen zum Thema MPU angeschaut wo auch das Psychologengespräch einige Minuten begleitet wurde. Viel findet man da ja nicht, teils ganz alte Schinken. Die Fragen können völlig anders sein aber dennoch hatte ich das Gefühl immer zu wissen worauf der Gutachter hinaus will. Ob es noch um die H0 geht oder um persönliche Einstellungen, Erfahrungen etc.
Das nimmt der Sache ganz viel Schrecken. :smiley138:
 
Wenn Du erzählst, dass sich alles so toll gebessert hat und der Gutachter gleichzeitig mitbekommt, dass das mit dem Urintest immer noch nicht klappt - welchen Informationen würde er mehr vertrauen? Den Erzählungen oder dem, was er live und vor Ort erleben kann?
Er würde dem vertrauen was im Zwischenbericht zur Therapie steht. Dass wir dem Strahl auf der Spur sind. :smiley1688:
Wart nur ab, wenn ich Dir erst ans Bein pinkeln kann. :smiley894:
 
Vorhin hab ich mein Nachmittagsschläfchen gehalten und ganz Merkwürdiges geträumt.
Ich war in meinem Kinderzimmer (als Erwachsener also so alt wie jetzt und es spielte im Hier und Jetzt) und hörte Tumult unten auf dem Hof. Dann rief es von unten hoch „Polizei, wir wollen mit Ihnen reden“. Ich guckte aus dem Fenster und sah ganz viele Klassenkameraden, meine Eltern und Verwandtschaft aufgeregt im Hof rumlaufen. Ich flitzte in den Keller und da waren auch alle am Herumwuseln. Draußen auf dem Hof sah ich ein mit Leuten vollgepacktes Polizeiauto losfahren und meine allererste Freundin (Sandkastenliebe) die ich mit 13 oder 14 hatte, sagte, die wollen mit Dir und uns allen reden. Aber nicht hier, wir müssen zu Dir ins Haus fahren und da reden. Sie fragte noch: Was wollen die denn von Dir? Dann bin ich aufgewacht… Mist, hätte so gerne gewußt was es zu reden gibt. Die wollten mir bestimmt feierlich eine Fahrerlaubnis erteilen. :smiley894:
 
Das ist mir noch zu sachlich, sprich emotionslos geschildert, insbesondere die von mir fett gemachten.
Motiv Angst ?
Motiv Macht ?
Und „emotionslos“ ist meiner Einschätzung nach an dieser Stelle unglaubwürdig.

Das ist nicht nur emotionslos geschildert. Da fehlt das Wichtigste, weil ich es verdrängt habe. Ich habe nochmal überlegt und genau genommen war das sogar der Punkt wo ich mich innerlich wirklich endgültig vom Kiffen und Drogen allgemein verabschiedet habe.
Personalchefin, großer Chef, Teamleiter und ich saßen zusammen. Großer Chef hatte sich nach meinem Drogen-Outing im Betrieb bei verschiedenen angesehenen Kollegen über mich erkundigt (das trug der Buschfunk mir zu). Das ist ihm hoch anzurechnen. Zwecks Vorurteile und so. Er hörte nur Positives, ich war sehr geschätzt. Daher erhielt ich ja auch die Chance mit 30h-Woche und Fahrdienst durch den Azubi.
Als wir dann also so zusammen saßen und man mir eröffnete dass ich wegen dem Datenschutz-Verstoß rausfliege, war mein Teamleiter am Schluchzen. Großer Chef hatte dagegen einen fragenden Gesichtsausdruck. Die ganze Zeit. Man konnte ihm genau ansehen was er dachte. Ihm ging die Frage im Kopf herum, die er nicht mehr zu stellen brauchte weil die Entscheidung getroffen und alles zu Ende war.
Die Frage war: Was zum Teufel ist mit DIR los?
Das war der Punkt wo ich mir diese Frage auch das erste Mal wirklich stellte.
 
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