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Escooter 1.12 promille. Keine Ausfallerscheinungen.

Was könnte im schlimmsten Fall noch passieren,
nix. Das war nicht so ganz ernst gemeint :)
Es bringt Dir aber auch nix, außer vllt einer genervten Sachbearbeiterin. Siehe auch @KarlHeinz.
Und @Strafrecht: keine Ahnung, obs ne Chance hätte, das müsste Dein Anwalt entscheiden -
aber sowas kommt halt auch mal vor -> www.mpu-vorbereitung-online.com/forum/threads/meta-diskussion-wann-kann-man-juristisch-eine-mpu-vermeiden-bindungswirkung-eines-strafurteils.5150/
 
Ach so, alles klar
Echt schade, dass ich keinen guten Anwalt hatte. Ich habe ihr Geld bezahlt und statt mir zu helfen, hat sie mir eher Probleme gemacht.
Ich habe es dann einfach akzeptiert und eine Sperrfristverkürzung bekommen aber im Grunde für nichts. Sie hat überhaupt nicht erkannt, dass ich wegen fehlender Ausfallerscheinungen wahrscheinlich eine MPU bekommen würde. Sie hatte alle Akten, hat es aber trotzdem nicht gesehen.
In Stuttgart ist es wohl Standard, dass bei fehlenden Ausfallerscheinungen eine MPU zwischen 1,1 und 1,6 ‰ angeordnet wird.
Nach diesen Berichten macht es doch schon Sinn, dass eine aktive Reflexion berücksichtigt wird. In manchen Fällen wurden ja sogar Fahrverbot oder Fahrerlaubnisentziehung wieder zurückgenommen.
Unnötiges Vollzitat des Vorpostings gelöscht *Nancy*
 
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Der TÜV bietet seit geraumer Zeit ein Präventionsmodell für Punktevermeidung an (Mobil Plus Prävention). Dieses wird von vielen Richtern zwischenzeitlich wohlwollend zur Kenntnis genommen.
Die haben das jetzt aufgebohrt, auch für Alkoholfälle. Da könnte Deiner glatt drunterfallen.

Ob Du mal in dieser Richtung die Fühler ausstreckst?
Ich weiss jetzt gar nicht, ob und wie man das im Vorfeld schon mal vorbringen kann...
Wenn Dein Anwalt davon noch nix gehört hat: spätestens jetzt wechseln.
 
Ach cool das sowas gibt's. Ich frage das auch nach. Vielen Dank für den Hinweis. :pc0003:
Unnötiges Vollzitat des Vorpostings gelöscht *Nancy*
 
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Hallo Leute, hier sind die Ergebnisse. So wie ich es verstanden habe, sieht das nicht schlecht aus . Jetzt ist meine Frage: Soll ich vielleicht noch 3 Monate warten und dann einen 6-Monats-Test vor der Prüfung machen?

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da die HA gut 8pg ausgewiesen hat würde mich interessieren, wieviel hast wirklich in den 3 Monaten getrunken?
Hast einmal sicher mehr wie 2 Bier getrunken?
 
Hast einmal sicher mehr wie 2 Bier getrunken?
An der Stelle war @maverik8 zwar unspezifisch, aber offen:
habe ich im Januar/Februar angefangen, in unterschiedlichen Mengen zu konsumieren: 1, 2, 3, 4.
Das hätte der Gutachter vllt gern genauer...
Und spätestens beim fünften Mal mit 4 Bier wird er fragen, was zur Hölle man denn dann noch hat herausfinden wollen...?

Gibt es Leberwerte aus der Vergangenheit?
 
An der Stelle war @maverik8 zwar unspezifisch, aber offen:

Das hätte der Gutachter vllt gern genauer...
Und spätestens beim fünften Mal mit 4 Bier wird er fragen, was zur Hölle man denn dann noch hat herausfinden wollen...?

Gibt es Leberwerte aus der Vergangenheit?
Leberwerte werde ich auch in den nächsten Tagen bestimmen lassen. Leider habe ich aktuell keine; möglicherweise habe ich noch welche von vor 6–7 Jahren, die müsste ich aber erst suchen.
In Bezug auf mein Trinkverhalten: In größeren Mengen (ca. 5–6 Bier und 3–4 Shots innerhalb von 11 Stunden) habe ich an Silvester getrunken. Am 09.01. habe ich 2 Gläser Wein getrunken, am 10.01. 1 Glas Wein. Am 17.01. habe ich wieder eine höhere Menge konsumiert (ca. 4–5 Bier und 3–4 Shots in etwa 10 Stunden). Am 31.01. waren es 4 Bier, am 14.02. 3 Bier, am 27.01. 1 Bier und am 28.01. 2 Bier. Das letzte Mal war am 03.03. (im Urlaub 1 Glas Wein). Im März habe ich dann nicht mehr getrunken.
Nach diesem Trinkverhalten habe ich mich sehr gewundert, dass der Wert bei 8 liegt. Ich hätte erwartet, dass er höher ist,oder habe ich etwas falsch verstanden? Sie haben im Formular angekreuzt, dass ich im Gesundheitssystem arbeite und mir häufig die Hände desinfiziere. Dadurch könnte der Wert höher gewesen sein, weshalb Sie ihn anders bewertet haben. Das wäre meine Erklärung.
 
Dadurch könnte der Wert höher gewesen sein, weshalb Sie ihn anders bewertet haben.
nö. Der Wert ist was er ist, da wird nichts "bewertet". Und die Grenzen für Abstinenz / risikoarmer Konsum sind fix.
Na ok, Du hast also 3 Monate risikoarmer Konsum (2x wars definitiv NICHT risikoarm) und jetzt 3 Monate Trinkpause. Für eine (Risiko? A3)-MPU könnte das hinhauen, auch Dein Plan für die Zukunft. Aber wie gesagt: Bisschen riskant, auch Alkoholmengen im Hochrisikobereich könnten Dich schnell in eine A2 werfen und dann passen Deine "Eintrittskarten" nicht mehr. Und auch nicht Deine Entscheidungen für die Zukunft.

Ansonsten siehe auch Beitrag #64
 
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nö. Der Wert ist was er ist, da wird nichts "bewertet". Und die Grenzen für Abstinenz / risikoarmer Konsum sind fix.
Na ok, Du hast also 3 Monate risikoarmer Konsum (2x wars definitiv NICHT risikoarm) und jetzt 3 Monate Trinkpause. Für eine Risiko-MPU könnte das hinhauen, auch Dein Plan für die Zukunft. Aber wie gesagt: high risk, der Mischkonsum (und auch Alkoholmengen im Hochrisikobereich) könnten Dich schnell in eine D2 werfen und dann passen Deine "Eintrittskarten" nicht mehr. Und auch nicht Deine Entscheidungen für die Zukunft.

Und für Deine Trinkevents müsstest Du halt selbst imRahmen der D3 erzählen können, wie Du all die normalen alten Anlässe (vllt auch die 10-stündigen) nun neu im risikoarmen Bereich erlebt hast. Die bk5 beschreiben hier mindestens 6 Monate, eher 12 - und für alle typischen relevanten Trinkanlässe früherer Zeiten können nun neue Erfahrungen berichtet werden.
Mein Plan wäre, dass ich in den nächsten 3 Monaten im risikoarmen Bereich bleibe, d. h. maximal 1–2 Bier ein- bis zweimal pro Woche, wobei es nicht unbedingt jedes Wochenende sein muss. Anschließend könnte ich sagen, dass ich über 6 Monate risikoarm konsumiert habe und dies mit einer Haaranalyse nachweisen, oder?
 
ich habs editiert, weil ich 2 Fälle gerade durcheinandergewürfelt habe :)
Zu Deinem steht eigentlich alles Relevante schon da, auch mit den 12 versus 6 Monaten.

Ich glaube, Du kannst es wagen - sofern Du die finanziellen Mittel hast, auch eine negative MPU zu überleben
 
ich habs editiert, weil ich 2 Fälle gerade durcheinandergewürfelt habe :)
Zu Deinem steht eigentlich alles Relevante schon da, auch mit den 12 versus 6 Monaten.

Ich glaube, Du kannst es wagen - sofern Du die finanziellen Mittel hast, auch eine negative MPU zu überleben
Ich bin jetzt schon ein bisschen verwirrt. Was soll ich am besten machen? Ich weiß es nicht mehr :smiley2204:
 
ich habs editiert, weil ich 2 Fälle gerade durcheinandergewürfelt habe :)
Zu Deinem steht eigentlich alles Relevante schon da, auch mit den 12 versus 6 Monaten.

Ich glaube, Du kannst es wagen - sofern Du die finanziellen Mittel hast, auch eine negative MPU zu überleben
Wie hättest du es am besten gemacht? Was würdest du mir empfehlen? :smiley22:
 
ich hätte zuerst 3 Monate Trinkpause gemacht, danach 3 Monate risikoarmer Konsum ..
weil das schon mal das erste halbe Jahr einer A2 mit kT hätte sein können^^

aber Deine A3 könnte funktionieren.
Und nochmal: der Gutachter soll einschätzen können, ob Du das auch hinbekommst. Das kann er nur, indem er dich sehr genau über Deine Erfahrungen abfragt. Du musst ihm erklären, welche Erfahrungen Du gemacht hast, die den Schluss zulassen, dass das mit hoher Wahrscheinlichkeit auch klappen wird. "Glauben", "Hoffen" und "Vornehmen" sind kein überzeugendes Geschäftsmodell^^ *

Und ein guter Gutachter wird Dich fragen, was Dein Frühwarnsystem fürs Scheitern Deiner Idee ist. Und wie Du dann darauf reagieren würdest.

______________________
* und vermeintliches "wissen" schon gar nicht. Über ein "ich WEISS dass das klappt", egal mit welchem Brustton der Überzeugung vorgetragen, lächelt jeder nur. Fast wie im echten Leben.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich hätte zuerst 3 Monate Trinkpause gemacht, danach 3 Monate risikoarmer Konsum ..
weil das schon mal das erste halbe Jahr einer A2 mit kT hätte sein können^^

aber Deine A3 könnte funktionieren.
Und nochmal: der Gutachter soll einschätzen können, ob Du das auch hinbekommst. Das kann er nur, indem er dich sehr genau über Deine Erfahrungen abfragt. Du musst ihm erklären, welche Erfahrungen Du gemacht hast, die den Schluss zulassen, dass das mit hoher Wahrscheinlichkeit auch klappen wird. "Glauben", "Hoffen" und "Vornehmen" sind kein überzeugendes Geschäftsmodell^^ *

Und ein guter Gutachter wird Dich fragen, was Dein Frühwarnsystem fürs Scheitern Deiner Idee ist. Und wie Du dann darauf reagieren würdest.

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* und vermeintliches "wissen" schon gar nicht. Über ein "ich WEISS dass das klappt", egal mit welchem Brustton der Überzeugung vorgetragen, lächelt jeder nur. Fast wie im echten Leben.
Ich verstehe, danke für deine Einschätzung. Ich werde es mir noch einmal überlegen.
Meine Antwort darauf wäre, dass ich zunächst abstinent bleiben würde und mir Hilfe bei einer Psychotherapie gesucht hätte. Ich weiß, dass ich nicht allein bin und mich jederzeit an professionelle Hilfe wenden kann.

Noch eine kurze Frage: Muss im Laborbefund für kontrolliertes Trinken oder risikoarmen Konsum eine Grenze angegeben sein, und reicht das für den Gutachter aus, oder muss es im Befund explizit so stehen?
Im Befund steht, dass er nicht für Abstinenz verwendet werden kann, aber nichts über KT oder risikoarmen Konsum nur, dass ein Wert über 30 für chronischen Konsum spricht.
Ist damit gemeint, dass Werte zwischen 7 und 30 als kontrollierter bzw. risikoarmer Konsum gelten?
 
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